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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 14. Oktober 2011
... wer Liam sagt, auch Noel sagen. Und wenn Beady Eye Monate zuvor an dieser Stelle so gut weggekommen sind, dann lag das bei näherer Betrachtung schlichtweg daran, dass die High Flying Birds einfach noch nicht in der Luft waren. Diese vorbehaltlos freundliche Eröffnung wird jetzt manchen, der hier öfter vorbeischaut vielleicht etwas irritieren - keine Bange, mir geht das selbst nicht anders. Doch auch wenn man das brüderliche Abwatschen in der Tabloid Hell der letzten Wochen zum Erbrechen über hatte, muß man doch zugeben: Als Ergebnis kann man mit des einen, besonders aber mit des anderen Bruders Platte mehr als zufrieden sein.

Warum nur, diese Frage gleich zu Beginn, dieses unscharfe und verschwommene Tankstellen-Cover, auch bei weiteren Abbildungen gibt sich der Mann, den man über mangelndes Selbstbewußtsein noch nie klagen hörte, so ungewohnt zurückhaltend, nie en face, immer abgewandt, fast als hätte er Schiss, man könnte erkennen, wer für die Songs verantwortlich zeichnet. Dabei gibt es für übertriebene Bescheidenheit gar keinen Grund. Denn wie erwartet schreibt der Teil, der schon für einen Großteil der Perlen von Oasis zuständig war, im Vergleich zum Kraftmeier Liam auch die besseren Songs.

Und er tut das mit einer Verve, die einen wirklich staunen läßt: Orchesterklänge, Chorbegleitung, hymnischer Bombast, schwelgerische Melodien - da ist wenig vom rotzigen Lad als vielmehr Durchdachtes vom bestens aufgelegten "Liedermacher" zu hören. "Everybody's On The Run" - herrlich und die ganz dicke Sahne, "Dream On" nicht minder kalorienhaltig und bei "If I Had A Gun" will der gute Junge die Knarre auch nur haben, um seiner Angebeteten ein Loch in die Sonne zu schießen - hier wird er regelrecht zum Träumer: "'Scuse me if I spoke too soon, my eyes have always followed you around the room. 'Cus you're the only God that I will ever need, I'm holding on and waiting for the moment to find me." Wow, Noel, bist Du's?

"The Death Of You And Me" glänzt gar mit feinen Bläsersätzen und manch netter Augenzwinkerei ("the bottom of a bottle is every man's apostle ... I'm watching my tv, or is it watching me?"), für "AKA What A Live!" darf's sogar ein bisschen Acid sein, erinnert ein wenig an die bessern Stücke von Deacon Blue ("Only Tender Love") und Noel läßt den Tiger raus ("I'm gonna take that tiger outside for a ride"). Und schlechter wird das nicht - offensichtlich ist der Knabe so verdammt aufgeräumt, dass er auch den Rest noch gut über die Bühne bekommt. Das bissige "Soldier Boys And Jesus Freaks" luftig bespielt, ein wenig Travis für "AKA Broken Arrow" und ein verteufelt guter Drive bei "(Stranded On) The Wrong Beach" - selbst das infernalische Getöse am Schluß geht in Ordnung.

