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am 22. September 2011
Die im Vorfeld mit Riesen-Hype geschürten Erwartungen zu einem Jahrhundertwerk werden nicht erfüllt. Aber: Es sind 16 gute - einige sogar sehr gute Titel dabei rausgekommen die jeder für sich irgendwie ansprechend, mitreißend, geil sind. Was fehlt ist die musikalische Klammer die dieses Werk zusammen hält. Man hat das Gefühl dass es sehr reggae-lastig ist, einige Stücke sind so sehr auf Mick Jagger zugeschnitten dass es eine Soloplatte von ihm sein könnte, bei anderen wiederum fügt er sich in die Gruppe ein. Negativ ist mir aufgefallen, dass er zu häufig in seinen krächzenden Pressgesang verfällt, das hat er mit seiner Stimme nicht nötig. Diese Hiphop-Einlagen von Marley Junior - na ja, musste nicht unbedingt sein, hat mich aber weniger gestört. Joss Stone ist umwerfend wie immer - musikalisch wie von einem anderen Stern und sie könnte auch das Telefonbuch vorsingen, es wäre genial. Die indisch beeinflussten Stücke sind letztenendes doch auf "westliche" Weise arrangiert, was der Sache abträglich ist. Ich hätte mir mehr gewünscht dass es Symbiosen gegeben hätte so wie sie zum Beispiel Robert Plant grandios umsetzt - europäische Musik arabisch zu interpretieren. Aber bei aller Mäkelei - die Scheibe ist gut, besser als vieler Müll der jeden Tag in der Hitparade landet oder mit der man im Radio gequält wird. Die Klasse der Musiker hätte aber noch mehr Potential gehabt.
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TOP 500 REZENSENTam 16. September 2011
Daß Mick Jagger abseits der Rolling Stones, die sich in ewiger zweifellos erfolgreicher Art stets nur minimal modifiziert reproduzieren, in Neben- und Solo-Projekten gern Sounds und Stile auslotet, die er mit seiner Stamm-Combo niemals umsetzen könnte, hat mittlerweile Tradition. Ebenso traditionell ist inzwischen, daß sich bevorzugt die selben Kritiker, die an den Rolling Stones andauernde Selbstkopie bemängeln und benörgeln, wiederum abwertend über Jaggers Extern-Projekte auslassen. Mal ist es zu poppig oder zu technisch, mal zu dick aufgeblasen, zu experimentell, zu unstrukturiert, dann wieder doch zu glatt und überhaupt zu viel Jagger und zu wenig Stones.

Nun hat er gemeinsam mit Dave Stewart, Joss Stone und dem Marley Spross Damian "Superheavy" am Start. Eine Band, ein Projekt, eine Platte, eine Mixtur, wie sie bunter kaum sein könnte. Was ist das Musik? Reichlich Raggae und blubbernd cooler Rock, viel viel Soul und Blues-Notes. Joss Stone brilliert wie eine Nachtigall und Jagger gibt die zwitschernde Krähe, während ein Gras-verrauchter-Paradiesvogel melodisch seine Kommentare dazwischen plappert. Klingt wirr? Ist es aber nicht, denn wo Dave Stewart mitmischt, entstehen immer und außnahmslos Arragements die kunstvoll harmonisch bleiben. Egal wieviele Zutaten ein Lied bekommt, Meister Stewart rückt alles ins passende Verhältnis.

Also nochmal, was ist das für Musik? Reggae-Rock-Soul-Blues-Pop? Jein. Es ist richtig gute Musik, die man nicht nur hört, sondern erlebt!

