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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
47
4,1 von 5 Sternen
Ex Drummer (MediaBook)
Format: DVD|Ändern
Preis:48,24 €+ 3,00 € Versandkosten


am 5. November 2009
Wenn man filmisch mit der KinoKontrovers-Reihe vertraut ist, könnte man ja meinen, dass nach den drei Einstiegsfilmen - die sich als wahre Dampframmen in Magen und Psyche des Zuschauers erwiesen - das qualitativ ansprechende kontroverse Kino nach und nach ausging.
2007 folgte jedoch ein belgischer Beitrag, der frisches und vor allem kontroverses Blut in die auszusterben drohende Reihe pumpte.
Die Rede ist von Koen Mortiers Ex Drummer.
Ein ilm, der anfangs wie eine bitterböse schwarze Komödie daherkommt, allmählich aber immer groteskere und abstoßendere Ausdrucksformen findet, so dass dem Zuschauer das anfängliche Lachen im Halse stecken bleibt (vgl. Interview im beigelegten Booklet).
Die Inhaltsangabe bringt es treffend auf den Punkt: Dries missbraucht die sozial unter ihm stehenden als eine Art "Lustobjekte" - er schubst sie nach Belieben hin und her, erteilt Befehle und verlangt absoluten Gehorsam.
Neben den - ebenfalls in der Inhaltsangabe ersichtlichen - psychisch und physisch degenerierten "Feminists" ("Vier behinderte Kerle sind doch genauso viel wert, wie vier feministische Schlampen" - Dries"), tauchen noch etliche andere skurille Gestalten auf.
Zu nennen wären da Jans übergewichtige Mutter - die in Verhältnis mit Koen hat - "Großer Schwanz" - "Ist das im übertragenen Sinn gemeint oder heißt der wirklich so?"-"Wär's 'ne Frau, würde sie "Große F***e" heißen!" - und etliche andere kaputte Existenzen.
Neben diesen bitter anzusehenden Charakteren, verhilft die von der Kamera eingefangene Tristesse, das Unwohlsein der Zuschauer zu steigern. Einziger Lichtblick ist Dries' Designerloft hoch über Ostende. Sonst wirft das Objektiv seinen entlarvenden Blick auf verrottende Höfe, versiffte&blutbespritzte Wohnungen. Auch vor einer sterilen und kalten Nervenheilanstalt wird nicht Halt gemacht!

Zwischendrin gibt es echte Penetrationen, schwule Vergewaltigungen und Gewalt gegen gesellschaftliche Minderheiten, das alles wieder unterbrochen von wunderschön ruhigen Szenen, die nachdenlich stimmen, ob ihrer Eindringlichkeit. Begleitet werden diese aufwühlenden Szenen von emotionaler oder auch aggressiver (Punk)Musik. Nachdem der Film ein wütendes Ende fand, empfehle ich, den beigelegten Soundtrack der Kaufversion zu hören.

Neben der stimmigen Musikuntermalung, sei noch die grandiose Kamerarbeit genannt, die mit einigen visuellen Spielereien aufwarten kann: wildes Gezucke in der tobenden Publikumsmenge beim Punkkonzert, ruhige Aufnahmen bei regennasser Straße und der schonungslose Blick hinter besser verschlossene Türen, wenn es sein muss, ebenso genauso verquer wie die Psyche einiger Protagonisten.

Was mit tiefschwarzem Humor beginnt, endet jedoch tragisch - und vor allem sehr, sehr unbequem.
Ohne zu viel vorwegnehmen wollen; was am Ende bleibt ist folgendes: die Unterschichten, die Spielbälle der Großen sind die, die sich an einfachen Dingen des Lebens erfreuen und trotz aller Groteskheit als einzige menschliche Züge in sich vereinen.

Was bleibt ist ein Streifen, der niemanden ungerührt lassen sollte. Ob es in Belgien wirklich so abgründig sein mag, möchte ich mir nicht vorstellen.
Bei der Kreatur Mensch - Dries - kann man es sich aber sehr gut vorstellen...

10/10
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am 9. März 2017
40 Minuten - länger konnte ich mir diesen abartigen, unfassbar sinnlosen Bullshit nicht geben. Wärmstens von einem Kollegen empfohlen bekommen, das Resultat war unverzeiliche Zeitverschwendung.

Während es in anderen Filmen oft einen gewaltigen FmGrund zum Abbrechen gibt, sind es hier gleich gefühlte 100 Gründe. Egal ob es nun die grausamen Dialoge, die Gurkendarsteller, die so unfassbar zurückgebliebenen, idiotischen, asozialen Figuren oder das ohrenbluten-verursachende Möchtegern-Musik-Gedröhne sind - ganz gewaltig auf die Nerven geht huer alles. Vielleicht waren es aber auch die nervtötenden, minutenlang rückwärts abgespielten oder auf dem Kopf stehenden Szenen. Ich weiß es nicht!

