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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
9
4,2 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:10,99 €


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am 7. September 2011
Lange mussten wir in Deutschland auf die deutsche Fassung von "Crime" warten - das Original erschien immerhin bereits 2008. Aber das Warten hat sich gelohnt, denn was Welsh hier abliefert, ist ein großartiges, vielleicht sogar sein bislang bestes Buch. Allerdings zeigt sich auch ein neuer Welsh. Die sozialen Brennpunkte Edinburghs ließ der Autor zwar schon in den beiden Vorgängern ("Die Bettgeschichten der Meisterköche" - "Dann lieber gleich arbeiten") weitgehend hinter sich, aber diese ausschließliche Ernsthaftigkeit, mit der Welsh hier zu Werke geht, kannte ich so bisher nicht von ihm. Kategorisch würde ich "Crime" dem Bereich der Spannungsliteratur zuordnen, denn die auf drei Zeitebenen angeordnete Handlung ist einfach ungemein spannend und entwickelt einen fantastischen Sog, dem ich mir nur schwer entziehen konnte. Sprachlich auf einem oftmals hoch angesiedelten Niveau, hat dieses Buch aber noch weitaus mehr zu bieten: es geht ums Vertrauenfassen, das Bewältigen traumatischer Erlebnisse und zeichnet den Versuch, wieder zurück in ein normales Leben zu finden. Den sexuellen Missbrauch an Kindern schildert Welsh mal mehr, mal weniger direkt - zum Teil belässt er es bei Andeutungen. Niemals aber wirkt diese thematische Schwerpunktsetzung reißerisch. Nebenbei verzichtet Welsh jedoch nicht komplett auf altbewährte Versatzstücke; sein Können, authentische Dialoge zu kreieren, kommt auch in "Crime" zum Tragen. Zudem kenne ich keinen Autor, dem es so treffend gelingt, Alkohol- und Drogenexzesse zu schildern, wie es bei Welsh der Fall ist. Wobei es hier weitaus weniger feuchtfröhlich zur Sache geht. "Crime" ist ein spannendes und rasantes, teilweise knallhartes und Roadmovie-mäßiges Buch. Aber es ist auch ein warmes, sensibles und sehr gut ausbalanciertes Buch, perfekt angesiedelt irgendwo zwischen spannender Unterhaltung und dem Erzählen tragischer Lebensgeschichten. Eine absolute Empfehlung - auch für Leute, die mit Welshs bisherigen Werken nicht allzu viel anfangen konnten.
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am 4. November 2014
Der Charakterisierung im Stern ("Harte Kost, aber sehr packend") ist voll zuzustimmen. Dass es bezüglich Kaputtsein eines Kriminalbeamten nach Ion Nesbø noch eine Steigerungsstufe gibt, hätte ich nicht gedacht.

Der schottische Inspektor Lennox stolpert in Florida durch ein Horrorszenario von korrupten Polizisten und Pädophilen als wärs im Drogenrausch, der ihm ja auch nicht fremd ist. Obwohl bald klar ist, wer die Guten bzw. Bösen sind, läßt die Spannung bis zuletzt nicht nach. In Rückblenden kommt immer wieder Lennox' letzter Fall in Schottland zur Sprache, den er zwar gelöst hatte, an dem er aber fast zerbrochen wäre. Die Florida-Reise hatte nicht zuletzt den Zweck, ihn danach wieder auf die Beine zu bringen.

Der Gegensatz zum ebenfalls in Edinburgh angesiedelten Inspektor Rebus von Ian Rankin ist durchaus reizvoll. "Crime" macht Lust auf weiteres von Irvine Welsh, und davon gibts zum Glück einiges.
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am 12. November 2011
Nach dem letzten Roman-Meisterwerk "Die Bettgeschichten der Meisterköche" schafft Irvine Welsh mit "Crime" weitgehend einen thematischen Sprung weg von Edinburghs Alkohol-, Drogen- und Sexexzessen. Natürlich wird auch in "Crime gesoffen und gekokst, der Fokus liegt aber auf einem wesentlich härteren Terrain - Kindesmissbrauch.
Der Hauptprotagonist gerät im Erholungsurlaub, den er nach der Untersuchung eines Kindesmordes verordnet bekommt,einem Pädophilenring auf die Spur. Der abgestumpfte und psychisch fertige Lennox macht sich sogleich daran, ein Mädchen, welches bereits zum Opfer geworden war, aus den Fängen der Peiniger zu befreien und sie zu schützen.

Welsh hat bei diesem Werk nahezu alles richtig gemacht - er beschreibt eindringlich, wie Lennox nach dem Mordfall an einem kleinen Mädchen in ein tiefes psychisches Loch fällt, woran auch der Erholungsurlaub mit seiner Verlobten nichts zu ändern vermag. In einem Zustand völliger körperlicher und psychischer Verkommenheit, gerät Ray Lennox in eine Situation, aus der er sich nicht mehr zurücknehmen kann. In diesem Punkt kann der Cop Ray Lennox in "Crime" trotz all seiner Schwächen als das Gegenstück zum Cop Bruce Robertson in "Drecksau" (1998) herangezogen werden.

Man wundert sich bei "Crime" jedoch, warum ein psychisches Wrack, das "Psychopharmaka wie M&M's frisst" und meist nur an seine nächste Linie Koks denkt, sich für ein Mädchen so engagiert und in Gefahr bringt, welches ihm eigentlich völlig egal sein könnte oder müsste. Die Lösung liegt neben dem bereits erwähnten Mordfall an einem kleinen Mädchen an einem vom Hauptprotagonisten am eigenen Leib erlebten Missbrauch, der vom Autor jedoch erst gegen Ende des Buches enthüllt wird. Dieser Punkt wirkt für mich ein wenig überladen und künstlich "psychologisiert", daher auch der Punkt Abzug.

