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VINE-PRODUKTTESTERam 1. August 2014
Der Kleinkriminelle H.I. McDunnough (Cage) überfällt alle Nase lang nach irgendwelche Tankstellen, Schnapsläden oder Supermärkte. Er hat dabei nicht sonderlich Erfolg und wird ständig geschnappt und verurteilt. Seine Zeiten sitzt er brav ab und der bescheuerten Bewährungskommission erzählt er einen vom Krieg, die ihn natürlich trotz (späterer nicht ernsthafter) Bedenken ständig auf Bewährung frei setzt. Bei der Personenerfassung nebst Fingerabdrücken steht ihm Edwina (Holly Hunter) gegenüber, in die er sich verguckt. Als er sich ritterlich für sie einsetzt als sie von ihrem Verlobten verlassen wird, blitzt es auch bei ihr. Nach diversen Freilassungen macht er ihr als freier Mann einen Heiratsantrag, den sie freudig annimmt. Die beiden sind ein glückliches Paar, bis sie - erfolglos - versuchen ein Kind zu kriegen. Das trübt die Stimmung. Ed kann keine Kinder bekommen, aufgrund H. I.s sagen wir mal illustren Karriere als Ex-Knacki können sie keins adoptieren, hat sie keine Freude mehr am Haushalt und die beiden verfallen in tiefe Depressionen. Allerdings gibt es einen Lichtblick in finstrer Nacht. Nathan Arizona, großer Möbelverkäufer in der Gegend, hat mit seiner Frau Fünflinge bekommen und haben somit mehr "als sie verkraften können". Das ist DIE letzte Chance, ein Kind zu bekommen...

Trivia: Joel Coens Frau Frances McDormand spielt Dot.

Die Komödie ist ein kleines Juwel. Einerseits subtiler Humor mischt sich mit schon slapstickartigem Nonsens. Ständig ballernde Polizeibeamte, die höfliche Durchsagen machen und einem nicht mal die Chance geben, sich zu ergeben, ballernde Angestellte, hysterische Szenen in Supermärkten mixen sich mit witzigen Klenigkeiten. Die Redneckmusik, die in einem Ohrwurmartigen Geheule den Film in der Szene untermalt wird bspw. im Supermarkt auf der Flucht von einer kurzlebigen Theme unterbrochen, die genau den gleichen Soundtrack hergibt, dann aber als Kaufhausgedudel gespielt wird. Die Darsteller haben Freude am Spielen. Holly Hunter gibt die verzweifelte und dann aufgeregte Neumama, die die Hosen an hat, Cage den etwas debilen Pantoffelhelden, der häufig tumb aus der Wäsche schaut (was allerdings nicht immer am Charakter liegt. :-)). Bis in die kleinsten Nebenrollen schön besetzt. So spielt Randall Tex" Cobb Leonard Smalls, von Freunden genannt "Lenny", der aber keine Freunde hat und der in denkwürdigen Szenen Kaninchen mit einer Handgranate hochjagt und als ziemlich abgerissener Bountyhunter auch eine Verbindung zu H. I. hat, die dem Zuschauer durch diverse Hinweise offenbart, aber nie ausdrücklich gesagt wird. Hunter und Cage spielen rührend das liebenswerte Pärchen, was sich so sehr ein Baby wünscht und das vom Schicksal schwer gebeutelt ist. Das etwas melancholisch geratene Ende passt trotzdem zu dem Film, da es für die beiden auch etwas Hoffnung bringt und dem Zuschauer in seiner eigenen Phantasie überlässt wie es mit den beiden weitergehen könnte. Das ist schon ein kleiner Geniestreich.

Leider beinhaltet die DVD nur noch den Originaltrailer. Ich liebe diesen Film, ganz klare Kaufempfehlung.
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am 14. Januar 2008
Arizona Junior ist eine schräge, skurrile und liebenswerte Komödie der legendären Coen-Brüder (Big Lebowski, Fargo, Hudsucker, Barton Fink) von 1987. Mit ihrem zweiten Kinohit bewiesen Sie wieder ihre einzigartige Genialität. Der noch relativ junge Nicolas Cage (herrliche Frisur) und die wunderbare Holly Hunter spielen die Hauptrollen. Cage wird hier noch von Rolf Zacher gesprochen, wie auch in "Wild at Heart" oder "Zandalee". Die Stimme passt aber meines Erachtens sehr gut zu seinem Charakter in Arizona Junior.
Die Synchronisation von Nicolas Cage ist von seinem Debüt '83 bis jetzt übrigens von mindestens 12 verschiedenen Sprechern übernommen worden!!

