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am 7. Januar 2012
Hallo,
als ich vor ein paar Monaten den Trailer zu Shaolin sah, war ich ganz aus dem Häuschen.
Ich, als alter Eastern Fan, hatte große Erwartungen an den Film.
Denn, das, was uns in den letzten Jahren alles als Eastern zukam, kam einer Revolution gleich.
Alles fing mit Ong Bak an. Was einem Quantensprung gleich kam. Ohne Seil und doppeltem Boden wurden hier die unglaublichsten Kampfszenen abgedreht. Auch wenn der dritte Teil eine herbe Enttäuschung war, ist die Trilogie fester Bestandteil meiner Sammlung. Auch die Undisputed Trilogie schlug in die selbe Kerbe und ist, bis auf den mäßigen ersten teil, einfach Klasse. Die Krönung ist aber eindeutig die Ip Man Trilogie. Das ist das beste, was ich je als Eastern gesehen habe. Auch der dritte Teil gefällt mir.
So dachte ich mir, das Shaolin diesen Trend fortsetzt und neben tollen, realistischen Kampfszenen auch noch das Leben und das Traning der Shaolin Mönche zeigt. Zwar gab es ähnliches schon vorher, aber ich habe diesmal etwas absolut realitätsnahes erwartet. Eine ausgeklügelte oder originelle Story und Anspruch dagegen habe ich weniger erwartet. Denn viel Handlungsspielraum gibt es bei solchen Filmen eh nicht.

Und was bekam ich:
- Sehr wenige, mittelmäßige Kampfszenen mit Seilakrobatik und null Spannung. Realistischen Kampfszenen sucht man wirklich vergebens. Ung gerade die wollte ich doch sehen. Und von dem leben der Shaolim Mönche sieht man auch nicht viel. Dafür werden aber haufenweise Buddha Weisheiten aufgezwungen. Letzteres hat man wirklich zu dick aufgetragen.
- Dumme und unglaubwürdige Handlung. Ich könnte hier viele Beispiele nennen, will aber nichts spoilern.
- Kitsch (würg)
- Völlig unnötige und überzogene Dramatik. Demzufolge ist der Film auch im allgemeinen äußerst Langweilig

Viele werden jetzt sicher aufschreien. Aber jeder hat nun mal einen eigenen Geschmack. Und für meinen ist der Film wirklich ein Schuss in den Ofen.

Da, wie schon gesagt, jeder einen Film anders aufnimmt, schreibe ich meine Kritik normaler Weise mehr zu der Technik. Aber das musste wirklich raus!

Bild: Nicht wirklich HD like. Das Bild ist nicht wirklich Scharf. Farben sind gewollt farblos :D , also kann man das dem Transfer nicht vorwerfen. Allerdings hätte der Schwarzwert ruhig etwas schwärzer sein können. Ich war nicht begeister. 3/5

Der Ton liegt zwar verlustfrei vor und dementsprechend klare Höhen, dafür ist die Abmischung, bis auf den Schluss, recht unspektakulär. bekommt von mir 3,5/5

Die Extras sind auch Standardware. 3/5

Der Film selber, sorry aber, 1/5 Sterne. Hier hätte man wirklich was richtig gutes machen können und dreht stattdessen eine solche Gurke ab.

uncut77
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am 10. November 2011
Meine Hoffnungen an einen guten Martial Arts Streifen wurden nicht erfüllt.

Nach dem grandiosem Fearless mit Jet Li (der mein Lieblingsmovie ist), den sehr glungenen beiden Ip Man Filmen und dem guten True Legend hatte ich mich wieder auf einen krachenden unterhaltsamen Eastern gefreut.

Wie gesagt, Ich hatte.....

Nachdem ich ihn angeschaut habe, würde ich ihn folgendermaßen beschreiben:

Shaolin ist mir zu trocken, zu langweilig und zu ernsthaft. Versteht mich bitte nicht falsch, ich finde Filme mit asiatischem Overacting und kitschiger unfreiwilliger Komik absolut schrecklich, aber Shaolin hat keines der Elemente die laut meiner Meinung ein gutes Buch ,Videospiel oder Film ausmachen. Nämlich Stil, Charme, Witz und ein Herz bzw eine Seele.

