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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
11
4,4 von 5 Sternen
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am 29. Oktober 2011
Zu meinem Vorredner: so ein Unsinn, natürlich sind alle Angaben auf den CDs sowie die Tracklist korrekt - lesen und hören: nummeriert wurde nämlich jeweils auch der Applaus der Live Aufnahmen. Was sofort erklärt, warum der falsche Eindruck entsteht, das Instrumentengruppen zu laut/leise sind - die Aufnahmequalität ist gerade für Live Aufnahmen sehr gelungen (auch alle Huster und Räusperer und Rumpler sind klar zu hören ;-).
Ich bin glücklich und unendlich dankbar, das EMI diese Serie zu einem Hammerpreis (12 CDs!) anlässlich des 15.Todestages von Celi neu aufgelegt hat. Und ja, die Wahl der Tempi polarisiert - aber gerade das ist bei Celi nichts neues und seine eigene Sicht und das Aufgehen im Klang des Orchesters, der Musik und Konzertsaales gepaart mit der herrlichen Live Aufnahme lässt erahnen, warum bis heute Konzertbesucher von Celis Einzigartigkeit schwärmen.
Wer sich mit Bruckner ernsthaft beschäftigt kann auf diese Box nicht verzichten, dem Einsteiger sei die unbestritten hervorragende Wand Box auf RCA nahegelegt, dem Fortgeschrittenen Entdecker aber wird diese Box ein herrliches Vergnügen bereiten. Darum: Dank Dank Dank dem Meister und EMI und Da Capo!
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TOP 500 REZENSENTam 27. Februar 2013
Dieser Bruckner ist sicher nicht die einzig mögliche Deutungsmöglichkeit - aber eine sehr überzeugende. Celi hat - wie kaum ein anderer Dirigent - einen schier unfaßbaren Atem für Bruckners Symphonik und schafft trotz mitunter extrem langsamer Tempi Spannungsbögen, die die oftmals deutlich schnelleren Kollegen so nicht hinbekommen. Nun ist das nicht nur eine Frage der Tempi, sondern v.a. der inneren Haltung - und die vermittelt sich vortrefflich: es ist ein sehr spiritueller Bruckner, gläubig, Gott zugewandt. Dieser Bruckner atmet einen quasi religiösen Atem und das Wort der "Klangkathedrale" in Bruckners Werk bekommt hier einen ganz eigenen Sinn. Celi versteht es, die Klangblöcke aufzuschichten, sie immer wieder in sich zusammenbrechen zu lassen, um sie dann doch aufs neue entstehen zu lassen.
Das ist nicht bei allen Symphonien im gleichen Maße überzeugend - in der eher dynamischen 3. und auch 4. gibt es durchaus "spannendere" Zugänge (Böhm, Haitink als Beispiel), auch die 7. Symphonie gefällt mir z.B. unter Giulini oder auch Wand besser. Was nicht heißen soll, das Celis Zugang nicht stringent und überzeugend ist - aber mehr Dynamik steht gerade diesen drei Symphonien nicht schlecht an.
Überragend dann aber die 5. Symphonie, deren komplexe Kontrapunktik hier endlich mal in Melodien übersetzt wird. Auch die 6. profitiert sehr von dem sehr langsamen "Voranschreiten". Die 8. Symphonie ist schlicht weg überwältigend, trotz der extrem langsamen Tempi ist diese Aufnahme vom ersten bis zum letzten Ton spannend und erfüllt, gleiches gilt für die 9. Symphonie (wobei es eine 2., inoffiziell mitgeschnittene Aufnahme aus Tokio gibt, die noch überzeugender ist).
Diese Box ist v.a. für Bruckner-Fans, die einen spirituellen, langsam-schreitenden Zugang lieben. Für Freunde eines dynamischeren Zugangs gibt es bekannt gute Alternativen. Für mich aber eine unverzichtbare Alternative.
