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am 14. Juni 2017
Sorry, aber das war mal ein Fehlkauf.
Ist halt nicht meine Art von Literatur.
Ich habe alles von John Niven gelesen und dachte, Irvine Welsh würde irgendwie dazu passen. War leider falsch gedacht.
Er wird seine Fans haben, ich gehöre nicht dazu
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am 15. Februar 2003
"Drecksau"...die etwas unglückliche Übertragung des Originaltitels "Filth" (zu deutsch etwa: Schmutz) sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die beiden Übersetzer hier einen vortrefflichen Job gemacht haben. Das vulgäre, korrupte, sexistische, rassistische, opportunistische und nicht zuletzt intrigante Wesen des Detective Seargant Bruce Robertson, der auf seine baldige Beförderung hofft, kommt in der deutschen Ausgabe fast genauso gut rüber wie im englischsprachigen Original. Und jeder, der schon einmal einen Welsh im Original gelesen hat, weiß, wie schwer das ist.
Das Buch ist ein typischer Welsh: Oftmals weiß der Leser nicht, ob er lachen oder weinen soll angesichts der genialen Heimtücke, mit der Robertson seine Mitmenschen gegeneinander ausspielt und dabei aber zusehends mehr und mehr zu einem erbärmlichen Einzelgänger wird...
Ein Genistreich von Welsh war es auch, den bzw. die Bandwürmer, die Robertsons Verdauungstrakt bevölkern, zu Wort kommen zu lassen. Diese kommentieren aus dem Off die Missetaten ihres Wirtes und setzen diese in Beziehung zur schweren Kindheit.
A pro pos schwere Kindheit: Wenn es bei diesem Buch einen Wermutstropfen gibt, dann ist es eben jene. Die schwere Kindheit mit dem aggressiven Vater und der hilflosen Mutter entschuldigt das widerwärtige Verhalten des Protagonisten schon fast...schade und irgendwie auch überraschend, dass dem sonst so schonungslosen Irvine Welsh hier die Konsequenz fehlte, die Person bis zum Ende des Buches wirklich als "Drecksau" darzustellen.
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am 21. November 2006
Auch dieses Buch des Autoren teilt die Leserschaft in entschiedene Lager. Von SAUSCHLECHT, ÜBERFLÜSSIG und BRUTAL bis hin zu UNGEWÖHNLICH, PACKEND und SOZIALKRITISCH lauten die Beurteilungen. Jedenfalls ist da nichts wie man es gewohnt ist, egal ob man diesen Roman als Krimi, als sozialkritische Betrachtung oder sonst was sehen will.

Wir haben es mit einer Gruppe männlicher und weiblicher Kriminalpolizisten und insbesondere mit einem Detective Sergeant namens Bruce Robertson zu tun. Der strebt mit allen Mitteln eine Beförderung zum Inspektor an. Ein letztlich widerlicher Typ, dessen Frau samt Tochter vor ihm in ein Frauenhaus geflohen sind. Einer, der montags oder dienstags nie etwas erledigt, was er gegen Wochenendzulage nicht samstags oder sonntags bearbeiten könnte. So strapaziert er sein Lieblingsformular OTA 1-7 bei jeder Gelegenheit, und davon gibt es viele, ist er doch in seinen Augen der Fähigsten einer, bei Durchsetzung der polizeilichen Maxime: ZERO TOLERANCE gegenüber Kriminalität im Stadtzentrum, jedoch totales LAISSEZ FAIRE im Sozialghetto-Hinterland.

Dabei lässt Robertson nichts unversucht, seine Mitkonkurrenten beim Posten-Poker gegeneinander auszuspielen. Der Mord an einem Schwarzen in Edinburgh kurz vor Weihnachten scheint die richtige Gelegenheit zu sein, um den Kollegen und Kolleginnen die Plattform zu geben, sich selbst beim Bewerbungswettstreit zu eliminieren, ihre Schwächen und Unzulänglichkeiten zu offenbaren.

Dabei aber erfahren wir im Verlauf des Plots viel mehr über genau diese Eigenschaften des Protagonisten und Ich-Erzählers Robertson.

Der ist politisch rechts orientiert, rassistisch, sexistisch ganz allgemein, Frauen verachtend und Schwule hassend, ein Kollegenschwein, Dieb, Erpresser und Vergewaltiger. Eben genau das Ebenbild dessen, was der Buchtitel verspricht.

Bei all seinen vermeintlich cleveren Aktionen gerät der Super-Proll-Bulle, der an schuppigem Ausschlag im Intimbereich sowie an Hämorriden leidet und zugleich Wirt eines profunden Bandwurms ist, durch Alkohol und Drogen immer mehr auf die abfallende Schiene.

Er unterscheidet letztlich nur noch zwischen sich und denen, die er mit einer prollmäßigen Bezeichnung für ein weibliches Geschlechtsmerkmal bezeichnet. Und das sind einfache Kriminelle und Drogenbosse, Polizisten in Zivil und Uniform, Untergebene und Vorgesetzte, Frauen und Männer, Jungens und Mädchen, Nachbarn und Freunde, mithin: WIRKLICH ALLE ANDEREN.