Auf einem der angesprochenen Promobildchen sieht man Noel im Übrigen an einem dieser altehrwürdigen Theaterpaläste stehen - über ihm in großen Lettern der Schriftzug "It's never too late to be what you might have been". Zufall, Understatement, Lebensentwurf oder simply Bullshit - nach und mit diesem Album darf man ruhig die Frage stellen, warum in aller Welt der Junge sein Talent über die letzten dürren Jahre bei Oasis so verschwendet hat. Denn er mag vielleicht noch immer ein arroganter Kerl sein, mit dieser Platte ist er auf dem Weg zum gereiften Teamplayer. mapambulo:blog
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am 4. Mai 2015
Ich glaube, der größte Nachteil ist, daß Noel vorher bei einer Superband war, wo natürlich ganz besonders das drumherum und die Kain und Abel Geschichte mitschwingt. Dadurch wird erwartet, daß weiterhin Schlammschlachten verbal geschlagen werden und die Journalien weniger an der Musik interessiert sind.
Denn die die Musik ist wirklich für Brit Pop Fans ein Ohrenschmaus und vieleicht für den einen oder anderen Singer Songwriter Fan auch. Weiter so Noel.
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am 7. Dezember 2011
Mit dieser CD beschreitet Noel Gallagher endlich einen eigenständigen Pfad. Es finden sich immer wieder Bezüge zu den "alten" guten Oasiszeiten. Aber er geht weit darüber hinaus mit neuen Instrumentierungen und sehr melodischen Kompositionen. Eine tolle Stimme und eine super Gitarre - eine lohnende Investition.
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am 19. Dezember 2011
Was der kleine Bruder vorgibt, zu sein, das ist in Wahrheit Noel Gallagher. Und der Kenner weiß: Er war es auch schon immer. Und wird es sein. Das Mastermind von der Insel meldet sich mit seinem Meisterwerk zurück, um uns allen zu sagen: Er ist noch da.
Ob ich als eingefleischter Oasis-Fan die "alten Zeiten" vermisse? (Naja die ganz ganz alten vielleicht, aber Oasis in ihrer Letz-Formation waren eben schon lange nicht mehr das, was sie mal waren. Und sind wir mal ehrlich, Liam's lustloses dahinrotzen von Noel's Meisterstücken war einfach nur eine bodenlose Frechheit.)
Hier: Keine Larifari-Songs, kein lustlos dahernölender Liam, sondern einzig und allein wunderbar eingängige, toll arrangierte Songs. Teilweise umrahmt von episch anmutenden Streichern, doch immer dominiert von der wohl angenehmsten Stimme, die ich persönlich jemals auf einer Platte vernommen habe.
Ja, der Sound hat sich verändert - doch wen wundert das, und wer will das kritisieren? Hätten wir zehn Definitely Maybe's hintereinander bekommen, vermutlich wären selbst wir eingefleischte Oasis-Fans mittlerweile gelangweilt. Noel hat es gewagt, weiterzumachen, sich von den Fesseln seines Bruders zu lösen und sein Potential nun vollends zu entfalten. Hörgenuss pur!

Auch für (Noch)-Nicht-Oasis Fans absolut empfehlenswert. Noel fährt hier einen neuen, reifen, frischen Stil auf. Einfach mal reinhören! Die Platte kommt vielseitig daher und die 45 Minuten Hörspaß gehen meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei.

Everybody's on the run:
Ein tolles Intro, mit episch anmutendem Chor, wunderschön arrangierten Streichern und eben Noel's wundervoller, schöner Stimme. Eine Melodie, die in's Ohr geht und ein Text, der zum mitsingen einlädt.
Einfach wunderschön. Sehr melodiös, macht Laune auf mehr und überzeugt gleich zu Anfang auf ganzer Linie. Toll!

Dream on
Das zweite Lied kommt ein wenig rockiger als das erste daher, mit einem eingängigen Gitarren-Beat und gewohnt schöner Melodie. Ein toller Text, ein schönes Liebeslied und ein wundervoller Chorus.
Danke Noel!

If I had a gun ....
Mein neues Lieblingslied :) Wunderschön! Ein atemberaubend schöner Text, eine Wahnsinns-Melodie, toll umgesetzt mit Noel's fantastischer Stimme! Ich liebe es! Ein ruhiges, verträumtes, sehr poetisches Lied. Jeder, der glaubt, Wonderwall
sei Noel's bestes Werk gehört sowieso gesteinigt, aber hier liegt ein aktueller Gegenbeweis vor. Wundervoll einfach nur!

The Death of you and me
Erinnert mich vom Sound her ein wenig an das Vorletzte Oasis-Album. Das Lied kommt locker, leicht und frisch daher. Schön!

(I wanna live in a dream) In my record machine
Wie gesagt: Er kann's noch. Hier stellt der Macher der - in meinen Augen - besten Hymnen aller Zeiten wieder einmal unter Beweis, was er kann, was für sagenhafte Melodien in ihm schlummern. Der Chorus ist kraftvoll, wegweisend, euphorisch. Der Chor im Hintergrund gibt dem ganzen eine ganz besondere Stimmung. Einfach wunderbar.

