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am 16. November 2011
"Meet the Rizzos", der im Original schlicht nach dem Ort betitelt ist, an dem er spielt, City Island, ist der vierte Spielfilm von Regisseur Raymond De Felitta, von dem ich persönlich noch nix gehört oder gesehen habe, der aber schon mit recht populären Darstellern zusammengearbeitet hat (Peter Gallagher, Peter Falk, Olympia Dukakis, Elizabeth Perkins). Auch in "Meet the Rizzos" versammeln sich allseits bekannte Mimen wie Andy Garcia ("Ocean's Eleven"), Julianna Margulies ("Good Wife"), Emily Mortimer ("Transsiberian") und Alan Arkin ("Little Miss Sunshine") in einer teilweise etwas bemühten, aber größtenteils charmanten und witzigen Dramödie, um dieses unselige Wort mal zu bemühen.

City Island ist ein kleines Fischerdorf, das zum Bezirk Bronx, New York, gehört und ca. 4.500 Einwohner beherbergt. Zu diesen gehört auch die Familie Rizzo, deren hervorstechendstes Merkmal es zu sein scheint, Geheimnisse voreinander zu haben. Papa Vince (Andy Garcia) raucht heimlich und besucht einen Schauspielkurs, den er seiner Frau aber als Pokerrunde mit Freunden verkauft, da er Angst hat, sie könne ihn auslachen. Joyce raucht ebenfalls heimlich und befürchtet, ihr Mann könnte eine Affäre haben, weil die Beiden sich nur noch streiten oder anöden. Tochter Vivian (Dominik García-Lorido, "The Lost City") wurde wegen Marihuana-Besitzes für ein Semester vom College suspendiert und versucht nun, sich das Geld, was ihr vorher durch das Stipendium zur Verfügung stand, in einem Striplokal zu verdienen. Sohnemann Vince Jr. (Ezra Miller, "Royal Pains") hegt ein geheimes Faible für dicke Frauen, denen er gerne beim Essen zusehen oder sie füttern würde. Und nun kommt Vince Sen. auch noch mit einem Gefangenen aus dem Knast, in dem er als Gefängniswärter arbeitet, nach Hause. Dieser darf unter Vinces Aufsicht seine letzten 30 Tage Strafe außerhalb des Gefängnisses verbüßen. Nur die Kleinigkeit, dass Tony (Steven Strait, " 10.000 BC") Vinces Sohn aus einer früheren Beziehung ist, verschweigt Vince sowohl Tony als auch seiner Familie. Und als er dann noch in seinem Schauspielkurs die leicht schräge Molly (Emily Mortimer) kennenlernt, nimmt das Chaos unaufhaltsam seinen Lauf...

Daten: Ton in deutsch und englisch in DD 5.1, Untertitel in deutsch. Extras: Audiokommentar von Andy Garcia und Raymond De Felitta, deleted Scenes, deutscher und englischer Trailer des Films, "Dinner with the Rizzos" und eine Trailershow mit 5 Filmchen.

Der Film birgt Einiges an schrägem Potenzial und weiß dieses auch gut zu nutzen. Für die ganzen 104 Minuten reichen die Kreativität und das Tempo des Films zwar nicht, dennoch fühlt man sich gut unterhalten und kann oft genug schmunzeln über diese komischen Rizzos, die sich das Leben viel schwerer machen, als es eigentlich sein müsste. Und wie so oft ist es ein Fremder, der die Familienordnung ordentlich durcheinanderwirbelt und für Aufregung sorgt. Denn erst als Tony die Bildfläche betritt, beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen. Vince ist zunehmend überfordert mit der Wahrung seiner ganzen Geheimnisse und den ewigen Streitereien mit Frau Joyce, schafft es aber dennoch nicht, mal ein wenig Ordnung in sein Leben zu bringen. Im Gegenteil, spätestens mit dem Versuch, seinen erstgeborenen Sohn unauffällig in seine Familie zu integrieren, ohne dieser oder Tony zu sagen, wer er wirklich ist, verursacht Vince nur noch mehr Probleme. Denn aus Frust über Vinces vermeintliche Affäre beginnt Joyce ein unziemliches Auge auf ihren Stiefsohn zu werfen. Durch ein paar komische Zufälle und offene Worte erfährt Tony in kurzer Zeit viel mehr über jedes einzelne Familienmitglied, als die ganze Familie selbst voneinander weiß. Was natürlich auch wieder Probleme mit sich bringt.

