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Kundenrezensionen

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am 8. November 2010
Es gibt in der Kunst der Moderne, von der literarischen Fantastik über die Malerei des Surrealismus bis zum modernen SF-Film à la "Matrix", zahlreiche Werke über die Brüchigkeit der Realität, über die Möglichkeit der Verwandlung, des Identitätswechsels, die Gefahr der "Besessenheit", als "Avatar" von einer fremden Macht beherrscht und ferngesteuert zu werden usw. Doch mir ist kein Werk, kein Buch, kein Bild, kein Film bekannt, in dem diese Thematik auf so irrwitzige und zugleich schlüssige Weise behandelt ist wie in diesem Film von Spike Jonze und seinem Drehbuchautor Charlie Kaufman. Wie der Puppenspieler (!) Craig zufällig in der verwinkelten Topografie eines Bürohauses einen Zugang zum Gehirn von John Malkovich entdeckt, sich dort einnistet und diese Erfahrung schließlich beginnt mit anderen zu teilen, bis daraus eine Art Kollektivwahn entsteht, das ist nicht nur großartiges Kino, das ist auch eine wunderbar kluge und surreale Parabel über die Wechselwirkungen von "innen" und "außen", über räumliche und neuronale Vernetzung und die Austauschbarkeit des "Eigenen".
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am 3. April 2008
Dieses Meisterwerk werden sich hauptsächlich eingefleischte John Malkovich Fans ansehen, da der Film meines Wissens keine nennenswerte Popularität erreicht hat. LEIDER! Denn was für ein toller Film!

Die Geschichte ist so abgedreht, dass sie anfangs viel Heiterkeit erregt und man erst im Laufe der Handlung kapiert, dass es sich eigentlich um einen Thriller handelt.

Die Story: Craig Schwartz (John Cusack), seines Zeichens erfolgloser Puppenspieler, nimmt die Stelle eines Registraturangestellten in einer Firma an, die sich im siebeneinhalbsten Stock eines New Yorker Geschäftsgebäudes befindet. Alle die hier arbeiten müssen gebückt laufen, da das Stockwerk deutlich niedriger ist als ein gewöhnliches. Eine Erklärung für seine Entstehung findet sich (auch) im Bonusmaterial. In diesem seltsamen Laden entdeckt Schwartz eine Geheimtür in den Kopf/das Gehirn/das Bewußtsein von John Malkovich, der sich in dem Film selbst verkörpert. Nach 15 Minuten wird man wieder aus ihm herauskatapultiert und landet an der Schnellstrasse nach New Jersey!

Daraus entwickelt er zusammen mit seiner tiernärrischen Ehefrau (Cameron Diaz) und der angebeteten Kollegin Maxine (Catherine Keener) die Geschäftsidee, den Zugang zum Kopf des Schauspielers zu vermarkten. Doch jetzt entwickelt sich ein komplexes Beziehungsgeflecht unter den drei "Jungunternehmern", welches immer skurrilere Züge annimmt. Schliesslich bemerkt auch John Malkovich, dass etwas mit ihm vorgeht, doch da ist es eigentlich schon zu spät!

Einfach brilliant sind die schauspielerischen Leistungen von Malcovich, Diaz und Cusack, die keine Angst vor der eigenen Hässlichkeit zeigen und sich virtous selbst karikieren. Gerade Cameron Diaz war für mich am Anfang des Filmes überhaupt nicht zu erkennen, da ich sie noch nie in einer vergleichbaren Rolle gesehen habe. John Malkovich, ohnehin einer der besten Charakterdarsteller der 90er Jahre ("Von Mäusen und Menschen", Gefährliche Liebschaften", etc.) bietet dem Zuschauer eine Theatervorstellung der Extraklasse, und vollführt einen regelrechten Seelenstriptease, der auch Einblicke in den wirklichen Menschen Malkovich zuläßt. Eine sehr mutige Entscheidung!

