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Kundenrezensionen

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am 1. Januar 2012
Eins vorweg: Leider kann ich keine 4,5 Sterne vergeben, ich kann dem Film aber auch nicht die vollen 5 Sterne zugestehen. Warum?

1. Gelegentlich hat der Regisseur Aufnahmen verschiedener Jahre wahllos zusammengeschnitten. Dies fällt eigentlich nicht weiter auf, gerade da sich die McLaren der Jahre 1989, 1990, 1991 sehr ähnlich sahen, es ist aber peinlich, dass man Aufnahmen der Jahre 1988 (letztes Turbo-Jahr) und 1989 zusammenschneidet und teilweise sogar den Sound des Turbomotors zu Aufnahmen des 1989er Saugmotors mischt. So etwas darf eigentlich nicht passieren

2. Man beschäftigt sich zurecht intensiv mit der Fehde Senna/Prost, es fehlt dabei aber der Auslöser der Feindschaft - Senna missachtete eine Absprache des Teams, dass der führende McLaren nicht in der ersten Runde überholt werden darf - dies tat Senna aber in Imola.

3. Ebenso interessant wie das Duell Prost/Senna war die Zeit mit Gerhard Berger als Teamkollege. Die beiden hatten viel Spaß zusammen. Berger warf Senna's 8.000 Dollar Aktenkoffer aus dem Hubschrauber, verstecke Käse in den Lüftungsschächten von Sennas Hotelzimmer in Mexiko... Alles nachzulesen in Bergers Buch "Zielgerade". Auch hätte ich mir gewünscht, dass Berger noch zum 01.05.1994 zu Wort gekommen wäre "Des war wie wenn die Sonn' vom Himmel fällt"

4. Der Film zeigt viele Interviews und sonstige Sprachaufnahmen von Senna, es fehlt aber wohl sein wichtigster Ausspruch "Racing, competing. It's in my blood, it's part of me, it's part of my life..."

5. Leider springt der Film direkt vom Kart in die Formel 1 - seine Zeit in der Britischen Formel 3 Meisterschaft fehlt komplett.

6. Man zeigt Senna's Reaktion auf den Unfall von Martin Donnelly, leider fehlt aber die Szene, als er in Spa auf der Strecke stoppt und dem verunfallten Erik Comas zu helfen.

Ansonsten sein sehr gelungener Film, auch die alten Aufnahmen haben eine hervorragende Qualität und man sieht viele intime Einblicke, vor allem die Aufnahmen der Fahrerbesprechungen sind sehr interessant. Eigentlich 5 Sterne, aber die o.g. Punkte halten mich davon ab, auch wirklich die Bestnote zu geben.
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am 30. Oktober 2011
Als Ayrton Senna am 1. Mai 1994 in Imola starb, starb mit ihm meine Leidenschaft für Motorsport und mein allergrösstes und einziges Idol, dass ich je hatte! Ayrton Senna war sowohl sportlich wie charakterlich ein grossartiger Mensch und seine Laufbahn habe ich mit Herzblut und Tränen verfolgt. Seinen Tod damals live im TV zu sehen und die Millionen Menschen in Brasilien, die seinen letzten Gang begleiteten werden immer in meinem Gedächtnis bleiben.

Somit ist auch diese DVD ein absolutes Must-Have für mich. Natürlich ist nicht alles drauf, aber immer wieder sehr bewegend, die Bilder vor dem Start in Imola, oder nach dem Unfall von Roland Ratzenberger die Mimik von Ayrton Senna. Seine Laufbahn ist nicht ganz vollständig, es fehlen schon ein paar wichtige Details, zum Beispiel das Hammer-Regenrennen Donington 1993.
Die Rivalität mit Prost, die Emotionen in Japan und der absolut unmögliche JM Balestre. Aber immer wieder deutlich zu spüren Ayrton Sennas Leidenschaft für den Motorsport, Rennen zu fahren und zu siegen.