Aka ... what a life!
Ein treibender Gitarren-Beat, von Noel zum Ohrwurm arrangiert. Toll!

Soldier Boys & Jesus Freaks
Ein in meinen Augen eher schwächeres Stück auf dem Album. Kommt leicht und locker daher, ich höre es mir gerne an, Potential zum Lieblingslied oder Ohrwurm bei mir nicht vorhanden. Trotzdem nett anzuhören, keine Frage. Schöne Melodie zu einem eher ruhigeren, schlichten Lied, abseits von Chören und aufwändigen Streichern.

Aka ... Broken Arrow
Wie das Vorgängerlied ein Lied, bei dem ich, ganz einfach, weil es von Noel stammt, gerne zuhöre, bei dem der Funken aber (bis jetzt) noch nicht ganz übergesprungen ist. Irgendwie fehlt der Höhepunkt.

(Stranded on) The wrong beach
Rockig, treibend, Noel.

Stop the Clocks
Ein nettes Lied. Nicht unbedingt der krönende Abschluss, den einige Rezesenten hier heraufbeschwören und den ich mich (á la Champagne Supernova zum Beispiel) gewünscht hätte. Aber doch sehr nett. Noel selbst hat dieses Lied jahrelang als sein bestes überhaupt angekündigt. Ich muss zugeben, dass ich mir daher ein wenig mehr erhofft habe. Irgendwie habe ich das Gefühl, Noel hat hier sehr sehr lange nach einem krönenden Schluss gesucht, der ihm ganz, ganz, ganz am Ende dieses über fünfminütigen Stückes auch gelingt. (Natürlich ;) ) Der geduldige Hörer wird tatsächlich ganz zum Schluss mit einem klasse E-Gitarren-Solo belohnt.

Ich bin begeistert.
Ja, Morning Glory ist besser. Ja, Definitely Maybe auch.
Aber wir haben hier nicht mehr die blutjungen Gallagher-Brüder vor uns, sondern einen sichtlich gereiften Noel, der mir heute so sehr viel sympathischer rüber kommt als damals. Das Loslösen hat ihm gut getan. Ich danke für eine tolle Platte, die 45 Minuten Hörspaß bietet. Und wenn ich mich nach dem alten Oasis Sound sehne? Ganz einfach, dann schiebe ich mir Definitely Maybe, Morning Glory oder The Masterplan rein. (Finger weg von Beady Eye, habe zumindest mich nur unglücklich gemacht ;) )
Aber momentan bin ich eben mit dem, was Noel bietet, sehr sehr sehr zufrieden.

(Kleiner Tipp: Live einfach nur bombastisch! Ich habe jede Sekunde genossen! Noel versprüht mit seinen High Flying Birds eine ganz besondere Atmosphäre. Nostalgie ob der alten Zeiten kam da nun wirklich nicht auf, denn er ließ das Alte in Neuem Glanz erstrahlen. Oasis Perlen gemixt mit Noel's Stücken - ein Traum!)