Es ist größtenteils amüsant, den Rizzos dabei zuzusehen, wie sie sich in immer mehr Lügen und Missverständnisse verstricken und argwöhnisch umeinander herumschleichen. An manchen Stellen jedoch übertreibt es De Felitta mit der Redseligkeit seiner Protagonisten und lässt diese quantitativ ziemlich viel, qualitativ aber ziemlich wenig absondern. Einiges wirkt darüber hinaus doch recht konstruiert oder aufgebauscht, man merkt dem ebenfalls fürs Drehbuch verantwortlichen Regisseur an, dass er noch nicht so versiert ist, wie er gerne wäre. Letztendlich sind das aber nur kleine Mängel, die nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Zu verdanken ist dies den souveränen Darstellerleistungen. Andy Garcia als überforderter, streitsüchtiger und chaotischer Vince, der seinem tristen Job als Gefängniswärter per Schauspielunterricht entfliehen will, meistert diesen Balanceakt wunderbar. Julianna Margulies, die ewige "ER"-Krankenschwester, ist eine attraktive Mittvierzigerin, die durch burschikosen Charme besticht. Die Kinder bleiben darstellerisch etwas im Hintergrund, können aber spätestens bei den immer wiederkehrenden Familienstreitgesprächen punkten. Und der verlorene Sohn Tony wird durch Steven Strait als passende Mischung aus Kleinkriminellem und Good Guy mit schwerer Kindheit gegeben. Und auch Alan Arkin und Emily Mortimer in weiteren Nebenrollen können ihren Charakteren darstellerisch Farbe verleihen.

Abgerundet wird das Rizzo-Chaosteam durch sonnige Inselbilder von City Island, dem großen Haus der Rizzos direkt am Meer und einigen Impressionen eines sommerlichen New Yorks und einem überwiegend dazu passenden Soundtrack.

Somit ist "Meet the Rizzos" ein kleiner, charmanter Film, der zwar einige Längen und teilweise etwas wirre oder zu konstruierte Dialogsequenzen beherbergt, aber in der Summe kurzweilig, humorvoll und anrührend daherkommt. Es macht Spaß, die Rizzos ein Stück ihres Weges zu begleiten und teilzuhaben an ihrem chaotischen, emotional überladenen und herzigen Lebensstil. Somit gerne vier von fünf Lügen und Geheimnissen, die über kurz oder lang eh ans Tageslicht kommen.
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am 4. Juni 2012
Some time ago I saw an interview of a famous director stating what is a masterpiece and what is not. If you take 2010 space odyssey as a reference then meet the Rizzos is not a masterpiece. But I do not have the guts to think about the future of the human race and the meaning of life every time I see a movie, and that is why I love Meet the Rizzos so much. You slide slowly in a funny world of lies, difficult life family, apparently broken dreams and external, unwanted but priceless help. The actors are fantastic, I love the young guy, he is so sharp in his way of getting to the point before all the others even realise what is going on. It is a movie about family in a bit of a flashy Italian way, it is a movie about personal aspirations, and it is a movie about movie making and passion for it. I enjoyed it. I am keeping it.
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am 9. Oktober 2012
HANDLUNG

Vater (Andy Garcia), Sohn (Ezra Miller) und Tochter (Dominik Garcia-Lorido) der Familie Rizzo haben jeder ein Geheimnis. Keiner weiß von den anderen und die Mutter (Julianna Margulies), die zunächst Geheimnislose, merkt schon mal gar nichts. Sie ist nur herrisch, zynisch und frustriert. Bis sie sich irgendwann im Zuge der Aufdeckung der Geheimnisse ein eigenes kleines Geheimnis mit Tony (Steven Strait) schafft. Damit es nicht zur griechischen Tragödie wird, bleibt dieses Geheimnis aber irgendwo stecken, bis die anderen gelöst sind.

MEINUNG

Obwohl es um zahlreiche Geheimnisse geht, sind diese nicht so arg geheimnisvoll. Das nicht nur, weil man durch den Handlungsstrang recht schnell auf die ersten gestoßen wird, es steckt auch nichts wahnsinnig Schlimmes oder Originelles dahinter - sieht man mal von den Vorlieben des Sohnes ab. Das wiederum gibt der Story eine gewisse Qualität, weil es so nicht nur um vermeintlich interessante Rätsel geht, sondern vielmehr darum, aus wie wenig in einer emotionalen Familie viel entstehen kann.

Die Familie ist der Unterhaltungswert des Filmes, wenn sie zusammen am Tisch sitzen, draußen im Garten oder am Strand sind und am Ende das Finale auf der Straße begehen. Geht man allein mit den einzelnen Figuren mit, zieht es sich schon mal, wird etwas dröge und ereignislos, an mancher Stelle sogar zu pathetisch. Man hätte sie mehr aufeinander jagen sollen, die einzelnen Personality-Storys geben zu wenig her.

Während der Film bemüht stringent seinen Weg verfolgt, springt er extrem von Stärken zu Schwächen und umgekehrt. Das können auch die Schauspieler nicht ändern, denn nur der aufopferungsvoll und einige Ebenen über den anderen agierenden Andy Garcia schafft so etwas, wie dem Film seinen Stempel aufzudrücken. Der Rest läuft farblos mit.

FAZIT

An sich bietet "Meet the Rizzos" gute und durchaus auch anspruchsvollere Unterhaltung im Vergleich zu anderen Komödien. Aber immer dann, wenn es richtig gut wird, hört es direkt auf. So als ob die Werbung käme. Nur sie kommt nicht, sondern Sequenzen, die man besser in der Rubrik entfallene Szenen gebracht hätte. Sympathisch bleibt es trotzdem, so als ob man dem Torjäger, der ständig daneben schießt, weiter die Daumen drückt.
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am 18. September 2012
Story (4)
Eine wirklich gut gemachte und unterhaltsame Familien-Tagikkomödie, die auch vom etwas plumpen und überhastet erzählten Schluss nicht viel schlechter gemacht wird. Andy Garcia spielt sehr überzeugend und lässt einen ab und an fast vergessen, dass man nur einen Film sieht...

