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VINE-PRODUKTTESTERam 26. November 2010
Es amüsiert mich zutiefst, wenn ich so manche Negativ-Rezension lese, die im Grunde nur aus denselben Aussagen und Argumenten bestehen:
"Der Film ist doch nur ein SFX-Spektakel, ohne Handlung, ohne brauchbare Charaktere, ohne Sinn."

Mit solchen oder ähnlichen Worten wird dem Film "Transformers" (und seiner Fortsetzung) jede Existenzberechtigung abgesprochen. Da kratze ich mich als Film- und Fernsehkenner doch ein wenig am Kopf und frage mich ernsthaft, ob hier einer Shakespeare oder eine andere Art von Anspruchskino erwartet hat. Um mal jene, die vielleicht ernsthaft so denken (was ich aber nicht hoffe, denn genau DAS gäbe MIR zu denken), auf den Boden der Realität zurück zu befördern: Was anderes als eine SFX-Materialschlacht sollte der Film gar nicht sein. Von Anfang an.

Wovon reden wir überhaupt ? Von den Transformers ! Das sind riesenhafte Roboterwesen, die sich in fahrbare oder flugtüchtige Vehikel verwandeln können. Welche in zwei Lager gespalten sind und sich seit geraumer Zeit bekriegen. So war es in den 80ern so, und heute ist es nicht viel anders. Obwohl nur ein Produkt der Spielzeug-Industrie, genießt die aus heutiger Sicht sicherlich naive, aber trotzdem kultige Zeichentrick-Serie auch nach über 20 Jahren einen hohen Beliebtheitsstatus. Wieviele unter den heutigen dreißig- bis vierzigjährigen Herren hatten nicht selbst schon mal ein verwandelbares Spielzeug besagter Marke in seiner Kinderstube ? Ich denke SO wenige können es nicht gewesen sein. Und wenn es das nicht war, dann der ganze andere Mattel-Kram wie "Masters of the Universe" etc.

Wir leben heute im digitalen Zeitalter, und auch die Film-Tricktechnik macht heute nahezu alles möglich. Auch das was damals nicht realisierbar bzw. bezahlbar war. Ergo war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kam, die Transformers im Kino wieder auferstehen zu lassen. Die Story ist simpel ? Gar ein wenig gaga ? Da widerspreche ich nicht. Aber mal allen Ernstes: Was hätte man denn an "glaubhafter" Filmhandlung denn groß bewerkstelligen können ? Zuviel Ernsthaftigkeit hätte nicht reingepasst, und so was wie Komplexität in den Plot hineinzudichten wäre das Resultat eines sowohl arg bemühten wie auch sinnlosen Versuchs gewesen. Die Handlung ist schlicht und naiv gehalten, besitzt aber eine innere Logik und ist annehmbar. Da kann man dem Autoren-Team Orci/Kurtzman vorwerfen was man will, jeder Andere der mit dem Verfassen des Drehbuchs beauftragt worden wäre, hätte nichts Besseres (geschweige denn "Intelligenteres") zu Papier bringen können. Hätte wahrscheinlich auch keinen nennenswerten Unterschied gemacht. Das muss man sich einfach mal sehr nüchtern eingestehen.

Auch die Häme über die Darsteller ist größtenteils ungerechtfertigt. Ob Shia LaBeouf, Megan Fox oder der restliche Cast, sie holen aus ihren Rollen das heraus, was der Film ihnen an Möglichkeiten zugesteht. LaBeouf sorgt für den Humor (welcher auch meistens sitzt), Fox kann sich in der Reihe moderner, hübscher Scream-Queens dazugesellen, die übrigen Schauspieler wie Josh Duhamel, John Voight oder John Turturro bleiben weitestgehend solide, ohne jedoch großartig herauszustechen.

