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am 27. August 2011
Spätestens seit der hochkarätigen Scheibe 'Bible Of The Beast' gehören POWERWOLF für mich zu den hellsten Sternen am europäischen Power Metal Himmel. Entsprechend ungeduldig und extrem gespannt habe ich natürlich das neue Album erwartet - schließlich versprachen der vorab veröffentlichte Titel 'Sanctified With Dynamite' und das Video zu 'We Drink Your Blood' eine erneute Großtat des saarländischen Wolfsrudels.
Pünktlich am 29. Juli brachte der Postbote dann auch das wochenlang herbeigesehnte Paket mit der EMP-exklusiven Limited Edition von 'Blood Of The Saints'. Die (für ihr Geld) ganz ansehnliche POWERWOLF-Wanduhr ziert seitdem die Küche, und das überaus stylische, optisch wie haptisch äußerst ansprechende Mediabook bereichert das Präsentationsregal um ein wirkliches Schmuckstück.

So weit, so gut, doch wie sieht es im musikalischen Bereich aus? Mit dem Vorgänger 'Bible Of The Beast' hatten die Wölfe die Messlatte schließlich verdammt hoch gelegt. Kann das neue Album diesen Qualitätsstand halten oder gar toppen? Zwei Dinge kristallisierten sich bereits beim ersten Durchlauf der Silberscheibe heraus: zum einen ist 'Blood Of The Saints' eine ganze Ecke straighter ausgefallen, als der Vorgänger. Natürlich sind die neuen Stücke immer noch ziemlich bombastisch angelegt, aber der fast schon opernhaft-klassische Pomp, der auf 'Bible Of The Beast' vorherrschte, ist Großteils den wieder mehr in den Vordergrund tretenden metallischen Elementen gewichen. Zum anderen werde ich beim Hören der neuen Tracks das Gefühl nicht los, daß POWERWOLF bereits beim Schreiben der Songs diesmal ein extrem großes Augenmerk auf die Livetauglichkeit gelegt haben. So gut wie jedes Stück beinhaltet Abschnitte, die geradezu für die Interaktion mit den Fans beim Konzert geschrieben wurden.

Weiterhin ist 'Blood Of The Saints' an Eingängigkeit kaum mehr zu überbieten. Die Songs bleiben direkt in den Gehörgängen kleben, was hin und wieder den Eindruck erwecken könnte, manche Stücke seien in ihrer Struktur 'zu einfach' gestrickt. Dieses Gefühl wird meiner Meinung nach allerdings durch die hervorragenden Arrangements, die Qualität der Musiker und den exzellenten Gesang von Atilla (der sich im Vergleich zum Vorgänger vor allem in Punkto stimmlicher Vielfalt nochmals immens gesteigert hat) mehr als ausgeglichen. Die Songs sitzen einfach, wirken wie aus einem Guss. Hört man das Album an einem Stück, so präsentiert sich in der knappen Dreiviertelstunde der Laufzeit eine homogene Einheit, die stimmig ist und vor allem jede Menge Hör- (und Mitsing-) Spaß bietet.

Und die Wölfe bleiben sich auch auf dem aktuellen Longplayer absolut treu, ohne dabei langweilig zu werden. Knalliger Melodic Power Metal trifft auf das bekannte lyrische Konzept um Werwölfe, Horror- und religiöse Themen, wie immer augenzwinkernd garniert, mit viel (schwarzem) Humor und einer gehörigen Portion Ironie. Neben den musikalischen Qualitäten, ist für mich gerade dieses 'sich-selbst-nicht-bierenst-und-Klischees-und-Konventionen-auf-die-Schippe-nehmen' eine der größten Stärken von POWERWOLF.

