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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen


am 16. April 2013
Hallo.

Ich kaufte vor zwei Jahren hier die englische Originalausgabe. Nachdem ich gestern die auf diesem Wissen aufbauend schon die deutsche Version rezensierte, kann ich nun hier natürlich genau das gleiche sagen.

Ich las die Rezensionen einiger Käufer, die sich mit dem Buch nicht glücklich fühlten weil zu viel analoge Dunkelkammertechnik drin steht. Es ist natürlich verständlich, dass ein Buch, das zu ca. einem Viertel aus der Beschreibung der Analogtechnik besteht bei Digitalfotografen zu einem gewissen Befremden führt. Dennoch sollte man nicht die ca. 250 Seiten vergessen, die übrig bleiben, denn die haben es in sich.

Erst mal möchte ich aber sagen, worum es hier nicht geht. Es geht hier nicht darum, wie eine Kamera bedient wird. Das hat man vorher zu wissen. Es geht nicht darum, zu lernen, was Blende, Zeit und ISO bedeuten. Das hat man ebenfalls vorher zu wissen. Es geht hier nicht um perfekte Schärfe und was ein gutes Objektiv ausmacht oder welche Funktion eine Kamera haben muss um gut zu sein. Auch das macht das Buch so herausragend, weil die Technik der Kamera nur grob relevant ist. Barnbaum unterscheidet nur analoge Aufnahmetechnik und digitale und geht auf beide ein. Das ganze andere technische Brimborium lässt er außen vor. Wer das lernen will, muss nur das Handbuch seiner Kamera lesen, da steht es drin.
Dieses Buch richtet sich nicht an den Einsteiger, der noch nie in seinem Leben eine Kamera in Händen hielt und der nun wissen will, wie man da überhaupt ein Bild rausbekommt. Es richtet sich an den, der weiß, auf welchen Knopf man drücken muss, damit vorne das Vögelchen rauskommt, der sich aber trotzdem immer wundert, warum seine Bilder miserabel sind; also z.B. an mich (Sich selbst zu erkennen ist der erste Weg zur Besserung  )

Auf den ersten 100 Seiten (Kapitel 1 bis 6) behandelt Barnbaum ganz kurz was Fotografie für ihn persönlich überhaupt bedeutet, ehe er ausführlich auf folgende Punkte eingeht: Visualisierung, Komposition, Elemente der Komposition (Farben, Linien, Formen, Texturen), Licht und Farbe. Eine nette Szene sehen, die Kamera in die ungefähre Richtung halten und abdrücken ist leicht, so entsteht ein uninteressanter Schnappschuss. Aber die von Barnbaum in diesen 6 Kapiteln beschriebenen Punkte beachtend kann eben statt eines Schnappschusses auch ein gutes Foto entstehen. Hierbei ist es vollkommen egal, ob der Fotograf sich einer 8x10-Zoll-Fachkamera mit Schwarzweiß-Negativ bedient oder ob er die 3-Megapixel-Kamera seines 2009er-Mobiltelefons einsetzt.

Beachten Sie, was sie auf den ersten 100 Seiten lernen, und Ihre Fotos werden gut (oder zumindest besser). Damit allein ist das Buch sein Geld wert und hat aus meiner Sicht 5 Sterne verdient.

Ab Kapitel 7 wird mancher sagen: „Brauch ich nicht.“ Hier geht es um Filter. Ich widerspreche wenn es um neutralgraue Filter geht. Ein Grauverlaufsfilter kann schon durchaus nützlich sein. Ein Neutralgraufilter, der die Belichtungszeit auch bei hellem Licht heraufsetzt hat ebenfalls oft seine Berechtigung. Auch Polfilter sind sicher manchmal interessant. Farbfilter allerdings braucht der Digitalfotograf kaum noch. Barnbaum erklärt aber auch, wie man in der Nachbearbeitung eines aus einem Farbbild erstellten digitalen SW-Bild die Filter digital einbaut. Uninteressant ist das Kapitel daher noch lange nicht. Und wir sind ja nicht alle ausschließlich Digitalfotografen oder?

In Kapitel 8 bis 10 geht es zugegeben um reine Analogtechnik, hier wird ein Digitalfotograf wirklich sagen „Brauch ich nicht!“. Immerhin sind da einige interessante Bilder, durchblättern lohnt also alleine deswegen schon.