"Transformers" ist eine action- und explosionsreiche Roboter-Keilerei mit höchstem Zerstörungsfaktor in XXL-Dimension. Als Solches muss es selbstverständlich die nötige CGI-Technik vorweisen, um den "Wow"-Effekt zu unterstreichen. Und wie sollte es anders sein: Effekt-Schmiede ILM bringt die titelgebenden Protagonisten aus Blech, Chrom und Schaltkreisen in Bewegung. Die Blechmänner sehen aber nicht nur fantastisch aus; renommierte Schauspieler und Synchronsprecher wie Peter Cullen (Optimus Prime) und Hugo Weaving (Megatron) hauchen ihnen soviel Leben ein, dass sie auch als echte Charaktere funktionieren. Cullen selbst war schon zu Trickfilmzeiten der Stamm-Sprecher des Autobots-Anführers, darum können Fans der Serie beim Klang seiner insbrünstigen Stimme nur so in Erinnungen schwelgen.

Nun ist es aber nicht so, als wäre "Transformers" frei von Fehlern und Makeln. Absolut nicht.
Die Lauflänge von fast 2 1/2 Stunden ist ohne Frage ziemlich grenzwertig und kann in diesem Zusammenhang die eine oder andere Länge nicht vermeiden. Die Action, so schön auch anzusehen, ist in mehreren Szenen ziemlich chaotisch. Um nicht zu sagen unübersichtlich. Weniger davon hätte dem Film nicht geschadet. Und der Subplot um die Hacker-Truppe, die das außerirdische Signal der Transformers per Heimrechner auffängt und scheinbar besser verarbeiten kann als das um Welten besser ausgestattete Militär, ist an sich bedeutungslos und automatisch Ballast, welcher auch für die Überlänge des Films verantwortlich ist.

So oder so: "Transformers" ist anspruchslose Blockbuster-Unterhaltung für Augen und Ohren. In Reinkultur. Mehr wurde nicht bezweckt, mehr darf man nicht verlangen.
Ich will den Film nicht verteidigen. "Transformers" ist kein Meisterwerk. Weder epochal oder filmhistorisch bemerkenswert. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass man von diesem Film storybezogen nicht mehr erwarten kann und darf als Potential und Hintergrund vorhanden sind. Wer das nicht begreift, hat den Begriff "Popcorn-Kino" nicht verstanden.
66 Kommentare| 82 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Da es zum Film schon Kritiken in Hülle und Fülle gibt, komme ich gleich zum Inhalt der Blu-ray`s, der den einen oder anderen sicher interessieren dürfte ;-)

--- DISK I: TRANSFORMERS FILM ---

SPRACHEN:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Digital TrueHD 5.1
Spanisch Dolby Digital 5.1
Französisch Dolby Digital 5.1
Italienisch Dolby Digital 5.1

+ Audiokommentar von Michael Bay

UNTERTITEL:
Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Griechisch, Ungarisch, Holländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Finnisch, Schwedisch, Türkisch

LAUFZEIT:
143min.

--- DISK II: SPECIALS ---

UNSERE WELT (IN HD):
-Eine heisse Geschichte
-Menschen als Alliierte
-Ich kämpfe gegen gigantische Roboter
-Schlachtfeld

IHR KRIEG (IN HD):
-Der Aufstieg der Roboter
-Die Autobots
-Angriff der Decepticons
-Hintergründe des Allspark
-Der Tech Inspektor der Tarnsformers

DA STECKT MEHR DAHINTER (IN HD):
Vom Drehbuch ab in den Sand:
-Der Angriff von Skorponok in der Wüste
-Konzepte
-Trailer

UNTERTITEL:
Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Griechisch, Ungarisch, Hölländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Finnisch, Schwedisch, Türkisch

--- SONSTIGES & FAZIT ---

Das FSK Siegel ist nur aufgeklebt und lässt sich leicht entfernen. Der Umfang der Specials ist wirklich enorm und zeigt viele viele Bilder hinter den Kulissen. Der Film selbst bekommt von mir auch 5 Sterne, da er zum damaligen Release, Bild- CGI- und Tontechnisch die Referenzlatte hoch legte. Ein Actionfilm der Extraklasse, mit umfangreichen Extras in HD, verpackt in einem schicken Steelbook ohne FSK-Siegel und all das zu einem wie ich finde sehr guten Preis. Das bekommt von mir auf jeden Fall die Höchstwertung.