Hier die Bewertung der Tracks im Einzelnen:

1. Opening: Agnus Dei
Düster-klassische Einführung mit viel Pathos, einer bedrohlichen Kirchenorgel und evil spoken Words. Ansprechende Einleitung, die Lust auf das Album macht. 8/10

2. Sanctified With Dynamite
...Satani, Satani... Was für ein furioser Einstieg! POWERWOLF machen von Beginn an keine Gefangenen und knallen dem geneigten Hörer einen erstklassigen Opener um die Ohren, der bereits sämtliche Trademarks der Band in Maximalqualität enthält. Eine extrem eingängige mitreißende Melodie, eine Drum-Kanonade zum Hirn-Wegschädeln, ein Mitsing-Chorus vom Feinsten. 'Sanctified With Dynamite' ist der zukünftige Live-Klassiker - Höchstnote! 10/10

3. We Drink Your Blood
Und hier ist sie, die neue Bandhymne der Wölfe (nun ja, für mich zumindest teilt das Stück sich diese Position mit 'Catholic in the Morning ' Satanist At Night'). Vorab bereits als offizielles Video veröffentlicht, ist 'We Drink Your Blood' ein Midtempo-Stampfer der Extraklasse, der definitiv zu den besten fünf POWERWOLF Songs ever gehört. Man kann gar nicht anders, als zu diesem Groove heftigst die Nackenmuskulatur zu strapazieren und den Chorus lauthals mitzusingen. Neben dem Opener ein weiterer Song, der on Stage zum Evergreen werden wird. 'We drink Your Blood' eignet sich perfekt zum Together Standing und Fists In The Air Rising. Metalherz, was willst du mehr?! 10/10

4. Murder At Midnight
Mit jedem Durchlauf entwickelt sich 'Murder At Midnight' mehr zu einem meiner absoluten Favoriten auf 'Blood Of The Saints'. Nach der atmosphärischen Einleitung kommt ein ordentlicher Temposchub und treibt die schaurig-schöne Interpretation des Jack The Ripper Themas richtig gut voran. Neben der eingängigen Melodie und den vordergründigen Gitarren lebt 'Murder At Midnight' vor allem von Atillas variabler Gesangsleistung. Natürlich darf auch hier der bereits in der Studioaufnahme eingebaute Live-Mitklatsch-und-die-Fans-zum-Selber-Singen-Animier-Part nicht fehlen. 10/10

5. All We Need Is Blood
Kirchenorgeluntermalt hat 'All We Need Is Blood' fast schon Schunkelqualität, rofl! Erinnert mich ein wenig an die Dschinghis Khan Einlage 'Werewolfes Of Armenia' auf dem Vorgängeralbum. Allerdings hat der Track auch jede Menge Power und eben diesen Rhythmus, bei dem man mit muß'
Wie schon bei den voran gegangen Songs fällt es einfach ungemein schwer, sich dem Groove zu entziehen - die Füße bewegen sich von selbst im Takt, und auch der Kopf nickt automatisch: Blood-Blood-Blood! Kurz-knackiger Party Metal at its best. 9/10

6. Dead Boys Don't Cry
In einer Kritik zum Album schreibt ein Rezensent, daß 'Dead Boys Don't Cry' einen gräßliche Refrain besitzt, bei dem er ständig an THE CURE denken muß. Nun, genau diese Anspielung auf den Überhit 'Boys Don't Cry' von Robert & Co ist mit Sicherheit beabsichtigt, ich jedenfalls konnte mir bereits beim Lesen des Songtitels ein Schmunzeln nicht verkneifen. Textlich eine amüsante Werwolf-Story, präsentiert sich 'Dead Boys Don't Cry' musikalisch als fetzige Speedgranate, die sofort ins Ohr geht und sich festbeißt. 9/10

7. Son Of A Wolf
Schon wieder eine wahre Midtempo-Dampfwalze vor dem Herrn! HALLELUJA! Mitsingtauglich von vorn bis hinten ist 'Son Of A Wolf' mein persönlicher Gute-Laune-Track auf 'Blood Of The Saints'. Amen. 10/10

8. Night Of The Werewolfes
Und weiter geht die Party! 'Night Of The Werewolfes' ist schnörkelloser Heavy Metal und kommt herrlich oldschoolig daher. Ein Kracher, der an die guten alten Zeiten erinnert und zeigt, daß auch POWERWOLF letztlich nichts anderes sind als PURE FUCKING METAL! Horns Up! 10/10