Sehr emotional auch nach diesen langen Jahren, sehr bewegend und ein wunderbares Andenken an den für mich grössten Rennfahrer aller Zeiten ist diese DVD.

AYRTON SENNA - GENIE - DRAUFGÄNGER - LEGENDE - FOREVER
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TOP 500 REZENSENTam 15. Juni 2012
Mehr als 17 Jahre nach dem Tod des "schnellsten Rennfahrers aller Zeiten" ist der mit Spannung erwartete Dokumentarfilm "Senna", der beim Sundance-Filmfestival 2011 den Publikumspreis erhalten hat und als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, nun auch bei uns zu sehen.

Der Film wurde ausschließlich aus Originalaufnahmen zusammengesetzt; neuere Kommentare sowie Aussagen von Familienmitgliedern und anderen Weggefährten werden lediglich als Tonspur aus dem Off dem authentischen Bildmaterial hinzugefügt.
Durch die Fülle des Materials (den Realisatoren haben das gesamte vorhandene Formel-1-Archiv sowie diverse Privataufnahmen der Famile Senna zur Verfügung gestanden) und einen fantastischen Schnitt entsteht jedoch fast der Eindruck eines Spielfilmes, was die Dokumentation ungemein fesselnd macht und sie deutlich über das Niveau üblicher Fernsehdokumentationen hinaushebt.
Neben den atemberaubenden Aufnahmen der Bordkameras, die die Geschwindigkeit und das Gefühl des Rennfahrens geradezu greifbar machen, sind vor allem auch diverse Fahrerbesprechungen und sonstige Hintergrundinformationen, die in der Regel kaum veröffentlicht werden, ausgesprochen aufschlussreich und informativ und gestatten Einblicke in den Rennfahrsport, die man bei den üblichen Fernsehübertragungen in der Regel so nicht geboten bekommt.

Der Film erzählt angenehm geradlinig Sennas Formel-1-Karriere von seinem ersten Rennen 1984 in Monaco über den Grand Prix von Brasilien 1991, bei dem er mit enormer Willenskraft trotz Getriebeschadens gewann und hinter der Ziellinie noch im Cockpit ohnmächtig wurde, bis zu dem verheerenden Wochenende in Imola 1994.
Für einen Film über ein Idol bemüht er sich weitestgehend um Objektivität, was vor allem bei der Schilderung der jahrelangen Konkurrenz zu Sennas Erzrivalen Alain Prost deutlich wird.
Trotz dieser Objektivität ist der Film tief bewegend, was jedoch nicht auf effekthascherischer Inszenierung beruht, sondern alleine auf dem Wissen um das tragische Ende.
Wenn zum Beispiel Sennas Mutter zu Beginn der Karriere ihres blutjungen Sohnes darum bittet, Gott möge ihn beschützen oder wenn Ayrton Senna in Interviews berichtet, wie vieles er noch vorhabe und daß er ja noch so viel Zeit habe, verursachen diese unkommentierten Aufnahmen bereits ganz von selber einen Kloß im Hals.
Der Film erliegt selbst zum Ende hin nicht der Versuchung, in eine tränenschwangere Glorifizierung auszuarten.
So wird der Beginn des tragischen Wochenendes in Imola zwar effektvoll mit etwas dramatischer Musik unterlegt und natürlich zeigt man auch Bilder der trauernden rund 3 Millionen Menschen, die bei Sennas Beerdigung in Brasilien die Straßen säumten, aber der Film bleibt immer eine weitgehend sachliche und geradlinige Dokumentation, die ihre Wirkung allein durch die charismatische Persönlichkeit Sennas und das fantastische Filmmaterial erzielt.
Während des Abspannes werden viele Privataufnahmen Sennas am Strand, beim Wasserskifahren und beim Jetskifahren mit seinem Neffen Bruno zu schwungvollen lateinamerikanischen Klängen gezeigt, also nicht vorzeitig ausschalten!