Kaum Ansätze irgendeiner positiven Erkenntnis.

Aber warum ist dieser Mensch wie er ist?

Da hilft uns dieser hartnäckige Bandwurm weiter, der sich immer nachhaltiger in Robertson und deutlicher auf den Seiten des Buches breit macht.

Er nimmt zunächst seinen Wirt mit Interesse wahr.

Zitat: Du (Robertson) musst ein weitaus interessanteres Leben führen als ich, ein primitiver, auf stumpfsinniges, eintöniges Ritual beschränkter Organismus.

Der Wurm übernimmt dann allerdings später, irgendwie enttäuscht oder auch nur verwundert über seinen Wirt, die Rolle des Psychologen und klärt den Leser über die verhaltensauslösenden Traumata des Protagonisten in kurzen Rückblenden auf. Das in Form von wohl bandwurmförmigen Einschüben, die über den laufenden Text gelegt sind und nur anfangs verwirren.

Am Ende lässt uns der Bandwurm wissen:

Ich kann außerhalb des Wirtkörpers nicht weiterleben ... und es bleibt den schreienden Anderen, immer den Anderen, überlassen, die Scherben aufzukehren.

Wer sich insbesondere anfangs überwindet und sich auf den durchgehend bleibenden Ekelfaktor einlässt, die sehr herbe Prollschreibe des Autoren hinnimmt, findet hier einen außergewöhnlichen Plot von einem außergewöhnlichen Schriftsteller.

Nicht jedermanns Sache, aber zumutbar für die, die bestimmte Realitäten zu akzeptieren in der Lage sind.

