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am 28. Juli 2017
Der Auto schafft es auf wenigen Seiten festzuhalten, woran unsere heutige Welt krankt und wer dafür verantwortlich ist. Gierige Banken entwickeln sinnfreie Finazprodukte, die niemand braucht, und ruinieren damit alle Finanzsysteme. Ich bin inzwischen auch davon überzeugt, dass der endgültige Finanzcrash nur noch eine Frage der Zeit ist.
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Diese Aussage stammt von Prof. Hans-Werner Sinn (SZ, 3.4.2011) und beschreibt die auf den Steuerzahler zukommenden Belastungen, falls - was zu erwarten ist - die irrwitzigen "Rettungsversuche" für die der Bevölkerung vieler EU-Länder aufgezwungene Kunstwährung scheitern.

Prof. Sinn meint damit nicht nur den immer größer werdenden sogenannten Rettungsschirm, sondern die Summe aller anderen von der Öffentlichkeit nicht so einfach zu durchschauenden Wohlstandsvernichtungsorgien in diesem Zusammenhang. Zum Beispiel Kontokorrentkredite der EZB an europäische Südländer oder den Aufkauf von Ramschanleihen dieser Staaten.

Prof. Max Otte versucht in dieser kleinen Broschüre die deutsche Bevölkerung mit einer Streitschrift wachzurütteln. Doch selbst wenn ihm das gelingen würde, hätte es wahrscheinlich kaum Auswirkungen. Zu sehr sind Politik und das, was Otte "Finanzoligarchie" nennt miteinander verbunden. Der Autor fordert in seiner Schrift nichts Geringeres als eine wirkliche Revolution, auch wenn er dies abstreitet. Eine politische Führung mit Rückgrat, die dem deutschen Volk wirklich dient, ist weit und breit nicht auszumachen. Im Gegenteil, die Absetzbewegungen sind auch dort unübersehbar.

Der Autor erklärt zu Recht, dass die sogenannte Finanzindustrie, die nichts produziert, aber in vielen westlichen Industriestaaten schon einen sehr großen Anteil des Bruttosozialproduktes erzeugt, den Staat bereits vollständig gekapert hat. Deshalb scheint es höchst unwahrscheinlich, dass die riesigen und nach 2008 noch mächtiger gewordenen Großbanken auf Normalgröße zurückgestutzt und wieder marktwirtschaftlichen Regeln unterworfen werden. Das aber fordert der Autor.

Doch dazu bedarf es wohl erst einer Katastrophe, die schrecklich genug ist, um die politischen und wirtschaftlichen Strukturen aufzubrechen, die uns von einer Schwierigkeit in die nächste befördern.

Leider vermischt der Text zwei verschiedene Aspekte der "Eurokrise". Der Autor geht im Wesentlichen nur auf die desaströse Rolle der sogenannten Finanzindustrie ein, nicht jedoch auf die grundlegenden Geburtsfehler unserer ungeliebten Einheitswährung. Dementsprechend enthält sein Text zwar sehr vernünftige Reformvorschläge für den Finanzsektor, jedoch kaum Aussagen, wie er sich die Zukunft der inzwischen ohne vertragliche Grundlage existierenden EU-Währung vorstellt.
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Keine fünfzig Seiten umfasst das Büchlein von Max Otte zur Euro-Krise, aber der Inhalt ist prägnant und besteht aus Klartext. Otte spricht die Bürger direkt an und ruft zum Widerstand auf. "Lassen Sie nicht zu, dass man uns zu verwirrten, resignierten Subjekten macht und wir ein ums andere Mal für Krisen geradestehen, die wir nicht verursacht haben. Es reicht - wehren Sie sich!"

Er spricht von einer "Herrschaft der Finanzoligarchie" und meint damit die Machtstrukturen und Verquickungen der "Investmentbanken, Hedgefonds, Schattenbanken, Ratingagenturen und weiteren Akteuren". Diese bilden die derzeit dominierende zivile Weltmacht. Wie kann es sein, dass diese Gruppen auf Kosten der Staaten leben, ohne sich angemessen an der Wertschöpfung in der Wirtschaft zu beteiligen?