Sehr gut gelungen ist auch der Soundtrack; sehr sparsam wird das authentische Motorengeheul mit dezenter, nie aufdringlicher Hintergrundmusik und einigen südamerikanischen Klängen ergänzt.

Einziger winziger Wermutstropfen ist, daß ich mir nebenher ein wenig mehr Informationen über den Privatmann Ayrton Senna, den Familienmenschen, den gläubigen Katholiken, den Lebemann und den diverse caritative Einrichtungen unterstützenden Wohltäter gewünscht hätte.
Aber gut, der Film ist halt in erster Linie eine Sportlerdokumentation und eventuell war die Famile Senna, die den Realisatoren ja großzügig privates Material zur Verfügung gestellt hat, gegen die weitergehende Veröffentlichung privater Hintergründe, eine Entscheidung, die natürlich zu respektieren ist.
Dies schmälert aber in keiner Weise die Tatsache, daß "Senna" eine fantastisch gemachte Dokumentation ist, die nicht nur für Formel-1-Fans absolut empfehlenswert ist.

Abschließend noch ein Hinweis für diejenigen, die eventuell zwischem dem Kauf einer "normalen" DVD oder einer Blu-ray schwanken sollten, das teilweise fast 30 Jahre alte Material, dazu zum Teil mit Bordkameras oder Handkameras aufgenommen, entspricht von der Qualität her natürlich nicht den heutigen Standards.
Ich vermute daher, daß der Kauf einer Blu-ray hier evt nicht unbedingt lohnt, sondern man mit der "normalen" DVD genausogut beraten ist.
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am 5. Februar 2012
Auch ich kann mich der totalen Euphorie über diese Doku nicht ganz anschließen, die wohl größtenteils nur von den Senna-Fans kommt. Ohne Zweifel ist sie eine gute Bereicherung für die Sammlung eines Motorsport-Fans, vor allem wohl aber mehr für alle Senna-Fans. Denn wie einige Vorredner schon erwähnten, kommt es sehr stark auf die Erwartung an, wie man diesen Film bewertet.

Ich für meinen Teil hab mir etwas anderes erhofft bzw. mir nach dem Film zusätzliche Dinge gewünscht. Auch wenn ich alles in allem doch recht angenehm unterhalten und informiert wurde, wurde viel über den Sportler Senna deutlich, wenig über den Privatmenschen und noch weniger über die Bewegung zwischen Rennfahrer und Privatmenschen.

Es wird einem viel darüber gezeigt, wie Senna als Mensch funktionierte, welche Interessen er als Sportler verfolgte, wo die Ansätze in seinem Genie herkommen, wie er sich während seiner Zeit mit Alain Prost als Teamkollege entwickelte und vieles mehr. Auch wird deutlich, dass Senna in der Formel 1 auch deswegen so faszinierend war, weil er ein polarisierender Charakter war, der sich auch gerne mal gegen die FISA-Leitung stellte (heute FIA) oder sich gegen deren Entscheidungen stellte.

Sehr positiv fand ich auch die Zusatzinhalte der Extended Edition. Eine ganze Stunde länger mit Interviews und Szene von wichtigen Personen wie Ron Dennis (sein langjähriger Team-Chef), Richard Williams (sehr überzeugend) und einigen weiteren. Diese Zusatzinhalte haben der Doku wirklich geholfen, mehr über das zu verstehen, was dort passiert und zu sehen ist. Zudem hat man auf der BluRay ein sehr langes Radio-Interview, dass zusätzliches gutes Material liefert.

Größter Kritikpunkt an dieser Doku ist der starke Bezug der Autoren auf den Charakter Ayrton Senna ohne dabei mehr Raum für sein Umfeld zu geben, für den Zusammenhang mit dem, was um ihn herum passiert. So viele wichtige Szenen, Charaktere und Momente fehlen einfach oder werden so kurz und zusammenhangslos angeschnitten, dass man den Bezug dazu nicht mitbekommt.