Klare Empfehlung für die Deluxe-Version. Vier unverzichtbare Titel mehr und eine wunderschöne optische Aufmachung, machen die Entscheidung leicht.
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am 27. September 2011
Eins vorweg: Ich als eingefleischter Stones- und Mick Jagger-Fan bin sicher weit davon entfernt, objektiv zu sein. Zudem ist Musik zumeist Geschmackssache. Trotzdem frage auch ich mich (wie Christian Günther in seiner treffenden Rezension), was manche Kritiker (wie z.B. den Spiegel-Rezensor) eigentlich umtreibt, wenn sie neue Musikwerke beurteilen. Vielfach geht es ihnen offenbar mehr um die feinsinnige Analyse der soziologischen Entstehungsgeschichte einer CD als um die viel näher liegende, wenn auch zugegebenermaßen banale Frage, ob sich Musik gut anhört und Spaß macht.
Wem wie mir ein wohliger Schauer über den Rücken läuft, wenn Jagger (nach eigenen Worten) "kräht", wird mir zustimmen: "Superheavy" halten, was sie versprechen! Joss Stone mit ihrer tollen, souligen Stimme ist die ideale Ergänzung zu dem Alt-Stone, wovon man sich ja bereits auf dem Soundtrack "Alfie" überzeugen konnte. Dazu der Rap-Gesang von Damien Marley (Sohn von Bob Marley) - ich gebe zu, ich hatte von dem Mann vorher noch gar nichts gehört - eine perfekte Mischung für Musik, die Lust auf mehr macht! Meine besonderen Song-Favoriten: "I don't mind", ein sanftes, sentimentales Duett Jagger/Stone mit "eingestreuten" Rap-Anteilen von Marley, welches ich immer wieder hören musste, aber auch "Beautiful People". Es gibt aber im Übrigen auf der CD keinen Song, der völlig "abfällt". Lohnend ist auf jeden Fall der Kauf der "Deluxe-Edition", die 4 Bonus-Tracks enthält!

P.S.: Schade nur, dass der CD keine Songtexte beiliegen!
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am 24. September 2011
Mein absoluter Lieblingstitel ist Satyameva Jayathe, danach kommt für mich Mahiya und natürlich auch Miracle Worker. Aber auch die anderen Titel höre ich gerne.
Schade, dass die meisten hier A. R. Rahman noch nicht mal wahrnehmen. Westliche Arroganz oder was?

Ich finde die Integration der verschiedenen Stile gelungen und man kann deutlich hören, dass die SuperHeavys viel Spaß beim Einspielen hatten, dieses Gefühl kommt bei vielen anderen Musikproduktionen heutzutage leider nicht rüber.

Diese Freude am gemeinsamen Musizieren ist für mich das Element, das die Faszination von SuperHeavy ausmacht - authentisch, nicht gekünstelt oder zwanghaft gewollt. Diese Musiker brauchen sich nichts mehr zu beweisen, sie sind allesamt als Solisten (oder Mick Jagger mit den Stones) schon lange anerkannt.

An Damian "Jr. Gong" Marleys Einlagen musste ich mich zwar auch erst gewöhnen (im Gegensatz zu meinem Mann, bin ich nämlich eigentlich kein Reggae-Fan), aber inzwischen zaubern sie mir immer ein Lächeln ins Gesicht. Finde schön, wie sie sich gerade in die Songs aus A.R. Rahmans Feder einfügen. Super, diese Verbindung aus indischer und jamaikanischer Musik!

Ich bin eigentlich weder Stones- noch Eurythmics-Fan, und wenn schon Stones, dann sicher eher Keith Richards als Mick Jagger, aber die Zusammenarbeit mit dieser internationalen Gruppe hat mir Mick Jagger ein gutes Stück sympathischer gemacht. Eigentlich ist die Gruppe ja nicht ganz so international, sondern eher britisch ausgerichtet. Mick Jagger, David A. Stewart, Joss Stone sind Briten, Bob Marley und Cindy Breakspeare kamen in London zusammen, also hat auch Damian eine Verbindung zu England, und A.R. Rahman hatte schon in jungen Jahren ein Stipendium am Trinity College of Music, in London, dessen Ehrenmitglied er nun ist.

Diese Musik erinnert mich also natürlich auch ein Stück an meine Wahlheimat (England), die ich leider aus familiären Gründen für ein paar Jahre verlassen musste.
Und es ist gerade diese multikulturelle Mischung, die ich hier in Deutschland so vermisse. Mein Mann (Brite) hat indische Wurzeln und ich liebe indische Musik und vieles andere aus der indischen Lebensweise, daher ist mir natürlich A.R. Rahman schon lange ein Begriff. Ich finde es auch toll, dass diese Gruppe nicht nur im Hinblick auf Stilrichtungen Brücken baut, sondern auch altersmäßig viele Generationen umfasst.

