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am 1. Januar 2014
Eine typische Runde im Stalingrad von Red Orchestra 2:

Geduckt pirsche ich mich an die feindlichen Linien heran. Ich werfe mich hinter die Ruine und beobachte mit meinem Karabiner im Anschlag das freie Feld vor mir. Bisher ist noch kein Feindkontakt erfolgt und die Luft scheint rein zu sein. Geduckt sprinte ich also zum nächstes Gebäude, doch was ist das? Plötzlich schlagen Kugeln um mich herum ein. Ich gehe also schnell im nächsten Bombentrichter in Deckung. Ich sehe meine Mitstreiter im Feindfeuer fallen. "Wie komme ich hier wieder Leben heraus?" frage ich mich, als auch schon feindliche Granaten in meinem direkten Umkreis explodieren und mich aus meiner spärlichen Deckung heraustreiben wollen. Doch mein Kommandant ist schlau genug, dem Feind mit Rauchgranaten die Sicht zu nehmen. Also schnell weiter ins feindliche Gebäude stürmen. Oh Gott, habe ich da gerade einen feindlichen Panzer gehört? Im Häuserkampf läuft mir der erste, feindliche Soldat vor die Flinte. Glücklicherweise hatte ich mein Karabiner bereits im Anschlag und mein Schuss trifft ihn im direkten Nahkampf. Er sackt zusammen und ich kann seine Maschinenpistole erbeuten. Wo bleiben meine Mitstreiter? Ich brauche Verstärkung, denn ich kann dieses Gebäude unmöglich alleine erobern! Schließlich wage ich mich doch auf eigene Faust in den nächsten Raum, wo ich bereits erwartet werde und in einem Hinterhalt umkomme...

... so sieht der typische Start einer Runde in Red Orchestra 2 aus. Wer einen Shooter ala CoD erwartet, wird schnell enttäuscht werden. Ein Schuss reicht in der Regel aus, um das virtuelle Leben zu beenden. Auf übermenschliche Fertigkeiten oder Spielereien wie Kampfdrohnen und dergleichen wird völlig verzichtet. Stattdessen gibt es verschiedene Spielerklassen und Teamwork ist nicht nur erwünscht, sondern für den Sieg auch absolut notwendig. Wer alleine loszieht und einen auf Rambo machen will, wird nicht weit kommen. Wenn das eigene Team allerdings konzentriert ein feindliches Gebäude angreift, kann der gegnerische Widerstand gebrochen werden.

Vorallem die Atmosphäre in diesem Spiel hat es in sich. Der mögliche Tod der eigenen Spielfigur ist ein ständiger Begleiter. Soll ich den Sprung in den nächsten Schützengraben wagen, oder doch lieber auf Nummer sicher gehen, und feindlichen Truppen auflauern? Soll ich es riskieren, die feindlichen Stellungen zu flankieren um dem Gegner so in die Seite oder in den Rücken zu fallen, oder ist die Gefahr, abgeschossen zu werden, doch zu groß? Man stirbt in diesem Spiel recht schnell und recht häufig, was allerdings auch seine positiven Seiten hat. Man merkt, dass man mit unüberlegtem Handeln nicht weit kommt. Und wenn man beim nächsten Mal ein paar Abschüsse mehr hat, weil man eben nicht blind in den feindlichen Hinterhalt gelaufen ist, ist das ein schönes Erfolgserlebnis und Motivationsschub!

Red Orchestra 2 will definitiv kein Spiel für jeden sein. Weder die Grafik, noch die Engine werden dem heutigen Standard gerecht. Trotzdem hat sich eine treue Fanbasis gebildet und man findet viele, volle Server, was bei Servergrößen von bis zu 64 Spielern keine Selbstverständlichkeit ist.