Zweiter Kritikpunkt ist das Fehlen zusätzlicher Ansichten von Fahrern. "Allein" Alain Prost (welchen man in dieser Doku ebenfalls sehr gut kennenlernt) gibt als Rennfahrer seine Aussagen über den Charakter Senna und seine Erfahrung mit ihm als Gegner und Teamkollege (was alles in allem auch sehr überzeugend und informativ ist).
Wo sind Niki Lauda, Nelson Piquet, Michael Schumacher, Keke Rosberg, Jackie Steward? Zudem passieren plötzlich Sachen, die keinerlei Einleitung bekommen oder der große Nachwirkung geschenkt wird, um zu lernen, wie Senna dadurch als Mensch und Sportler wirklich reagierte oder entwickelte. Es wird einem grob erzählt, aber nicht gezeigt.

Dritter Kritikpunkt: wer sich den Film anschauen will, um etwas über die Welt der Formel 1 Ende der 70er, den 80ern und Anfang der 90er lernen will, der kann diese Doku liegen lassen. Der Bezug, Hintergründe, Entwicklungsphasen und weiteres werden nur oberflächlich behandelt oder garnicht, teilweise werden ganze Saisons übersprungen oder durch Szenen aus einem Rennen zusammengefasst. Es geht allein um den Rennfahrer und Menschen Senna, nicht wirklich um die Formel 1 an sich. Und dadurch, dass man so wenig über den Sport Formel 1 in dieser Era erfährt, entsteht auch irgendwie keine richtige Bindung zu dem Ausnahmetalent und Rennfahrer Senna bzw. man erkennt dadurch nicht wirklich, warum man ihn für ein Genie hielt. Die Formel 1 ist in dieser Doku einfach nur da, weil Senna Teil dieses Sports war.

Außerdem bekommt man relativ wenig spektakuläre Rennszenen gezeigt. Hier hätte ich mir mehr zusammenhängender Fahrszenen (z.B. aus dem Cockpit von Senna) gewünscht, um noch mehr Gefühl zu bekommen, welchen Fahrstil er hatte und wozu er im Stande war zu leisten. Die Rennszenen, die man sieht, sind durch aus gut und brauchbar. Die Sprünge zwischen diesen sind aber eben viel zu groß.

Völlig daneben finde ich das Interview mit dem früheren F1-Kommentator John Bisignano, der wie ein autistisches Kind über Ayrton Senna erzählt, als würde er über seine Lieblingsschokolade erzählen. Emotional völlig übertrieben, kaum einmal in die Kamera schauend (oder die Augen des Interviewers, was ignorant und unhöflich wirkt), einfach irgendwie total unpassend und kindisch.

Insgesamt ist die Doku ganz schön, weckt ab und zu Emotionen, lässt viel Einblicke in den Menschen und Rennfahrer Senna zu und führt einem etwas näher, dass Senna ein "echter" Rennfahrer mit richtigen Werten, aber auch ein guter Mensch mit viel Respekt und Zuneigung für seine Mitmenschen war. Allerdings lässt die Doku auch den richtigen Zusammenhang von Senna und der Formel 1 vermissen, wichtige Momente fehlen oder werden nur angeschnitten, nur die Beziehung von Ayrton Senna und Alain Prost als Rennfahrer wird deutlich. Auch die Intensität und Tiefe, die nötig ist, um zu begreifen, warum Senna solch eine Faszination auslöste, wird in diese Doku vermisst.

Wer alles über Senna als Rennfahrer und Mensch erfahren will, dem wird dieser Film bei weitem nicht ausreichen.
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am 8. März 2014
Mein Interesse an der Formel 1 begann aufgrund meines Alters erst so gegen 1992/1993 so richtig, daher habe ich die grossen Zeiten Senna's nicht miterlebt.
Ich wusste, dass er eine Legende war, aber das für mich prägendste in der Erinnerung an ihn war für mich bislang einzig und allein sein tödlicher Unfall in Imola.