Schlussendlich kann ich nur Folgendes sagen:
Hätte ich mich nicht bereits vor acht Jahren in Noel Gallagher verliebt - ich würd's heut glatt wieder tun! Long live the mastermind! You're gonna live forever!!
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am 2. Juni 2012
Als das erste Mal darüber berichtet wurde, dass Noel Gallagher ein Soloalbum machen will, habe ich gleich gedacht: Das wird bestimmt super. Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil: Das Album ist noch viel besser geworden, als ich es mir vorgestellt hatte. Alle Songs sind klasse, die Melodien und Texte sind super und die Stimme von Noel ist wunderschön und leidenschaftlich ohne Ende. Seine Stimme ist total unterbewertet, ich fand schon bei Oasis die von Noel gesungenen Songs am besten, weil seine Stimme meiner Meinung nach tausendmal besser klingt als die von Liam.
Noel zeigt mit diesem Album mal wieder, dass er einer der besten Songwriter der letzten Jahrzehnte ist. Ich finde alle Songs auf dieser Platte genial, da ist meiner Meinung nach kein einziges enttäuschendes Lied dabei. Am besten gefallen mir "(I Wanna Live in a Dream in My) Record Machine", "Broken Arrow" und "(Stranded On) The Wrong Beach".
Fazit: Ein perfektes, zeitloses Britpop-Album mit tollen Songs und einer der angenehmsten Stimmen überhaupt. Fünf Sterne!!
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am 20. Oktober 2011
Die letzten Oasis Alben haben gezeigt, dass für Noel der "did we blow your head of" Rock'n Roll ug abgefahren ist. Er schreibt nur noch wunderbare melodische, melancholische Stücke, die perfekt aufeinander abgestimmt sind einen mitnehmen und ihre eigene Geschichte über Gegebenheiten des Lebens erzählen. Auch ich muss sagen, dass ich den alten Zeiten ein wenig hinterher weine. Persönlich habe ich mir auch ein zwei rockigere Stücke gewünscht. So wie "Waiting for the rapture." Nun ob ich jetzt enttäuscht bin? NEIN! Zum einen hat sich mein Musikgeschmack innerhalb der letzten Jahre auch weiter entwickelt. Zum anderen hatte ich nie geglaubt, dass man mit Streichern eine so enorme "Wall of Sound" kreaieren kann. Die Gitarrensoloi sind Streichern gewichen, aber trotzdem vermittelt die Musik immer noch die Leichtigkeit, dynamik und Power eines Live Forever Solo's.
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am 20. Dezember 2011
Man muss einem Musiker die Möglichkeit geben sich und an der Situation etwas zu ändern. Als Hörer muss man akzeptieren, dass sich Zeiten ändern und das jetzt und hier gilt.
Von den Stones hat man das zweite und dritte "Satisfacion" erwartet, von The Kinks das ditte und vierte "You realy got me" und von den Oasis das diese sich nicht trennen und ein neues Meisterwerk schreiben.

Und hier ist eine runde Scheibe. Die Titel haben alle Ihren Reiz. Sie bricht nicht ein. Ganz besondere Höhepunkte gibt es so nicht. Everybodys on the run, If I had a gun gefallen mir persönlich sehr.
Kurz: Kaufenswert
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am 1. April 2014
Sehr gute Lieder mit einen neuen Klang des selben wohlbekanntes Noel Gallagher Stil. Sehr reife Texte und extrem guter Klang und Harmonie der Melodie. Die Akustik der Lieder ist sehr schon und die Vokals sehr rein und fliessend.
Obwohl es kein Conceptual Album ist ein gemeinsames Thema in den Lieder zu finden.
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am 14. Oktober 2011
Ich mag Platten, die sich anhören, als wären sie für Vinyl produziert, also als wären sie in einer
Session, in einem Guss aufgenommen.
Das ist bei Noel Gallaghers erstem Soloalbum sicherlich der Fall.
Man hat das Gefühl, als würde alles so halb im Studio und halb als Konzert vor Publikum eingespielt werden.
Dadurch bekommen alle Tracks einen warmen, ganz eigenen Charme.
Was auch Charme hat, sind die bekannten Töne, eben noch aus Oasis-Zeiten, doch jetzt eben mit der Stimme des Mannes versehen, der damals auch die meisten Songs schrieb.

