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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 22. August 2017
Lost ist (neben Utopia) die Speerspitze des Serien Wahnsinns.
Man muss in der ersten Staffel zwar ein wenig Geduld und Aufmerksamkeit mitbringen, da die Charaktere recht ausführlich einzeln eingeführt und beleuchtet werden. Vieles wird, wenn man es genau nimmt, sogar dabei schon auf, - und geklärt. ... Wenn man nur da schon wüsste, welche Fragen in den kommenden Staffeln aufgeworfen, in den Äther, äh, über die Insel und deren Bewohner, Betreiber, Beschützer, Feinde und Freunde werden.
Junge, Junge.... Zwei Fragen aufgeklärt und zack! 10 neue, noch viel heftigere Rätsel abgefeuert! Lediglich eine Szene später, verstehst du nix mehr von dem, was du geglaubt hast, verstanden zu haben.
Für mich die größte Rätselei der Welt und das grandios dargestellt.
Der Schluß halt..... Ja,ja... so etwas kommt dann, wenn man drei Folgen einer Staffel bereits dreht, die Autoren aber noch an der vierten schreiben.....
Trotzdem, absolute Empfehlung .
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am 7. Juni 2017
Als Lost zuerst im Free TV lief, fand ich die Serie total lame. Zu viele Charaktere, Rückblenden, keinerlei Erklärungen, die Folgen durch Werbung zerhackt und wenn man mal eine Folge verpasste...tja, Pech gehabt, muss man rätseln, was man versäumt hat.

Wenn man die Folgen allerdings besitzt...dann entfaltet die erste Staffel ihr Potential :) Lost lebt von einer hohen Plotdichte, einer zugegeben manchmal recht seltsamen, aber interessanten Story mit vielen, sehr persönlich dargestellten Charakteren. Ideal um sich ein paar Folgen am Stück reinzuziehen, ohne Werbung oder eine verpasste Folge. Dann macht die Serie richtig Lust auf mehr.

Zwischendurch gibt es schwächere Staffeln, aber es lohnt sich bis zum Ende durchzuhalten, nach der etwas schwachen Staffel 4 ziehen Staffel 5 und 6 ordentlich wieder an.
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am 13. Mai 2015
LOST 1 ist einfach nur genial. Die Story ist die ganze Zeit spannend. Und wird meiner Meinung nach nie langweilig. Lost ist sogar so geil, dass ich mir gleich LOST 2 geholt habe. Es ist sowohl spannend wer überlebt, als auch die Tatsache, dass die Insel nicht normal ist. Sobald der erste Spannende, aufregende Punkt zu Ende ist, wird der nächste Vorbereitet. So würde ich die Serie beschreiben.
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2014
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett spoilerfrei versuche es jedoch zu sein.

Kauf Intention:
Habe die Serie von Anfang an geschaut und verschlungen. Habe sie bisher mehrfach auf Deutsch und Englisch geschaut und musste daher nach den DVD Einzelstaffeln auch noch die USA Bluray Komplettbox haben. Selbst das PS3 Spiel habe ich mit Freude gespielt.

Grundkonstellation:
Am 22. September 2004 geht es direkt mit einem Knall los. Die überlebenden eines Flugzeugabsturzes kämpfen miteinander gegen Flugzeugtrümmer, Verletzungen und Schocks. Der Arzt Jake übernimmt das Kommando und versorgt erst einmal alle. Nun heißt es einen Weg zu finden auf der Insel zu überleben und warten bis Hilfe kommt.
Doch was ist wenn sie nicht alleine auf der Insel sind? Ein Monster, welches sich im Urwald zu verstecken scheint birgt auch große Gefahren für all.
Der Zuschauer weiß über die Charaktere eigentlich genau so viel wie die anderen Überlebenden und so muss man mit raten, wer zum Beispiel der Gefangene im Schiff war. Die einzelnen Geschichten der Charaktere werden in Flashbacks erklärt, so dass man pro Folge etwas aus der Vergangenheit eines Überlebenden erfährt. Diese Geschichten sind immer eng verbunden mit den jeweiligen Geschehnissen auf der Insel

Entwicklung der Serie:
Die Serie baut im Laufe der Staffeln immer mehr Mysterien auf und gibt den Charakteren immer mehr Tiefe durch die Flashbacks. In späteren Staffeln werden auch noch Science Fiktion Elemente und alternativen zu den Flashbacks eingeführt, welche die Serie immer komplizierter doch auch interessanter machen.