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am 29. Februar 2012
Danke EMI für diese erschwingliche Ausgabe der großartigen Aufnahmen von Celibidache mit den Münchener Philharmonikern. Wenn man sich erstmal in die langsamen Tempi mit den unglaublich intensiven Harmonie-Spannungsbögen hineingehört hat, ist das wie bei Carlos Kleiber: Man kann und will das gar nicht mehr anders hören! Besonders die Symphonien 4, 8 und 9 sind hier so tiefgründig interpretiert, dass das Hören zu einer majestätischen, ja göttlichen Offenbarungserfahrung wird. Der Klang der Live Aufnahmen ist durchweg hervorragend und aus meiner Sicht in keinster Weise zu beanstanden. Für mich sind diese Aufnahmen für jeden ernstzunehmenden Bruckner Fan eine Pflichtergänzung zu den schnelleren, ganz anders wirkenden Aufnahmen von Wand, Karajan & Co.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. November 2011
Zur eben erfolgten Veröffentlichung des einzigen Bruckner-(7-)Konzerts der B-Phil unter ihremInterim-Chef Celebidache in der Digital-Concert-Hall, habe ich zum Vergleich Celis 'posthume' Brucknercassette der EMI vorgekramt: Keine vergessnen Schätzchen, deren man sich zunehmend häufiger bedient.
Dies hat bzgl. Celibidache auch seinen Grund, weil sich, altdeutsch formuliert, der Spreu vom Weizen scheidet, nach langer Bruckner-Zeit.
Jedenfalls kam mir beim vergleichenden Hören wieder der von Stan Nadolny so schlicht wie komplex geschriebene Roman >Die Entdeckung der Langsamkeit< in den Sinn, als dazu analog Celibidaches Musikdirigat wie ein >Manifest der Langsamkeit<.
Dass >Keiner dirigiert wie Celi!<, jawoll, er anders dirigiert als ein Wand oder andre, ist doch eine Binsenweisheit, die nichts Musikalisches aussagt so wie Phrasen vom >Spirituellen Zugang< etc.
Sein Berliner Konzert (damals interim aus dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt) ist ein einzig mutwilliges Zelebrieren von preziöser Langsamkeit zum Selbstzweck klanglicher Schönheit, ohne Form, Struktur und letztlich Auflösung kompositorischer Gestalt.
Bei einer Dauer von 60!Minuten der Sätze I.Allegro mod.und II.Adagio wird Bruckner eigenwillig einem zähflüssig bedeutungsschwangeren Schönklang geweiht.
Klemperer und Böhm, beide nicht sprintverdächtig, erreichen verbindlichen musikalischen Ausdruck in weniger als einem Drittel dieser Zeit!

Ebenso monoman, weniger visuell dokumentiert, jedoch gleichwohl akustisch verifizierbar sind die Münchner Mitschnitte, die sich in eigenwillig-selbstgefälligen Klangwelten gefallen, die ja als live-Erlebnisse durchaus beeindrucken mögen, keinesfalls als rein akustisch reproduzierte Musik, der eine hörbare Gestalt fehlt. By the way, auch Celi setzt effektvoll den Adagio-Beckenschlag zum Adagioende, und das (sehr schnell) komponierte Scherzo ist eine Zumutung.
Jedem, der es zwar nicht so schnell, aber in Form hören will, rate ich zu Klemperers Einspielung sowie zu Böhms Wiener >Romantischen< 4ten, die Celis Münchner Lollipop, einzig vom sanften Horneinstieg einmal abgesehen, in allen Belangen überlegen ist, so wie Wands Münchner sowie späteren Berliner Einspielungen.
Celibidache ist nicht für die posthume Veröffentlichnung seiner Konzerte verantwortlich, er hat auf das musikalische live-Erlebnis, der Musik in ihrer Gestaltwerdung insistiert und Aufzeichnungen bzw. CD-Veröffentlichungen missbilligt.
Offenbar visionär, galt seine philosophisch-künstlerische Idealvorstellung von Musik doch dem lebendigen Diskurs. Diese Aufnahmen beglaubigen ihn gegen all die billige und folgende PR- und Marketing-Propaganda.