Ein bisschen mehr Humor hätte den Film bestimmt mehr als gut getan. (falls ihr die um Längen besseren Once upon a Time in China Reihe kennt, die anfangs der 90er gedreht wurden, wird meine Meinung hier eher verstehen)

Andy Lau schauspielert hier viel zu steif und zu ernst.
Nikolas Tse wirkt als Bösewicht zu unerfahren und deplatziert.
Selbst Jackie Chan schafft es nicht, mit seiner (diesmal bemüht) humorigen Art diesen Streifen aufzulockern.

Zum Abschluss kann ich für mich nur noch sagen: Mit dem wirklich sehenswerten Shaolinfilmklassiker, der Kult wurde:" Die 36 Kammern der Shaolin von 1978" kann der neue "Shaolin" laut meiner Meinung bei weitem nicht mithalten....

Wie sagt man doch so schön: Oldie but Goldie....

(P.S. Es tut mir irgendwie leid diesen Film schlecht zu bewerten, aber bei aller Liebe für Eastern, er ist nicht mein Fall.)
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am 17. Juni 2014
Für einen Kung-Fu-Film sehr hohes Niveau, einfache, doch sehr tiefe Monologe und Dialoge.
Das Form-Training mit dem kleinen Jungen stellt wohl den Höhepunkt dar. Leider gibt es sehr viele laute und brutale Szenen, welche eigentlich überflüssig sind.
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am 28. Juni 2014
Ein kleiner Geheimtipp. Kein typischer Film den man sich im Programm ansieht. Aber man sollte ihn gesehen haben! Wer auf eine tolle und ernste Story steht, die etwas mit China zu tun hat und Kampfkünsten. Der sollte sich den Film ansehen! Wunderschöner aber auch ernster Film!
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am 21. Oktober 2011
Aufgrund meines Interesse an China sehe ich mir viele Filme, die in der Volksrepublik und in Hong Kong gedreht wurden, an. Hollywood kann die Atmosphäre dieser Filme einfach nicht einfangen. Ich denke, dieses Gefühl von WOW!, Gänsehaut und Ehrfurchtgefühl kennt jeder.

Shaolin ist mir ehrlich gesagt per Zufall über den Weg gelaufen, ich hatte nicht erwartet, dass Chan sobald wieder einen Film rausbringen würde. Ich habe nicht gezögert und mir Shaolin auf Blu Ray nach Hause geholt. Ich bereue es nicht, der Film ist jeden einzelnen Cent wert!

(Achtung Spoiler)

Andy Lau spielt den erfolgreichen General Hou Jie, er hat alles was man sich im Leben wünscht. Eine schöne, liebevolle Frau (Yan Xi), gespielt von Fan BingBing, (Asia Fans bereits bekannt aus "The Shinjuku Incident", an der Seite von Jackie Chan, 2009) und eine süße, kleine Tochter. Doch dann erfährt der dekorierte Kriegsheld, dass der Krieg und das Verderben auch nicht vor seiner eigenen Familie Halt machen wird. Bei einem von ihm geplanten Attentat auf einen befreundeten General, mit dessen Sohn Hou Jie seine Tochter verloben will um einen weiteren Krieg zu verhindern, wird er vom Jäger zum Gejagten. Sein untergebener putscht gegen ihn und lässt in Eigenregie den Ort der geplanten Verlobung zerstören. Yan Xi versucht sich und ihre Tochter zu retten, während auch Hou Jie ums Überleben kämpft. Yan Xi kann, trotz heldenhaften Einsatzes, ihre Tochter nicht retten. Hou Jie versucht ebenfalls ihre gemeinsame Tochter zu retten, doch nach einer wilden Verfolungsjagd mit Kutschen stirbt die Tochter im Shaolin Tempel. Genau an dem Ort an dem Hou Jie wenige Tage zuvor einen feindlichen General, der in um Gnade anflehte erschossen hatte.

Hou Jie trifft nach auf Wudao (Jackie Chan) als er von seinem Krankenbett aufspringt und durch die angrenzenden Felder rennt und in eine Tiergrube fällt. Dieser erklärt ihm sehr trocken was er für Möglichkeiten hätte seine Tochter zu bestatten.

