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VINE-PRODUKTTESTERam 26. November 2011
Bei "Beauty and the Beast" handelt es sich um eine preiswerte Wiederveröffentlichung des Venom Albums "Calm before the Storm", das erste Album, welches (nach "Possessed") nicht mehr in der Originalbesetzung entstanden ist. Gitarrist Mantas wurde durch gleich zwei Gitarristen (Mike H. & Jimi C. - echt coole Nachnamen!) ersetzt. Mit den beiden hat Cronos (Bass / "Gesang") später auch seine Soloalben eingespielt.

"Calm before the Storm" bzw. "Beauty and the Beast" ist gegen Ende der 80er ziemlich gefloppt, obwohl auf dem Album mehrheitlich eigentlich bessere Kompositionen standen als noch auf "Possessed". Die Drums poltern nach wie vor ziemlich grobschlächtig (aber immerhin zweckdienlich) durch die 11 Songs, was in Verbindung mit dem rauhen Bass in Venom-typischer Manier den rotzig-punkigen Sound des Albums prägt. Wer unbedingt eine Schublade braucht, der steckt das Album am Besten in die Abteilung punkiger aber melodiöser Thrash. Viele Songs sind zwar recht brachiale Uptempo Nummern zu denen die beiden Herren Gitarristen jedoch durchaus geschmackvolle Riffs, Fills und Soli beisteuern. Eine Prise Mystik lässt sich ebenso ausmachen (etwa beim ursprünglichen Titelsong "Calm before the Storm") wie eine Spur derben Humors (das sexuell anzügliche "Muscle" etwa, welches die Tradition von "Teacher's Pet" fortführt).

Obwohl gerade aus heutiger Sicht viele Klischees auszumachen sind, rangiert das Ergebnis vom Gesamteindruck her immer noch weit über dem abgedroschenen Mittelmaß, welches die zahlreichen Epigonen Venoms rausgehauen haben. Alleine schon textlich hat Cronos mehr auf der Pfanne als viele Mitbewerber, da bei aller thematischer Schlichtheit immer ein gewisses sprachliches Niveau auszumachen ist, sei es in Form (typisch britischer) Ironie und Sprachwitz oder bisweilen gar in Form von kruder, aber hübscher Poesie.

Nun ja. Nach "Calm before the Storm" war erst mal Schicht im Schacht, bis Gitarrist Mantas (mit dem ominösen "Demolition Man" anstelle von Cronos) Venom mit dem (übrigens sehr ordentlichen) Album "Prime Evil" wiederbelebt hat. Retrospektiv ist "Calm before the Storm" / "Beauty and the Beast" sicherlich kein unverzichtbares Highlight im Genre und hatte nicht den Bruchteil der Außenwirkung von "Black Metal", aber es ist dennoch eine sehr launige Angelegenheit, die auch heute noch ziemlich Spaß machen kann, wenn man mit dieser Spielart des Heavy Metal etwas anfangen kann.

Da Re-release ist zwar von der Aufmachung her sogar noch eher billiger als die Etikettierung "Budget" erlaubt (keinerlei Infos, kein Original Cover-Artworkt, im Einleger ist nur Werbung für andere Veröffentlichungen - immerhin ist das Motiv des Inlays stilistisch passend gewählt), aber für den Preis wage ich wenigstens mal eine Empfehlung zum reinhören auszusprechen. Dabei mag der erste Eindruck täuschen: in den 11 Songs steckt mehr drin, als ein paar kurze Ausschnitte vermitteln können. (*** 1/2)
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am 7. Februar 2012
*Beauty And the Beast* erschien erstmals 2000 bei Metronome und war eine Reiusse der CD *Metal Punk*, die in den 90ern kursierte. Bei genauer Betrachtung entpuppt sich diese CD allerdings als Cheapo-Pressung von Venoms 1987er CD *Calm Before The Storm*. Delta-Music, die uns in den 80ern mit so spaßigen Gruselhörspielproduktionen wie Dan Cross und Ron Kelly erfreuten (???), bringen also keine echte Rarität, sondern nichts anders als Venoms fünftes Studioalbum mit neuem Artwork wieder in den Handel.

*Calm Before The Storm* wartete seinerzeit mit dem ersten Line-Up-Wechsel Venoms seit 1980 auf. Die Original-Besetzung war auseinandergebrochen und Mantas hatte die Band wegen musikalischer Differenzen verlassen. Als Nachfolger wurden die beiden Gitarristen Mike H. (später Mykvs) und Jim C. engagiert.

Die Venom-Trademarks waren immer noch die gleichen, aber die Ruppigkeit im Sound war irgendwo während der vorangegangenen Tour oder durch den Besetzungswechsel auf der Strecke geblieben. Dafür hatte man die Tracks mit einer Portion Progressivität und einer zusätzlichen Portion an Punk und Power Metal angereicht. Klingt zwar spannend, aber irgendwie wollten die 11 Songs bei mir nie so richtig zünden. Die Band beginnt mit *Black X-Mas* zwar sehr brachial, aber nach all den Jahren die seit der Veröffentlichung der Scheibe ins Land gezogen war, ist außer diesem Song und dem Track *Calm Before The Storm* bei mir nichts im Ohr hängen geblieben. Selbst das hochgelobte *Fire* kommt nicht so richtig in Fahrt, obwohl die Band mit mächtig Drive aufspielt. Einzig der Song *Beauty An The Beast* klingt noch einigermaßen interessant, aber auch nur weil ich dabei immer den ebenso betitelten Song der Band *Stormwitch* im Hinterkopf habe.

Für die Venom-Sammlung ist die Scheibe durchaus wichtig, aber ich kann mich nach über 24 Jahren immer noch nicht entscheiden, ob das Songmaterial interessant und hochklassig oder bis auf die beiden oben angegebenen Ausnahmen, einfach nur stinklangweilig ist. Zur Bewertung bleibt mir nur mal wieder der goldene Mittelweg.

FAZIT: 2,5 gerundete Punkte...
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