Zurück zum Film: Dieser ist nämlich grossartig, so rasant und lustig, wie nur selten Etwas. Das Drehbuch ist wie immer bei den Coens exzellent, die Kameraarbeit äusserst rasant und innovativ. Die amerikanische Massenkultur und das Provinz-Bürgertum werden gnadenlos auf die Schippe genommen. John Goodman und Frances MacDormand erscheinen (wie so oft) in herrlichen Nebenrollen.. Die Überzogenheit mancher Szenen wird durch die tiefgründige und aufrichtige Darstellung von Hunter/Cage aufgefangen. Die wilde Verfolgungsjagd über den Highway mit der Packung Windeln unterm Arm ist nur ein Highlight von Vielen.. Arizona Junior macht einfach Spass!
Für mich also ein persönliches Filmhighlight der 80er , daß man immer wieder geniessen kann.
Das Bild der DVD ist überaus farbenfroh und scharf. Der Ton klar und verständlich bei schöner Musikwiedergabe in Surround. Für einen Film diesen Alters mehr als befriedigend. Leider keine Extras.
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am 12. September 2014
Der schlechteste von allen Coen-Filmen...Schade, denn ich bin ansonsten ein großer Fan ihrer Kunst! Nur eine gute Szene, das reicht nicht....
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am 19. August 2001
Die Coen Brüder haben mit Arizona Junior eine brilliante Entführungskomödie hinbekommen. Arizona Junior ist keine platte "Junior"-Komödie im Stile von "Schwigersohn Junior" oder "Steinzeit Junior" mit Schenkelklatschhumor, sondern ein Film, der alleine schon durch die gesamte Situationskomik,schön ausgetüftelte Dialoge und herrlich alltagstrottlige Charaktere den Zuschauer zum Lachen zwingt. Die Hatz um den entführten Arizona Junior bringt das zugehörige Tempo. Und Actionfans werden mit dem Apokalyptischen Reiter auf seinem Motorrad Ihren Spaß haben. Zuletzt schafft es der Film auch zum Nachdenken anzuregen und Ed's Schlußtraum dürfte auch so manche Träne auf die Wange kullern lassen.
Wer noch nie einen Coen-Brüder Film gesehen hat und Komödien auch nur ansatzweise mag, sollte sich Arizona Junior unbedingt ansehen. Und Coen Fans werden den Film sowieso schon besitzen.
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am 25. September 2001
H.I. McDonnough (fantastisch: Nicolas Cage) ist wohl der trotteligste Kleinkriminelle, den man sich vorstellen kann.

Als er mal wieder im Knast landet, weil er einen Supermarkt übefallen und die Schlüssel seines Autos verbummelt hat, lernt er die junge Polizistin Edwina (absolut nervtötend: Holly Hunter), kurz Ed, kennen.

Da H.I. regelmäßig wieder entlassen und erneut geschnappt wird, sehen sie sich regelmäßig und H.I. verliebt sich in Ed.

Als er mal wieder auf freiem Fuß ist macht er Ed einen Heiratsantrag und will mit ihr eine Familie gründen, den Pfad der Tugend einschlagen und seine Verbrecherkarriere an den Nagel hängen.

Doch dazu soll es nicht kommen.

Es stellt sich heraus, dass Ed unfruchtbar ist.

Was nun?

Ist der Traum von einer Familie endgültig geplatzt?

Da kommt den beiden ein Zufall zu Hilfe: Der Möbel-Fabrikant Nathan Arizona (Trey Wilson) und seine Frau Dot (Frances McDormand) haben Fünflinge zur Welt gebracht. Mehr, als sie vertragen können, denkt sich Ed und spornt H.I. dazu an, eines der Babys zu klauen.

Und hier beginnen alle Turbulenzen.

Denn ausgerechnet jetzt brechen zwei Kumpel von H.I., Gale (John Goodman) und Evelle (William Forsythe) aus dem Knast aus und suchen bei ihm Unterschlupf. Und zu allem Übel sind nicht nur das FBI und die Polizei hinter dem Baby her, sondern auch der Kopfgeldjäger Leonard Smalls (super: Randall "Tex" Cobb), der H.I. sogar in dessen Träumen verfolgt....

Die verrückte und überdrehte Geschichte liefert die Basis für eine grelle Tour de farce auf höchstem Coen'schen Niveau.

Nicolas Cage und Holly Hunter zeigen auf bemerkenswerte Weise, dass sie durchaus ein hohes komödiantisches Potential bergen und John Goodman und William Forsythe brillieren als absurdes Duo in Bestform.

Und während die Geschichte für H.I. und Edwina immer auswegloser erscheint, erleben wir ua. die komischste Schlägerei der Filmgeschichte, den wohl komischsten Banküberfall der Filmgeschichte und die vielleicht absurdeste Verfolgungsjagd der Filmgeschichte.

Und nebenbei wird man noch von der tollen Kameraarbeit von Barry Sonnenfeld (Regisseur von "MIB" und "Schnappt Shorty") begeistert.

"Arizona Junior" ist eine der absudesten Komödien, die ich kenne. Joel und Ethan Coen haben ihrem Namen alle Ehre gemacht, sie präsentieren sich und ihre Schauspieler in Bestform.