PS: Unbedingt bis nach dem Abspann warten...oder einfach vorspulen ;-)
33 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2017
Ahoi, derfilm is derart übersättigt mit daueraction cgi`s im sekundentakt das einem der kopf brummt.

dazu kommen die nerfigen u.s. propaganda einflüsse die sich durch den ganzen film ziehen.hier wird die werbetrommel für alles was die u.s. waffenschmiede so herstellt derart gerührt,das die transformers schon fast in den hintergrund rutschen.

der plot von sam und mikaela is ganz witzig,der fetzen plot zu seinem großvater hätte was großes werden können,wird aber nur nebenher erwähnt.

ansonnsten wird hier eigendlich kaum was erzählt.ein paar autobots und decepticons werden vorgestellt,der kampf um den allspark und dann gibts eigendlich nur 2 stunden lang das selbe explosionsmassaker....

schade,als uraltfan der figuren und der zeichentrickserie war ich erst sowas von im himmel als ich hörte die transformers kommen ins kino...und dann wurde ich sehr enttäuscht.fast food kino aus einer sache zu machen die eine ganze generation beschreibt finde ich sehr traurig...

der film is nicht schlecht...aber leider auch nicht gut,und nichmal annähernd das was die transformers verdient hätten...man sollte wohl mal eher echte fans solche filme produzieren lassen...für mich leider keine option für die heimvideothek und das sagt schon einiges aus....
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am 27. Oktober 2015
Ich hab Transformers jetzt schon so oft gesehen und es macht einfach immer wieder Spaß.
Allein am Anfang wo der vermisste Hubschrauber auf dem Millitärflugplatz landet und sich dann zum bösen Decepticon transformiert ist geil und löste damals im Kino sicher ein "Wow"-Ruf aus.
Leider hab ichs damals verpasst ins Kino zu gehen, was mir mit den anderen beiden Teilen nicht passierte.

Transformers 1 bietet Witz, eine sexy Hauptdarstellerin und jede Mege Action.
Auch wenn es bisher 4 Teile zu verzeichnen gibt, gilt in meinen Augen der erste immer noch als der beste.

Bild und Ton sind super.
Die Extras sind mau, da sollte man lieber zur Doppel Disc Amaray greifen wo man mit glaube 3 Stunden belohnt wird.
Wer allerdings keine Extras braucht ist mit der Steelbook bestens bedient.

Die Steelbook selbst ist glänzend und mit einem ablösbaren FSK-Sticker.

Story: 4/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Extras: 1/5
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am 19. Juli 2008
Wer erinnert sich nicht noch gut an die Zeit, in denen man mit seinem Autobot zum "Kindergeburtstag" eingeladen war?! Jeder hatte vielleicht ein oder zwei dieser damals sehr teueren Spielzeuge im Besitz und die coolsten Kinder hatten die reicheren Eltern und Optimus Prime "zum umbauen" ;-) Damals noch die Zeichentrickserie von vorne bis hinten zusammen angeschaut, die Titelmelodie auswendig gelernt und nach jeder Folge heiße Diskussionen wer den der beste dieser Maschinen ist... dann lange nichts mehr, nur noch Erinnerungen und fast schon vergessen als eines Tages die `Zahnfee` im Pool eines Mädchens landet und Gänsehaut verursacht...
sicher die Story ist letztendlich ziemlich dünn und nur noch reine Aktionfans werden versorgt, aber für echte Fans muss der Film wie eine Einlösung lang vergessener Kinderträume sein: Autobots gegen die bösen Decepticons; Hausgroße Kampfroboter mit gewissen Sinn für Humor und Hang zum Sarkasmus. Fan muss Sie einfach mögen
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am 6. Juni 2009
Sicher sind gerade massentauglich produzierte Actionfilme immer reine Geschmacksache, darum beschränke ich mich zunächst mal auf die technische Umsetzung. Die hier gezeigten Special Effects (FX) sind absolute Referenzklasse zum Erscheinungszeitpunkt des Films. Sicher wird immer alles weiter entwickelt und verbessert, aber ich denke, die hier gezeigten Verwandlungs-Sequenzen dürften auch in naher Zukunft wenig Grund zum Meckern geben. Flüssige Animationen, erstklassig in die Handlung integriert.
Dazu scheint der Film geradezu für die BLU-RAY Technologie geschaffen zu sein. War die DVD schon klasse, ist hier ein Meisterstück gelungen. Satte Farben, unglaubliche Detailschärfe, bombastischer Sound, massig interessantes Bonusmaterial - für mich ist diese Auflage neben "Batman The Dark Knight" aktuell noch immer absolute Referenzklasse in Sachen BLU-RAY.