Das Gesamtpacket ist jedenfalls unfassbare Scheiße, hierfür braucht man wirklich einen extremen Geschmack um das gut zu finden.
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am 9. April 2008
Die Handlung: Drei sogenannte "Loser" suchen einen Drummer für ihre Band, deshalb klingeln sie bei dem Schriftsteller Dries, der im Gegensatz zu den Dreien in einer Luxuwohnung hoch über den Dächern der Stadt wohnt. Dieser willligt geistesgegenwärtig ein, denn unter den "Losern" kann er sich als etwas Besseres fühlen und manipuliert die drei anderen, wo und wie er nur kann. Man könnte ihm auch "Slumming" unterstellen. Nachdem die Band an einem Festival teilgenommen und dort gespielt hat, eskaliert die gesamte Situation am Schluss äusserst heftig und lässt spätestens dann die Zuschauer relativ verstört zurücik.
Der Film: "Ex Drummer" wurde schon im Vorfeld des Fantasy Filmfestes heiss diskutiert und besprochen. Es war die Rede von extremer Härte und ziemlicher Geschmacklosigkeit. Dem kann ich teilweise zustimmen, auch weil ich bereits "vorgewarnt" mit diesen Erwartungen ins Kino gegangen bin und überrascht war, einen Film zu sehen, der vordergründig diesen Erwartungen entsprach, jedoch doppelt codiert ist, da er schlau und gut gemacht ist. Fühlte mich teilweise eher an Lars von Trier's Dogma-Filme erinnert (wo die Schauspieler vom Maestro mit strenger Hand geführt werden, um ein teilweise gefaktes, teilweise echtes DIY-(Do it yourself)Feeling entstehen zu lassen, inclusive Wackelkamera und authentischem Set im Film. Es gibt wirklich etliche derbe Szenen in dem Film zu sehen, die aber durch einen sehr düsteren Humor bzw. völlige Absurdität und die Skurilität der Darsteller abgefedert werden. Der Schluss ist dann wirklich sehr heftig und nicht so ganz ohne, und ich bin aus dem Grund auch überrascht über die 16er-Freigabe. Die vorliegende Ausgabe des Films besticht auch durch die Beilage der sehr, sehr guten und gelungenen Soundtrack-CD - zu dem jetzigen Preis ein Schnäppchen und eine gute Anschaffung - "Ex Drummer" ist ein Film, den man sich nicht nur einmal anschaut. Und die CD läuft bei mir auf Heavy Rotation :o)
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Januar 2017
Dries ist Schriftsteller und lebt in der belgischen Hafenstadt Ostende. Eines Tages bekommt er Besuch von drei abgewrackten Gestalten aus der Unterschicht, die eine Band haben, der noch ein Schlagzeuger fehlt. Den Posten wollen sie mit Dries besetzen, da dieser früher einmal aktiver Drummer gewesen ist. Die Band, die sich auf Dries' Vorschlag hin "The Feminists" nennt, besteht - Dires ausgenommen - nur aus Personen mit Handicaps: der Frontmann lispelt, der Bassist hat einen steifen Arm und der Gitarrist ist schwerhörig. Doch auch davon abgesehen hat jeder Einzelne einen Dachschaden oder seine Leichen im Keller: Frontmann Koen hasst Frauen, hat aber ein Verhältnis mit der glatzköpfigen Mutter des Bassisten Jan, der wiederum homosexuell ist und seinen geisteskranken Vater wortwörtlich ans Bett fesselt. Gitarrist Ivan und seine Frau sind Junkies, leben in einer verwahrlosten Wohnung, in der auch ihre gemeinsame kleine Tochter vor sich hinvegetiert. Das Ziel der Feminists ist nur ein einziger Auftritt, Dries willigt in erster Linie aber nicht in das Bandprojekt ein, weil er Musik machen möchte, sondern offenbar vielmehr, um sich am Elend seines Umfelds zu ergötzen und sich so richtig daneben zu benehmen.