Wer also auf der Suche nach einem wirklichen Multiplayer-Erlebnis ist, der sollte Red Orchestra 2 eine Chance geben. Der Einstieg fällt zwar relativ schwer, aber wenn man sich erst einmal durchgebissen hat, erwartet den Spieler einer der intensivsten Shooter auf dem Markt.
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am 2. Mai 2013
Eins vorweg:
Wer "Red Orchestra: Ostfront 41 - 45" geliebt hat, wird hier nicht enttäuscht.
Im Grunde ist sich das Spiel treu geblieben:
-authentische Szenarien und Ausrüstung
-Teamplay ist immer noch Voraussetzung. Rummballern nützt nicht viel.
-großartige Maps
-die Community ist gut geblieben: überdurschnittlich ältere/vernünftigere Spieler. Man kommuniziert gerne über Funk. Hater, Kiddies, Cheater, Spaßvögel etc. gibts fast nie.

Also wer schon mit Teil eins viel Spaß hatte, der wird sich sehr wohl fühlen. Hab gerade gelesen, dass bald Mods kommen (auch zum Vietnamkrieg =)) )

Für Neuspieler:
Die Red Orchestra Reihe versucht die Ostfrontschlachten authentische in Szene zu setzen. Auf den Servern erwartet man eine gewisse Kooperation. Aber man merkt auch sehr schnell von alleine, dass man mit Rambo und Call of Duty gehabe hier nicht weiterkommt. Am besten ist man in kleinen Gruppen unterwegs (mal vom Scharfschützen abgesehn).
Es gibt keine Medikits, man überlebt nicht 20 Schüsse. Dafür ärgert man sich auch nicht über Gegner die man den kräftigsten Waffen 3 mal trifft der aber nicht stirbt (Paar mal Call of Duty an der PS3 von nem Freund gespielt...nie wieder...wenn man sich zu reinsteigert dann nervt die unrealistische Spielweise).

Also noch mal nix für Call of Duty Fetischisten. ABER es ist nicht so schwer. Ich kam damals bei RO 1 sehr schnell rein und konnte mach mich nach 1 - 2 Wochen oben mitspielen. Bei RO 2 musst ich mich wieder etwas anstrengen am Anfang weil ich aus der Übung gekommen bin, und das Spiel auch noch relativ spät gekauft habe. Somit waren die Server mit erfahreneren Spielern voll.

Ach ja: Server gibts genug! Die Community ist toll.

Meine Empfehlung: Kaufen und stundenlang Spaß haben! UNd immer schön schauen bevor man aus dem Graben springt^^ :D
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am 28. Juni 2012
Ich habe "Red Orchestra 2 - Heroes of Stalingrad" vor einigen Tagen gekauft und muss sagen, dass ich schwer beeindruckt bin. Den Vorgänger Red Orchestra 1 habe ich auch in meiner Sammlung. Dieser zeichnete sich noch dadurch aus, dass man oft weite Strecken als Infanterist zurücklegen musste, um in den Kampf zu kommen, weil oft zu wenig Fahrzeuge zur Verfügung standen.
Aber bei dem Nachfolger ist dieses Problem behoben, denn man kämpft sowieso auf wenigen hundert Metern Boden einen erbarmungslosen Häuserkampf. Diesmal gibt es auch den Einzelspielermodus mit zwei Kampagnen (deutsche und russische).
Gegen Ende 1942 griff die deutsche Wehrmacht die Metropole Stalingrad an der Wolga an. Die deutsche Kampagne beschäftigt sich mit dem Angriff und geht bis zur Einkesselung. Über die russische Kampagne kann ich noch nichts sagen, weil ich sie noch nicht begonnen habe. Vermutlich wird sie sich aber mit der Vernichtung der 6. Armee in Stalingrad durch die Rote Armee beschäftigen.
Das Befehlssystem in Red Orchestra 2 ist genial ausgearbeitet. Die Soldaten befolgen alle Befehle sehr genau und gehen z.B. auch von alleine in Deckung. Man selber kann auch an jeder Ecke oder Barrikade oder einem Schutzwall in Deckung gehen mit der speziellen Deckungstaste.
Desweiteren wirken die Bewegungen der Soldaten sehr echt und alle Waffen, sowie Fahrzeuge sind historisch korrekt. Der einzige Kritikpunkt an den Waffen wäre evtl. die recht hohe Anzahl des Maschinenkarabiners 42, der eigentlich nur ein Prototyp war.
Das Unterstützungssystem in dem Spiel ist ebenfalls sehr gelungen. Artillerie, Mörser, Luftaufklärung, Raketen und Weiteres stehen den Truppführern und Kommandanten zur Verfügung.
Gut finde ich auch, dass während der deutschen Kampagne auch immer wieder ein paar Ausbildungsmissionen zur Bedienung verschiedener Waffen und Waffensysteme stattfinden.
Ansonsten könnte man zum Einzelspielermodus noch sagen, dass manche Missionen zu kurz sind (wie z.B. die Panzerschlacht beim Flugplatz Gumrak).
Was Red Orchestra 2 von herkömmlichen Ego-Shootern unterscheidet, ist der hohe Realismus (Waffenrückstöße, Mannstoppwirkung), das Wiedereinsteigen in der Kampagne als andere Truppmitglieder und die Dynamik der Missionen.
Wenn die eigenen Truppen zum Beispiel überrannt werden, wird man automatisch an die nächste Verteidigungslinie, die in der Besprechung gezeigt wurde, verlegt. D. h. es ist kein stures und eintöniges Vorgehen wie bei Ego-Shootern gefragt.