Mir war irgendwie bewusst, dass Hou Jie's Tochter den Konflikt nicht überlebt. Doch was mich dann sehr erstaunt und eigentlich auch etwas enttäuscht hat ist, dass Hou Jie nach seiner halbwegigen Genesung (er kann immerhin wieder laufen) sich nicht wirklich dafür interessiert wo seine Frau Yan Xi ist, aber im Film verschwindet Yan Xi für einige Zeit von der Bildfläche, Hou Jie scheint das nicht zu interessieren. Ich kann diese Handlungsweise nicht nachvollziehen, denn an Stelle von Hou Jie hätte ich sofort meine Frau gesucht, das Einzige was von meiner Familie noch geblieben ist. Im Film kommt es für mich (das mag ein subjektiver Eindruck von mir alleine sein) so vor als sei die Liebe und die Zuneigung zwischen Hou Jie und Yan Xi erloschen.

Hou Jie wird einfach Mönch und "vergisst", dass er eine Frau hat(te). Wahrscheinlich bin ich von meiner Denkweise noch nicht Chinesisch genug um den Sinn dahinter zu sehen, denn er hätte sich auch ohne die Trennung von seiner Frau vom Warlord zu einem friedlichen Menschen wandeln können.

Hou Jie erlebt den Tempel Alltag und erfährt eines Tages von den Dorfbewohnern, dass ihre Söhne fehlen und findet alsbald den heraus warum, Cao Man, sein ehemaliger Stellvertreter, paktiert mit den Fremden (Amerikaner/Briten) und tauscht chinesische Kunstgegenstände gegen Waffen ein. Die Söhne des Dorfes müssen für ihn nach diesen Kulturschätzen graben. Cao Man erfährt durch das Auftreten von Hou Jie bei den Grabungsstätten, dass dieser noch am Leben ist und marschiert mit Soldaten im Tempel ein um diesen gefangen zu nehmen. Hou Jie willigt ein mit Cao Man zu gehen, wenn er den Tempel in Frieden lässt.

In Cao Mans Hauptquartier sehen wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit Yan Xi wieder, die in einem Käfig hereingetragen wird. Cao Man versucht sie in der Anwesenheit von Hou Jie zu ertränken um diesen maximal zu quälen, da er ja schon mit ansehen musste wie seine Tochter stirbt. Währenddessen greifen die Shaolin das Gefangenenlager an und können alle Gefangenen befreien. Cao Man lässt von Yan Xi ab, da ihn der Lärm der Schlacht nach draußen treibt. Hou Jie zieht seine Frau im letzten Moment wieder aus dem Wasserbottich.

Zurück im Shaolin Tempel wird den Befreiten Dorfbewohnern offenbart, dass sie ihre Heimat verlassen müssen, denn es ist nicht sicher ob nicht alles heute zerstört wird. Wudao wird von Hou Jie ermütigt der Führer der verzweifelten Dorfbewohner zu werden. Es kommt zur entscheidenden Schlacht im Shaolin Tempel. Hier sei angemerkt, dass die wenigen Shaolin mit Stöcken gegen eine große Anzahl an Soldaten, die mit Bolt-action Rifles bewaffnet sind, antritt. Die Soldaten begeben sich aber fast ausschließlich sofort mit den Shaolin in den Nahkampf anstatt ihre Schusswaffen zu gebrauchen.
Hou Jie duelliert sich mit Cao Man im Inneren des Tempels. Die Fremden greifen nun ebenfalls den Tempel an und beschiessen diesen mit Artillerie, in der Hoffnung alle Zeugen ihrer Untaten beseitigen zu können. Der Tempel wird sehr impossant in Sperrholz zerlegt, während sich Hou Jie und Cao Man weiter dullieren. Zwischenrein werden Kampfszenen der Shaolin gegen die Soldaten gereiht. Hou Jie besiegt Cao Man, doch dieser beginnt nach einer vorgetäuschten Aufgabe erneut den Kampf. Schließlich wird das Dach des Tempels getroffen und ein schwerer Holzbalken droht Cao Man zu erschlagen. Hou Jie schiebt Cao Man aus dem Weg und wird selbst von dem Balken getroffen. Schwerverwundet wird er von dem Balken begraben. Cao Man versteht erst die Aktion von Hou Jie nicht (ich verstehe seine Aktion auch nicht, muss den Film wohl nochmals ansehen), versucht dann krampfhaft den Balken von Hou Jie zu heben, doch er ist zu schwach. Eine erneute Explosion wirft Hou Jie samt Balken hinunter und Hou Jie fällt in den Schoß der großen, goldenen Buddha-Figur und stirbt dort. Cao Man wurde ebenfalls durch die Explosion nach unten geschleudert. Als er liegen bleibt sieht er Hou Jie in den Händen der Buddha-Figur liegen. Eine weitere Gruppe an Shaolin attackiert nun die Artilleriestellung der Fremden und tötet sie alle. Cao Man verlässt den Tempel und sieht ein Bild der Apokalypse vor sich, alles brennt, seine Soldaten sind alle tot. Es erfolgt ein Schnitt und man sieht Wudao mit der Flüchtlingsgruppe. Unter den Flüchtlingen ist auh Yan Xi, sie trägt eine Urne bei sich. Es erfolgt eine Rückblendung, die ein kurzes Gespräch zwischen Hou Jie und Yan Xi zeigt. Hou Jie gibt hier ihr auch die Urne mit der Asche ihrer Tochter. Dann wird wieder Yan Xis Tränen überströmtes Gesicht gezeigt und dann wieder die restliche Flüchtlingsgruppe. Der Abspann setzt ein und wird über den Film geblendet, eine weitere Szene zeigt einen jungen Shaolin beim Training vor dem Tempel im Winter. Der wirkliche Abspann setzt ein.