Genre:
Mysteriedrama

Die Charaktere (Auswahl):
- Dr. Jack Shephard ist Arzt und erkennt nach dem Absturz schnell, dass er ein wichtiger Mann ist, der die Verletzten und kranken versorgen muss. Er steigt schnell zum Anführer auf und verliebt sich in Kate, was ihn zum Feindbild von Sawyer macht. Er ist der Mann der Wissenschaft der im Kontrast zu Locke steht, welcher der Mann des Glaubens ist.

- Kate Austen ist eine schöne junge taffe Frau, die sofort von Jake und Sawyer angetan ist. Sie springt zwischen den beiden Männern hin und her, da Jake, der Arzt, die logischere Wahl wäre doch Sawyer, der Draufgänger, eher ihrem Gemüt entspricht.

- Sawyer ist ein Einzelgänger. Er hortet direkt nach dem Absturz die Gegenstände die von Wert sind um sich ein Vorteil gegenüber den anderen zu verschaffen. Er findet sich schnell mit der Situation ab, dass sie vielleicht länger hier bleiben müssen und lässt einzig Kate ein bisschen an sich ran.

- John Locke ist ein Jäger und kommt einem ein bisschen wie ein gealterter Indiana Jones vor. Er versorgt die anderen Überlebenden mit Fleisch und erkennt schnell, dass die Insel etwas Besonderes ist.

- Sayid Jarrah ist der Technikfreak der Überlebenden, hat jedoch damit zu kämpfen, dass er aus dem Irak kommt und ihn alle für den Terrorist halten, welcher das Flugzeug in die Luft gesprengt hat

- Hugo „Hurley“ Reyes ist die gute Seele der Überlebenden. Er ist schwergewichtig und immer gut gelaunt, so dass er schnell Freunde findet. Er hat mit seinem Gewicht zu kämpfen und wird oft beschuldigt zu viele Vorräte zu verbrauchen.

Darsteller (Auswahl):
Matthew Fox/Dr. Jack Shephard (auch Bekannt aus Party of Five, 8 Blickwinkel, Speed Racer)
war einer der bekannteren Schauspieler zu Beginn der Serie und machte seine Rolle so gut, dass sie nicht, wie geplant, früh starb. Nach einigen kleineren Kinoerfolgen glitt er in die Drogensucht ab und versucht sich aktuell davon zu erholen.

Evangeline Lilly/Kate (auch Bekannt aus Real Steel, Der Hobbit)
War während der Dreharbeiten mit Dominic Monaghan (Charlie) zusammen und hat aktuell die größte Filmkarriere. Für der Hobbit wurde für sie eine neue Rolle hinzugefügt als Elbin Tauriel.

Josh Holloway/ Sawyer (auch Bekannt aus Mission Impossible 3, Battle of the Year, Intelligence)
War lange als Gastdarsteller in diversen TV Serien zu sehen und schaffte es erst mit Lost eine Hauptrolle zu ergattern. Seine nachfolgenden Projekte floppten bisher.

Terry O’Quinn/ John Locke (auch Bekannt aus Hawaii Five-0, Alias)
Ähnlich wie Holloway ist auch er bekannt als Gastdarsteller im TV Bereich. In seiner langjährigen Arbeit hat er bei vielen großen Serien mitgespielt bis ihn J.J. Abrahms zu Alias holte und ihn dann bei Lost weiter beschäftigte. Heutzutage gehört er, wie zahlreiche Ex Darsteller, zum Cast von Hawaii Five-0.

Naveen Andrews/ Sayid Jarrah (auch Bekannt aus Planet Terror, Der englische Patient, Diana)
Ist, im Gegensatz zur Serie Inder, wuchs jedoch in London auf. Er war ein aufstrebender Darsteller, bis er in den 90ern durch seine Drogensucht seine Schauspielkarriere unterbrach. Nach seiner Genesung und weiteren kleinen Rollen schaffte er es in den Cast von Lost und wurde zu einem Star. Aktuell ist er viel beschäftigt schafft es jedoch nicht an seinen Erfolg aus Lost anzuknüpfen

Jorge Garcia/ Hurley (auch Bekannt aus Alcatraz, Becker)
Hat vor Lost auch schon in vielen Serien als Gastdarsteller mitgewirkt. Aufgrund seiner Art und seines Aussehens wird er meist als Kumpel Typ, vorwiegend in Comedys, besetzt. Die Serie Alcatraz bietet hier eine Ausnahme, doch ist diese sehr schnell wieder abgesetzt worden.