Dennoch ist das Herzstück von Red Orchestra 2 der Mehrspielermodus. Dieser ist auch sehr gelungen und beinhaltet auch den hohen Grad an Realismus, das Deckungssystem und die Feuerunterstützung. Man muss allerdings nicht nur als Infanterist in Stalingrad kämpfen, sondern kann auch in Panzerschlachten kämpfen oder die Infanterie unterstützen.
Es gibt auch ein Punktesystem bei dem man aufsteigen kann. Wenn man genügend Kills mit einer Waffe hat, schaltet man Erweiterungen frei. Außerdem können auch Beutewaffen freigeschaltet werden.
Hinzu kommt auch, dass es besonders viele Waffenklassen gibt. Das spiegelt die Vielfalt des Spiels wieder.

Red Orchestra 2 ist kein reiner Ego-Shooter. Wer sich dieses Spiel kauft, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Handhabung der Waffen deutlich schwieriger ist und hier besonders viel Wert auf taktisches Vorgehen gelegt wird. Wer eine Straße oder ein offenes Feld überqueren will, sollte erst mal das Gebiet sichern und sich Feuerschutz geben lassen (oder auch selbst Feuerschutz den Kameraden geben und dann aufrücken.
Mir persönlich gefällt diese Art von Shooter, weil man erst mal überlegen muss bevor man handelt und hier keine festgeschrieben Skripts das Spiel lenken.
Allerdings spiele ich oft solche relativ realistischen Spiele und würde sowieso keine Straße ohne Feuerschutz oder Sicherung überqueren. Wer lieber Actionshooter spielt, sollte hier also die Finger von lassen.
Ansonsten ist mir nur ein kleiner Fehler bei den Granaten aufgefallen. Die Anti-Panzer-Granaten im Spiel sehen nach Magnet-Anti-Panzerminen aus, werden aber trotzdem geworfen und haben einen Aufschlagszünder. Soweit ich weiß musste man diese Minen aber direkt bei einem feindlichen Panzer anbringen und sich dann rasch entfernen. Letzten Endes muss ich aber auch sagen, dass kein Computerspiel die Realität des Krieges komplett abdecken kann und vieleicht auch gar nicht soll.
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am 23. März 2013
Das nenne ich mal ein echtes WW2 spiel es macht einfach nur riesen spaß die maps sind einfach nur geil und die Waffen auch die Multiplayer modes , es gibt dort auch Panzer in einem mode wer auf WW2 spiele steht sollte es sich sofort kaufen 1+++ Kaufempehlung
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am 29. Mai 2013
Ich habe mir das Spiel erst kürzlich gekauft. Es hat ein bißchen etwas von Day of Defeat nur mit wesentlich besserer Grafik und mehr Abwechslung.
Die Karten sind echt schön groß aber dennoch sehr áufwendig gestaltet. Dies führt zwar manchmal zu Frust da echt hinter jedem Gebüsch ein Camper lauern kann aber ich persönlich mag hohen Realismus. Die Waffen sind ziemlich durchschlagend. Einer oder wenige Schüsse reichen um jemanden im realistischen Modus umzunieten. Wer "nur" in Beine oder Arme getroffen wird der "spürt" die Folgen. Für zarte Call of Duty Gemüter ist das Spiel wohl eher nix. Hier zählt Taktik, das Kennen der großen Maps mit ihren riesigen (mehrstöckigen) Gebäuden und Skill. Die Soundkulisse ist übrigens auch sehr gut !
Außerdem kann man in dem Spiel alles Mögliche aufleveln und freischalten was zusätzlich etwas motiviert.