Viele Investmentgesellschaften arbeiten extrem spekulativ, wohl wissend, dass Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Franz Müntefering prägte 2005 den Begriff "Heuschrecken" und wurde dafür massiv kritisiert. Die Dummen sind die Steuerzahler, die immer wieder zur Kasse gebeten werden.

Otte hinterfragt, warum Griechenland zur Schicksalsfrage für Europa hochstilisiert wird. Warum kann Griechenland nicht in die Staatsinsolvenz gehen? Die Gläubiger müssten auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Diese Gläubiger sind nicht nur, aber primär griechische Milliardäre und Oligarchen.

Wie kann es sein, dass in den letzten Jahrzehnten einerseits die Vermögen der Reichen um Billionen gestiegen sind und andererseits die Staaten sich horrend verschuldet haben? Otte schlägt einen Schuldenschnitt vor und favorisiert klare Regeln und Gesetze, die auch eingehalten werden müssen, zwecks Beschneidung der Macht der Finanzoligarchie.

Reformen wurden bereits 2008 angedacht, aber nicht umgesetzt. Otte schlägt Reformen vor, die das Finanzsystem deutlich gerechter und stabiler gestalten würden. Er hatte 2006 den Crash vorhergesagt und gilt als unabhängiger Aufklärer. Auch dieses Werk wird sich zu einem Bestseller entwickeln, wenngleich ich hoffe, dass eine ausführliche Variante folgen wird.
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am 26. August 2011
Jeder, der mit der Struktur unseres Finanzwesens vertraut ist, weiß um dessen Komplexität. Aber nicht jeder davon weiß, wieviel Schindluder mit eben dieser Komplexität getrieben wird. Frei nach dem Motto: Das versteht der kleine Mann von der Straße sowieso nicht. Der soll nicht lange fragen, sondern einfach nur dafür zahlen.

Genau hier schafft Max Otte Abhilfe. Seine "Streitschrift" mit dem Titel "Stoppt das Euro-Desaster" dürfte so manchem die Augen öffnen.

Im wesentlichen belegt Otte, dass es bei der Rettung des Euro keineswegs um die Rettung Europas oder auch nur der EU geht, sondern einzig um die Rettung privaten Vermögens derjenigen Akteure des internationalen Finanzzirkus, die mit den gravierenden Mängeln des Euro ein Jahrzehnt lang beste Geschäfte gemacht haben. Und die nun lauthals jammern, auf staatliche Hilfen angewiesen zu sein, weil sonst die Weltwirtschaft unweigerlich zusammenbrechen werde.

Wer diese Akteure sind und wie sie von den Schwächen der europäischen Gemeinschaftswährung profitiert haben, legt der Autor ebenso kompetent wie überzeugend dar. Er tut dies zudem in einer Sprache, die für Erika Mustermann und Otto Normalverbraucher gleichermaßen verständlich ist, was ihn von anderen Autoren dieses Themenkreises vorteilhaft unterscheidet.

Gerade durch seine verständliche Sprache vermag der Autor zu zeigen, dass es mit der angesprochenen Komplexität des Finanzwesens gar nicht so weit her ist. Auch Normalbürger können verstehen, dass niemand auf Dauer mehr Geld ausgeben kann, als zur Verfügung steht. Auch ein Staat nicht. So, wie das Haushaltsgeld im eigenen Haushalt eben reichen muss - auch wenn es eigentlich immer viel zu wenig ist -, so muss auch das Geld im staatlichen Haushalt reichen. Auch wenn es ebenfalls zu wenig ist. Ganz gleich, ob es um den Staatshaushalt Griechenlands, Portugals, Deutschlands oder irgend eines anderen Landes geht.