Bild (3)
Leider keine wirklich gute HD-Umsetzung, die uns bei dieser BD geboten wird. Die Close-Ups bei Tageslicht gehen gerade noch so aber bei dunklen oder gar Nachtaufnahmen ist das Bild schon sehr grieselig und das Filmkorn ist derart stark, dass ich es als störend empfunden habe. Die Weitwinkel-Aufnahmen allgemein sind eher weich und haben DVD-Niveau. Ein HD-Feeling kommt bei dieser Scheibe leider nie wirklich auf...

Ton (3)
Der Ton ist ok aber sehr unspektakulär. Auch hier wir kein Surround-Feeling aufgebaut. 90 % der Zeit findet das Geschehen auf dem Center-Lautsprecher statt. Wäre nicht ab und an etwas Musik würde man gar nicht merken, dass man es hier mit einer 5.1-Abmischung zu tun hat. Die Dialoge sind allerdings sehr gut zu verstehen.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover

Fazit: Wer Familien-(Tragik)-Komödien mag und sich von einer eher mässigen technischen Umsetzung nicht abschrecken lässt, liegt hier richtig. Die Story und die schauspielerische Umsetzung ist sehr gut und sehenswert.
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am 8. September 2012
Bei den Rizzos - eine ganz normale Familie! - hat jeder ein kleines Geheimnis, jeder ist ein bisschen unehrlich den anderen gegenüber. Ausgerechnet eines der Geheimnisse des Vaters (großartig: Andy Garcia!) - dessen vorehelicher Sohn - deckt alle diese Geheimnisse auf und macht aus den Rizzos eine ehrliche Familie. Das klingt recht bieder, wird aber schön absurd und humorvoll erzählt. Das ist ein sehr unterhaltsamer Film, den ich mir - um des Tempos willen - lediglich einige Minuten kürzer gewünscht hätte.
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am 15. März 2013
Wer keine großen Erwartungen an "die Rizzos" stellt, wird auch nicht enttäuscht werden.
Es ist ein netter kleiner Film mit sympathisch/schrägen Charakteren, einer ordentlichen Prise Humor und einem Schuss Drama.

Der Humor hätte für meinen Geschmack zwar etwas bissiger ausfallen können (was auch gut zu den Charakteren gepasst hätte),
auf der anderen Seite war es vielleicht aber auch gerade diese 'eher dezente' Darstellung welche die Familie so
sympathisch gemacht hat.

Fazit: Hat nicht unbedingt das Zeug für einen Filmabend unter Freunden, aber für zwischendurch nicht schlecht.
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am 14. März 2013
Abgesehen davon, dass der Titel im Original "City Island" heißt (wäre für den deutschen Markt doch auch okay gewesen) ist dieser Film kurzweilig, amüsant, chaotisch. Für einen Sonntagnachmittag allemal zu empfehlen.
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am 21. Mai 2013
geniale schauspieler, wirklich interessanter und sehr sehr lustiger plot. es kommen einige sachen, die man nicht erwartet. drama ist auch genug dabei. den film muss man mal gesehen haben.
(auch wegen jungschauspieler ezra miller)
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am 6. November 2013
Die Rizzos – was für eine Familie! Papa Vince ist Gefängniswärter, träumt aber still und heimlich davon, der nächste Marlon Brando zu werden und nimmt deshalb Unterricht in der Stadt. Mama Joyce ist die Geheimniskrämerei leid und fest davon überzeugt, der Gatte habe eine Geliebte. Tochter Vivian verdient sich als Stripperin das nötige Geld fürs Studium, und Sohn Vinnie steht auf fette Frauen, denen er am liebsten beim Essenzusieht.

Aber sonst ist alles gut. Noch. Denn eines Tages bringt Vince den attraktiven Tony, der gerade eine längere Gefängnisstrafe abgesessen hat, mit nach Hause. Joyce ist zunächst irritiert, dann aber zusehends angetan von dem jungen Mann. Sie ahnt ja nicht, dass er Vinces unehelicher Sohn aus einer längst vergangenen Affäre ist.

naja ich hätte schon gerne gelacht, ja ok der film ist nett, er ist ein drama aber das er jetzt so super ist na ich wieß nicht, ich finde die darsteller sind nett mehr nicht, der Film ist meiner Meinung nach Dutzendware, schade ums Geld
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am 7. April 2013
Dieser Filme hat eine gute und unterhaltsame Story. Die Schauspieler nimmt man ernst, Andy Garcia überzeugt. Und nach einigen lustigen, nervigen Passagen kommt der Film auch zu einem Schluss, der passt.

Ich habe schon bessere Komödien gesehen, aber gebe dem Film gerne 4 Sterne, weil ich wunderbar in der Geschichte versinken konnte und Spass daran hatte.
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