Ich muss sagen ich bin den gesamten Abspann sitzen geblieben, da der vorangegangene Film ein derartiges WOW! und Gänsehautfeeling hinterlassen hat. Ganz großes Kino aus der Volksrepublik! Nur eine Sache stört mich, wie eigentlich bei fast allen Asia Filmen: Das von mir erhoffte Happy End trifft nicht ein: Yan Xi und Hou Jie kommen nicht wieder zusammen, sie wird alleine gelassen. :(
Dieses missing Happy End erinnerte mich an An Empress and the Warriors (Das Königreich der Yan). Wirklich schade, aber vielleicht fehlt mir auch hier die chinesische Denkweise noch zu sehr um diese Endings zu verstehen.

(Spoiler out)

Technisch konnte die Blu Ray mich absolut überzeugen, kristallklares, gestochen scharfes Bild und soundtechnisch sehr gut abgemisst und nicht wie manche Filme basslastig. Es kommt gutes Surround Feeling auf. Das Audio liegt in Deutsch und Mandarin Chinese als 5.1 DTS-HD Master Audio vor. Extras sind ebenfalls geboten (Deleted Scenes, Trailer, Interviews, Bildergalerie, Behind the Scenes, etc.)

Abschließend eine Kaufempfehlung an alle Asia Fans! Auch eine Kaufempfehlung an diejenigen, die Chan mal in etwas anderem als Rush Hour sehen wollen, doch er sei vorgewarnt: Der Film enthält nur wenige lustige Parts, das Meiste ist grausame Wirklichkeit und der Film trägt FSK 16 zu recht. Shaolin schafft es auch ohne abgetrennte Gliedmaßen, aufgerissene Bauchhöhlen u.ä. eine brutale Kriegsatmosphäre darzustellen. Kein Film für Kinder!
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am 4. Mai 2013
auch wenn jackie nur eine nebenrolle hat.
ich finde vor allem andy lao hat eine hervorragende leistung abgegeben. als ich sein gesicht sah hab ich gleich gewusst der kann das. und ich hatte recht. er schafft es mit eigentlich wenig mimik viel auszudrücken und spielt einfach fantastisch. mir gefällt auch die wandlung, die keines wegs zu schnell vor sich geht. Immer him ist eine ganze weile verletzt in diesem loch gelegen und hatte zeit nachzudenken.
als ich kann den film wirklich und reinen gewissen empfehlen.
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am 14. Oktober 2011
einfach gut, die schauspielerischen Leistungen finde ich sehr gut
die Story ist einfach super
die Charaktere sind durchaus glaubhaft
die action oft übertrieben
gegen ende hin, einfach ein herrlihes epos
einach suuuper
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am 8. November 2011
Format: Blu-ray|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Viele der Chinesischen Filme sind für jemanden der das typische Westliche, vor allem das Amerikanische Kino gewöhnt ist, etwas schwer zu sehen. Die Namen der Figuren, die Musik, die übertrieben großen Gesten... da muten viele Sachen fremd an, auch bei den Storys wo verschiedene kulturelle Dinge nicht offensichtlich sind.
Bei Shaolin ist das anders.

