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am 10. November 2015
nachträglich zum Django, umgeformter, harter Western vom späteren Horror- Kultregisseur Lucio Fulci. Django nimmt mit und gegen seinen Halbbruder, Rache und wenn andere mit Leichen den Weg pflastern, hier reichts für ganze 4 spurige Autobahnen, dass erfreut den chinesischen Bestatter und das Fan-Herz.
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am 12. November 2015
Der italienische Regisseur Lucio Fulci, spätestens seit Ende der siebziger, anfang der achtziger der Zombie Übervater hatte , so sehr ich seine berühmten Guts and Gore Epen auch mag, die kreativere Schaffensphase eigentlich vor dem berüchtigten Jahr 1979 . Das Schicksalsjahr als er zum ersten Mal zerlumpte untote Grobmotoriker ohne Drehgenehmigung in den frühen Morgenstunden über die Golden Gate Bridge wanken liess.
Erfolg ist erstrebenswert, und " Voodoo - Schreckensinsel der Zombies" schlug an den Kinokassen ein wie eine Bombe, aber Erfolg trägt bei aller Euphorie auch oft schon den Keim des kreativen Ausblutens ( wie passend) in sich und Maestro Fulci verpulverte sein Talent nun zunehmend in einem Zombie- und Splatterstreifen nach dem anderen.
Wie wunderbar raffiniert, exaltiert und mit eigener Handschrift versehen ,waren da frühe Thrillerwerke wie " Lizzard in a woman skin " , " D'ont torture a duckling" ( 2016 endlich in einer deutschen ungekürzten Fassung auf dem Markt) , oder " Die sieben schwarzen Noten". Herausragend auch sein Historiendrama " Beatrice Cenci- Die Nackte und der Kardinal".
Fulci war, und das sehe ich als Zeichen von Kreativität , immer an vielen verschiedenen Genres interessiert. Seine Filmvita reicht von der Slapstick Komödie, über Thriller , Horror , Abenteuer bis zum Science Fiction - und Mafia Film ("Syndikat des Grauens").
Auch der Italowestern, mit seiner besonderen Mischung aus schmutzig unrasierten ,schweigsamen Revolverhelden ,mit seiner Überhöhung des Bösen, dem ästhetisierten Sterben, das fast wie ein Gottesdienst zelebriert wird, mit der Rachsucht und den psychischen Deformationen, den stilistisch extravaganten Kameraperspektiven und jeglichem Fehlen von Moral und Gesetz hatte es dem Maestro angetan.
In drei Filmen widmete er sich der staubig blutigen Pferdeopern
" Silbersattel", " Verdammt zu leben, verdammt zu sterben " ( nur eine amerikanische Fassung ist ungekürzt) und dem hier vorliegenden " Tempo di Massacro" auf dumm deutsch übersetzt " Django - Sein Gesangbuch war der Colt" . Ah , so ist das. Gotthilf Fischer trällert mit.
Seltsam nur , dass dieser Film zeitlich vor dem ersten Django Film von Corbucci lag . Aber das haben die deutschen Titelverballhorner damals nicht so eng gesehen.

Franco Nero spielt allerdings auch hier die Hauptrolle und seine eisblauen Augen und sein umwerfendes Charisma tragen auch " Tempo die Massacro" über ziemlich lange Durstrecken.
Von denen gibt es leider reichlich. Die Spannung dörrt dahin in der Sonne und obwohl im Durchschnitt alle 90 Sekunden einem Cowboy hier die Windbeutel , das Stoppelkinn oder die sowieso schon dauerbeanspruchte Leber zerschossen wird, ist es ziemlich Essig mit der Originalität oder der Dramatik. Diese Fassung ab 18 ist löblicherweise ungeschnitten.
Die Geschichte ist klassisch für das Westerngenre und könnte, käme sie nicht so schmierig, zynisch und brutal daher, wie es nun mal bei den Spaghetti- Nasen üblich ist ,auch durchaus einem John Ford aus der Satteltasche geplumpst sein.