Die Fakten, die Otte dazu aneinanderreiht und überwiegend bestens belegt, haben es in sich. Hier ein Auszug:

- Rechnerisch trägt schon jetzt (!) jeder Bundesbürger 2500 Euro zum Finanzmarktstabilisierungsfonds, also zur "Rettung des Euro" bei; wer selbst arbeitet, muss den entsprechenden Anteil nichtarbeitender Mitbürger zusätzlich übernehmen.
- Ein Land, das so hoffnungslos überschuldet ist wie etwa Griechenland, wird Hilfszahlungen niemals zurückerstatten können, ganz gleich, ob sie als Darlehen, als Bürgschaft oder von vornherein als verlorener Zuschuss deklariert werden.
- Was beispielsweise als Hilfe für Griechenland etikettiert wird, bekommt der Normalgrieche nie zu Gesicht; es fließt an diejenigen, die unverantwortlich hohe Kredite an das wirtschaftsschwache Griechenland gegeben und dafür jahrelang ordentlich Zinsen kassiert haben, darauf spekulierend, die EU werde das Land am Ende schon freikaufen.
- Länder wie Griechenland, Irland, Portugal oder Italien hätten unter den gegebenen Umständen erst gar nicht in die Eurozone aufgenommen werden dürfen.
- Die beträchtlichen Gewinne aus Finanzgeschäften mit diesen Hochrisikoländern gelten "selbstverständlich" als Privatsache, die nun anstehenden Verluste aus denselben Geschäften jedoch hat die Allgemeinheit zu tragen.
- Geld, das gerade von angesehenen Bankhäusern massenhaft in dubiose Spekulationsgeschäfte gesteckt wurde, fehlte gleichzeitig in der Realwirtschaft, also dort, wo arbeitende Menschen wirkliche Werte zu schaffen versuchten.
- Die bereits beschlossenen Hilfen an Griechenland und andere stellen einen klaren Bruch des geltenden EU-Vertrages dar, der ein "Freikaufen" einzelner Mitgliedsstaaten aus guten Gründen ausdrücklich untersagt.
- Die personellen Verflechtungen zwischen Finanzbranche und Politik sind immens und in der Öffentlichkeit dennoch weitgehend unbekannt; hier nennt der Autor mehrfach Ross und Reiter, nicht ohne auch gleich die politischen Folgen solcher Verflechtungen anschaulich vor Augen zu führen.

Dass es sich dabei weder um Stammtischparolen noch um das marktschreierische Geplärre eines notorischen Schwarzmalers handelt, wird jeder angemessen informierte Beobachter bestätigen können. Vorausgesetzt er ist sowohl sachkundig als auch unabhängig. Otte legt dar, dass viele Beteiligte der Finanzmaschinerie zumindest eines von beiden nicht sind. Wenn nicht sogar beides.

Wer das Buch gelesen hat, wird sich mehr denn je nicht nur für unser Land eine wirkliche Regierung wünschen, eine, deren Mitglieder ihrem Amtseid gerecht werden. Weil darin unter anderem die Rede davon ist, Schaden vom eigenen Volk zu wenden und seinen Nutzen zu mehren. Ob dem durch endloses Überweisen von Steuermilliarden an unkontrollierbare Schuldenstaaten Genüge getan werden kann, möge jeder Leser für sich entscheiden.

Angesichts der überragenden Bedeutung des Themas hätte ich die Klarheit der Ausführungen des Autors zu gerne mit fünf Sternen belohnt. Da ich hier jedoch nur eine Gesamtnote für alle Aspekte des Buches abgeben kann, muss ich auch andere Gesichtspunkte in die Wertung einfließen lassen. Hier sind es vor allem deren drei, die zur Abwertung führen - allesamt solche, die wohl eher der Verlag zu verantworten hat. Erstens meine ich bei einem so schmalen Büchlein, das in fünfstelliger Auflage auf den Markt kommt, etwas weniger handwerkliche, hier vorwiegend grammatikalische Fehler erwarten zu dürfen; zweitens befasst sich der Text zu großen Teilen weniger mit dem Euro und eher mit der Struktur unseres Finanzwesens, so dass der reißerische Titel einer Themaverfehlung nahe kommt; drittens schließlich sind vier Euro (exakt: € 3,99) ein stolzer Preis für gerade mal 35 Seiten reinen Text (ohne technische Seiten), wie inhaltsschwer derselbe auch immer sein mag.