Hoffe noch viel mehr von den SuperHeavys zu hören. Weiter so!
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am 16. September 2011
Es wurde in letzter Zeit viel über diese neue "Supergroup" geschrieben und die Single Miracle Yorker dürfte mittlerweile allseits bekannt sein. Das Album wurde innerhalb von ca. 3 Wochen an verschiedenen Orten der Welt aufgenommen, teilweise in Stundenlangen Jamsessions, die nun auf diesem wundervollen Album veröffentlicht werden. Man merkt dem Album von der ersten bis zur letzten den Spaß an, den alle Beteiligten dabei hatten. Herausgekommen ist ein wunderbar kreativer Mix aus verschiedenen Einflüssen, die sich nur schwer kategorisieren lassen. Aber nun Track by Track:

1.Superheavy: Ein unglaublich nach vorne preschender Einstieg, der von Marleys toasting getragen wird und ein cooler Refrain. Jeder darf mal ran, alle harmonieren, einfach klasse.

2.Unbelievable: Ungewöhnlicher Beat, eher einer der schwächeren Songs.

3.Miracle Worker: Schöner Reggeasong, der zusammen mit Beautiful People noch am ehesten Mainstream Format hat.

4.Energy: Absolut energiegeladener Song, tolles Zusammenspiel von Jagger, Marley und Stone. Super Harpsolo von Mick.

5.Satyameva Jayathe: Leicht an Bollywood erinnernder Song mit nettem Refrain. Für mich persönlich auch einer der schwächeren Songs.

6.One Day One Night: Geiler Song, tolle Atmosphäre, die sich zum Ende hin zu einem wahren Feuerwerk zwischen Mick und Joss entwickelt. Hammer!

7.Never Gonna Change: Schöne Ballade, mit netter Akustikgitarre und wieder tollem Mick.

8.Beautiful Pople: Feelgoodsong, der aber nie ins kitschige oder langweilige abrutscht.

9.Rock Me Gently: Midtempo Soul, wundvoll.

10.I can't take it no more: Leider der schwächste Song der Platte. Alleine von Mick geschrieben, mit recht platten Lyrics. Erinnert an "Gun" von Goddes in the Doorway.

11.I Don't mind: Ein unauffälliger Song, der von seiner unauffälligen Schönheit lebt.

12.World Kees Tuning: Leicht überproduzierte Ballade, die in der Akustikversion des Videoteasers ohne Pseudostreicher besser klang.

13.Mahiya: Eher ein Bollywood Ohrwurm, gefällt mir nicht besonders.

14.Warring Pople: Extrem eingängiger Riff, Beat der einem aus dem Sessel haut. Hammer!

15.Common Grund: Hat so ne Art schnellen Bossa Nova Beat. Gefällt mir auch sehr gut.

16.Hey Captain: Krasser Beat, krasse Synthies, würdiger Abschluss des Albums!!

Für mich die beste Platte die ich seit langem gehört habe, ein absolutes Meisterwerk, welches auch nach mehrmaligen hören noch mitreisst und dabei tiefe beweist.

Für alle Stonesfanatiker (wie ich selber einer bin) sei gesagt, dass sich Mick hier in absoluter Topform zeigt (auch von Seiten, die man so von ihm überhaupt noch nicht gehört hat) und man dem "neumodischen Kram" eine Chance geben sollte und nicht wie einst bei Dylan geschehen (als er zur "Stromgitarre" griff) ihn als Judas zu bezeichnen! Wer das hier als Stonesfan ignoriert verpasst was...

Viel Spaß beim hören!!!
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am 6. November 2013
Wenn man "Weltmusik" als Crossover aus westlicher Populärmusik und traditionellen, nichtwestlichen Musikformen interpretiert, dann stellt "Superheavy" meiner Meinung nach einen Höhepunkt dieses Musikgenres dar.

Was für eine Band! Als sich Mick Jagger, Dave Stewart, Joss Stone, Damian Marley und A.R. Rahman 2010 zu "Superheavy" formierten, nahm die Musikpresse natürlich sofort das Wort "Superband" in den Mund und wartete gespannt, ob der Track "Miracle Worker" wohl ein veritabler Sommerhit wird. Doch leider.....die "Superband" und das Album verschwanden allzu schnell aus den Schlagzeilen und Mick Jagger musste wohl zum gefühlten 100sten Male zur Kenntnis nehmen, dass er nur als "Frontman der Stones" wirklich erfolgreich sein kann.