In dieser Doku konnte man den Sportler Senna richtig kennenlernen und ich persönlich mein bislang offenbar sehr oberflächliches Bild vom einem arroganten Söhnchen reicher Eltern in pure Anerkennung an einen echten Kämpfer wandeln.

Dieser Film ist ein Muss für jeden Motorsport-Fan, ich war nie Senna-Fan und bin es eigentlich erst durch diesen Film geworden, leider 20 Jahre zu spät.

Nada pode separa-lo do amor de deus.
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am 5. Juni 2011
Für seine Fans ist er der schnellste Rennfahrer aller Zeiten, für alle anderen sollte dieser Name zumindest Höchst-Respekt-Einflössend sein.
Dieser Doku-Film zeichnet Ayrton Senna's Rennfahrer -Karriere mit zeitgenössischen, sehr gut synchronisierten Videoaufnahmen nach, von seinen ersten Erfolgen in Europa bis zu seinem tragischen Ende in Imola 1994.Dabei zeigen spektakuläre Inboard- und Privataufnahmen tiefe Einblicke in das Arbeits- und Privatleben dieses genialen Rennfahrers, der zum Idol und Patron einer ganzen Nation wurde.
Die Filmaufnahmen seiner Todesfahrt und anschließend trieben mir auch nach 17 Jahren noch die Tränen in die Augen, und selbst wenn nicht alle Höhepunkte seiner unvergleichlichen Karriere nachgezeichnet werden konnten(z.B. seine spektakulär überlegenen Siege im unterlegenen Lotus in den 80 igern),ist dieser Film doch ein eindrucksvolles, zeitgeschichtliches Dokument.
Welches vor allem beweißt, dass A.Senna vielleicht der letzte F1-Fahrer war, der aufgrund seines Könnens, anstatt überlegener Technik Weltmeister wurde.
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am 5. Juli 2012
Mit Abstand der beste Dokumentarfilm über Ayrton Senna!!!
Hinweis: Der Film ist genau der selbe wie "Senna" mit dem original Cover (aryton-typisch gelber Helm)!
Der Film erzählt den Werdegang des Ayrton Senna, wie er in die Formel 1 kam bis hin zu seinem tragischen Unfall.
Fesselnd von der ersten Sekunde an! Das erste mal habe ich mir den Film daheim um 2 Uhr morgens angeschaut. Ich saß an Konstruktionsaufgaben und dachte mir, schau dir doch mal kurz den Anfang an und dann guckst du morgen den Rest. Ich musste den gesamten Film anschauen, es ging nicht anders!
Sehr guter Mix aus Rennszenen, Kommentaren, Interviews mit Ayrton und Geschehnissen hinter den Kulissen. Im Mittelpunkt steht natürlich das Duell Senna-Prost!

Einzig ich hätte mir noch mehr Material zu seiner Zeit bei Lotus gewünscht! Die 3 Jahre in dem Team sind sehr schnell abgehandelt, ja fast ausgelassen worden. Schade! Ich hätte auch kein Problem damit wenn die Spielzeit des Films 3 Stunden betragen würde!
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am 23. Oktober 2011
Es gibt schon viele Rezensionen auf Amazon, die den Inhalt und die Atmosphäre der DVD sehr gut wiedergeben. Trotzdem hat mich das erste Anschauen so berührt, daß ich auch eine kurze Abhandlung schreiben möchte.
Womit würde ich diesen Film vergleichen, wenn ich ihn bewerten würde?
Mir fallen auf Anhieb die großen Spaghetti-Western mit ihren Duell-Szenen ein.