Fazit: "Crime" tut weh, rüttelt wach, und das ohne Rücksicht auf Verluste. Die Verhaltensweisen und Abwehrmechanismen der jungen Opfer von sexuellem Missbrauch werden realitätsnah verarbeitet, auch die psychische Struktur der schwachen Mutter des jungen Missbrauchsopfers - hier wurde offensichtlich gut recherchiert. Ganz ohne Längen kommt "Crime" (speziell auf der Fahrt mit Tianna zum vermeintlichen Retter Chet) jedoch nicht aus, was aufgrund der starken Story und des gelungenen Spannungsaufbaus aber nicht so stark ins Gewicht fällt.

Es bleibt dabei, Irvine Welsh kann kein schlechtes Buch schreiben.
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am 9. Oktober 2013
Seit Trainspotting liebe ich Welsh. In seinen anderen Büchern (Porno, Klebstoff,..) sind die Themen Drogen und Gewalt meist so abgedreht, dass es mir leicht gefallen ist, das ganze als Zuschauer und Voyeur zu lesen (und herzlich dabei zu lachen). "Drecksau" war schon nicht mehr ganz so entspannt, aber noch erträglich.
Das Thema Kindesmißbrauch in Crime war für mich teilweise nur sehr schwer zu ertragen, das weiterlesen fallt ab und an schwer. Trotzdem (oder vielleicht deswegen) ein grandioses Buch.
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am 19. Januar 2012
Hier ist er wieder, der zeitgemäße Polizist als gebrochene Person mit tausend Ängsten, Süchten, Sehnsüchten. Ziemlich lange her inzwischen, dass Männer auch einfach nur harte Kerle sein durften, die der Gerechtigkeit zum Sieg verhalfen. Doch Irvine Welsh hat mit seiner Figur Ray Lennox meiner Ansicht nach überzogen. Der fortdauernde, ausufernde Konsum von Koks, Alkohol und Tabletten wirkt unglaubwürdig und ermüdet, ja langweilt. Man möchte den handelnden Figuren am liebsten zurufen: jetzt kommt endlich mal in die Pötte, Jungs!, so fade redundant wird hier geschnieft und geschluckt, gejammert und sich erinnert an Zeiten, in denen man geschnieft und geschluckt hatte.

Ganz nebenbei gehts auch noch um Kindsmissbrauch, um Vergewaltigung und Kinderpornographie, wobei sich Rays Alleingang zur Errettung der Tochter einer Barbekanntschaft ziemlich lahmarschig dahinläppert. Passend dazu fährt er einen VW Polo durchs schicke Florida. Autor Welshs Kernkompetenz scheint eher bei den Drogen zu liegen als bei Krimiplots. Eines der wenigen dicken Bücher, durch die ich mich durchgekämpft habe, um kurz vor Schluss doch noch aufzugeben. Es hat mich einfach nicht mehr interessiert. Für einen harten Thriller eigentlich der Super-GAU. Trotzdem drei Punkte für ein paar nette Figuren, die durch Florida stolpern und nicht recht zu wissen scheinen, was sie da überhaupt sollen.

Vielleicht hat man ja erst Spaß an dem Buch, wenn man selbst sich was reinschüttet oder ne Linie schnupft.
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am 29. August 2011
Wie der Titel schon sagt: Ich bin von Mr. Welsh's neuem Werk wirklich begeistert. Zugegeben, wenn man die alten Bücher kennt, ist man im ersten Moment etwas überrascht und stellt sich doch auf etwas anderes ein. Ich für meinen Teil, habe mich riesig gefreut als pünktlich zu meinem Urlaub das neue Buch erschienen ist.

Ich möchte eigentlich gar nicht mehr verraten und somit unnötig Spannung nehmen, außer das ich das Buch wirklich weiterempfehlen kann und es mehr als Spaß macht es zu lesen. Das Thema ist sehr ernst und wird meiner Meinung nach schonungslos und realistisch dargestellt. Tip Top.

Sollte der Titel jemals verfilmt werden, wünsche ich mir einen alten Bruce Willis als Hauptdarsteller!

Grandioses Werk - Danke Irvine - ich freu mich auf das nächste!
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am 22. November 2011
Seit dem Erscheinen von Trainspotting lese ich jedes Roman von Irvine Welsh. Crime ist sicherlich kein schlechte Story, aber im Vergleich zu bisherigen Erscheinungen deutlich softer und mit Happyend. Das erste Welsh Buch welches ich sogar meiner Freundin zum Lesen leihen würde.
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am 21. April 2014
Schnelle Lieferung, das Buch war brandneu, ausgewiesen als Mängelexemplar mit einem kleinen Knick in der Rückseite, der wohl beim Druck enstanden sein musste jedoch absolut unerheblich war. Kann ich nur empfehlen!
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am 12. September 2011
Ich bin hier etwas unvorbereitet auf dieses Buch gestossen und vermutlich spricht es seine eigene Leserschaft an. Ich persönlich denke, dass es sich hier um ein schwieriges Buch handelt - dies hier ist nicht ein herkömlicher Thriller, welches sich leicht und locker lesen lässt. Alleine der Sprachstil ist sehr aufreibend - die Wortwahl recht provozierend oder reduzierend - vielleicht verliert es auch durch die deutsche Übersetzung an Anziehungskraft - wer weiss. Ich konnte mich nicht begeistern.
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