1866 in New Mexiko : Der schweigsame Tom Corbett ( Franco Nero) verdient seinen Lebensunterhalt friedlich mit Goldwaschen, als er plötzlich eine besorgniserregende Nachricht von einem Freund seiner Familie aus seinem Heimatstädtchen bekommt. Nicht nur sein Familiensitz, sondern die gesamte Stadt Laramie Town ist in der Hand des oberunsympathischen Gangsters Mr. Scott.
Mit einer sadistischen Bande hat der Tyrann das Städtchen fest in seinem Griff. Recht und Gesetz existieren nicht mehr.
Rechte Hand des Scheusals ist sein Sohn Jason, und dieses bizarre Früchtchen ist so durch den Wind, dass die Mücken von der Wand wegfaulen bei seinem Anblick. Stets in einen weissen Anzug gekleidet mit windschiefem Gesichtsausdruck und ekelhaftem Grinsen ist diese Giftzecke tatsächlich ein hinreissend verdorbenes Schurkenexemplar. Lucio Fulci muss zeitlebens unter einer grossen Hundephobie gelitten haben, denn die Szenen in verschiedensten Filmen, die sich mit blutigen Hundeangriffen in unglaublich detaillierter Brutalität befassen, sind zahlreich.
Gleich zu Anfang von " Tempo di Massacro" macht sich unser weissgekleideter Gnom auch einen Spass daraus einen Gefangen von einer Meute Hunde zu Tode hetzen zu lassen.
Später in einer sehr brutalen Szene wird er den gefangenen Tom Corbett fast unerträglich lange auspeitschen. Ein wahrer Tunichtgut also. Tatsächlich sind diese selbstzweckhaften ( was ja erst einmal gar nicht negativ gemeint ist ) Szenen, die einzigen ,die in Erinnerung bleiben, zwischen den üblichen verlustreichen Schusswechseln, unglaublich vielen Schlägereien und Leerlauf so zäh , wie ein schlecht durchgebratener behaarter Grizzlyhintern.
Am dilletantischsten, man muss es so sagen ,wirkt der zerlöcherte Plot bei der Schilderung der Nebencharaktere, die einem allesamt am Holster vorbeigehen.
Da ist der Bruder von Tom, ein saufendes Wrack, der mit dem alten Kindermädchen zusammenlebt, und dessen Tequila- Eskapaden viel zu viel unerfreulichen Raum einnehmen , da ist die übliche gesichtslose Schar vor Angst schlotternder Einwohner und ein exzentrischer chinesischer Sargschreiner, der bei jeder Gelegenheit Konfuzius zitiert und Sätze vor sich hin sabbelt , mit deren logischer Verschränkung ich etwas fremdele. " Ein lebender Dichter ohne Geld ist besser als eine Leiche, die im Grab liegt " . (?????)
So isses, und was sagte die Hochschwangere als sie beim Bäcker an die Reihe kam ? "Guten Tag ,ich bekomme ein Schwarzbrot".

In diesem Sinne ist der Film nach unzähligen kassierten Veilchen, Peitschenhieben , Gesäßtritten und ausgeschlagenen Backenzähnen wohl von jedem Zuschauer als zumindest skurril zu bewerten. Ein Blick aus dem noch nicht zugeschwollenen Auge ist er wert.
Eimsamer Glanzpunkt ist natürlich Franco Nero, der am Ende allein den Killern gegenübersteht und tatsächlich , wie früher in den Nachmittags- Talkshows plötzlich eine Familienzusammenführung durchleben muss.

Somit fassen wir zusammen : cooler Held, herrlich unsympathische Schurken, aber sehr oft eine lahme , uninspirierte Inszenierung, die die Spannung konsequent wegbrechen lässt.
Aber der grösste Pluspunkt dieses Streifens kommt zum Schluß. Denn das ist die Musik, die phantastisch und mitreissend gelungen ist.
Da weht der Staub der Prärie direkt ins Wohnzimmer. Wer eine Kostprobe haben will auf youtube ist der Titelsong von Sergio Endrigo :" A Man alone ( Back home someday ) " zu hören. Wer dabei nicht vor Wonne sein Lasso schwingt, ist taub oder hat' s zu stramm eingepackt. Und von einer Sekunde auf die andere bin ich Fan dieses grandiosen italienischen Sängers, der mir völlig unbekannt war.
So hat sogar ein schlechter Fulci Film noch gute Ingredienzen , die einfach die Sinne erbeben lassen vor Begeisterung.
" Tempo di Massacro" - denken sie beim nächsten Schwiegermutterbesuch daran.
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am 10. April 2013
Arbeiten wir uns von aussen nach innen vor.

Der Film, dessen Laufzeit auf der Verpackung der auf 200 Stück limitierten Sonderedition mit 92 min angegeben wird, ist tatsächlich ca. 4 min kürzer. Teile des Films sind nur mit deutschem Untertitel vorhanden.

Wer sich die Titel damals ausgedacht hat, hätte sich meiner Ansicht nach näher am italienischen Original-Titel orientieren sollen.

Zum Film an sich möchte ich nicht zu viele Worte verlieren:
55 Tote, rechnerisch alle ca. 1,6 Minuten wird man mit einer fliegenden Kugel oder ihrem Resultat konfrontiert.
Wobei Fraco Nero und die vielen Toten, die einem fast schon als Nebensächlichkeit vorkommen, hinter einem rachsüchtigen George Hilton in den Hintergrund treten.
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am 2. Januar 2012
Der Film mit dem deutschen Titel "Django - sein Gesangbuch war der Colt" wurde noch vor dem ersten Django- Klassiker von Sergio Corbucci gedreht und hieß eigentlich "Tempo di Massacro" oder englisch "Massacre Time". Die Figur, die Franco Nero spielt, heißt dementsprechend auch nicht Django, sondern - in der originalen Synchronisation - Tom Corbett.