Was schon im Opener "Everybody's On The Run" negativ auffällt, ist dieses seichte, weichgespülte Element, was auch in fast allen Songs erhalten bleibt. Alles klingt, als würde es erhaben-überheblich von oben auf den Hörer herabschallen. Selbst wenn die Band, die "High Flying Birds", die aus Szenegrößen wie Schlagzeuger
Jeremy Stacey (Robbie Williams, Sheryl Crow) und Keyboarder Mike Rowe (Travis, Oasis) besteht, richtig loslegt, hat der Hörer doch immer das Gefühl, nicht wirklich mit der Musik gemeint zu sein, sondern etwas abseits zu stehen.
Im darauffolgenden "Dream On", was zu den etwas rockigeren und dunkleren Stücken zählt, fühlt man sich gegen Ende durch die erklingenden Trompeten an eine aufgeputschte Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band erinnert - einer der ungewöhnlichen Wendungen, die dieses Album unter anderem ausmacht.
Kommen wir zu einem der Highlights. "If I Had A Gun" hat alles, was einen guten Gallagher-Song ausmacht. Einen locker-leichten Gitarrenanschlag zu Beginn wie man ihn von "wonderwall" kennt, einen Refrain, den alle ausnahmslos mitseufzen können, die beruhigend-sehnsuchtsvollen Momente und natürlich ganz wichtig: das Gefühl, das man gerade einen Song gehört hat, der auf irgendeine unbekannte Art und Weise bedeutungsvoll sein könnte. Gänsehaut!
Eine Brise franzözisches Chanson hat sich wohl in "The Death Of You And Me" verirrt und auch die schon erwähnte Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band schaut noch einmal kurz vorbei, diesesmal allerdings schon etwas besonnener. Ein durchaus nicht ganz leicht zu verdauender Song.
Ein eher schwaches Stück erwartet uns mit dem nächsten "(I Wanna Live In A Dream In My) Record Machine". Der ganze Pompanz, der hier an Instrumenten und Klängen aufgefahren wird, täuscht nicht darüber hinweg, dass man auch getrost weghören kann. Nicht mal das Oasis-typische Gitarrensoli kann daran etwas ändern.
Diskoartigen Rock'n'Roll verspricht "What A Life!". Sparsame Lyrics, aber ein äußerst tanzbarer Beat machen es durchaus zu einem kleinen Hit.
Zu den Leckerbissen zählen auch "Soldier Boys And Jesus Freaks" und "Broken Arrow". Hier ist Gallagher wieder ganz bei seinen Wurzeln angekommen, sowohl lyrisch als auch musikalisch. Absolut empfehlenswert!
Kurz vor Ende zeigt sich mit "(Stranded On) The Wrong Beach" noch einmal, dass eine Britpop-Platte nicht immer nur aus Akustikgitarren und Geigen bestehen muss, auf die hier vollständig verzichtet wurden, sondern auch den verzerrten Stromgitarren-Rock im Blut hat. Ob die leichten Anleihen von Goldfrapp beabsichtigt sind, bleibt jedem selber überlassen.

Mit einem großartigen "Stop The Clocks" entlassen Noel Gallagher und seine High Flying Birds den Hörer mit dem Gefühl, dass diese knapp 43 Minuten viel zu schnell rumgingen. Tröstlich daran bleibt aber, dass man dadurch einen Grund hat, das Album noch viel öfter zu hören. Denn es zählt zwar nicht zu den besten Alben, die ein Gallagher mitzuverantworten hat, aber doch durchaus zu einem der hörenswertesten.
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am 16. Oktober 2011
Oasis ist Geschichte...
...die Band war kaputt, doch Liam machte mit Beady Eye weiter und Noel...war erstmal in der Versenkung verschwunden, um...mit einem der besten Alben des Jahres zurückzukehren. Beady Eye haben mich enttäuscht, Noel mich "beglückt" mit diesem neuen Werk. Track 1 "Everybody's On The Run" hört sich groß an, der Einstieg ist also schonmal klasse und lässt hoffen. "Dream On" schließt sich nahtlos an, doch es ist für mich vor allem "If I Had A Gun", welches mich am meisten berührt, dieses gewisse Etwas hat, was einem den Kick gibt. Auf diesem Album gibt es große Abwechslung - auch mit Streichern, "New Orleans-Flair" - wie in "The Death Of You And Me". "(I Wanna Live In A Dream In My) Record Machine" ist ein echter Klassiker und auch "Aka...Broken Arrow" ist toll - Rock and Roll straight in the face! Einziger Minuspunkt: "Stop The Clocks", der letzte Track. Nun nicht das schlechteste Lied, was Noel je schuf, aber eben auch kein Reißer. Fazit: Eine große Rockplatte, ein moderner Klassiker. Ja...es gibt ein Leben nach Oasis und es heißt nicht Beady Eye...
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