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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
16
Dean Spanley
Format: DVD|Ändern
Preis:3,89 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. August 2011
Dieser Film íst eine Kostbarkeit und "Insel" im umtriebigen Weltgeschehen. Man muß jedoch etwas Muße und Konzentration investieren, um in den vollen Genuß dieses Meisterwerkes von Neuseeland-Regisseur Toa Fraser zu kommen, der den Film auch ein Festival der englischen Sprache nennt. Als Sprecher, der die ganze Geschichte für den Zuhörer/-seher erzählt und zwischen den Dialogen zusammenhält, fungiert Schauspieler Jeremy Northam! (dessen sauberen und nicht zu schnell gesprochenem Englisch man übrigens auch bei der englischen Originalausgabe gut folgen kann. What a beautiful voice!)
Angesiedelt Anfang 20. Jahrhundert in England/Norfolk ist die witzige, zauberhafte und doch total realistische Geschichte um, ja, eigentlich eine Vater-Sohn-Beziehung heute noch genauso aktuell, wie damals.
Ein pflichtbewußter Sohn (Jeremy Northam), leidgeprüft durch das festgefahrene und abgeklärte, scheinbar emotionslose Wesen seines Vaters (Peter O`Toole, yes, Sir!) macht während eines eigentlich nur als Ablenkung für den nörgelnden Vater gedachten Besuches einer Sitzung über die Seelenwanderung die Bekanntschaft von Dean (Dekan) Spanley (Sam Neill), sowie des Kolonisten und "Händlers" Wrather (Bryan Brown). Mit dessen Hilfe kann er den vom Dean bevorzugten sirupartigen Weinlikör Tokay beschaffen, denn nur so ist es Fisk Junior möglich den Dean, der es doch tatsächlich gewagt hat, Fisk Senior die Stirn zu bieten, zur Annahme einer Einladung zum Abendessen zu bewegen. Das Interesse in die ganz besonderen Ansichten eines eigentlich geistlichen Mannes über die Seelenwanderung von Tieren wird bei Fisk Junior extrem gesteigert, als er entdeckt, dass eben besagter Wein den Dekan scheinbar in dessen für andere mysteriöse, unsichtbare Vergangenheit als Hund!? "transportiert" von der er dann mit gelockerter Zunge, Eloquenz und einer faszinierenden Ernsthaftigkeit erzählt! Weitere Dinners, in die, neugierig geworden, auch Wrather und Fisk, Senior mit einbezogen werden, offenbaren dann gar eine Verbindung und einen längst vergessenen Schmerz in der Kindheit des Vaters. Das bringt die harte Schale, die sich der sture, desillusionierte Fisk, Senior nach dem Tod des jüngeren Sohnes im Burenkrieg und seiner an gebrochenem Herzen gestorbenen Frau wenige Jahre zuvor, zugelegt hat, zum Bersten und für Vater und Sohn eine ganz neue, wunderbare Lebensqualität und Beziehung.
Der stille Film lebt von den witzigen, trockenen, man möchte sagen typisch englischen Dialogen, der großartigen Mimik und Ausdrucksform der gesamten Schauspielerriege, der berührenden und außergewöhnlichen "story line" und dem spürbar guten, freundschaftlichen Zusammenspiel der Akteure. (Sam Neill, Peter O`Toole und Jeremy Northam hatten ja schon bei The Tudors Gelegenheit sich kennenzulernen.) Es paßt einfach alles, auch die ruhige, intelligente Regieführung von Toa Fraser tut natülich das Übrige dazu. Schade nur, das in deutschen Kinos solche nicht der "Action-Fraktion" zugehörigen tollen Filme meist ignoriert werden.
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VINE-PRODUKTTESTERTOP 1000 REZENSENTam 1. Mai 2012
Es ist tatsächlich unnötig, auf den Hund gekommen zu sein, um diesen Film zu mögen. Vielmehr geht es in diesem hochkarätig besetzten Stück über eine Vater-Sohn-Beziehung, welche auf metaphorische und höchst englische Art von der Eisstarre der Gefühle befreit und auf besondere Weise energetisiert wird. Die Art der Erzählung mag in der Tat etwas seltsam anmuten und man kann Sam Neill nicht verdenken, dass er zunächst zögerte, eine Rolle anzunehmen, in der er einen Pfarrer spielt, der sich unter Einfluss eines königlichen Tokajers an ein vergangenes Hundeleben erinnert. Das filmische Ergebnis der Bemührungen dieses überzeugenden Darstellers und seiner nicht minder begabten Kollegen ist jedoch ohne Einschränkung ein ganz erlesener Genuss.