Auch ich war anfangs von der Musik irritiert, da sich "Superheavy" jeder gängigen Klassifizierung entzieht. So findet man Rock, Reggae, Soul, Blues, Techno und indische Musikeinflüsse in den Tracks, wobei diese Genres teilweise "abteuerliche Kombinationen" eingehen. Nach schätzungsweise 500x Hören muss ich allerdings sagen: "Superheavy" ist/war ein Geniestreich und verdient wirklich das Prädikat "einzigartig". Ich kenne keine vergleichbare Scheibe und bin auch nicht sicher, ob es etwas ähnliches nochmals geben wird. Sie ist musikalisch innovativ, interessant, melodiös und abwechslungsreich.

Trotzdem verstehe ich die teilweise negativen Kritiken sehr gut: Da werden bewährte Hörgewohnheiten schon auf die Probe gestellt, da nervt ein Damian Marley anfangs durchaus, da möchte man Mick Jagger schon mal zurufen "Bitte bleib beim Rock&Blues" und Joss Stone raten "Superstimme, aber entscheide Dich für einen Stil"....nach mehrmaligen Hören stellte sich dann aber ein seltsames "Aha-Erlebnis" bei mir ein und mittlerweile ist mir "Superheavy" wirklich ans Herz gewachsen. Man merkt, dass sämtliche Bandmitglieder bei den Aufnahmen Spaß hatten, man merkt, dass es keine Supergruppe aus der Retorte ist und man muss neidlos anerkennen, dass hier wirklich mit Freude und Mut experimentiert wurde.

Nach "Superheavy" tut mir Mick Jagger fast ein wenig "leid", dass es ihm wirklich NIE vergönnt war außerhalb der Stones wirklich erfolgreich zu sein, ihm stereotyp das Prädikat "geldgeil, konservativ, Businessman" anhaftet und man wohl nie anerkennen wird, dass er durchaus interessante Musikprojekte ins Leben gerufen hat (wie eben auch "Superheavy").

Bei Joss Stone hoffe ich, dass sie in Zukunft öfters Rocksongs interpretieren wird! Ihre Vocals erinnern mich teilweise fast an Janis Joplin, und als Duo sind Jagger&Stone und sie wirklich extrem dynamisch. Faszinierend finde ich auch die Stimme/Interpretation von A.R. Rahman!

In diesem Sinne: Danke für diese wirklich sensationell gute Platte und an die, die beim ersten Mal Hören ein wenig ratlos sind: Gebt "Superheavy" eine zweite&dritte Chance. Das hat sie sich wirklich verdient!
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am 1. November 2011
Es steht ja nicht immer von vorne herein fest, wenn sich Musiker-Grössen aus verschieden musikalischen Genres zusammentun, dass da auch was Gutes dabei rauskommt. Mit einiger Skepsis habe ich die Ankündigungen rund um das "Superheavy"-Projekt wahrgenommen und mich schon immer wieder gefragt, ob ich da auf meinen Anteil "Satisfaction" kommen werde, zumal ja doch ein nicht unbeträchtlicher Anteil reggae-mässig angelegt ist.

Um dieses Album wirklich geniessen zu können, muss man einmal die Stones, Mick Jagger solo, die Eurythmics etc. etwas ausblenden und "Superheavy" als eigenständiges Werk sehen. Oder geistig wie einen Film ablaufen lassen. Und zwar mit folgenden Darstellern:

DAMIAN MARLEY als "Da Man From Jamaica", zuständig für coole Rhymes & Reggaefeeling
MICK JAGGER als Paradiesvogel, Gegenpart und manchmal etwas genervter Zappelphilipp, der das Reggaekorsett aufschnürt und eine gehörige Portion Rock mit einbringt
JOSS STONE als Soul-Engel; mit ihrer natürlichen, unkomplizierten Art für sorgt sie für perfektes Harmonie-Feeling
DAVE STEWART alias Captain Dave, Regisseur und Mann im Hintergrund, zuständig für den superb ausgetüftelten, mächtigen Wall-of-Sound
A. R. RAHMAN, Film- und Weltmusiker, gibt dem ganzen mit exotischen Gewürzen einen Touch von World Music

Die einzelnen Tracks wurden ja bereits in anderen Rezensionen ausgiebig besprochen, darum werde ich mich darauf beschränken, einzelne Highlights hervorzuheben, die da wären: Der wuchtige Opener "Superheavy" mit Damian Marley als Hauptakteur, das bereits bekannte "Miracle Worker", das Kraftpaket "Energy", das geile Soul/Blues-Duett "One Day One Night", die wunderschönen Balladen "Never Gonna Change" und "World Keeps Turning" und natürlich nicht zu vergessen und zur Freude aller Jagger-Fans, das rockig-fetzige "I Can't Take It No More". Selbst der etwas dance & techno-lastige Schluss-Track "Hey Captain" (einer von vier Bonus Tracks auf der Deluxe Edition) ist auf grund seiner geballten Kraft recht überzeugend.