Der Film verwebt sehr gut westliche und östliche Einflüsse. Chinesische Musik gepaart mit westlicher Klassik. Große Kampfkunst, die nicht zu übertrieben wirkt. Gute Darstellungen der Charaktere ohne übergroße Gestik.
Besonders positiv sind mir die Spezialeffekte aufgefallen. Hier sind die Computereffekte, die optisch wesentlich besser umgesetzt sind als bei manch anderer großer Produktion, wesentlich weniger als solche erkennbar.

Die Darstellung der Charaktere ist insgesamt sehr glaubhaft, Andy Lau spielt routiniert und gut, Jackie Chan hat eine überzeugende Nebenrolle. Einzig Nicholas Tse fand ich nicht ganz so überzeugend, diese Art von Gegenspieler hat man schon recht oft gesehen.

Die Qualität der BD ist auf Referenzniveau, Bild und Ton sind erstklassik.

Kommen wir zum einzig negativen und dem Grund warum ich einen Stern abziehe. Das ist die Story. Die Shaolin haben eine faszinierende Lebensweise und Geschichte, das ganze kann aber leider nicht über die doch sehr vorhersehbare Story hinweghelfen auch wenn sie sehr glaubhaft umgesetzt ist.

Trotz dieses Mangels ist Shaolin ein sehr guter Film, der beste Unterhaltung bietet. Sowohl für diejenigen die das Chinesische Kino ohnehin mögen als auch für die eher westlich orientierten.
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am 5. April 2014
Endlich wieder ein großartiger Kinofilm !! Wer ein nicht endenwollendes Actionfeuerwerk ala Hollywood ohne Sinn und Verstand erwartet, wird wohl entäuscht sein.Es geht hier nicht um Action, Kun fu oder Kämpfe . Der Film funktioniert als Parabel des Lebens.Erzählt wird in einfühlsamen und packenden Bildern die spannende Geschichte , mehrerer sich bekriegender Warlords, die am Ende zur Vernichtung eine Shaolinklosters führt.Nicht nur die Hauptdarsteller, - auch Regie , Kamera und Licht sind fantastisch!
Normalerweise bin ich kein Eastern-Schauer, da die Filme m.A. meist zu actionlastig und stumpf sind. Shaolin beweist, dass es nicht
immer so sein muss. Feinfühlige Dramapassagen wechseln sich mit popcorn Kino und gewaltigen Bildern ab.Ganz grosses Kino !!-
Ach ja und Jackie Chan im Gegensatz zu seinen sonstigen Rollen, als verschmitzer Koch : ein Hochgenuss !
Wenns ginge würd ich dem Film auch 10 Sterne geben !!!
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am 26. September 2014
Der Film hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Auf eine komische Art und Weise:

Der Fim hat seine Schwächen, aber ebenso auch starke Momente - vor allem aber genug Charme, dass man dran bleiben möchte. Das liegt sicher auch daran, dass der Film picke-packe voll mit chinesischen Superstars ist. Ich war erstaunt wie viele bekannte Gesichter, ob jung oder alt, hier ihr Stelldichein geben. Gerade diejenigen, die Jet Li's "Shaolin Temple" aus den 80ern kennen, werden sich hier über den Kloster-Abt freuen.
Wenn hier auch kein Epos geboten wird, so beeindrucken doch die aufwendigen Bilder, die furiose Action und die tollen Darsteller.
Anfangs wusste ich den Film nicht richtig einzuordnen. An manchen Stellen wirkt er recht ernst, so wie z. B. die düstere und brutale Hatz nach dem Haupthelden. Auch die Wandlung die Andy Lau's Charakter durchmachen soll empfand ich als etwas plump. Irgendwie war da auch ein wenig Kitsch. Natürlich bekommt der Held auch noch seine Trainings-Montage. Ja, teilweise lässt sich ein Schmutzler nicht unterdrücken.

ABER, der Film hat etwas an sich, was ich eben bei den alten 80/90er Kung Fu Filmchen lieben gelernt habe. Eine gewisse Naivität und Schlichtheit in der Erzählweise hatte diesen Klassikern ja ebenfalls angehaftet. Es schwingt eine eigenartige Vertrautheit mit, die man von früher her kennt.
Und gerade diese Einfachheit und geradlinige Geschichte ist heutzutage mal eine willkommene Wohltat.

"Shaolin" hätte sich jedenfalls auch gut in die Reihen dieser Klassiker, a.k.a. "Tai Chi" einreihen können.

Wäre in der ein oder anderen Szene ein Jet Li um die Ecke gekommen, wäre das nur stimmig gewesen.
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