9. Phantom Of The Funeral
Keineswegs schlecht, ist 'Phantom Of The Funeral' für mich der schwächste Song des aktuellen Albums, wenn man dann überhaupt von schwach sprechen kann. Aber Track wirkt auf mich einfach ein wenig uninspiriert. However, eine ordentliche Portion Speed und Groove heben auch dieses Stück weit über den Durchschnitt. 8,5/10

10. Die, Die, Crucified
In der Kürze liegt die Würze - das darf für das nächste Stück ruhig wörtlich genommen werden. Hier kommt die 'Blood Of The Saints'- Live-Hymne Nummer Drei! Nennt mich Simplicissimus, aber 'Die, Die, Crucified' rockt die Bude wie nur was! Da steppt der alte Luzifer, und Erzengel Gabriel glotzt blöde! 10 Pommesgabeln für diesen Geniestreich der Einfachheit! 10/10

11. Ira Sancti (When The Saints Are Going Wild)
Den Abschluß des Albums bildet mit 'Ira Sancti' der bislang längste Track' in der Bandgeschichte der Wölfe, was sich allerdings durch die Tatsache, daß man ab einer Laufzeit von viereinhalb Minuten letztlich ein integriertes Outro zu hören bekommt, wieder ein wenig relativiert. Sei's drum, der letzte Song braucht ein paar Durchläufe mehr, um richtig zu zünden, entpuppt sich aber dann als bombastischer Rausschmeißer, der allein schon wegen des Wortspiels 'WHEN the saints are going wild, THEN the saints are going wild' seine Punkte verdient hat. 9/10

Produktion
Glasklarer, satter Metal-Sound dröhnt auf 'Blood Of The Saints' aus den Boxen. Da gibts nix rumzukritteln! 10/10

Artwork und Verpackung
Das neue POWERWOLF-Album kommt in einem superstylischen, stimmigen und äußerst ansprechenden Mediabook, das einen sehr hochwertigen Eindruck hinterläßt. Vom Coverdesign über das Layout bis hin zu den Fotos stimmt hier wirklich alles. Die POWERWOLF-Clock aus der Limited Edition kommt zwar aus China, ist aus Plastik und besitzt kein Schweizer Präzisionsuhrwerk, weiß für den Aufpreis von ca. 7 € aber trotzdem zu gefallen und wird sicher die ein oder andere Wolfshöhle stilecht zu verschönern. 9/10

Bonus CD: THE SACRILEGE SYMPHONY
Die Im Mediabook enthaltene Bonus CD 'The Sacrilege Symphony' bietet fünf Mal POWERWOLF im rein klassischen Gewand. 'Rise Your Fist, Evangelist', 'In Blood We Trust', 'Sanctified With Dynamite', 'Ira Sancti' und 'Moscow After Dark' wurden von den Wölfen und Dominic G. Jousten orchestral neu interpretiert, eine Session, die sich absolut hören lassen kann und die einen echten Mehrwert zur Standard-Edition des Albums bietet.

Fazit
Ein Album mit durchgehendem Ohrwurmcharakter und kompletter Live-Tauglichkeit, gepaart mit über alle Zweifel erhabener technischer und gesanglicher Qualität, das die hohe Meßlatte des genialen Vorgängers 'Bible Of The Beast' locker erreicht und sogar noch einen Tick weiter nach oben schiebt, muß man erst einmal zustande bringen. Daß 'Blood Of The Saints' streckenweise Passagen aufweist, die dem POWERWOLF-Fan irgendwie bekannt vorkommen, liegt meines Erachtens vor allem an der bereits auf den Vorgängerscheiben vorhanden Eingängigkeit und dem 'Hit'-Potential der Songs der Wölfe. Ich finde jedenfalls, daß POWERWOLF sich auf ihrem aktuellen Longplayer keinesfalls nur mehr selbst zitieren. Im Gegenteil, der 'Bible'-Bombast tritt etwas in den Hintergrund und gibt dem Metal diesmal mehr Raum. Dazu kommt die erstaunliche Weiterentwicklung von Atillas Gesang, was eine stimmliche Vielfalt und Brillanz zur Folge hat, die man so noch auf keinem POWERWOLF-Album gehört hat. Die vier Burschen beackern ihr Feld mit ungemein viel Herzblut und Spielfreude und versprühen einmal mehr jede Menge Humor, wenn sie kirchliche Themen und Satanismus auf die Schippe nehmen und plakativ mit Horrorklischees spielen. Dies ergibt die einzigartige Melange, die POWERWOLF von anderen Bands abhebt und 'Blood Of The Saints' für mich schon jetzt zum Power Metal Album des Jahres werden läßt.