Fazit :
Das Spiel macht zwar grafisch natürlich nicht so viel her wie die Genregrößen BF3 etc. aber dies macht für mich jedenfalls der hohe Realismus wett. Wer vom relativ kopflosen rumballern mal Abwechslung und echte Herausforderung sucht und wem von Haus aus das 2. Weltkrieg-Setting gefällt der ist hier richtig !

P.S.
Derzeit spiele ich das Addon "Rising Storm" in der Open Beta. Mir gefällt es besser als Heroes of Stalingrad weil man a) mehr Deckung und weniger freie Flächen hat wodurch man besser an den Feind rankommt ohne vorher abgeschossen zu werden und b) weil das Pazifiksetting (Japan gegen USA) sich einfach noch nicht so ausgelutscht anfühlt wie das Ostfront-Setting.
Leider gibt es dafür aber weniger packende Häuserkämpfe über mehrere Etagen.
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am 20. Mai 2013
... das zumindest dachte ich mir, als das neue Call of Duty Black Ops 2 DLC zum download angeboten wurde. Für 15 € hätte ich mir schon wieder ein DLC holen müssen, wenn ich die neusten 4 Maps spielen wollte. Beim ersten DLC gab ich nach, aber bei Uprising, konnten sie mich mal kreizweise (sry). Dann sah ich bei Steam ein Game für sogar weniger als 15 €, das mich auf den ersten Blick doch sehr interessierte (WW2-Fan). Red Orchestra 2, vorher noch nie wirklich was davon gehört, und doch gibt es das Game jetzt schon gute 2 Jahre o.O Als ich mich ein bischen drüber schlau machte, wollte ichs doch unbedingt mal ausprobieren und bei einem Online Anbieter konnte ich das Game für 12,99 € erwerben (wohl gemerkt, nur den Online Key).

Also, ich will mich kurz fassen, aber dennoch jeden zum Kauf raten, dem ein Shooter gefällt, der nicht wie COD aka Hirnlos reinrushen und willt umsich schießen möchte (obwohl, COD BO) hat auch seine gewissen Reize. Aber in Red Orchestra 2 ist doch alles ein wenig anders (nicht nur die Grafik).
Gut, natürlich ist die Grafik altbacken und ja, die Engine ist auch nicht die Neuste (warum eigentlich machen die nix mehr mit WWII Games auf Basis heutiger Möglichkeiten :( ).
Wenn man Red Orchestra 2 spielt, gehts eigentlich rein um einen Online Multiplayer Modus (hat zwar eine "Kampagne", sowohl Deutsche als auch Russen, aber der ist auch fast so wie ein Online Game, nur eben mit Bots).

