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am 24. Dezember 2005
Mathe ohne Sinn ist nun mal sinnlos. Da interessiert man sich für Wahrscheinlichkeitsrechnung und wird in Büchern und Seminaren mit Mathe gequält.
Klar brauchen wir Mathe hier, sogar jede Menge. Aber es scheint mir, dass der Autor der (bisher) Einzige ist, der mir diese Materie humorvoll und sinnbezogen übermitteln konnte. Die Verpackung macht es. Mit einem Lächeln lernt sich's einfach besser.
Ein bisserl erinnert mich das Buch an den "Zahlenteufel" von Enzensberger. Hier für Erwachsene, ein humorvoller Einstieg in ein sehr anspruchsvolles Thema.
Ein Füllhorn an Beispielen, teilweise schräge Sachen. Aber immer korrekt, also mathematisch betrachtet. Was will man mehr?

Mein persönliches Ergebnis nach der Lektüre: p(Buch gefällt) > 0.99
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am 3. Juli 1999
Ausgehend vom Ziegenproblem liefert der Autor einen übersichtlichen Einblick in die Wahrscheinlichkeitslehre. Doch was ist das Ziegenproblem überhaupt? Nun, viele haben bestimmt schon einmal die Game-Show "Geh aufs Ganze" gesehen. In ihrer amerikanischen Urfassung bekam ein Kandidat im Endspiel drei Türen zur Wahl, hinter einer war der Hauptgewinn, hinter den anderen beiden eine Ziege, auch "Zonk" genannt. Der Kandidat wählt eine Tür, der Moderator präsentiert eine Niete (=Ziege) und fragt den Kandidaten, ob er bei seiner Wahl bleiben oder lieber auf die verbleibende Tür wechseln möchte. Diese Frage hat unter Mathematikern und Nicht-Mathematikern zu der Diskussion geführt, ob es günstiger sei zu wechseln oder bei der getroffenen Wahl zu bleiben. Der Autor gibt die Antwort am Ende des Buches, auf dem Weg dorthin präsentiert er allgemein verständlich die grundlegenden Begriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung und plaudert ein wenig über den Verlauf des Ziegenproblems. Das Buch macht also sehr anschaulich klar, wofür die trockene Mathematik im Alltag verwendet werden kann. Mein Stochastik-Professor hat es als Weihnachtsgeschenk empfohlen, und er hat gut daran getan. Denn die Lösung des Ziegenproblems ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint und der Autor versteht es, die Spannung aufrechtzuerhalten, so daß der Leser die einfach aber korrekt erklärte Theorie hinter der Lösung auf dem Weg zur endgültigen Erklärung faszieniert aufnimmt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 7. Dezember 2000
Dieses Buch, durch seinen lockeren und amüsanten Schreibstil vor allem für Einsteiger in die Wahrscheinlichkeitslehre gedacht, begeistert auch eingefleischte Stochastiker und Mathematiker. Das liegt vor allem auch an den philosophischen und psychologischen Aspekten zum Thema Wahrscheinlichkeit/Statistik, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Bemerkenswert ist die starke Identifikation des Autors mit dem Thema, sowie die Verknüpfung von Wahrscheinlichkeit mit vielen interessanten Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft.
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am 12. September 2007
Das ist eines der besten populärwissenschaftlichen Sachbücher, die mir je begegnet sind. An Hand des simplen Ziegenproblems wird hier eine fundierte, aber gleichzeitig amüsante Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie gegeben mit treffenden Bemerkungen über die zeitgenössische Wissenschaftstheorie. Leicht zu lesen, trotz Formeln. So sollten Sachbücher sein!
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am 15. Januar 2004
Noch nie hat es mir als Nichtmathematiker so viel Spaß gemacht sich mit mathematischen Formeln zu beschäftigen. Wahrscheinlichkeitsrechnung für Jedermann, in möglichst einfachen Worten anhand von anschaulichen Beispielen. Und dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz, wenn der Autor die Wahrscheinlichkeiten des Russischen Roulettes, Lottos oder des namensgebenden Ziegenproblems erörtert.