Noch kurz zum Film selbst: hier kommt es sicher auf die Einstellung an, mit der man den Film angeht. Erwartet keinen knallharten Actionfilm wie John Rambo, erwartet kein literweise fliessendes Blut - hier wird schlicht unterhaltsames, massen- bzw. familientaugliches Unterhaltungskino geboten. Die Gags bieten den einen oder anderen Schmunzler, die Actionszenen Unterhaltung ohne Anspruch und für den gestressten Herrn nach der Arbeit bietet der Film auch noch eine braungebrannte Megan Fox als Hauptdarstellerin, die einen schonmal vergessen lässt, die Kinnlade wieder nach oben fahren zu lassen ;-)
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am 14. April 2008
Ich muss zu meiner Person sagen, dass ich ein Cineast bin und mehrere Dutzend (Kino;DVD mehr) Filme im Jahr sehe, deshalb muss ich mit absoluten Unverständnis auf viele Meinungen von Vorredner reagieren. Die Regieleistung von Herrn Bay steht ausser Diskussion, denn wer aus Playstikspielzeug einen derart gelungenen Actionfilm machen kann, ist wirklich bewundernswert. Nun zum Film.
Was haben wir denn genau davon, wenn wir Transformers ansehen? Nicht weniger als den besten Actionfilm (vorsicht ich trenne Genres komplett voneinender, also Komödie,Liebesfilm, Action...)der letzten Dekade.

Hier wird oft von den flachen Dialogen gesprochen, ohne das erwähnt wird, dass 90 % dieser flachen Dialoge Mittel zum Zweck sind und von einer traumhaften Selbstironie begleitet werden, die Transfomers zu einem wirklichen Erlebnis macht. Wer diesen Feinsinn im Wortlaut einfach übersieht, dem entgeht wohl der halbe Film.

Über die visuelle Brilianz brauchen wir nicht zu sprechen, hier haben wir Hollywood in seiner besten Form.

Abschließend möchte ich anmerken, dass man nicht in einen Film wie Transformers gehen sollte, wenn man erwartet eine korrekte Darstellung der Hungerprobleme in Afrika zu bekommen, hierfür eignen sich generell Filme aus anderen Ländern wie den USA besser. ABER wer 2 Stunden witzige Dialoge geniessen möchte und einfach eine Topunterhaltung haben will, kommt an Transformers nicht vorbei. Mein Top Action Film 2007 und einer der Filme der letzten zehn Jahre, in denen ich übrigens sehr viele Filme gesehen habe und die meisten einfach schlechter waren.
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am 18. Juli 2016
Ich muss sagen, dass viele Vorredner Recht haben, wenn sie behaupten Transformers sei effektüberladen, unrealistisch und anspruchslos. Aber ist das denn so schlimm? ;) Ich habe den Film schon bestimmt zwanzig mal gesehen und kann mich nach wie vor dafür begeistern ihn immer wieder zu sehen. Wer einen kurzweiligen Actionfilm sucht, der einen den Alltag für 2 Stunden vergessen lässt, ist hier genau richtig! :)
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am 20. Oktober 2007
Ich war bislang nie ein Transformers-Fan. Ich habe die Zeichentrick-Serie(n) nie gesehen, ich habe nie mit den Figuren gespielt und bin daher vollkommen "unbelastet" in diesen Film gegangen. Daher richtet sich diese Review gerade auch an diejenigen, die nicht zur treuen Fangemeinde der Ur-Transformers gehören, aber dennoch einen extrem guten Blockbuster sehen wollen...