Mich bockt das Game so übelst! Aus einem einfachen Grund. Es ist pure Atmosphäre! Nur wirklich dabei gewesen zu sein damals wäre wohl realer gewesen! Ich wil nicht bizzar klingen, aber zwischen den Ruinen Stalingrads zu liegen und nicht zu wissen, ob der nächste Atemzug dein letzter gewesen ist, ist schon ein überwältigendes Feeling in einem SPIEL! Auch wenn die Grafik nicht großartig ist, aber was Red Orchestra 2 an Feeling, an Taktik, an Realismus rüber bringt, Respekt und Unverständnis, wieso es doch eher ein unbekanntes Game ist.
Ich spiele Online nur den Realismus Modus, meistens ist man zwar mit einem Schuss tot, aber es frustiert überhaupt nicht. Zumindest mich nicht. Es benötigt zwar etwas Eingewöhnung von hirnlos übers fällt Rushen wie in COD, über taktisches Abwarten und gemeinsame Vorstöße gegen die Feinde.

Für 30 € wie hier in Amazon würde ich doch eher empfehlen, nur wer wirklich eine Art Simulation auf WW2 Basis sucht, ist mit diesem Spiel gut beraten. Für weniger als die Hälfte als Download auf diversen Online-Seiten, kann man jedoch nix falsch machen.

5 Sterne für meinen neuen Lieblings-Multiplayerhooter ;)
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am 23. Dezember 2012
Tripwire hat es mit Red Orchestra 2 tatsächlich wieder geschafft einen Spagat zwischen Realismus und Spielspaß hinzubekommen, den es so in keinem anderen WW2 FPS Spiel gibt (mal ausgenommen von RO1). Alleine der Sound zieht dir in DolbySurround die Socken aus, sobald Granaten neben dir im Schützengraben einschlagen. Die Jüngeren unter uns werden losstürmen und maximal 5 Sekunden leben, deshalb handelt es sich eindeutig um ein Game für die älteren Spieler 30+, die dann Nerven behalten und jedes Schützenloch einzeln erobern. Schleichen oder für längere Zeit aus einer versteckten Ecke den Gegner ärgern, ist also möglich.
Es gab vor kurzem wieder einen Free Content u.a. mit einer neuen Map (aus RO1!). Theoretisch kann der Mapeditor von jedem genutzt werden, allerdings ist dieser so schwierig zu bedienen, dass Community Maps auf sich warten lassen. Spezielle Maps sind also wirklich rar gesäht und hoffentlich bald zahlreicher. Ich vermisse noch eine weitere Panzermap.

Die Steuerung ist auch für Neulinge relativ schnell zu erlernen, da man nicht mit Optionen zugeschüttet wird. Die Waffengattungen sind auf das Wichtigste beschränkt und ausbalanciert. Im weiteren Spielverlauf werden die Waffengattungen aufgewertet und können zum Beispiel mit einem Bayonette benutzt werden. Um so länger man spielt, desto mehr steigt man im Erfahrungslevel (bis 99) auf. Sollte man punktegeil sein, kann man sich auch seine detailierten Statistiken zu Gemüte führen. Im Spiel werden nur die wichtigsten Stats wie Kills und Punkte angezeigt.

Für Clans wird es auch immer Interessanter. Eine Liga von Tripwire ist in Planung. Hier sollte man sich aber nicht zuviel Hoffnung machen, so richtig viele Clans gibt es noch nicht.

Aber alles zu einem unschlagbaren Preis! Action derzeit 8,99€ für das Vollspiel.