Für mich, einen bis dahin reinen Digitalfotografen war dieses Kapitel übrigens so interessant und faszinierend, dass ich mir eine 4x5-Zoll-Fachkamera und einen Packen Schwarz-Weißfilme im Postkartenformat kaufte. Meine D700 ist zwar immer noch meine Hauptkamera, aber es macht verdammten Spaß mit dem analogen Großformat-Monster zu spielen und manchmal denke ich tatsächlich, dass meine Bilder damit etwas besser sind, weil ich so viel länger brauche und mir die Zeit nehme, nicht einmal oder zweimal sondern fünfmal, zehnmal, zwanzigmal hinschaue, ehe ich abdrücke.

Schreiben Sie diese drei Kapitel nicht von vorneherein ab, sie sind interessant, auch wenn man nichts mit analog zu tun hat. Lesen Sie erst 1 bis 7, dann 11 bis 18, lesen Sie dann einen Roman oder Comic oder gehen sie Billard spielen und kommen Sie irgendwann zu den Kapiteln 8 bis 10 zurück wenn Sie Zeit und Lust haben; es ist spannend, und sei es nur, um zu wissen, wie die Meister vor 20 bis 100 Jahren es machten.

Im Kapitel 11 geht Barnbaum dann endlich direkt auf die digitale Fotografie ein. Ich sage es hier nochmals ganz klar: Die Kapitel 1 bis 6 und mit Einschränkung 7 waren ebenfalls zu 100% für Digitalfotografen, es ist nicht so, als würde das Buch erst hier beginnen! Er erläutert, wie man mit einem Histogramm eine nahezu perfekte Ausgangsbelichtung in einem RAW-File hinbekommt, so dass man dann hinterher in der elektronischen Bildverarbeitung (Photoshop etc.) ein möglichst perfektes Bild hinbekommt.

Kapitel 12: Wie präsentiert man Bilder. Was mache ich mit dem fertigen Papierabzug, damit er optimal wirkt. Auch das ist doch wichtig für alle, oder? Übrigens habe ich noch nie Bilder gemacht um sie am Monitor zu schauen. Auch mit der D700 mache ich Bilder mit der Absicht, sie hinterher gedruckt zu sehen. Erst das physische Bild in der Hand ist für mich relevant. Hier hilft Barnbaum wieder.

Die Kapitel 13 bis 18 lösen sich dann wieder vollkommen von der Technik und erläutern Aspekte, die Barnbaum wichtig findet auf dem Weg zu einem guten Fotografen. Was ist von den Standardregeln zu halten (Goldener Schnitt, nie am Nachmittag fotografieren, etc.). Er zerreißt und zertritt die „Do und don’t“-Regeln genüsslich und das ist erfrischend und etwas, worüber jeder nachdenken darf.
Und dann wird es etwas philosophisch, wenn er über Kreativität, Intuition und ähnliches sinniert. Aber es wird nicht uninteressant oder unbedeutend.

Abschließend kann ich also Folgendes sagen: Wer dieses Buch mit Verstand liest und verinnerlicht, kann daraus lernen ein besserer Fotograf zu werden, egal, ob er eine Hasselblad oder ein Iphone als Medium nutzt. Kaufen Sie das Buch und lesen Sie es von Anfang an, lassen Sie die Kapitel über Analog- oder Digitaltechnik aus, je nachdem welche Art von Fotografie sie betreiben und lesen Sie dahinter weiter. Es lohnt sich, es lohnt sich, es lohnt sich, es lohnt sich.

Sagte ich übrigens schon, dass es sich lohnt?
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am 19. Dezember 2012
Mittlerweile wird dieses Buch ja schon fast als das "Standardwerk"
zu den Themen Komposition und Bildgestaltung gehandelt.

Die Bilder sind größtenteils wirklich sehr schön anzusehen,
allerdings größtenteils an für Westeuropäer
eher entlegenen Orten der Welt gemacht worden.

Der Kern des Buches ist wohl die Motivation hinter der Photographie,
was man damit erreichen bzw. ausdrücken möchte.
In den anderen Büchern die ich zur Photographie gelesen habe,
wird diese Thematik auch nicht so ausführlich behandelt.

Über Eines muss man sich aber im Klaren sein:
Ca. 1/4 bis 1/3 des Buches handelt von der Analogfotografie
und der Filmentwicklung (insbesondere von sw-Filmen),
wen das nicht interessiert, der hat viel Buch bezahlt, aus
dem er kaum Nutzen ziehen kann.