Jeder Leser kann mit seinem neu erworbenen Wissen im Freundeskreis garantiert für Staunen sorgen.
Ein zeitloses Buch, das sich wie ein spannender Roman liest.
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am 30. Dezember 2001
Gero von Randow vollbringt das Kunststück - neben mehreren Lösungsansätzen für das sog. Ziegenproblem - (fast) unüberschaubar viele Aspekte der Wahrscheinlichkeitsrechnung in einem nicht einmal 200 Seiten starken Taschenbuch unter zu bringen. Trotz dieser Fülle von Informationen bleibt "Das Ziegenproblem" jedoch stets unterhaltsam und überfordert auch den unversierten Leser nicht. Ein Stern Abzug für den meiner Meinung nach (an manchen Stellen) fehlenden Tiefgang, alles in allem aber trotzdem wärmstens zu empfehlen! c.
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am 5. Juni 2004
Die Umschlagseite gefällt mir nicht. Die Abbildung eines Roulette-Kessels führte dazu, dass mich mein Nachbar auf einem Flug von Zürich nach Nizza fragte, ob ich gedenke, in Monte Carlo das Casino zu besuchen. Das Ziegenproblem hat mich aus beruflichen Gründen trotzdem weiterhin interessiert. Intuitiv bewertet und entscheidet man in Alltagssituationen tatsächlich anders, als es "wahrscheinlich" ausgeht. von Randow zeigt an sehr vielen Beispielen, wie man durch "Denken in Wahrscheinlichkeiten" besser werden könnte. Besser in privaten und beruflichen Entscheidungen, besser als Manager und besser als Diskutant in aktuellen wirtschaftlichen und politischen Themen. Die Konfrontation mit seitenlangen Formeln hat mich nicht gelangweilt, obwohl ich zugebe, manchmal mathematisch überfordert gewesen zu sein. Es regte mich jedoch dazu an, das Buch nochmals zu lesen. Meine Zuneigung zur Mathematik ist, ich muss es eingestehen, gewachsen. Aus anderen Disziplinen zu lernen ist anstrengend und ermutigend zugleich. Übrigens sollte man nicht vergessen zu erwähnen, Randow schreibt spritzig, amüsant, mit Schalk im Nacken. Dreimal habe ich laut im Flugzeug gelacht, ich konnte es nicht verhindern, die Pointen waren einfach zu gut. Im Alter von 56 Jahren hat man schon sehr viel gelesen - und diesmal war es wirklich gut.
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am 26. August 2007
Eigentlich ist es überraschend, dass eine solch banale Ausgangssituation zu jahrelangen Divergenzen unter Mathematikern führte. Fast jeder hat eine derartige Spielshow wohl schon gesehen: Der Kandidat darf zwischen drei Türen wählen. Eine davon enthält ein Auto (oder einen anderen Preis), in den beiden anderen befindet sich jeweils eine Ziege bzw irgend ein wertloser Tand. Nachdem der Kandidat seine Wahl getroffen hat, öffnet der Moderator eine der nicht gewählten Türen, hinter der sich eine Niete verbirgt. Nun kann der Kandidat entscheiden, ob er die zuerst gewählte Tür behält, oder zu der anderen noch nicht geöffneten Tür wechselt.
Die meisten Menschen, und auch viele ausgebildete Mathematiker, neigen wohl zu der Ansicht, dass der Kandidat seine Gewinnchancen durch einen Wechsel nicht erhöhen kann. Gero von Randow bietet in seinem Buch aber eine Vielzahl an Begründungen, warum es in einer solchen Situation doch besser ist, zu wechseln.
Ob damit alle Zweifler überzeugt sind, sei dahingestellt.

Jedenfalls bietet das Buch eine interessante Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Es zeigt, dass deren Ergebnisse nur allzu oft dem gesunden Menschenverstand" widersprechen und erklärt auch, warum das so ist. Am Ende spricht der Autor auch die beinahe philosophische Frage an, ob es so etwas wie den objektiven Zufall überhaupt gibt.
Die Ausführungen sind zwar großteils anschaulich und leicht nachvollziehbar, an manchen Stellen muss sich der Leser allerdings auch durch kompliziertere Passagen kämpfen.