England, Anfang 20. Jahrhundert: Jeden Donnerstag besucht Henslowe Fisk, (Jeremy Northam) ein Mann mittleren Alters, seinen verwitweten Vater, den alten Fisk (Peter O`Toole). Diese Besuche verlaufen für alle Beteiligten nicht besonders erfreulich. Die Familie hatte vor nicht allzu langer Zeit einen doppelten Verlust erlitten: der Bruder von Henslowe kam im Krieg ums Leben und Mutter Fisk starb nur wenig später an gebrochenen Herzen. Es wäre für die beiden verbliebenen Fisks bestimmt eine Stärkung sich gegenseitig trösten zu können, doch der alte Fisk weigert sich verbittert zu trauern und wehrt sich gegen die schüchternen Annäherungsversuche seines sensiblen Sohnes mit zynischen verbalen Attacken.
Heute ist wieder so ein Donnerstag, doch dieser Tag verändert das Leben von Vater und Sohn fast unmerklich. An diesem Tag war dem alten Fisk die Zeitung nicht glatt genug. Seine duldsame Haushälterin, Mrs. Brimley (Judy Parfitt "Charles Dickens' Little Dorrit") bügelt gerade die Todesanzeigen als Junior Fisk eine Anzeige für einen Vortrag über die Wiedergeburt ins Auge fällt. Vater und Sohn besuchen diesen Vortrag im Hause eines Inders, sind jedoch von den Ausführungen dort nur wenig begeistert. Ein weiterer Zuhörer fesselt jedoch die Aufmerksamkeit von Henslowe. Es handelt sich um Dean Spanley (Sam Neill), einen Geistlichen. Wieso interessiert sich ein Mann der Kirche für die Wiedergeburt? Wenig später treffen die Fisks erneut auf Spanley, der gerade im Club ein Gläschen kaiserlichen Tokajers genießt. Die Vorlieben des Vikars werden immer dubioser. Als Henslowe schließlich noch eine dritte und denkwürdige Zufallsbegegnung mit Spanley hat, ist der von Natur eher schüchterne Herr entschlossen, die Bekanntschaft mit dem Geistlichen zu vertiefen und lädt ihm zu einem Glas Tokajer ein. Allerdings konnte er ja nicht ahnen, welche Mühe es macht, das Lieblingsgetränk von Spanley zu erwerben. Doch schließlich ist es soweit: Spanley und Junior Fisk sitzen sich bei einem Glas Tokajer gegenüber und schon bei dem Geruch des Getränks scheint sich eine seltsame Wandlung mit dem Gast zu vollziehen, der auf einmal die Erinnerungen des Hundes, der er einmal gewesen sein will, zum Besten gibt. Junior Fisk ist fasziniert und bald darauf kommt ihm ein Gedanke, seinen Vater aufzurütteln, dessen Gefühle einst einem kleinen Hund gehörten, dessen Verlust er bis zum heutigen Tage nicht gänzlich überwunden zu haben scheint...

Die DVD ist mit großzügigen Extras ausgestattet. Die zwei Drehorte in England und in Neuseeland (hauptsächlich für die Naturaufnahmen mit den Hunden der Geschichte) werden jeweils in einem Making Of vorgestellt. Ein besonderes Vergnügen ist das Interview mit Peter O`Toole, der seine Aussagen mit überaus passenden Zitaten von Denkern und Dichtern schmückt und sehr offen mit dem Medium Film umgeht.

Die Sorgfalt, mit der dieser Film entwickelt und optisch aufbereitet wurde, kann der Zuschauer tatsächlich sehen und empfinden. Dean Spanley ist ein warmherziger und sehr humorvoller Film mit einer ziemlich originellen Note. Man merkt den Schauspielern an, dass sie sich in ihrer Rolle wohl fühlen und diese angenehme Botschaft kommt natürlich auch sehr positiv beim Betrachter an.
Diese Unterhaltung sollte man sich auch dann nicht entgehen lassen, wenn man kein besonderes Faible für Vierbeiner hat. Ob man nach dem Film zum Hundeversteher mutiert, wie das auf der Hülle dieser DVD angekündigt wird, mag bezweifelt werden. Die höchst menschliche Botschaft voller Freundlichkeit und Herzenswärme dagegen darf man sich gerne auch etwas über die Filmdauer hinaus selbst erhalten!
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am 14. Mai 2012
Dean Spanley ist ein sehr guter Film. Ein Film der ohne Action auskommt. Dean Spanley ist ein Film der Wörter, der Sprache. Dieses Werk lebt von seinen Dialogen, dieser Film lebt ganz und gar von der Leistung seiner Schauspieler und von der wunderbaren Geschichte die hier erzählt wird.
Alle, welche eine etwas schwierige Vater-Sohn Beziehung haben und vor allem auch alle Hundehalter sei dieser poetische Film auf das Wärmste zu empfehlen.
Auch die Qualität der Blu Ray ist ausgezeichnet, Bild und Ton sind in Ordnung.
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am 22. Oktober 2015
Der Film war eine Überraschung - Basierend auf einem Roman, der bereits in den 1930er Jahren geschrieben wurde, geht ees einerseits darum, wie Vater und Sohn nach einer Entfremdung wieder zueinander finden, andererseits speilt Sam Neill herausragend einen Dekan, der sich an eine Vorleben als Hund erinnert. Einfach wunderbar!
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am 29. Dezember 2015
Habe den Film gesehen und knapp darauf mit Besuch nochmal gesehen und war von der Story beide Male begeistert. Es ist einer jener Filme, bei denen es noch weitere Kleinigkeiten zu entdecken gibt, wenn man die Story schon kennt.