Und genau das ist Transformers (2007)! Es handelt sich um einen spektakulären, extrem spaßigen und packenden Actionfilm, der von allem etwas für alle hat. Selten war ein Film so vielseitig und rasant wie dieser hier und es überrascht nicht, dass er weltweit beinahe alle Rekorde bricht. Transformers-Fans der alten Generation werden sicher ihren Spaß daran haben, ihre Toys "in echt" erleben zu dürfen, aber auch wer wie ich die Geburt dieses Universums nicht aktiv miterlebt hat, dürfte seinen Spaß haben, an einem extrem gut gemachten Film mit rasanten Effekten, viel Spannung und viel gelungenem Humor...

Der Film übertraf meine Erwartungen um Längen. Selbst die Schauspieler, von denen ich am wenigsten erwartet hatte, waren überzeugender als gedacht. Der Film stellt eine perfekte Symbiose aus meheren Genres da. Von der HighSchool-Teenie-Komödie rund ums erste Auto und die erste Liebe, über packende Kriegs- und Actionszenarien, über den phantastischen Katastrophen- und (Cyber)Monsterfilm bis hin zu klassischer SciFi, hier steckt alles drin, sogar einige Abenteuerelemente in der Rahmenhandlung. Und meine Güte: Megan Fox ist auch wirklich zu heiß in diesem Film! Die beste Autopanne der Filmgeschichte!

Das Erfreulichste an diesem Film aber ist, dass er das SciFi-Genre nach Jahren der Fantasy-Dominanz zu neuem Leben erweckt hat. Seit in den 90ern mit Filme wie Independence Day, Stargate, erfolgreicheren Star Trek-Filmen oder den Men In Black große SciFi-Filme (und Komödien) Millionenbeträge eingespielt hatten, ist nämlich schon eine gewisse Zeit vergangen und lange sah es so aus, als hätten Weltraum und Technik das Nachsehen gegenüber Zauberei und Phantastik.

Mit Transformers könnte dieser Trend nun gebrochen sein. Ich wünsche der Fantasy (die ich auch sehr schätze) natürlich nichts Schlechtes, würde mich aber freuen, wenn mit diesem äußerst gelungenen Blockbuster eine neue Ära der großen Kino-Science Fiction eingeleitet würde. Die Autoren dieses Transformers-Filmes haben, schreiben auch den neuen Star Trek-Film und es warten weitere große SciFi-Remakes auf uns; ganz sicher auch weitere Transformers-Streifen...Teil 2 steht schon in den Startlöchern!
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. September 2007
Die guten Transformers - motorisierte Fortbewegungsmittel jeder Art, die sich innerhalb eines Wimpernschlags in martialische Kampfroboter verwandeln können -, genannt Autobots, versuchen mit Hilfe der Teenager Sam und Mikaela, einen Energiewürfel namens Allspark vor den bösen Decepticons zu bewahren, die - was sonst - damit die Weltherrschaft erlangen wollen. Dabei wird weder vor amerikanischen Militärbasen, dem Hoover-Damm oder innerstädtischen Highways Halt gemacht, wenn munter der Destruktionslust nachgegeben wird.

Auch wenn es sich so liest - obige Inhaltsangabe entstammt nicht etwa der Rückseite einer Spielzeugverpackung, der die hauptsächlich angesprochene männliche Zielgruppe bis höchstens 12 Jahre seinerzeit, in den 80ern, eines der zahllosen Transformer-Modelle entnommen hat. Diese Story bildet in der Tat den minimalistischen Rahmen für die neue Generation unerhört fotorealistischer Computeranimation aus George Lucas' Trickschmiede ILM. In dieser Hinsicht werden die im verheißungsvollen Trailer gesteckten Erwartungen auch voll umfänglich, wenn nicht sogar des Guten ein wenig zu viel bedient.