Alles in allem: sicher lesenswert, aber alles in allem vielleicht nicht so gut,
wie ich es mir erhofft habe.
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am 12. Februar 1999
Kudos to Mr. Barnbaum, not only for his artistic excellence, but also for his ability to communicate his thoughts and ideas in a clear and interesting manner. "The Art of Photography" is written in a very personal style, and is a wonderful mix of technical and artistic information. Although the technical details about the Zone system and darkroom techniques are certainly directed toward the serious, advanced photographer, the discussions about composition, visualization, and creativity should be of interest to photographers at all levels of ability and experience. Most importantly, Mr. Barnbaum shares his thoughts about the purpose of photography: to communicate a feeling or message to the viewer and to elicit a response. This theme is reiterated throughout the book and is frequently compared to similar concepts in other art forms. I've read a number of very good books on photography, but this one is now at the top of my list. If you are serious about photography and are looking for a stimulating book, this is the one!
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am 17. Februar 2012
Eines vorneweg, das Buch ist in Englisch. Eine Übersetzung dazu habe ich noch nicht gefunden. Ich habe mir ein Lexikon daneben gelegt, um es mir notfalls zu erarbeiten. Dieses Buch ist aber auch in Englisch so gut, dass ich es sowohl für den Kindle als auch in der gedruckten Fassung bestellt habe. Bruce Barnbaum hat mit diesem Buch ein verdammt gutes Buch über die Fotografie geschrieben. Das Buch ist recht groß und hat somit auch viel Platz für die Beispiel-Kunst-Fotografien (ich wüsste nicht, wie ich diese Fotos sonst nennen sollte). Das Buch geizt nicht mit Text. In 18 Themenbereichen, die jeweils noch einmal in mehrere umfangreiche Kapitel eingeteilt sind, erfährt der Leser eine umfassende Betrachtung sowohl der klassischen Analogfotografie, als auch der digitalen Fotografie.

Es ist anders als die üblichen Lehrbücher, denn es geht sehr viel tiefer in die Grundlagen der Bildgestaltung ein und dem Lernen des "Sehen", als dies bei anderen Publikationen der Fall ist. Sicher, die ganze Foto-Technik ist umfangreich erläutert, aber eben auch noch weit mehr als nur dieses. Es gibt immer wieder mal einen Aha-Effekt und immer wieder etwas, was selbst ein alter Amateur noch neu begreifen lernt.

Wer nur ein schönes Buch über Fotografie haben möchte, der ist mit diesem Buch ebenfalls gut bedient, denn es sind durhweg grandiose Fotos auf hochwertigem Papier gedruckt. In der Kindle Fassung des Buches auf der Kindle Hardware muss man natürlich Abstriche an der Darstellung in Kauf nehmen. Am PC-Bildschirm in der Kindle Software sind die Fotos jedoch bereits wieder sehr ansehnlich.

Fazit: ein Muss für den Fotofreund!
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am 13. August 2013
...auch im Softformat gut lesbar, bin auf jeden Fall zufrieden damit, dieses Buch endlich bei meinen Fotobüchern zugefügt zu haben.
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am 3. Februar 2011
This book is absolutely superb and unique. I'm reading a lot about photography and art and quickly realized this book is different. This book is "made for me". It's easy to follow Bruce Barnbaum's thoughts, but it's not easy to do what he achieves. But that's anyhow not his intend. The book is a superb guide to find or refine your own stile and technique and that's much more as the promises of many other books.
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am 19. Juni 2012
Das Buch lebt von den sensiblen Tonwertabstufungen und dem harmonischen Bildaufbau, der typisch für Barnbaum ist. Es sind Bilder, die man sich gut aufhängen kann und die sich in fast jeden Wohnstil einfügen. Allerdings war kein Bild dabei, das mich über längere Zeit beschäftigt hat oder bei dem ich den Eindruck hatte, etwas Neues oder Wichtiges zu sehen. Sie sind halt einfach nett. Das ist nicht schlecht, aber gerade dieses Buch wird im Internet teilweise damit beworben, dass man tief in die Fotografie einsteigen kann, und diese Einschätzung kann ich absolut nicht teilen. Die Texte haben mir überhaupt nicht weiter geholfen, auch wenn Barnbaum offensichtlich bemüht ist, geistreiche Dinge über seine Bilder zu schreiben. Das ist einfach nicht seine Stärke. Außerdem ist das Bild auf dem Einband mit Abstand das interessanteste. Ich würde abschließend jedem empfehlen, das Buch nur zu kaufen, wenn er die Möglichkeit hat, es kostenlos zurück zu schicken, wenn es ihm nicht mehr gefällt - oder direkt im Buchladen zur Ansicht zu bestellen. Für mich war es ganz nett, aber gemessen an dem intellektuellen Anspruch eine absolute Enttäuschung.
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