Somit ergeben sich unterm Strich nur knappe vier Sterne, was ich angesichts der verdienstvollen Leistung des Autors durchaus bedauerlich finde. Immerhin kann ich "Stoppt das Euro-Desaster" dennoch jedem empfehlen, der sich in aller Kürze und trotzdem fundiert über die bedrohliche Krise unseres Finanzsystems und das verstörende Versagen führender Politiker informieren will. Nach der Lektüre dieses kleinen Buches wird er jedenfalls zu diesem Thema weit über Stammtischniveau mitreden können.
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TOP 500 REZENSENTam 13. November 2011
Dieses Buch müsste eigentlich vierfach so teuer sein wie es ist, denn es stiehlt keine Zeit. Ein derart verdichtetes Buch sei jedem empfohlen, der heute in der Euro-Schulden-Problematik mitreden möchte. Prof. Otte bringt die Schieflagen klar auf den Punkt und gibt am Ende des 32-seitigen Essays zudem Ratschläge, was der Staat und jeder Einzelne selbst zur Überwindung der Krise tun kann.

Wir müssen Arbeitseinkommen fördern und nicht Kapital, ein Schuldenschnitt scheint dafür unvermeidlich. Siehe auch Debt: The First 5,000 Years Fragen muss man, wem wir alle diese wahnsinnigen Schulden schuldig sind? Die Zentralbanken (also wir, der Staat!!) verleihen Geld billig an Banken, die mit einem unfasslichen Hebel (wieviel sind 8% Zinsen, die jemand an diese Banken zahlen muss im Vergleich zu 0,5%, zu denen sich Banken das Geld bei uns leihen?) ihre Profite machen, unseriöse Wetten platzieren und an der Realwirtschaft vorbei agieren, in wirtschaftlich windigen Wolkenkuckucksheimen zu Hause sind.

Mehr als 99% aller Menschen sind auf dem Weg dies zu ändern. Wenn die Politik nicht mit-regiert und den Ernst der Lage erkennt, dürfte es für sie höchstproblematisch werden. Die Schulden jetzt zahlen wir alle - und zwar an die Banken und die Superreichen, die durch den o.g. Hebel von Banken völlig verantwortungslose Gewinne einstreichen. Sie daran zu erinnern, dass ihre Slot-Maschinen Risiken beinhalten, ist eine der besten Maßnahmen, um Banker & deren Kapitalprofiteure wieder auf Normalmaß einzunorden - und nicht auf unmögliche Steigerungsraten in der Gewinnmaximierung einzu-gieren.

Obwohl wir den Krieg verloren haben, darf Deutschland heute nicht dem Trugschluss unterliegen, es allen Recht machen zu wollen. Wir müssen führen und den vollzogenen europäischen Währungsraum zu einem konsequenten Wirtschaftsraum ausbauen, um die organisierte Verantwortungslosigkeit zu stoppen. Dazu gehören Zielvorgaben und Kontrollen - wer nicht mithält, kann auch nicht mehr von den Vorteilen profitieren. Es ist so einfach, dabei muss die Herrschaft der Finanzoligarchie gebrochen und ein neues Verständnis für die Realwirtschaft begründet werden.

Es ist wirklich so ernst, wie Prof. Otte auf Seite 39 formuliert: "Die hemmungslose Herrschaft des Finanzkapitals gefährdet unsere Demokratie inzwischen so stark, wie es zuletzt vielleicht vor 100 Jahren in den USA der Fall war. Es kommt darauf an, schnell - wie das nach der Weltwirtschaftskrise 1929 der Fall war - das Primat der Politik vor den Kapitalmärkten zurückzugewinnen.