Tom Corbett ist auf der Suche nach seinem Bruder Jeffrey; diesen findet er in seiner Heimatstadt in depressiver, alkoholgetrübter Stimmung. Die Scott- Familie unter Führung des brutalen Scott jr. hat Jeff alles, was er besaß, weggenommen und tyrannisiert die Stadt. Django beschließt, etwas an der unbefriedigenden Situation zu ändern...

Der Film ist ein Italo- Western alter Schule: Wie im Originaltitel angeklungen, werden Gewalt und Brutalität in aller Breite zelebriert, etwa, wenn Menschen von Hunden zerissen, ausgepeitscht, verprügelt oder - fast schon altmodisch zu nennen - kurzerhand erschossen werden. Inmitten des Blutbads begegnet der Ausspruch Jeff Corbetts, der sich, ein wenig ermüdet vom Dauer- Massakrieren, aufrichtet und sagt: "Das artet langsam in Arbeit aus."

Die Landschaftsaufnahmen sind gelungen. Das beste am ganzen Film ist aber, meiner Meinung nach, die Musik: Komponiert von Lallo Gori, wartet sie mit einem reißerisch- eingängigen Titelsong und vielen weiteren tollen Themen auf den Zuschauer.

Tja, warum habe ich dann dem Film aber trotzdem einen Stern abgezogen? Ich muss sagen, dass die deutsche Bearbeitung der DVD nicht wirklich gelungen ist. Einige wenige Szenen sind nicht synchronisiert worden und die Darsteller fangen plötzlich an, Französisch zu reden! Das ist schon irgendwie ärgerlich, besonders, da der Film ja extra für diese neue DVD- Ausgabe neu hätte bearbeitet werden können! Aber sei's drum, es ist ein guter Western.
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am 31. Januar 2014
damals im Kino gesehen - jetzt endlich hab ich die ungeschnittene Fassung passend zu den beiden anderen. Es hat nur einen gegeben - FRANCO NERO - alles andere war Schrott.
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am 5. Februar 2012
Django - Sein Gesangbuch war der Colt

auch unter folgenden Namen bekannt:
Django - Der Hauch des Todes
Django 3

Italien
1966
Italo-Western
Regie: Lucio Fulci

Alle DVDs sind ungeschnitten die es gibt.

Geradliniger, schnörkelloser und kompromissloser Rachewestern, Django (Franco Nero) rächt die Ermordung seines Vaters zusammen mit seinem Bruder. Nachdem auch seine Mutter erschossen wird, nehmen sie Rache an einem krankhaft brutalen Gangster (wie sich später raus stellt, sein Bruder und er erfährt noch andere für ihn unbekannte Familienverhältnisse). Spannend ohne auch nur eine Minute langweilig zu sein, absoluter Spitzen Italo-Western, eine Ikone des Films. Klasse Musik, so muss ein Italo-Western sein. Es ist keine offizielle Fortsetzung von Django, z.B. fehlt das charakteristische Maschinengewehr, es spielt zwar Franko Nero die Hauptrolle, wurde aber auf Grund des großen Erfolges von Django nachträglich in Django - Sein Gesangbuch war der Colt umbenannt und synchronisiert. Ursprünglich sollte der Film anders heißen. Man sieht es auch darin, dass im Film manchmal Django als Tom Corbett angesprochen wird. Franco Nero spielt sehr gut den Rächer, einer der Besten Streifen seines Genres.
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am 18. März 2016
Ich habe vor diesem Film ca. 20-30 andere Italo Western gesehen und würde ihn daher allenfalls als Durchschnitt bezeichnen.
Wirklich sehenswert ist er meines Erachtens nur durch Franco Nero. Die Story kommt für meinen Geschmack kaum in Fahrt und vestrickt sich letztendlich in eine arg konstruierte, farblose Familiengeschichte, die mir persönlich eher schleierhaft und deplatziert vorkam, als das sie mir nahe gehen würde.
Wenn man vor hat, den Großteil aller Italo-Western anzuschauen, dann macht man hiermit nichts falsch. Zu meinen Top 10 gehört er allerdings nicht.
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am 16. Dezember 2013
den man in vielen veröffentlichungen uncut bekommt mit deutschen Untertiteln. Ich habe keine Ahnung wieso der Film cut ist, das ist echt eigenartig. Egal, es ist ein guter Film an die 50 Leute werden erschossen, es gibt 1,2 lustige Sprüche, er ist gut gespielt, Nero war damals 25 und sieht aus wie 35, Hilton spielt den versoffenen Bruder, leider gibt es zu wenig Aufklärung über Familienverhältnisse usw. ABer sonst ist der Film gut und spannend auch teilweise.
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am 18. Dezember 2014
Bester Darsteller für diese Rolle sehr empfehlenswert einfach ein echter Django Film wie man sich diese Harte zeit vorstellen Kann
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am 22. Februar 2013
Habe mir den Western bestellt und nach rascher Lieferung dann auch gleich alle angeschaut und bin wirklich bewgeister harter Western wie man ihn nur selten noch findet
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