Dennoch ein gutes Buch, das interessante Einblicke bietet.

Übrigens: Meine Lieblingserklärung für das Ziegenproblem (welche ohne große Kenntnis der Wahrscheinlichkeitsrechnung auskommt) ist folgende: Nehmen wir an, ein Kandidat würde das Spiel 900 Mal spielen und jedes Mal bei der von ihm zuerst gewählten Tür bleiben. Da die Wahrscheinlichkeit, unter drei Türen zufällig die Richtige herauszufinden, 1/3 beträgt, hätte der Kandidat also am Ende ca 300 Autos. Insgesamt waren aber 900 Autos im Spiel. Die restlichen 600 verblieben also beim Veranstalter. Diese 600 Autos hätte der Kandidat aber erhalten, wenn er jedes Mal gewechselt hätte. Seine Gewinnchance wäre diesfalls also von 1/3 auf 2/3 gestiegen.
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am 29. Dezember 2004
Ob beim Spielcasino, Fallschirm springen, Kekse klauen oder einfach Würfeln: die Wahrscheinlichkeit spielt überall in unserem Leben mit. Das "Ziegenproblem" ist das klassische 3-Türen-Rätsel und wird solange erklärt, bis man es auch wirklich verstanden hat. Aber dann legt Gero von Randow los: in diesem Buch wird die Wahrscheinlichkeits-Rechnung verklickert, und zwar mit Formeln und allem, was dazu gehört. Sie werden nicht nur Ihre Lotto-Gewinnchance ausrechnen, sondern auch in Abhängigkeit Ihrer persönlichen Risikofreudigkeit die Frage, wie oft Sie bei Sonne einen Regenschirm mitnehmen müssen, um zu 99,9% nicht nass zu werden.
Dass schöne ist, das von Randow dass Thema recht witzig anpackt. Da gibt es ein p(Aua) für den Fallschirmspringer, ein p(Erde ist eine Scheibe) usw., und für längere Formeln entschuldigt er sich sogar. Auch wenn von Randow es im Inhaltsverzeichnis nicht durchblicken lässt (wahrscheinlich ist es ihm peinlich :-), deckt er u.a. ab:
- totale und bedingte Wahrscheinlichkeiten (Würfel)
- Erwartungswerte (Gewinnchancen)
- Bernoulli (Statistik und Häufigkeitsverteilung)
- 1.-3.Gesetz der Kombinatorik (Lotto 6 aus 49)
- Thomas Bayes (Rückschluss von Wirkung auf die Ursache)
Zum Ende hin wird es geradezu philosophisch, hier geht er auf die Zusammenhänge ein zwischen objektivem Zufall, subjektiver oft verfälschter Wahrnehmung im Alltag/in der Forschung, Psi-Kräften, der Quantenphysik und der Entropie im Universum, und zwar sehr gekonnt! Langweilige Übungen bleiben dem Leser erspart :-) Fazit: ein sehr geeignetes Buch für Einsteiger (bevor im Unterricht die Übungen drohen) und solche, die ihr Schulwissen noch mal schnell aufarbeiten wollen.
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am 6. Januar 1999
Einsteiger erhalten hier eine sehr gute Einführung zum Thema Wahrscheinlichkeit. Die Beispiele lassen sich leicht nachvollziehen, und man hat somit sofort die Möglichkeit, die Formeln selbst anzuwenden. Das "Ziegenproblem" wird durch das gesamte Buch geschleift und stets mit den gerade vorgestellten Formeln behandelt. Dieses Buch kann ich allen empfehlen, die sich für Wahrscheinlichkeitsrechnung interessieren oder ihr Wissen diesbezüglich auffrischen wollen/müssen. Durch Gero von Randows lockeren Schreibstil wird das Buch auch für diejenigen interessant, die mit Mathematik sonst wenig anfangen können. Obwohl populärwissenschaftlich geschrieben, sind die Herleitungen der Formeln vollständig und nachvollziehbar. Mein ehem. Mathematik-Professor nach der Lektüre dieses Buchs (erstaunt):"Da ist ja kein einziger Fehler drin!"
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