9,5/10 Gesamtwertung
22 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2017
Powerwolf eben ich finde die Musik klasse! Gutes Powermetal klar die Musikvideos von Powerwolf sind vom Image her etwas auf das göttliche ausgelegt aber das ist mir egal. Super Songs wie man es von Powerwolf kennt. Am besten finde ich: Sanctified with Dynamite und We Drink Your Blood.
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am 7. Dezember 2015
Ich mag handgemachte Musik.
Powerwolf macht Rock - aber es toucht mich irgendwie nicht richtig.
Diese CD beinhaltet 11 Titel - wobei der Erste Track nur ein langweiliges Intro ist.
Also sind es im Endeffekt nur 10 Tracks.
Das finde ich persönlich etwas zu wenig aber naja...
Auf jeden Fall ist meiner Meinung nach die gesamte CD etwas eintönig.
Auf eine gewisse Art und Weise ist keines der Lieder ein wirklich herausstechender Song.
Die CD plätschert halt vor sich hin.
Die Art der Musik ist toll - die CD aber leider nur Durchschnittskost ohne Highlights.
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am 19. September 2011
Sie haben sich selbst übertroffen und sind sich dennoch treu geblieben.
Mit Orgel und christlicher Liturgie bewaffnet, stürmen Powerwolf sogar erfolgreich auf Platz 23 der deutschen Albumcharts und haben das redlich verdient.
Blood of the Saints" führt fort, was sie vor Jahren begonnen haben. Das Album macht Spaß, bringt viel Abwechslung und hat das beste Mitsingpotential, das man sich nur wünschen kann - auch wenn es manchmal bei den Fans an Fremdsprachenkenntnissen mangelt.
Mit dem klassisch ausgebildeten Sänger Atilla Dorn haben die Wölfe einen stimmgewaltigen Frontmann, der auf der Bonus-CD voll auf seine Kosten kommt. Mit viel Liebe zum Detail und zum Gesang wurde hier aus fünf Powermetal-Stücken Klassik. Schön mit Orchester und Chor und natürlich Dorn, der alles aus sich herausholt.
Die Aufnahme des Albums führte Powerwolf sogar in eine Kirche, in der Falk Maria Schlegl die Orgel einspielte. Auch das Video zu We drink your blood" ist sehenswert. Hier wird mit viel Neben und Theaterblut in einer Kirche gearbeitet.
Nicht zu vergessen: Ein neuer Drummer, der sich auf den Festivals und der Power of Metal Tour beweisen konnte und natürlich die Gebrüder Greywolf an Gitarre und Bass. Sie alle sorgen für ein musikalisches Feuerwerk.
Und für all diejenigen, die hinter Powerwolf und ihren Songs satanistisches Gedankengut erwarten: Täuscht euch nicht, da stecken mehr Spiritualität und Bibelkenntnis drin, als man glaubt.
Das neue Album lohnt sich nicht nur für Fans und Anhänger des Power Metal Genres.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2011
Großartige Instrumentalisten, fantastische Arrangements, ein Ausnahmesänger sowie ein gehöriger Schuss Selbstironie und Humor - das sind die grundlegenden Zutaten jeder der vier Powerwolf Alben. Und über all dem schweben Falk Marias Schlegels düstere Orgelteppiche; so als würde Nosferatu gleich selbst in die Tasten greifen. Übrigens ein erneuter Beweis dafür, das die Schweinorgel sehr wohl elementarer Bestandteil einer Metalcombo sein kann. "Blood Of The Saints" ist der bisherige Höhepunkt aller Powerwolf-Veröffentlichungen und brennt sich erbarmungslos in die Gehörgänge ein. Kein einziger Ausfall, jeder Track ein Kracher, so wie die Gemälde von Hieronymus Bosch. Bei aller epischen Breite gleiten die Songs zu keinem Zeitpunkt ins Kitschige ab. Und mit dem grässlichen Pride and Glory-Zeugs vieler Vertreter dieses Genres, haben Powerwolf erst recht nichts am Hut. Kompliment meine Herren, so und nicht anderes muss guter Power Metal sein. Ich würde mich freuen, Sie auf meiner Burg am Borgo-Pass begrüßen zu dürfen!
33 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2011
Bereits mit dem Zweitling "Lupus Dei" zeigte das deutsch-rumänische Rudel POWERWOLF, dass man international konkurrenzfähig ist, doch mit dem darauffolgenden "Bible Of The Beast" überflügelten sie mühelos alle Erwartungen und spielten sich in die Oberliga des Power/True Metals. Dass die Jungs auch live einiges zu bieten haben, konnte ich erst kürzlich am eigenen Leibe erfahren. Knapp zwei Jahre später steht das vierte Album "Blood Of The Saints" an und der Titel zeigt schon, dass sich die Jungs treu geblieben sind.