***Update***
Spiele es noch immer, bin jenseits der Stufe 80 und über 600 Spielstunden. Das hat bisher kaum ein Spiel geschafft mich so lange zu binden. Gute Spielermaps gibt es mittlerweile auch. Es gibt nun eine Liga. Die Kampagnen sind zudem auch sehr fordernd und machen sehr viel Spaß :)
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am 24. Dezember 2011
Vorweg: Dieses Spiel kann man nicht mit dem ersten Teil vergleichen.
Es ist schon allein vom Gameplay her vollkommen anders, und beide Spiele sind grandios. Wären beide zur gleichen Zeit mit gleicher Grafik erschienen, würden sich beide nicht kunkurrierend gegenüberstehen, weil sie so vollkommen unterschiedlich sind.
Ich selber habe RO1 jahrelang gespielt und war begeisterter Panzerfahrer. In RO2 sind die Panzer "bestenfalls Beiwerk", dafür ist der Infanteriekampf aber um deutliches verbessert worden. Das Spiel fesselt von der ersten Sekunde an und durch das Rankingsystem lässt es einen auch nach Monaten nichtmehr los. Die Grafik ist dank UE3 der letzte müll, aber dank des simulations- ÄHNLICHEN Physic-Teil wird dies wieder kompensiert. Wie im Titel schon beschrieben ist es keinesfalls mit dem ersten Teil zu vergleichen.
Dieses Spiel bereitet auch über Monate hinweg ungetrübten Spielspaß und ist atmosphärisch eine Glanzleistung. Punkt.
Danke TWI.
Ich kann das Spiel absolut empfehlen und finde es vollkommen unangebracht, dass diesem grandiosen Spiel nur 2 Sterne gegeben worden sind.
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am 7. April 2013
Ein komplett anderes Spielgefühl wie man es aus anderen Ego-Shootern kennt. Genau das und die atemberaubende Atmosphäre machen diesen Titel zu einem Muss.
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am 13. Januar 2012
Ich habe, wie wohl die meisten Käufer, den Vorgänger "Red Orchestra: Ostfront 41 - 45 - Enhanced [Hammerpreis]" lange und mit Begeisterung gespielt. Wo sonst gab es einen wirklich guten Shooter, der nicht auf hektische Ballerei setzte, bei dem Waffen und Figuren Zeit fressen, weil man den Karabiner mit Aufwand erstmal durch- oder nachladen musste, offenes Gelände eine Garantie für Ableben darstellt, Waffen, die einem aus den Händen geschossen werden konnten, Verwundungen, die Auswirkungen
Die große Fülle an Maps mit völlig unterschiedlichen Ansätzen (infanteristisch, motorisiert, Panzerschlachten, Gebäudekampf, Grabenkämpfe, Tundra usw.usf.) hat immer wieder gefesselt.
Und so habe ich mir vom Nachfolger nur Nachbesserungen und eine verbesserte Grafik erhofft, die Fortführung des Projektes also. Dinge wie: Sanitäter zur Behandlung der Verwundungen, keine Artillerie mehr auf den Respawn (den Punkt des Wiedereinstieges nach einem Ableben), kein Hängenbleiben mehr an irgendwelchen Kanten usw.
Davon hat sich kaum etwas erfüllt. So gibt es jetzt zwar die Möglichkeit Verletzungen zu behandeln, diese haben jedoch keine Auswirkungen mehr auf die Figur, außer der Gefahr, an der Wunde zu verbluten. Jeder Spieler bekommt eine begrenzte Anzahl Bandagen, um diese Streifschüsse zu versorgen. Kein Sanitäter, kein verlangsamen bei einem Treffer ins Bein o.ä.
Die Artillerie bewirkt nun, wie auch Schüsse die Nahe der eigenen Figur sitzen oder vorbeiziehen, eine Art Angstschub, der die Sicht verschwimmen läßt und so den Spieler behindert. Ein gelungener Einfall, der aber nicht darüber hinwegtrösten kann, dass es noch immer Spawnartillerie gibt, die von diversen Mitspielern auch gerne und fleißig eingesetzt werden.
Und noch immer gibt es jede Menge Probleme bei der Interaktion mit der Umwelt. So spendierte Tripwire zwar ein Deckungssystem, aber das macht es mitunter problematisch anderweitig zu interagieren, da die eigene Figur bspw. statt Munition an den MG-Schützen zu reichen in Deckung geht.