Absolut uninspiriert dagegen sind meines Erachtens die Cover bei dtv ebenso wie bei Kiepenheuer & Witsch. Lassen Sie sich nicht durch deren fürchterliche Gestaltung verleiten anzunehmen, das Buch sei witziger Klamauk. HMcM
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am 12. November 1999
Wer will, kann dieses Buch als Krimi gelten lassen, alles da: totes Opfer, polizeiliche Ermittlungen, aufgedeckte Motive, ja sogar die Bestrafung des Schuldigen. Ort der Handlung: Edinburgh, kruz vor Weihnachten. Sicht der Ereignisse aus der Person des auf seine Beförderung zum Inspektor spekulierenden D. S. Bruce Robertson und seines Bandwurms.Bruce Robertson ist ein rechtes, rassistisches, sexistisches, Frauen verachtendes, Schwule hassendes, mieses, fieses Dreckschwein. Auch physisch, denn er verkommt, von seiner Frau verlassen, bei Pornofilmen und Junkfood in seiner Wohnung. Am Geschlechtsteil hat er einen ekligen Ausschlag, was ihn nicht daran hindert, sich an Frauen - Ehefrauen, seine Schwägerin, Huren, Kolleginnen, ganz egal - ranzumachen. Mit Erfolg, und wo der ausbleibt, masturbiert er. B. R. ist einer der abscheulichsten Charaktere, die ich in einem Buch dargestellt fand. Er säuft und hurt und kokst, er stiehlt und intrigiert, er ist der klassische korrupte Polizist und nur eine einzige gute Tat von ihm kommt auf den 476 Seiten vor: Er versucht einen Infarktpatienten wieder zu beleben - vergeblich. Was man auch symbolisch sehen könnte.Seltsamerweise hat mich das Buch nicht losgelassen, obwohl es einen wirklich "herunterzieht". Schwarze Serie pur, mit bösartigem Humor. So rasant geschrieben, dass das Interesse zu erfahren, wie es weitergeht, allemal stärker ist als der Ekel vor dem, was man vorgesetzt bekommt. Robertsons Bandwurm, sozusagen sein Selbst und sein Gewissen, kommentiert bis zum bitteren Ende und sorgt sogar für etwas Verständnis für diesen Antihelden. Nichts für schwache Mägen und Gemüter, und wer eine gute Vorstellungskraft hat, dürfte auch olfaktorisch leiden. Aber ein verteufelt gut geschriebenes Buch. (Mit guten Tipps, wie man bei Peniswettbewerben gewinnen kann, vorausgesetzt, der Wettbewerb bezieht sich auf das fotokopierte, nicht das reale Glied.)Also: sowohl davor zu warnen, als auch zu empfehlen.
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am 17. Januar 2001
Irvine Welsh erzählt die Geschichte des Polizisten Bruce Robertson, einer echten „Drecksau". Der Typ ist Sexist, Rassist und Kollegenschwein. Zudem wird er von einem intelligenten Bandwurm gequält, der sich herausnimmt, die ganze Szenerie zu kommentieren. Der Roman macht im Gegensatz zu vielen anderen seiner Zunft nicht nur deshalb Spaß, weil er ein politisch unkorrekter Schocker ist. Die Ich-Perspektive nötigt dem Leser eine ungewollte Sympathie für die Hauptfigur auf, die angesichts dessen Verhaltens kaum zu ertragen ist. Und gerade wenn man sich beim Lesen so richtig amüsiert, überspannt Robertson den Bogen und dem Leser bleibt das dreckige Lachen im Halse stecken. Das ist zumindest sehr interessant. Leider gehen die Kommentare des Bandwurmes im ersten Teil des Romans kaum über „iss, ich muss essen" hinaus. Im zweiten Teil befasst sich der Wurm etwas abgedroschen mit Robertsons schlechter Kindheit. Man wünscht sich, der Wurm wäre mit seinen Äußerungen nur halb so bissig, wie Robertson. Jedoch: die Minuspunkte fallen gegenüber dem großen Lesevergnügen nicht so sehr ins Gewicht, dass man auch nur einen halben Punkt abziehen möchte. Irvine Welsh ist für seinen Roman „Trainspotting" berühmt, aber „Drecksau" ist noch besser.
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am 27. September 2006
Welshs "Drecksau" ist eins der bösen Bücher, die die Literatur zu abwechslungsreich gestalten. Ich habe dieses Buch zwei Mal gelesen, weil es für mich immer noch das beste Buch von Welsh ist. Es gibt eine TOP 3 der bösen, genialen Bücher - natürlich dieses Buch und "American Psycho" von Bret Easton Ellis und "Badman" von Manuel Pliewisch.
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am 23. März 2006
Was Welsh da rausgehauen hat, ist die Geschichte einer vollkommenen, absoluten Drecksau in Menschengestalt. Die ersten Seiten sind abstoßend; man kämpft mit dem Gedanken, das Ding einfach wegzulegen. Allerdings stellt sich dann Neugier ein... Trotz der hundsgemeinen ekelhaften Sprache erkennt sich der Leser in augenblickhaften Momenten ansatzweise im Protagonisten wieder: diese ganz dunkle, verschwiegene und oft geleugnete Drecksau in uns allen. Natürlich ist der Charakter völlig überzeichnet und die Gossensprache dient in erster Linie dazu, diese vernichtende Verkommenheit der menschlichen Existenz zu transportieren. Aber der Bandwurm, sozusagen das pervertierte Gewissen von "Robbo", gibt Einblicke in die zerstörte Psyche und die gnadenlose Kausalitätskette seiner Vita.
Gelegentlich ist diese Art der Lektüre interessant. Wären alle Druckwerke in der Art angelegt, müsste man aber um die Kultur der Menschheit fürchten. Deshalb muss man das Buch als das bewerten, was es ist: Eben ein Welsh!
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am 14. Dezember 2015
Irvine Welsh hat mit Bruce Robertson einen unglaublich interessanten Charakter erschaffen. Der Roman ist Hauptsächlich aus seiner Perspektive erzählt, später kommt noch ein leicht philosophischer Bandwurm dazu (sehr geil).
Das geniale ist: Man hasst diesen Bruce, dann feiert man wieder einige seiner Aktionen, dann hat man Mitleid mit ihm, dann wünscht man sich wider, dass dem Typen mal jemand ordentlich ins Gesicht schlägt. Spaßig zu lesen, wenn auch nicht ohne Schock- und Trauermomente. Denn das Buch wird teilweise unerwartet melancholisch und man muss beinahe weinen.
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am 17. November 2015
Das Buch habe ich aufgrund der enorm vielen Rechtschreib- und Zeichenfehler (E-Book) nach ca. 5 % gelöscht. Dies war nicht der alleinige Grund. Keine erkennbare Geschichte oder Handlung. Sinnlos angebrachte, derbe Kraftausdrücke ohne Ende. Mir fehlen die Worte. Ein absolut sinnfreier und abstoßender Anfang. Wenn es paßt, wie bei Niven oder Juretzka, darf es auch gerne heftig werden. Was der eine oder andere geneigte Leser bei diesem Werk erkennt, bleibt mir leider oder Gott sei Dank verschlossen. Keine Kaufempfehlung.
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am 15. Januar 2005
Eigentlich kann ich nichts mehr hinzufügen und schliesse mich
allen 4-sterne-und-mehr-Bewertungen an.
Für alle die die Genialität NICHT erkennen, sollten sich vielleicht mit Rousseau's Theorie beschäftigen, dass der Mensch von Geburt an ein gutes Wesen ist, aber durch die Gesellschaft verdorben wird. In diesem Fall durch den Vater.
Es stellt sich nun die Frage in den Raum ob Welsh das beabsichtigt hat, was ich nicht weiss. Aber es ist später, wo der Bandwurm von seiner Vergangenheit erzählt, eindeutig erkennbar das diese Theorie im Gewand der heutigen Zeit dargestellt wird.
PS. meine Lieblingsszene ist die wo der Hund ihn bespringen will :D
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