Jeder kann heute die Kernproblematiken unserer Finanzkrise durchschauen, dank diesem Büchlein schafft man dies schnell und konzentriert, abseits von allen Halbwahrheiten, die uns Zeitungen, Fernsehen oder der Stammtisch einreden wollen. Wichtig ist, dass wir alle heute mitdenken und die Politiker fordern. Auch sie sind in Gefahr, von den Finanzmärkten vereinnahmt und umarmt zu werden. Wer hätte gedacht, dass ein SPD Kanzler ausgerechnet die Schleusen für den thatcher-artigen Kapitalfluss öffnen würde? Ein fataler Fehler, den der damalige Finanzminister Lafontaine verhindern wollte. Die damaligen, persönlichen Folgen: uns allen bekannt.

Interessant finde ich, dass Otte Jean Claude Juncker als den Kern dessen enttarnt, was er vertritt: Ein Demagoge der finanzkapitalistischen Art, der nicht davor zurückschreckt, Kriegsvergleiche zu ziehen: "Ein Tag Krieg ist teuer als das, was die ganze Rettungsaktion kosten wird." Siehe meine Rezension: Lügenbarone und Ganoven: Von Atomminister bis Zentralbanker Klar ist, bei den Rettungsaktionen geht es um die Rettung der Banken und nicht der Griechen oder bald auch der Italiener. Das von uns zugeschossene Geld führt in direkter Pipeline zu den Banken bzw. den Finanzspekulaten, die ihr Risiko mit dem Geld aus unseren Taschen absichern und sich die Hände reiben. Käme Plato mit einer Zeitmaschine zu uns, so schreibt Graeber in dem Buch Debt: The First 5,000 Years, er würde sich nicht wundern, Menschen zu sehen, die arbeiten müssen, nicht, um ihr Leben zu leben, sondern um eine Schuld zu bezahlen, für die ihr Leben gar nicht ausreicht. (FAZ) Zu seiner Zeit nannte man sie Sklaven. Hohe Verschuldung ist dann existenzbedrohend für alle, wenn es möglich wird, dass die Geldverleiher ihre Kreditvergaben über Schulden finanzieren und dann ihre eigenen Schulden nicht mehr selbst bezahlen, sondern im Misserfolgsfalle uns alle, die Sklaven, unterjochen.
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am 14. September 2011
Der Sozialismus ist doch gescheitert.
Wieso lassen wir dann einen für Banken zu?
Max Otte klärt uns auf. Ich hoffe diese kleine
Streitschrift trägt zu allgemeinen, (friedlichen)
Mobilmachung bei.
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am 17. Januar 2012
Sicher haben die Bürger in solchen Sachen mehr Verstand als die Politiker, die darüber entscheiden.
Schon deshalb sind Volksentscheide unerwünscht.
Die Folgen des Euro, wie etwa teilweise Preiserhöhungen von fast 100% über Nacht bei der Euro-Einführung waren keine Überraschung.
Der Euro ist wohl eher ein Mittel zum Zweck, um Geld unauffällig von Deutschland in andere Länder transferieren zu können.
Der Euro steht am Abgrund, da die südlichen Länder noch nie wirtschaften konnten und man das auch bei der Einführung des Euro wusste.
Morgen sind wir dann schon einen Schritt weiter!
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am 20. August 2011
Dieses Büchlein ist das Dritte aus der Ullsteinreihe über die neuen Freiheitskämpfer und Wutbürger. Nach "Empört Euch" und "Vernetzt Euch" nun Max Otte.

Otte schließt damit eine Verständnislücke bei uns fassungslosen Steuerzahlern. Täglich lesen wir, es sei "alternativlos" Banken und "den EURO" zu retten - damit es keinen Krieg in Europa gibt. Otte sagt: Wir retten nicht den EURO, wir retten die Finanzoligarchie und ihre Vermögen. Er bringt Struktur in unserer diffuses Wissen und Ahnen. Leistet, was eigentlich unsere Qualitätsmedien leisten sollten. Aber die verwirren und erregen uns nur täglich. Aufklären tun sie uns nicht. Wer weiß warum.