Neu ist auch das Levelsystem, welches es m.M.n. so dringend brauchte wie einen Airbag im Lehnstuhl. Der eigene Charakter levelt sich durch im Spiel erzielte Geländegewinne oder Abschüsse hoch und gewinnt so Ausdauer, Schlagkraft und bei bestimmten Rängen auch Zugang zu anderen Waffen. Diese haben selbst ebenfalls ein Levelsystem. Je mehr Abschüsse mit einer Waffe, desto besser ihr Zustand und somit ihre Werte. Alle 25 Level gibt es bei einigen Waffen denn auch Zubehör wie Bayonette (die nicht mehr, wie beim Vorgänger nur bei Bedarf montiert werden sondern permanent aufsitzen), größere oder mehr Magazine etc.
Gerade das stört mich doch sehr. So sind etwa bei jeder Map, unabhängig vom dargestellten Zeitpunkt, bestimmte Waffen verfügbar, wenn die Spieler sie nur freigeschaltet haben. Das SturmGewehr 44 etwa, welches erst ab Oktober 43 in die Produktion kam und erst ab 44 in nennenswerten Zahlen an den Fronten zu finden war darf permanent bespielt werden, während das einzige Maschinengewehr der Deutschen im Spiel das MG 34 ist (dieses dafür hochgelevelt erst über eine Doppeltrommel und später einen Gurt verfügt). Der MP 40 wird kurzerhand ein Doppelmagazin verpasst, welches gleichzeitig einsteckt und für die doppelte Schusszahl (und ein merkwürdiges Äußeres) sorgt.
Vorbei also die Zeiten der Bemühungen um Realismus, Action ist angesagt, und so spielt sich dieses Red Orchestra weitaus dynamischer, was je nach Geschmack als positiv oder negativ betrachtet werden kann.
Dazu kommt, dass bei Veröffentlichung das Spiel voller Bugs steckte und noch immer, auch nach etlichen Patches, viele davon darin wirken. Die Trefferanalyse ist mitunter zum Haare raufen (wer aus der russischen PPsh ein halbes Magazin auf einen gerade anstürmenden Gegner auf 2 m Distanz leert und von diesem dann trotzdem bayonettiert wird, weiß, was ich meine), die Panzerbüchsenschützen erhalten für erfolgreiche Treffer auf Panzer nur Punkte, wenn dabei jemand umkommt usw.
Dazu eine Grafik die wirklich veraltet ist, ein Sound der bestenfalls als "ok" bezeichnet werden kann und bspw. keinen Aufschluss gibt, ob jemand hinter dem Spieler über den Steinboden rennt und Grund gäbe, sich umzudrehen. Dafür rufen die Figuren immer wieder unvermittelt, etwa Schlachtufe oder Panikreaktionen. Das hilft zwar der Atmosphäre ein wenig, warnt aber auch Gegner.
Dazu wurde angeblich ein Single-Player gepackt. Dies ist aber nichts anderes als der Traingsmodus bei Teil eins, man spielt die Maps des Multiplayers gegen Bots, dazwischen recht lieblos gezeichnete Sequenzen und Tagebucheinträge / Briefe von realen Teilnehmern der Kämpfe um Stalingrad.
Trotz all der vielen Probleme, Fehler und Nachlässigkeiten macht das Spiel Spaß. Die Motivation des Levelns ist durchaus spürbar. Leider kommt erst jetzt, Monate nach der Veröffentlichung, auch die Möglichkeit, selbst editierte Karten auf den Servern zu spielen, da der Publisher die hinderlichen Bugs behoben hat.

Zusammenfassung:
Grafik: veraltet aber ansehbar.
Sound: es rummst ordentlich, als Orientierungshilfen nur bedingt nutzbar.
Steuerung: es schwankt zwischen intuitiv und ärgerlich.
Spielspaß: vorhanden, auch wenn einsteiger zumeist eine Phase purer Frustration erleben, bis bestimmte Verhaltensweisen eingeschliffen sind.

Fazit: Ein unterhaltsamer und durchaus auch spannender Shooter, der das Spiel durchaus wert ist, mit der aktuellen Konkurrenz aber nicht mithalten kann was Grafik und Sound angeht, seinen Vorteil in Sachen Realismus aber leider beim Versuch einbüßt.
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