Und so verhält es sich auch musikalisch. Kraftvoller, eingängiger Heavy Metal mit Orgel-Keyboards, tighter Rhythmik und unvergesslichen Melodien, dazu natürlich die typischen Horrorlyrics und religiösen Themen, die man gerne mit einem Augenzwinkern sieht. "Sanctified With Dynamite" spiegelt auch gleich die Einstellung von POWERWOLF wider. Knackige Riffs, Kirchenorgel Sounds und eine starke Gesangsleistung von Attila Dorn leiten das Album super ein. Ein richtiger Live-Kracher dieser Opener.

"We Drink Your Blood" ist etwas düsterer ausgefallen und überzeugt durch eine geniale Rhythmik, sowie einem Mitgröhl-Refrain. Es folgt mit "Murder At Midnight" ein großer Hitkandidat. Attila leitet mit Sprechgesang ein und es wird eine schöne Atmosphäre erzeugt, bis man mit den MAIDEN-artigen Twin-Leads richtig Fahrt aufnimmt und den Song zum richtigen Banger mutieren lässt. Wie eingangs erwähnt, sind sich die Wölfe im Sound treu geblieben und führen den eingeschlagenen Weg des Vorgängers konsequent weiter, im Detail hat sich dann doch etwas geändert. Die Keyboards von Falk sind etwas weiter in den Hintergrund getreten, dafür braten die Gitarren der Gebrüder Greywolf um eine Spur mehr und auch der transsilvanische Fronter packt immer öfter eine aggressivere Metal Stimme aus.