Die Idee hinter der Geschichte, Kontrolle über einen anderen Menschen zu erhalten und ihn und andere damit zu manipulieren, ist sicher nicht neu. Aber diese Umsetztung ist einzigartig und kunstvoll! Die Skurrilität der Handlung und das teiweise sehr groteske Gebahren der Akteure macht den Film für den Durchschnittsgeschmack zur schwer verdaulichen Kost, aber wenn er einmal auf Arte läuft - unbedingt anschauen, oder diese DVD besorgen!

Eigentlich würde ich mir als Bonusmaterial Interviews mit John Malkovich und den anderen Darstellern wünschen, da es sehr interessant wäre ihre Gedanken zu Filmidee, Dreh und Zusammenarbeit innerhalb des Filmteams zu erfahren, aber das leistet die DVD leider nicht!

Eine wirklich aussergewöhnliche und selten gesehene filmerische Leistung aus Hollywood!
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am 23. April 2016
Eine sehr bizarre Phantasie, die eine sehr spezielle und eigenwillige Komik aufweist, sich von jeglicher Mainstream-Unterhaltung weit entfernt, und trotz beabsichtigter Tiefsinnigkeit mitunter eher etwas seltsam und verstörend anmutet, besonders da auf jegliche Logik verzichtet wurde. Der Spielablauf ist in manchen Sequenzen recht zähflüssig, die eingeflochtenen Höhen und Tiefen wirken mitunter etwas "gezwungen", Etwas enttäuschend, vor allem da dieser Film doch mit Lobeshymnen überschüttet wurde, hinsichtlich Kreativität, Einfallsreichtum und Besonderheit der Inszenierung. Das lässt sich diesem Film auch eigentlich nicht ganz absprechen, dennoch hätte dieser Ausflug in die "Moderne" meines Erachtens wesentlich besser gelingen können. Die Handlung selbst ist mit Sicherheit eine Geschmacksfrage. Mir persönlich war das Spielgeschehen einfach zu kurios und abstrakt, zu wenig ausgefeilt, um wirklich unterhaltsam oder besonders interessant, oder gar mitreissend zu sein. Vielleicht hatte ich auch einfach nur ganz andere Erwartungen an diesen Film gestellt. Selbst meine Begeisterung für die Darsteller, John Cusack, Cameron Diaz und ganz besonders John Malkovich und deren überzeugende Darbietungen konnten für den Rest nicht entschädigen.
Obwohl ich sehr aufgeschlossen für modernes, kreatives Theater und Verfilmungen bin, konnte mich diese Inszenierung von Spike Jonze leider nicht begeistern....Schade...
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am 3. November 2015
Being John Malkovich ist einfach ein grandioser Film, da er mit seiner betont witzigen Story nicht nur oberflächlich begeistern kann. Es ist nicht nur der Aspekt, dass das Innere von John Malkovich beleuchtet wird, sondern auch der Hauptcast brilliert mit seiner Überzeugenden Spielart.
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am 22. Mai 2011
Craig (John Cusack) spielt für sein Leben gern mit Puppen, hat aber keinen beruflichen Erfolg damit. Bei allem künstlerischem Talent und Geschick ist er ein Opfer des Bigger Bang in der Kultur (,wo sein schlimmster Widersacher im Fernsehen mit einer riesengroßen Marionette den Sprung ins Guiness- Buch der Rekorde packt). Als der charmante Dr. Lester (Orson Bean) ihm einen Job verpasst, gerät der Künstler so gut wie vollständig in den Sog der Wirtschaftsmenschen und legt sich, ohne es zu wissen, mit dem geheimnisvollen Captain Mertin (Byrne Piven) an, ein Mann, der Geschäfte macht noch bevor es die anderen können, Grundherr, Baulöwe, Besitzer eines riesigen, anonymen Geschäftsgebäudes, und, was das Brisanteste ist, Erfinder einer Methode, die