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am 6. November 2011
Die Aufnahmen sind so wie sie sind: ein Traum. Sie wurden mit einem Digitalrekorder mitgeschnitten (da Celibidache ja bekanntlich gegen Konserven und deren Veröffentlichung war) und EMI hat hier eben sehr wenig nachbearbeitet. UND das würde ich bei den meisten Aufnahmen bevorzugen. Die Interpretationen von Celibidache sind in meinen Augen die besten die es gibt. Es werden derart viele Details herausgearbeitet, die bei anderen Dirigenten verwaschen sind oder gar nicht bewußt in Erscheinung treten. Dies geht dann soweit, dass wir dieses Jahr bei Aufführung der 4. Symphonie in Bamberg mit Jonathan Nott und den Bamberger Symphonikern maßlos enttäuscht waren, wie schlecht die 4. auch klingen kann (und das in einem überragenden Konzerthaus und eigentlich sonst auch sehr guten Symphonikern). Und die Interpretationen der anderen Dirigenten in unserem Regal nur noch sehr selten gehört werden.

Wer also Interesse an Bruckner hat, sollte sich diese Interpretationen zu diesem Schnäppchenpreis unbedingt intensiv anhören.
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am 5. Februar 2014
Aufmerksam auf diese Einspielung wurde ich durch einen Testbericht über die Brodmann Lautsprecher VC7 (Armbruster). Die Aufnahme biete eine hervorragende Zeichnung des ganzen Orchesters in Breite und Raumtiefe. Besonders hervorzuheben ist auch die kontourierte und räumliche Darstellung aller Bassinstrumente. Für den Preis ein audiophiles Schnäppchen der Superlative.
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am 20. September 2013
Für Celibidacheverehrer
Interpretation: 5
Sound: 4
Zu erwartender nationaler Verkaufserfolg: 5
Zu erwartender internationaler Verkaufserfolg: 5
Genrevielfalt: entfällt
State of the art: 4
Repertoire wert: 5

Für Klassikfans
Interpretation: 3 -4
Sound: 4
Zu erwartender nationaler Verkaufserfolg: 3
Zu erwartender internationaler Verkaufserfolg: 3
Genrevielfalt: entfällt
State of the art: 4
Repertoire wert: 4
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am 24. Oktober 2011
Ich möchte mich zuerst zur technischen Seite dieser Cds äußern. (danach zur musikalischen)
Unglaublich, aber wahr: es fehlt die CD Nr 1, dafür ist die CD Nr 11 doppelt vorhanden. Na super!!
Die Satzbezeichnungen auf den Cds sind fast alle falsch: um nur ein Beispiel zu nennen (alle anderen sind ähnlich): Auf der CD Nr 8 kann man die beiden ersten Sätze der VIII. Symphonie hören. Auf der Cd steht aber: 2-3. Auf der CD Nr. 9 kann man anschließend den 3. und 4. Satz hören. Drauf steht jedoch: 1-2. Der Notierung nach gibt es also keinen letzten (4.) Satz. Gott sei Dank ist er doch da. Mein Tip: um einen bestimmten Satz finden zu können, sollte man alle CD-covers (selbst?) umschreiben.
Als Berufsmusiker und Celibidache Verehrer (mit dem ich das große Glück hatte während seiner Stuttgarter Zeit u.a. auch Bruckner zu musizieren), möchte ich zum musikalischen Aspekt dieser Cds folgendes sagen: ich bin etwas enttäuscht, weil ich dachte, dass die Münchner Konzertaufnahmen besser ausfallen müssten, wie die Jahre davor stattgefundenen Stuttgarter. Dem ist nicht so, ganz im Gegenteil: zu oft sind ungenaue Einsätze, vor allem in Pizzicato zu hören.
Zu oft steigen die Crescendi nicht harmonisch an, zu oft sind manche Instrumentengruppen lauter, als die anderen. Die Tempoübergänge sind auch leider oft unnatürlich und unverständlich. (Sorry, Maestro!)
Also insgesamt: keine Kaufempfehlung.
(Bin mal gespannt, ob ich die CD Nr 1 noch nachgeschickt bekomme)
77 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2012
Super Aufnahmen, super Interpretation, gute Qualität, sind immerhin Live-Aufnahmen! Was will man vom großen Meister, Celibidache anderes erwarten...
Lieferung wie immer bei Amazon, TOP!
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am 4. März 2014
Die Aufnahme ist zu empfehlen. Celibidache muss man allerdings mögen, samt seinen langsamen Tempi. Allerdings kommen so Details zum Vorschein, die sonst verborgen blieben.
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