So wird es bei "Dead Boys Don't Cry" gleich wieder richtig flott, aber mit "All We Need Is Blood" hat man dann doch eine weitere stellenweise chorale Hymne am Start. Apropos Hymne: "Phantom Of The Funeral" frönt dem deutschen Happy Metal und ist mit Abstand die positivste Komposition. Auch wenn man zum Schluss hin mit dem 6-Minüter "Ira Sancti" nochmal in die Vollen geht und Friedhofatmosphäre erzeugt, hätte ich mir ein paar epischere Songs gewünscht. Das ist aber nur ein persönlicher Wunsch und spricht nicht gegen eine ebenso gute Wertung, wie es "Bible Of The Beast" bekommen hat, denn "Blood Of The Saints" steht diesem grandiosen Werke in nichts nach. Auf das die Wölfe weiter heulen.
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Ja ich stehe auf so ziemlich jede Musikrichtung der härteren Gangart, nur Powermetal ist ein NO-GO, ein noch größeres NO-Go ist epischer Powermetal und das absolute NO-GO ist vor Pathos triefender epischer Powermetal.
Der geneigte Leser mag sich nun also Fragen, warum ich mir "Blood of the Saints" von Powerwolf denn dann überhaupt gekauft habe, handelt es sich dabei doch um absolut pathetischen, epischen Powermetal. Tja ganz einfach, vor einigen Monaten habe ich mir auf meiner Sonos irgendeine Metal Playlist angehört, und dann passierte es, "Sanctified with Dynamite" drang aus den Boxen, und da ich mein Smartphone nicht sofort zur Hand hatte konnte ich meinem ersten Reflex sofort die Skip-Taste zu drücken, nicht folgen. Also war ich gezwungen mir die ersten Textzeilen anzuhören, und konnte mir ein Grinsen ob des Inhalts und der choralen und opernhaften Ernsthaftigkeit in welcher der Song vorgetragen wurde, nicht verkneifen. Ganz unbewusst begannn ich jedoch auch mit dem rechten Fuß im Takt mitzuwippen, und ja Schande über mich den zweiten Refrain habe ich dann innbrünstig mitgegrölt....
Es kam wie es kommen musste, und ich habe mir das ganze Album über Music-Unlimited angehört, und ja alle acht der restlichen neun Songs (das Intro zähle ich nicht mit, Manowar lassen grüßen) schlagen genau in die Selbe Kerbe, eingängige Melodien mit (wenn wohl eher unabsichtlich) komödiantisch vorgetragenen Vokals, welche vom Niveau her an Rotkäpchen und der böse (Power) Wolf erinnern. Einfach herrlich!
Lediglich der Track "Murder at Midnight" fällt musikalisch aber auch in der Tonart des Gesangs aus der Reihe, und erinnert eher an das unseelige "let's get rocked" der noch unseeligeren Def Leppard.
Wie gesagt, das klingt jetzt alles nicht ganz so dolle und nach ner ziemlich peinlichen Nummer, aber mir hat "Blood of the Saints" so gut gefallen, dass ich mir das Album dann nach einigen Wochen gekauft habe, damit ich es nicht nur in den heimischen vier Wänden sondern auch im Auto hören kann.
Und ja es hat mir so manchen Stau in Deutschlands Stauhauptstadt verschönert, besonders "Sanctified with Dynamite" hat einen tollen Effekt wenn man es im Stau stehend bei offenem Fenster hört.... Und ja ich muss auch heute noch bei jedem hören des Albums grinsen und ja ich bin inzwischen absolut textsicher und kann jede Zeile lauthals mitgröhlen.
Und ja, peinlich aber auch leider geil!
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am 9. Oktober 2012
Powerwolf's vierte CD und noch kein anzeichen von Müdigkeit.

Mit dieser CD hält man feinsten deutschen Power Metal in der hand der sich selber nicht zu ernst nimmt.
Das weiß jeder der die Jungs schonmal live gesehen hat.
Auch hier gibt es wieder reichlich Hymnen wie man es von Powerwolf gewohnt ist und meines geschmacks ist diesesmal auch eine priese mehr Heavy Metal mit drin.

Die Songs sind alle gut abwechslungs reich gestaltet es gibt natürlich Schnelle songs aber auch mal welche die einen tick langsamer werden und klingen doch immer nach Powerwolf.

Die besten songs sind hier:
Sanctified with Dynamite
We Drink Your Blood
Son of A Wolf
All we need is Blood

Freunde des Power Metal hier ist das Power Metal meisterwerk aus Deutschland. Kaufempfehlung 100%
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Die Jungs steigern sich echt von Album zu Album. Fand ich das Debut "Return..." noch etwas holprig, so ist ab der 2ten Scheibe ein absolutes Power-Metal Teufels.. ääh Wolfswerk angesagt.
"Blood..." ist jetzt die 4te Scheibe der Jungs und - obwohl sie dem gewohnten Konzept folgt - macht sie einfach Spaß und wird nicht so schnell langweilig!
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am 20. September 2013
Ich habe mir diese CD nur gekauft um mich zu dieser Musik mit dem Rasiermesser zu rasieren und es war eine mehr als gute Investition!
Ein Messer im Gesicht und Powerwolf in den Ohren, gibt es eine Kombination bei der man sich männlicher fühlt?^^
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