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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 11. November 2011
"22. Mai" ist ein rätselhaftes und stilles Drama mit einer absolut interessanten Grundidee. Handwerklich gibt es hier gar nichts auszusetzen, es werden einem beeindruckende Sequenzen präsentiert und die farblosen Locations sorgen für eine kalte und deprimierende Atmosphäre. Leider schafft man es aber nicht die nötige Intensität und Dramatik mit einzubringen, weshalb das Interesse mit zunehmender Laufzeit immer wieder mal in Langeweile umschlägt. Das Ganze zieht sich teilweise dann doch etwas in die Länge und verläuft etwas planlos.

"22. Mai" ist ein interessantes und außergewöhnliches Drama, dem es aber an der nötigen Intensität fehlt und das auch emotional nicht viel rüber bringt.

5 von 10
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[ACHTUNG ! IM ERSTEN ABSATZ KURZE ZUSAMMENFASSUNG DES FILMS !] Die Geschichte ist so beklemmend wie einfach: Ein offensichtlich einsamer und im Leben gescheiterter Wachmann geht am 22. Mai zu seiner Arbeit in einem Einkaufscenter. Eine Bombe explodiert. Was mit den Besuchern des Einkaufszentrums geschehen ist, erfährt der Zuschauer erst nach und nach während des gesamten Films. Der Film spielt (wie der Titel anzeigt) an einem einzigen Tag kurz vor und während einer gewaltigen Explosion.

Obwohl die Zusammenfassung seltsam einfach klingt, enthält der Film unendlich viel mehr. Der Film beschreibt einen völlig verstörenden und schmerzhaften Zustand des Stillstands und der unendlichen Leere. Der Film folgt den tragischen Geschichten der Opfer und den Motiven des Täters durch menschenleere Vorstädte und verlassene U-Bahn-Stationen.

Es ist ein wunderbar einfacher, intensiver, dichter und zugleich vollkommen unverspielter Film über die Folgen eines terroristischen Anschlags. Der Film folgt dabei keinen klassischen Suspense-Mustern. Der Regissseur versucht eher Bilder und Klänge für den totalen Stillstand, die Zerstörung, die Trauer und den Tod zu finden. Für mich ist dieser Film einer der beeindruckensten des letzten Jahres, weil er noch Tage lang nachwirkt. Es ist ein Film, den ich mir sicher noch mehrfach ansehen werde.

Besonders Freunde der Filme Bruno Dumonts (besonders: "Hadewijch"), der Dardenne Brüder oder Roy Anderssons (etwa "SONGS FROM THE SECOND FLOOR") oder der unendlichen Langsamkeit Bela Tarrs werden hier auf ihre Kosten kommen. Als Bonus liegen noch 2 frühe Kurzfilme des Regisseurs KOEN MORTIER und ein paar kurze Clips zu den Dreharbeiten bei.

FAZIT: Ich vergebe 5 Sterne für einen wunderbaren, beklemmenden Film mit einer einzigartigen Bild/Ton-Ästhetik. ABER, ACHTUNG: Filmfreunden, die sich für klassische Erzähltechnik und atemlose Spannung interessieren, würde ich diesen Film nicht empfehlen. Hier wäre meine Bewertung also ebenso: 2-3 Sterne.
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am 25. Februar 2012
Wie jeden Tag versieht der Sicherheitsmann Sam seinen Dienst in einer Einkaufspassage. Es ist noch früh am Morgen und Sam steht am Eingang und beobachtet die Menschen, die das Gebäude betreten. Dann kommt es zu einer Explosion. Die Druckwelle reißt Sam zu Boden. Sein Gehör ist beeinträchtigt. Geistesgegenwärtig dringt Sam in das Gebäude ein und versucht so viele Menschen zu bergen, wie es ihm möglich ist.

Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte verlässt Sam unter Schock den tragischen Ort und begegnet einigen Menschen, die Opfer der Explosion wurden.

Die Geschichte lässt viel Raum für Spekulationen. Wie eine Hypothek tragen die traurigen Protagonisten ihre Lebensgeschichte mit sich herum. Einfache Szenarien sorgen für Authentizität. Regie und Schauspielern ist ein recht düsterer Film gelungen.
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am 13. Januar 2012
Ich habe den Film im Kino gesehen, 22 Mai ist ein intensiver Trip, der einen durch seine Bilder und den Soundtrack mitzieht. Deshalb habe ich mir auch die 3 Disc Collector's Edition inkl. CD gegönnt. Die Box ist sehr hochwertig und, im Gegensatz zu manch anderen DVD Schubern, durch den dicken Karton ein richtiger Riegel. Schuber, Digipack und Booklet sind edel matt glänzend, mit informativen Texten und stimmungsvollen Bildern. Auf der Blu-ray und der DVD sind als Extras unter anderem ein Musikvideo, Kurzfilme und interessante Clips von den Dreharbeiten. Und dann noch eben der hypnotische Soundtrack von Michael Gallagher ( Isis). Eine sehr liebevoll umgesetzte Edition für Sammler zu einem aussergewöhnlichen Film.
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am 23. Februar 2016
Super Film alles Top und so wie beschrieben erhalten Preis Leistung ging sonst bin ich sehr zufrieden alles gut .
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am 5. Dezember 2011
ACHTUNG: leichter Spoiler.

Der Anfang ist vielversprechend: Wir folgen einem Mann (buchstäblich, denn die Handkamera bleibt erst mal ausschließlich hinter ihm) eines Morgens von seinem tristen Heim in einem Brüsseler Hochhaus zu seiner Arbeit als Wachschützer eines Einkaufszentrums. Die monochromen Bilder (wie schon bei "Ex-Drummer") und die eigenartige Darstellung von Brüssel gefallen sehr (die Tourismusbehörde der Stadt wird da wahrscheinlich anderer Meinung sein...) Er begegnet einigen Menschen auf dem Weg zur Arbeit und vor Ort. Plötzlich explodiert eine Bombe in dem Einkaufszentrum, und der Film wird für mehrere Minuten sehr dramatisch - dann kehrt Ruhe ein, diese bleibt...und was nach der beeindruckenden Anfangs-Sequenz passiert...nun ja...ist nicht mehr viel. Anfangs ist es noch interessant weil man versucht herauszufinden was die seltsamen Gespräche sollen und in welcher Verbindung die auftauchenden Menschen mit dem Hauptdarsteller stehen. Auch ist die Musik ganz interessant und schön anzuhören. Der Film dreht sich jedoch im Kreis, entwickelt sich nicht weiter, flacht ab und die wenigen Credits die als gelangweilter Zuschauer am Schluss noch vorhanden sind werden durch ein kitschiges und rührseliges Ende (zu allem Überfluss auch noch in Slow-Motion) völlig verhauen.
Ich habe "22. Mai" mit zwei Freunden gesehen die - so wie ich - ebenfalls Arthaus-Fans sind, die haben sich ebenfalls gelangweilt. So schön der Film aussieht und so handwerklich gut er gemacht ist und so gut die Auswahl der Darsteller ist - am Schluss bleibt ein Gähnen. Und Leere.
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