Ein echter Tipp für alle, die absurde und toll inszenierte Komödien á la "Big Lebowski" mögen ein Muss!
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am 30. März 2013
Als Fan der Coen Brüder Filme war dieser Film natürlich für mich ein Must To See. Aber dieses Frühwerk hat mich jetzt nicht unbedingt vom Sessel gerissen. Teilweise war der Film für mich zu absurd - die Melancholie am Schluß finde ich auch sehr aufgesetzt. Nicht der beste Film der Coen Brüder aber auch kein Mist.
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am 15. Mai 2009
Nach "Blood Simple" war "Arizona Junior" der zweite Film der Coen's. Joel und Ethan schrieben gemeinsam das Drehbuch und teilten die Arbeit als Regisseur bzw. Produzent untereinander auf. Nicholas Cage und Holly Hunter spielen die Hauptrollen ganz wunderbar und erhalten von John Goodman, William Forsythe, Sam McMurray und Frances McDormand die passende Unterstützung. Der flotte und in keinster Art und Weise ernstzunehmende Road Movie weiß durch die ungewöhnliche Geschichte und die durchgeknallten Charaktere zu gefallen. Einige Szenen brachten mich wirklich zum Lachen. Trotzdem kann der Film den großen Werken der Coen's nicht das Wasser reichen, obwohl man den einzigartigen Stil der Brüder bereits damals erahnen konnte. Die DVD gehört leider zu den schlechtesten Silberlingen, die ich seit langen in Händen gehalten habe. Die Bildqualität ist äußerst dürftig und stark verrauscht. Die deutsche Dolby Prologic Tonspur ist schlecht abgemischt, viel zu dumpf und bietet in manchen Szenen ganz schlechte Dialogverständlichkeit, sowie starke Lautstärkeschwankungen. Extras sind defacto keine vorhanden.

Film: 7/10
Bild: 5/10
Ton: 3/10
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am 15. März 2007
...die Synchronstimme von Rolf Zacher nervt ein wenig. In dem Frühwerk der Coen-Brüder (1987) spielt Nicolas Cage einen Kleinkriminellen. Holly Hunter als Polizistin verliebt sich in ihn und schleppt ihn vor den Traualtar. Als der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, beschliessen sie ein Fünflingskind eines Möbelbarons zu kidnappen.

Der Film ist durch und durch (tragi-)komisch. Die DVD-Ausstattung ist zwar mager, die Qualität von Ton und Bild ist aber gut. Wegen der anstrengenden Synchronisation von Nicolas Cage durch Rolf Zacher (Berliner Schnauze) gebe ich nur 4 Sterne.
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am 16. Oktober 2014
Ich kann mich der allgemeinen haltung zu diesem film wirklich nicht anschließen.
Erwähnend möchte ich hinzufügen das Nicolas Cage in meinen Augen ein sehr guter Schauspieler ist, der in vielen guten Filmen mitgewirkt hat (zb The Rock, Con Air, Nur noch 60 Sekunden, Next, Das Vermächtnis des Geheimen Buches etc..) doch dieser Film stellte sich für mich als totaler reinfall heraus. zugegeben, dieser Film weißt ganz offensichtlich auf eine Professionell Kamera führung hin, und auch der Ton und Musik sind ok, aber ich nehme den Schauspielern nur selten ihre rollen ab. darüber hinaus ist die geschichte auch nicht ganz durch dacht. weder der humor noch die restlichen emotionen dieses Films überzeugen.

Für mich einer der schlechtesten Filme die ich je sah. Schade.
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am 11. Februar 2004
Sehr schräg, aber sicher einen Blick wert, für Coen-Fans sogar ein Muss!
„Arizona Junior" ist gerade für Coen-Fans und Cineasten durchaus mal einen Blick wert. Dabei interessieren aber leider mehr das Aussehen der Stars von heute und die aufschlussreichen Hintergrunddetails, als die Story und der Humor des Films. Der lässt zwar schon die Brillanz des Bruderduos erahnen, kann aber nicht mit Filmen wie „Fargo" oder „The Big Lebowski" mithalten.
Die DVD gehört ganz sicher nicht zur Cremé de la Cremé der DVD-Veröffentlichungen. Das Bild weist vor allem in der ersten Hälfte einige Fehler auf. Dies bessert sich dann zwar mit der Zeit, aber ein ständiges Rauschen begleitet den Zuschauer weiterhin. Man sieht dem Material einfach das Alter an. Das gleiche gilt für den Sound. Für heutige Verhältnisse eine mittlere Katastrophe. Oftmals ist der Ton zu dumpf und etwas unklar. Raumklang ist kaum vorhanden.
Auch an Extras hat die DVD so gut wie nichts zu bieten. Der Originaltrailer ist die einzige richtige Zugabe. Immerhin kann der Film drei Sprach- und Untertitelspuren aufweisen, darunter die Originaltonspur, die bei diesem Film Dank des schönen Südstaatenslangs einiger Akteure besonders hörenswert ist.
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