Die Rivalität zwischen Prost dem trickreichen Politiker und Senna, dem leidenschaftlichen Autofahrer hätte Sergio Leone nicht besser inszenieren können.
Dies sind für mich auch stärksten Szenen der DVD, wenn Blicke zwischen Prost und Senna gewechselt werden, die Körpersprache der beiden Teamkollegen in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation zu betrachten.
Und wie im Western war die Formel 1 in den späten 80ern und frühen 90ern gekennzeichnet durch begrenzten Platz für große Egos.
Und wie im Western endeten Duelle noch tödlich.
Das ist im Fall von Senna umso tragischer, als sein Duell mit Alain Prost ein lebendiges und versöhnliches Ende nahm.
Erst die mangelnde Performance des Williams in Kombination mit dem ungestümer Newcomer Schumacher treibt die Auseinandersetzung auf der Piste in den makaberen Höhepunkt.

Dies bleibt natürlich - denn hier ist der Tod echt und final - das Faktum, das den Film zur Tragödie macht, wobei die Dramaturgie der Dokumentation überzeugt, ohne effektheischend zu sein.
Zu sehen bekommen wir einen Ayrton Senna, der Rennfahren muss - allein er kann nicht anders.
Und so baut sich die dunkle Ahnung, die beim Zuschauer ja Gewissheit ist, über 100 Minuten auf wie bei Hitchcock, mit dem obigen Effekt, dass der Tod hier echt ist.
Für mich braucht es keine deutlicheren Rennszenen, wer den Charakter von Senna aus dieser Dokumentation begreift, braucht die Bilder von der Strecke nur zu Untermalung.
Senna, der im Gegensatz zum Technokraten Prost stark gläubige Mensch wird deutlich durch seine Aussagen und sein Verhalten in den Fahrerbriefings und Interviews.

Was noch auffällt:
Wir merken, dass in 2011 der Tod von Senna fast schon 20 Jahre her ist, eine komplette Rennfahrergeneration ist inzwischen (lebend!) abgetreten.
Und wenn wir das Renault Pace-Car sehen, daß die Meute der Formel 1 Fahrzeuge in Zaum halten soll, dann merken wir "lang ist es her!".
Ein Wiedersehen mit JM Balestre, dem kantigen und parteiischen FISA Chef, ein Mann der heute wohl (in dem Fall zum Glück) mit seinem Auftreten keine Chance mehr in der Formel 1 Welt hätte.
Und bei Sergio Leone mit Bravour die Rolle des Schulen gespielt hätte.

Der Film sei allen Menschen, die Interesse an interessanten Persönlichkeiten und starken Charakteren haben ans Herz gelegt.
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am 1. März 2014
...auch wenn es mehr eine heroische Biografie ist... so ist sie sehr gut gelungen und lässt einen förmlich im Sessel kleben.
Ein Schicksal, welches ich damals live im TV miterleben musste und ich dankbar bin, an sein Unglück erinnert zu werden. Er war ein Pionier und wegen seinem Unfall (leider) auch dafür verantwortlich, dass der Sicherheit (nicht nur in der F1) deutlich mehr Gehör geschenkt wurde!
"Nichts kann mich von der Liebe Gottes trennen"
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am 25. Oktober 2012
Dieser Film ist unbestritten die Nummer 1 unter den Motorsport-Filmen. Man kann die Faszination-Senna nicht besser darstellen, als sie hier gezeigt wird. Vom Beginn im Kart bis zum tragischen Ende verfolgt man die Karriere des Rennfahrers, zugleich aber auch den Privatmensch Senna. Gänsehaut ist von der ersten Minute an garantiert.

Ich bin ehrlich: Ich hatte am Ende des Film Tränen in den Augen! Und das habe ich von vielen gehört, die den Film zu ersten mal sahen. Man ist danach einfach nur ergriffen und geplättet. Dieser Film ist wie Senna - pures Racing at it's best!

Das ist der Film, den man mit Formel 1 Laien oder mit der Frau/Freundin sehen kann, um denen zu vermitteln, was die Faszination/Leidenschaft Motorsport ausmacht. Danach werden sie es verstanden haben... das schafft kein anderer Film...

KaufPFLICHT!
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