ihn unsterblich macht. Bei der Arbeit in Mertins Gebäude entdeckt Craig eine Vorrichtung, die Mertin gebaut hat, um in den Leib des bekannten Schauspielers John Malkovich (J.M.) zu gelangen. Was nicht im Sinne des Erfinders ist, wird ihm bald zur Manie. Craig, der sich immer öfter und länger in Malkovich "einloggt", beweist sein Talent für dressierte Gliedmaßen, die diesmal nicht nachgebildet, sondern echt sind. Nicht genug, der Erfolgs- Autor Charlie Kaufman lässt ihn ein Geschäft daraus machen: 200 Dollar für 15 Minuten Body- Moving mit Malkovich, und wie das in Amerika so ist, wer es auch immer bezahlt, ist dabei. Armer Malkovich. Er merkt plötzlich, dass seine ganze Umgebung nicht mehr dieselbe ist und erscheint bitterböse am Ort der Tat, um zu retten, was zu retten ist. Der Loser ist Craig. Nachdem Frau Lotti (Cameron Diaz - ich habe sie erst im 14. Filmkapitel eindeutig erkannt) und Arbeitskollegin Maxine Lund (Catherine Keener) von ihm eingeweiht worden sind, treiben die beiden, mit allen Wassern gewaschenen Frauen ihr transsexuelles Spiel mit Malkovichs Body, der keinen Einwand dagegen hat, und Craig muss auf die Frauen und seinen Marionetten- Ersatz verzichten. Wenn Charlie Kaufman auch in dem Ruf steht, ein Zyniker zu sein, finde ich es ganz witzig, dass die ganze Geschichte für Craig am Schluss nicht zum Alptraum wird. Ohne mehr über den Schluss zu verraten, was kann es Traumhafteres für einen verkannten Künstler geben als das.
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am 19. Juni 2004
Als ich den Anfang des Filmes gesehen habe, fragte ich mich ziemlich lange erst "Oh mein Gott, was ist das denn jetzt?". Um ganz ehrlich zu sein, zog sich diese Frage den ganzen Film lang durch, aber dennoch fand ich ihn zunehmend interessanter und als er dann Schluß war, hat er das geschafft, was nur wirklich die besten Filme bei mir erreichen: er hat mich noch sehr lange beschäftigt und in der Nacht habe ich sogar von tausenden Malkoviches um mich herum geträumt. Als ich mich am nächsten Morgen daran erinnerte, mußte ich schon schmunzeln und dachte mir "Was für ein Film!".
Der Film ist wirklich eine Sensation für sich, urkomisch und dennoch auch recht ernst gemeint. So ein Film ist nichts für jemanden, der leichte, lustige Unterhaltung sucht, bei der man nicht viel nachdenken muß. Dieser Film sucht ein anspruchsvolleres Publikum und da ich nun schon unendlich viele Filme kenne, gehört er mit zu der doch recht kleinen Gruppe Film, die mir in Erinnerung bleiben werden und die ich nur weiter empfehlen kann.
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am 4. Februar 2016
Dieser Film, der irgendwo zwischen einem sehr traurigen Drama und einer einer vollkommen skurillen Geschichte liegt, handelt davon, dass eine Tür gefunden wird, durch die man für kurze Zeit in den Kopf von dem Filmstar John Malkovich gelangt und alles außer dessen Blickwinkel erlebt. Absolut sehenswert!
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HALL OF FAMEam 29. Januar 2006
°
´Being John Malkovich´greift ein Thema auf, das wohl jeden auf seine Weise interessieren wird. Einmal jemand anders sein, sich das vorstellen und die Zukunft in Gedanken ausmalen, träumen. Nicht nur Kinder machen das, jeder hat so seine Vorbilder, Leute die man gut findet und mit denen man vielleicht gerne mal tauschen würde.