"Kino kontrovers" steht auf der DVD-Hülle des 2007 erschienenen Films Ex Drummer des belgischen Regisseurs und Drehbuchautors Koen Mortier. Und genau das möchte das Sozialdrama auch ganz offensichtlich sein: kontrovers. Mortier war sichtlich daran gelegen, in die dunkelsten Tiefen der menschlichen Seele vorzudringen und ungeschönt - oftmals überspitzt - das soziale Elend darzustellen. Allerdings ist die Geschichte von Ex Drummer an sich eher dünn, aufgepumpt wird sie durch gezielt herbeigeführten Ekel und hassenswerte Charaktere mit individuellen Schicksalen. Wirklich, in Ex Drummer gibt es nicht eine einzige sympathische Figur - aber auch das ist höchstwahrscheinlich so beabsichtigt. Vielleicht liegt's an mir, aber sonderlich schockierend finde ich den Film nicht gerade, auch das Kontroverse ist mir irgendwie zu gewollt. Ganz gelungen finde ich hingegen einige visuelle Darstellungen, zum Beispiel, wie in der Wohnung von Feminists-Frontmann Koen dessen Verdrehtheit symbolisiert wird, indem man ihn an der Decke laufen lässt. Trotzdem fehlt mir bei Ex Drummer die Substanz, von der etwa Trainspotting - ebenfalls ein Sozialdrama - deutlich mehr zu bieten hat. Gesehen haben kann man Mortiers Film aber trotzdem mal, vorausgesetzt, man hat in Sachen Ekel eine hohe Toleranzgrenze und vermag sich auf filmische Werke weit abseits des Mainstreams einzulassen.
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am 29. August 2016
Nachdem ich "Mann beisst Hund" gesehen hatte, bestellte ich, mehr aus Neugierde als aus dem Wunsch heraus einen kontroversen Film zu sehen, Ex Drummer. Der Film gefällt mir nicht nur aufgrund der fantastischen Kameraführung, der witzigen Dialoge und des guten Punks sehr gut. Dass in einigen Rezensionen die FSK 16 Angabe infrage gestellt wird, kann ich nicht verstehen. So zeigt das alltägliche Fernsehprogramm Gewalt, die ich als weitaus massiver empfinde. Wer bei Ex Drummer glaubt, es handele sich um einen Film von aneinander gereihter Brutalität, wird am Schluss eines Besseren belehrt. Hier hat jeder seine eigenen Gründe, sich auf irgendeine Weise am Leben zu rächen. Dies ist ein Film, der unter die Haut geht und zum mehrfachen Ansehen einlädt. Das DVD-cover mutet leider etwas kannibalistisch an. Ich persönlich empfinde den Film als nicht exzessiv grausam und überflüssig wie im Internet beschrieben, auch habe ich nicht vergeblich nach Gründen gesucht, in der Handlung einen Sinn zu finden. Brutalität lässt niemals einen Sinn erkennen, und doch gebe ich diesem kleinen Filmjuwel gerne 5 Sterne. Einfach ein sehenswertes, optisches Meisterwerk.
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am 3. April 2008
Auf die DVD-Veröffentlichung hatte ich schon Monate gewartet, nachdem mich zum einen der Titel angesprochen hat und Filme aus der "Kontrovers"-Reihe meist sehr unkonventionell, um es vorsichtig auszudrücken, gestrickt sind. Zudem beschrieben ihn viele Kritiken als originelles, aber krankes Meisterwerk. Klang interessant ;)
Meine Erwartungen wurden dann jedoch übertroffen. Wieso dieser Film eine 16er-Einstufung bekommen hat, ist mir unbegreiflich (Der Blutige Pfad Gottes beispielsweise ist in Deutschland indiziert und ist vor allem auf psychischer Ebene nicht annähernd so verstörend wie dieses Machwerk).
Es geht um einen Schriftsteller, an dessen Tür eines Tages 3 ziemlich verwarloste Typen klopfen, um ihn als Drummer für einen einzigen Auftritt zu rekrutieren. Er sagt dann zu, da er dies als Inspirationsquelle sieht. Außerdem verlässt er so seinen "Promie-Thron" und steigt ab in eine perverse, gewalttätige Welt, nur um abends wieder zu seiner Frau und seinem prunkvollem Apartment zurückzukehren. Er manipuliert und kommandiert die 3 Typen und deren Umfeld, was am Ende des Films nach vielen kranken Szenen in einem Blutbad gipfelt, dass einen fassungslos zurücklässt. Ohne Spaß..Der Film ist aber keine stumpfe Splatterorgie, sondern eher ein brutales Drama im Stil von Traispotting, mit vielen sehr originellen Szenen bzw. Ideen.
Wer nicht zart besaitet ist und auf Filme, fernab von Kitsch und Happy End steht, kann zugreifen.
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am 19. Februar 2014
Das gute Stück lag seit 2008 ungesehen in meinem Regal, gestern fand die Scheibe endlich den Weg in den Player. Im Nachhinein kann ich kaum fassen, dass ich mir einen derart abgedrehten, trashigen, kontroversen und kranken Scheiss so lange aufgespart habe!
Der Film ist wirklich total daneben aber im höchsten Mass unterhaltsam. Kommt hinzu, dass "Ex Drummer" wirklich grossartige Kameraarbeit bietet, gepaart mit einem fantastischen Soundtrack. Das Filmhandwerk ist für einen Film dieser Sorte echt toll!
So ist "Ex Drummer" meiner Meinung nach eine echte kleine Perle des Belgischen Filmschaffens! Es gab sogar eine Passage im Film, bei der ich mir sicher bin, dass ich sie niemals werde vergessen können... ;-)