Beim Bonusmaterial stechen vor allem die Interviews hervor, besonders natürlich jenes mit Peter O'Toole.
Bild und Ton (engl. 5.1) sowie die UT sind tadellos, allerdings hätte ich mir englische Untertitel gewünscht.
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am 28. März 2015
sehr geistreicher film mit allen möglichen problemen im leben wie es trotzdem gut weitergehen kann ich nur weiteremfehlen für alle die filme zum mitfühlen suchen
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am 11. Juli 2010
Hier ist ein wirklich schöner englischer Film, der durch seine Sprache und Ruhe wirkt. Ganz hervorragend wieder Jeremy Northam. Hat der Mann eine schöne Stimme... Aber auch alle anderen Schauspieler sind sehr gut.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Dezember 2011
Im England des frühen 20. Jahrhunderts trifft sich der wohlhabende Fisk mit seinem starrsinnigen Vater Fisk senior(Peter O'Toole) und verbringt den Tag mit ihm. Der alte Mann ist sehr verschroben, lässt sich obwohl fit im Rollstuhl umherfahren, isst beim Treffen immer nur Eintopf und hat die Trauer um den anderen Sohn der im Burenkrieg fiel einfach für sich und die Welt verweigert. Als sie auf einem Vortrag eines Inders über Seelenwanderung sind, lernen sie Dekan Spanley (Sam Neill) kennen. Der Priester redet nur bei einem teuren, seltenen Wein, einem Tokajer von seinem früheren Leben als Hund (!) und erklärt dabei die Sichtweisen eines Hundes. Mit einem anderen Gentleman (Bryan Brown) zusammen besorgt Fisk Wein und Dekan Spanley erzählt auch dem alten Mann davon...
Die im schicken Design des 19. Jahrhunderts gefilmte Romangeschichte von Lord Dunsany ist mit tollen Schauspielern besetzt und besteht eigentlich nur aus Dialogen. Ein Märchen für erwachsene Hundefans, das sehr langsam und ruhig erzählt wird, dabei mit einer sehr abstrusen Geschichte aufwartet, ist nicht jedermanns Geschmack und sehr speziell. Hat man die ersten 50 Minuten überstanden geht es etwas.
Das Bild ist einer Blu-ray angemessen, das Bonusmaterial recht unfangreich. Es gibt alleine 90 Minuten Interviews mit Machern und Darstellern.
Fazit: Für Filmfans die das Ungewöhnliche suchen!
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am 27. Dezember 2014
Vordergründig geht es um einen Mann namens Dean Spanley, der in seinem vorangegangenen Leben angeblich mal ein Hund gewesen sein soll. Die Frage die sich dem Protagonisten Fisk junior und letztlich dem Zuschauer stellt, ist: Gibt es eine Reinkarnation oder ist dieser sonderbare Mr. Spanley einfach nur „durchgeknallt“!?
Der Film mit seiner langsamen Erzählweise (und dessen Spannungsbogen ab der Mitte des Films leicht zu durchschauen ist), erinnert an Geschichten, die man sich beim Kaffeekränchen im englischen Landhaus erzählt.

Um nicht mit falschen Erwartungen an diesen Film heranzugehen, sollte man meines Erachtens den Film eher in die Kategorie PHILOSOPHISCHES MÄRCHEN einstufen und die entsprechende Stimmung und Muse dazu haben. Es ist kein Hunde- und Kindermärchen (ich persönlich denke, dass für Kinder der Film erst ab 12 Jahren sinnvoll ist), sondern ein Märchen, das zunächst von einer Vater-Sohn-Beziehung und Gram aus verdrängter Trauer erzählt, und das handlungsübergreifend immer wieder die Fragen „Gibt es so etwas wie Zufall und Reinkarnation“ aufgreift.

Fazit
Dean Spanley ist weder ein "Hundemärchen", noch ein Film über tiefgründige und fundamentierte Reinkarnationsthematik. Es ist ein Film, der emotional langsam in Fahrt kommt (was sicherlich auch so gewollt ist, um den Unterschied zwischen emotionaler Distanz (Verdrängung) und dem emotionalem Berührtsein herauszuarbeiten). Es ist ein philosophischer Film, der uns vordergründig vermitteln will: Wenn wir uns nicht der Trauer eines Verlustes stellen, werden wir nie erkennen was wir Wundervolles noch um uns haben. Tiefsinnig geht der Film jedoch weiter und thematisiert die Kontroverse zwischen Sicherheit und Lebendigkeit. Wenn wir unser Leben immer kontrollieren wollen, müssen wir eine hohen Preis zahlen: Den Verlust von Spontaneität und Lebensfreude!
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am 19. September 2013
"Dean Spanley" ist eine sehr gut erzählte und gespielte und gut ausgestattete Geschichte. Leider ist die Story ziemlich dünn und wird arg gedehnt, um auf abendfüllende Länge zu kommen. Während der ersten Hälfte des Filmes "geschieht" fast nichts, und danach wird es auch nicht viel besser. Aber es ist schon schön, den großen Sam Neill beim Tokajerschüffelorgasmus zu erleben! Und auch das Spiel des Peter O'Toole verdient Anerkennung.
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