Laut Otte sind Begriffsverwirrungen wie "Investmentbanken", die eigentlich "Maklerbanken" sind, oder "die Märkte", die eigentlich für die Finanzoligarchie stehen, Mittel zu dem Zweck, uns dumm zu halten. Auch die nationalistischen Zwischenrufe gegen "die Griechen" sind fehl am Platze, schreibt er. Denn wir retten nicht "die Griechen", sondern die, deren Anleihen an ihren heimischen Staat im Feuer stehen. Und das ist -wie woanders auch- die Oberschicht.

Otte zitiert Henry Ford, der fürchtete, dass "wir schon morgen früh eine Revolution hätten, wenn die Leute verstünden, wie unser Finanzsystem funktioniert." Doch Otte will keine Revolution, sondern Widerstand gegen die größte Umverteilungsaktion aller Zeiten, gegen die jeder Sozialstaat ein Klacks war..

Wer sich kurz und knapp informieren will, der lese diese 43 Seiten.
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am 21. August 2012
Dieses schmale, kleine Buechlein sollte jeder lesen, es erfuellt ganz klar seinen Zweck: die 'Krise' zu erklaeren, zu sagen wo was schief geht, in wenigen, simplen Worten. Ein jeder kann es verstehen, ein richtiger 'eye opener'. Da nennt einer die Dinge beim Namen, ruft in Erinnerung, wie es vielleicht besser geht, oder wie es eigentlich haette sein sollen. Man koennte fast versucht sein von 'Zivilcourage' zu sprechen, wenn man sieht wie, in all dem Wust der verwirrenden Berichterstattung, sich da einer hinstellt bzw. sich in Erinnerung ruft und Klartext redet. Man sollte es in Fussgaengerzonen verteilen und die Politik um Ehrlichkeit bitten, und nicht muede werden sich dafuer zu interessieren, wie wir diese Situation zu meistern haben, um da wieder rauskommen, durchaus und auf jeden Fall im positiven Sinne fuer alle Beteiligten. Vom Verlag als 'Streitschrift' tituliert, passt finde ich. Ich will es unbedingt weiterempfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2013
Das Buch "Stoppt das Euro-Desaster" von Max Otte zeigt in sehr verständlicher Sprache auf, wie mit der Kunstwährung "Euro" ein gigantisches Fiasko im europäischen Finanzmarkt angerichtet wurde und wie uns die Politiker immer weiter ins Gesicht lügen, die Währung sei sicher und es gäbe nichts besseres. Max Otte zeigt, wie sinnvoll die Europäische Währungsgemeinschaft (EWG bis 1998) war. Jedes Land konnte mit dem Auf- oder Abwerten seiner eigenen Währung Kursschwankungen ausgleichen und den Wert stabil halten. Nun hat die Einführung des "Euro" zu gigantischen und desaströsen Zuständen geführt, mit gigantischen Milliardenbeiträgen werden Banken von Pleitestaten subventioniert, was letztendlich ein Fass ohne Boden ist und nur etwas Zeit bringt. Griechenland ist z.B. heute stärker verschuldet, als zum Beginn der Rettung mit über 300 Milliarden Euros und einem Schuldenschnitt von 100 Milliarden. Da die europäischen Regierungen sehen, wie die Währung einen ganzen Kontinent in den Abgrund reisst, greift ab 2013 die ESM. Eine Behörde mit Sitz in Luxemburg mit 700 Milliarden Euro Stammkapital, davon 190 von Deutschland. Innerhalb 7 Tagen kann der Betrag ins unbegrenzte erhöht werden und kein Gericht der Welt kann dagegen eingreifen. Die Behörde ist immun und unangreifbar. Ein ungeheuerlicher Skandal. Das Buch klärt auf.
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