Die Aufteilung der Vocal-Parts ist optimal, niemand kommt zu kurz, Mick Jagger ist souverän wie eh und je und Joss Stone macht mit ihrer aussergewöhnlichen Stimme aus vielen Songs etwas ganz Besonderes. Durchhänger oder schwächere Songs gibts auf diesem Album kaum; nur wenn A. R. Rahman den Schauplatz komplett nach Bollywood verlegt ("Satyameva Jayathe", "Mahiya"), muss ich leider weiterzappen, das ist micht so mein Fall - Geschmackssache eben.

"Superheavy" ist mit seinem Abwechslungsreichtum, seiner Spontanität und seiner Spielfreude sicherlich zu einer der Überraschungen des Jahres avanciert. Da bedarf es auch keines Konzepts oder einer musikalischen Klammer, ist ja kein Konzeptalbum, die Devise lautet einfach: zuhören, geniessen, Spass haben - so wie es offensichtlich auch alle beteiligten Musiker im Studio hatten. "Superheavy" klingt frisch und unverbraucht, inspiriert und ist einmal ganz was Neues. Man wünscht sich mehr davon. Vielleicht nächstes mal auch mit Keith Richards? Der steht ja auch auf Reggae!
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am 19. September 2011
Als Stones Begeisteter ist dies sicherlich keine Offenbarung, aber es sind halt nicht die Stones, nicht die Eurythmics, und auch nicht die (weitergeführten) Wailers!
Es ist eine wirklich musikalisch gelungene Vereinigung verschiedener Stilrichtungen. Hut ab.Natürlich hört man Jaggers Stimme sehr markant heraus. Aber genau die ist es. Die klingt fast wie zu Zeiten der 70-iger Jahre. Sehr energetisch und fast schon cool-agressiv! Klar, manchmal nervt Herr Marley ein wenig (auch schon einmal mehr, deshalb höre ich den, einfach weg!). Trotzdem paßt der Rest irgendwie zusammen. Auch Joss Stone fügt sich wirklich nahtlos ein, genau wie der indische Kollege.
Fazit: Wie immer wenn Dave und Mick zusammenarbeiten....sollte man haben!
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am 19. September 2011
Die Musik ist ein Kaleidoskop aus wilden und wunderschönen Elementen von heavy Rock, Reggae, indischen Klängen, Soul, Pop, Dance, Folk - Mick Jagger, Joss Stone, A.R. Rahman und Damian Marley brillieren im Vordergrund, im Zusammenspiel, können sich aber auch jeder zurücknehmen, wo es dienlich ist.

Das Album von SuperHeavy ist aber mehr als die Summer seiner Teile und das ist das Verdienst von Dave Stewart, der seinen Traum verwirklicht und all diese unterschiedlichen Elemente zu in sich stets stimmigen, oft spannenden Songs zusammenführt und verbindet. Es gibt Kompositionen von fiebrigen Dancefloor-Ohrwürmern über wütende Rock'n'Roll-Songs bis zu Mantra-Gesängen, entspannten Strandsongs und wunderschönen Balladen.

Das ist nicht Weltmusik wie sie vorher bekannt war, die ist eine Welt der Musik, die sich auf einer CD aufregend und schön präsentiert.

Die Version mit 16 Tracks - Superheavy (Limited Deluxe Edition) - ist dem Standard-Album - SuperHeavy - klar vor zu ziehen und nicht nur wegen des möglichen Wiederverkaufwertes ;) - die 4 Bonus-Tracks zählen mit zu den besten des Albums. Die LP kann ich Fans von Vinyl und hochwertigem Cover-Artwork auch empfehlen - Superheavy [Vinyl LP]

Seit ich die CD habe, läuft sie von Tag zu Tag immer häufer, inzwischen spielt sie fast in Dauerwiederholung.
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am 8. September 2013
Ja, M. macht da mit, der Sound ist aber nicht vergleichbar sondern gefällt auch meiner 17-jährigen Tochter!
War ein guter Tip der SWR-Moderatorin, über die ich erstmalig von Superheavy erfahren habe. DANKE!
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