Zuvor jedoch wird man nach actionreichem Auftakt in der Wüste, wo mir nichts dir nichts ein Außenposten des US-Militärs in den Staub gestampft wird, mit der unerwartet humorvollen Storyline von Teenie Sams erstem Autokauf und seiner ebenfalls ersten Begegnung mit den Autobots überrascht. Hier macht sich zweifelsohne die bewährte Handschrift von Produzent Steven Spielberg bemerkbar, der dem weniger für seinen Feinsinn bekannten Krawallregisseur Michael Bay (THE ROCK, ARMAGEDDON) vermutlich vorab den eigenen größten Hit E.T. als Anschauungsmaterial für die Inszenierung zwischenmenschlicher Szenen verordnet haben dürfte. Die Robot-Cars from Outer Space entfalten wortwörtlich unterschiedliche, fast humane Charaktereigenschaften. Die Transformation vom Auto zum Roboter, die einem Wasser abschüttelnden Hund gleicht, ist beim ersten Mal verblüffend und in erstaunlicher Perfektion animiert, wird mit zunehmender Laufzeit aber beinahe zu inflationär eingesetzt.

Die in derartigen Effektspektakeln gewöhnlich unterforderten und meist aus der zweiten Reihe besetzten Darsteller spielen hier überdurchschnittlich erfrischend gegen Blue- und Green-Screen an. Da sich Bay diesmal - abgesehen vom Showdown - auf Ironie verlegt und die haarsträubende Gaga-Story überwiegend augenzwinkernd umgesetzt hat, überträgt sich der Spaß der Akteure aufs Publikum. Vor allen anderen sei beispielhaft der irrwitzige Auftritt des am wenigsten in einem Bay-Vehikel erwarteten John Turturro genannt, der die hysterisch-psychopathische Karikatur eines Spezial-Agenten gibt (und sein Abteilungssignet Section 7 auf der Unterwäsche trägt). Newcomer Shia LaBeouf - 2008 als Indiana Jones Junior zu sehen - darf sich in amüsant-verzweifelten Annäherungsversuchen an sexy Neuzugang Megan Fox heranmachen und zeigt von Spielberg zu Recht protegiertes bemerkenswertes Talent, bevor sein Job nur noch aus Rennen, Schreien und wütenden Transformern ausweichen besteht.

Und damit zum oben erwähnten Manko des Streifens: gerade als die ewigen Michael-Bay-Nörgler (und sich im Grunde genommen als Actionhasser outenden Kritiker) erstmals den Eindruck eines - trotz comichafter Umsetzung - stimmigen, sinnfreien Popcornmovies für die ganze Familie hätten gewinnen können, bombt Bay diese Feelgood-Stimmung im letzten Akt in Grund und Boden. Auch als wohlwollendster Konsument action- und effektgespickter No-Brainer habe ich selten einen unstrukturierteren, deutlich zu lang ausgewalzten Showdown erlebt. Debatten über den Realismus der Zerstörungsorgien erübrigen sich natürlich (die Frage, weshalb das Militär die offenkundig auf Abriss programmierten Roboter von menschenleerem Wüstenterrain in die belebte Innenstadt lockt, sei dennoch gestattet). Bei Beginn des Abspanns hängt man - vorausgesetzt, der Film wurde im akustisch High End ausgerüsteten Cineplex genossen - völlig erschöpft im Sessel, mit vom Bassdruck stumpfen Ohren. Den Produzenten scheint ebenso aufgefallen zu sein, dass das Werk mit den pathetischen Schlussworten von Optimus Prime und Postkarten-Sonnenuntergängen als echter Bay zu enden droht und haben als knapp gelungene "comedic relief" ein Interview mit Sams leicht desorientierten Erziehungsberechtigten angehängt.

Selbstverständlich sollte man sich dieses Bewerbungsvideo der CGI-Animatoren von Industrial Light and Magic als Freund brachialer, anspruchsloser Materialschlachten reuelos anschauen. Das temporeiche Vergnügen der 2 1/2 (gefühlte anderthalb) Stunden wird keineswegs durch das ausufernde Effektgeprotze gegen Ende geschmälert. Oder um mit einem der von Optimus Prime gerne verwendeten Aufbausprüche aus der Militärklischeekiste zu schließen: "Kein Sieg ohne Opfer."
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