- Sag mal, warum nennen dich eigentlich alle "Grosser Schwanz"?
- Das ist einfach, komm mit, ich zeig es dir...
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am 2. Mai 2008
"Ex Drummer" ist ein schonungsloser Film über die Abgründe der menschlichen Seele. Der Film ist anstößig, provokativ, laut und besitzt eine faszinierende visuelle Ästhetik. Der Film kann bei weitem mehr als unterhalten und ist in der Kino Kontrovers Reihe bestens aufgehoben. Wer es wagt den sicheren Platz des Mainstream Kinos zu verlassen, um neue Erfahrungen zu sammeln, dem sei Ex Drummer absolut empfohlen.

8 von 10
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am 4. April 2009
Kontrovers, Anspruchsvoll und auch schockierend. Diese Film ist absolute Geschmackssache und sicherlich nicht everbodys Darling.
Man sollte sich vor dem Kauf im Internet über den Film gründlich informieren - ansonsten kann auch eine böse Überraschung blühen.
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am 21. Mai 2008
Veröffentlichungen der Reihe "Kino Kontrovers" sind für Filmliebhaber mit einem außergewöhnlichen Geschmack fernab des Mainstreams immer etwas Besonderes. Auch Ex Drummer macht da keine Ausnahme, der Film ist höchstinteressant für alle, die das oberflächliche und stumpfe Popcorn-Kino schon längere Zeit satt haben.

Der Film beginnt mit einer Einführung der Charaktere, wobei bei einigen Szenen am Anfang die Kamerabilder rückwärts ablaufen, was eine sehr interessante Technik darstellt. Auch sonst bietet Ex Drummer viele ungewöhnliche und originelle Kameraperspektiven, die den Film umso interessanter machen. Zunächst wirkt Ex Drummer eher wie eine schwarze Komödie. Der sozial hochgestellte und erfolgreiche Autor Dries steht im Mittelpunkt und kommentiert auf seine Art und Weise zynisch das Geschehen und das Leben der drei asozialen Bandmitglieder. Trotz des gut dosierten schwarzen Humors wird jedoch schnell klar, dass der Film Gewaltszenen beinhaltet, die alles andere als harmlos sind. Gewalt und Sexualität werden explizit gezeigt. Dies verleiht Ex Drummer eine großartige Authenzität und unterstreicht perfekt die verkommene Existenz der drei Bandmitglieder.

Die Story des Films empfinde ich als sehr gelungen, und auch die Umsetzung weiß zu überzeugen. Ex Drummer beschreibt in einer verstörenden Art und Weise das Leben von Menschen, die zur Unterschicht der Gesellschaft gehören und keine Chance haben, ihr Dasein zu verbessern. Im krassen Gegensatz dazu steht der erfolgreiche und sozial höher gestellte Dries. Hinzu kommt eine gehörige Prise Zynismus und schwarzer Humor, und außerdem die rohe Darstellung von Gewalt und Sexualität, die in den letzten 15 Minuten des Films seinen Höhepunkt findet. Der gelungene Soundtrack rundet den Film perfekt ab.

Ex Drummer ist einer von diesen Filmen, die man nicht nur einfach schaut und dann wieder vergisst. Er wühlt auf, verstört und lädt ein zum Nachdenken und Diskutieren. Es werfen sich viele Fragen über die Gesellschaft und über Moral auf, besonders, wenn man das Verhalten Dries' betrachtet.

Fazit: Ex Drummer ist ein anspruchsvoller, extremer Film. Zartbesaitete Gemüter und Fans oberflächlicher Hollywoodfilme mit Happyend sollten aufgrund der teils heftigen Darstellung von Gewalt und der gesamten verstörenden Handlung einen weiten Bogen um diesen Streifen machen. Alle, die sich nicht von der Brutalität abschrecken lassen und Filme zum Nachdenken suchen, sei Ex Drummer wärmstens empfohlen. Für mich gehört der Film zu den Besten der "Kino Kontrovers" - Reihe. Technisch wirklich originell und stark, verstörend, dramatisch und gesellschaftskritisch. Ein brutaler Schlag in die Magengrube des Mainstreampublikums.
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