Einen Weg dahin einmal berühmt und beliebt, schön und reich zu sein hat der Puppenspieler Craig gefunden. In einer ´Zwischenetage´ eines Hochhauses findet er eine geheime, kleine Tür, die direkt ins Gehirn des Schauspielstars John Malkovich führt und einen dort die Kontrolle übernehmen lässt. Aus seinen Augen kann er sehen, mit all seinen Sinnen wahrnehmen und Malkovich sein, in seinem sonst unerreichbaren Leben. Klingt verführerisch und bringt ihn dazu, gar nicht mehr mit dem eigenen Leben tauschen zu wollen.
Doch bevor Craig letztlich versucht, die absolute Kontrolle über Malkovich zu übernehmen, kassiert er erstmal kräftig ab. Er verlangt Eintrittsgeld und führt ´Touristen´ durch Malkovichs Gehirn, was sich bald als Geheimtipp herumspricht. Letzten Endes zählt nach manch turbulenten Situationen dann doch wieder das was wirklich ist, und das schöne Leihleben in Malkovich wird in seiner Unerfülltheit und fehlender Echtheit entlarvt, wenn auch nicht ganz freiwillig. Ein verrückter Film mit zahlreichen schrägen Ideen, gut umgesetzt und mit glaubwürdigen Darstellern.
~
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am 16. Dezember 2004
Craig Schwarz (John Cusack), ein arbeitsloser Puppenspieler, lebt mit seiner Frau Lotti (Cameron Diaz), einer kraushaarigen alternativen Ökobraut (man erkennt Diaz eigentlich kaum) , mit der er eigentlich nichts mehr teilt. Auf der Suche nach Arbeit im Büro kommt er in ein New Yorker Hochhaus. Nun wird man unweigerlich an Harry Potter erinnert, denn der Aufzug muss mit Gewalt auf Stockwerk 7½ angehalten werden. Dort trifft er bei Etagenhöhe 1,50m (getreu dem Motto: sich bücken, Miete drücken) auf den schrägen 105-jährigen Lester, der die sexuellen Phantasien eines Teenagers hat. Schwarz verliebt sich in die Kollegin Maxine, die seine Leidenschaft doch zunächst nicht teilt. In seinen Büro entdeckt er einen dunklen Gang, dem er nicht widerstehen kann. Plötzlich findet er sich in John Malkovich wieder, sieht die Welt mit dessen Augen, um nach 15 Minuten aus dem Nichts wieder auf die Erde zu fallen...
Der Film, dessen skurriler Anfang begeistert, entwickelt sich hin zu einer Ernsthaftigkeit, die die Fragen von Sein und Nichtsein stellt. Die beteiligten Figuren werden allesamt Teil eines großen Spiels, eines Theaters des Lebens. Graig tut beinah alles, um bei seiner Angebetenen zu sein. Diese Maxine ist kaltblütig und berechnend. Beide benutzen den Körper von John Malkovich zu ihrem eigenen finanziellen und emotionalen Vorteil. Lester und einige seiner Freunde offenbaren Graigs Frau Lotti ebenfalls dunkle Geheimnisse. Das Ende erscheint dann sehr offen und gibt das Schicksal der beteiligten Figuren nicht ganz preis. Bemerkenswert ist eine Reise durch Malkovichs Unterbewusstsein, aus dem traumatische Kindheitserlebnisse ans Tageslicht gerufen werden, die, so nehme ich an, realer Natur sind. Sean Penn und Charlie Sheen spielen sich selbst in kurzen Gastrolle und natürlich brilliert John Malkovich in der Darstellung seiner eigenen Person. John Cusack als Graig Schwarz mimt dessen wirklichkeitsfremden Charakter auch beeindruckend. Insgesamt ein sehr sehenswerter, nicht ganz leicht verdaulicher Film.
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am 12. Dezember 2015
Ich wusste nicht was mich erwartet und wurde positiv überrascht. Absolut surreal und mit einem Humor, der nicht jeden anspricht, hat mich der Film gefesselt und zum lachen gebracht. Auch Cameron Diaz in einer für Sie ungewöhnlichen Rolle zu sehen, war seher erfrischend.
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