Bild und Ton:
Bei der Bluray war Bild und Ton seinerseits auf absolutem Referenzniveau und ist heute immer noch weit über dem Durchschnitt.
Die DVD's sind im direkten Vergleich natürlich schlechter doch ist das Niveau für eine DVD auch überdurchschnittlich.

Ähnlich Serien:
- Akte X
- Under the Dome
- Fringe
- Heroes

Staffelanzahl:
6 mit 121 Episoden + eine kurzen Epilog der ein Paar Fragen aufklärt

Geplantes und rundes Ende?:
Hier scheitern sich die Geister. Klar war den Machern 2 Staffeln vorab bekannt wann die Serie definitiv enden wird, doch haben sie weiterhin mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Am Ende war ein so großes Fragegerüst, welches gar nicht mehr komplett beantwortet hätte werden können. Dies war jedoch auch so gewollt, da man die Fans lieber selber Rätseln und Theorien aufstellen lassen wollte, die besser sind als eine vorgesetzte Lösung. Hier muss ich den Machern Recht geben. Noch heute Diskutiere ich über Fragen bei Lost und habe Spaß daran andere Theorien zu erfahren.
Zum Vergleich die Serie Akte X bei der die meisten Fragen gelöst wurden und den Fans danach die Lust an der Serie verging, da man ja nun wusste wieso und was passiert und dies die meisten nur enttäuschte.

Heute noch zu empfehlen?
Definitiv. Jeder sollte dieses Meisterwerk der Erzählkunst einmal gesehen haben.

Interessantes:
- In der Fernsehausstrahlung hielt Desmond zuerst ein anderes Foto in der Hand, welches eine andere Schauspielerin zeigte. Dies wurde jedoch bei der DVD und Bluray ersetzt durch das Bild mit der richtigen Penny. Das Problem war, dass sie zu dem Zeitpunkt des Drehs Penny noch nicht besetzt hatten
- Michael Keaton sollte ursprünglich Jack spielen
- Jake sollte eigentlich sehr früh sterben um dem Publikum gleich zu zeigen dass niemand sicher ist. Kate hätte dann die Führerrolle eingenommen
- Kim Yoon-jin sprach eigentlich für die Rolle von Kate vor doch bekam sie diese nicht, da sie Asiatisch ist. Die Macher waren von ihr aber so überzeugt, dass sie extra für sie den Charakter Sun geschaffen haben. Jin war daher ebenfalls nicht geplant.
- Matthew Fox wurde für die Rolle des Sawyer gecastet
- Michael Emerson (Ben Linus) sollte eigentlich nur für 3 Folgen eine Nebenfigur spielen. Aufgrund seiner überragenden schauspielerischen Leistung wurde seine Rolle enorm ausgebaut. Im Gegensatz dazu wurde die Rolle Bea Klugh geändert, da die Geschichte von ihr auf Ben umgeschrieben wurde.
- Matthew Perry wollte unbedingt eine Rolle in Lost hat jedoch keine bekommen
- Der Pilotfilm kostete zwischen 10 und 14 Mio Dollar und ist somit der teuerste aller Zeiten.
- Fast alle Charaktere tragen Namen von historischen Personen, welche ihnen im von der Art her ähnlich sind.
- Vincent der Hund wurde von einem weiblichen Hund gespielt.

Kurzum:
Meine Lieblingsserie daher absolute Kaufempfehlung an alle die gerne mit einer Serie mitfiebern und lieber die eigene Theorien auszutüfteln als dass sie jede Antwort vorgesetzt bekommen.
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am 21. Mai 2017
Ich schreibe hier eine Gesamtrezension, die für alle Staffeln gilt - aber ich setze sie hier in die erste, da die meisten wohl erstmal hier hereinschauen.

Mein Zugang zu Lost war beschwerlich, denn ich schaue mir Cliffhanger Serien bzw. Serien mit fortlaufender Handlung grundsätzlich nicht im Fernsehen an, wenn sie noch aktuell laufen. Ich ertrage es nicht, eine Woche zu warten und dann auch noch auf einen festen Termin festgenagelt zu sein. Daher streame ich fast nur noch im Gesamtpaket. Daher ist die Serie LOST an mir jahrelang vorbeigegangen, weil sie einfach nicht zu haben war. Jedenfalls nicht in der Flatrate. Ich habe aber extrem viel darüber gehört und fast alle Personen meines Bekanntenkreises, die die Serie kannten, sagten mir, sie sei "outstanding".

Als meine Partnerin und ich dann beschlossen, Lost eine Chance zu geben, waren wir schon vom Piloten elektrisiert. Ich mag normalerweise keine "Castaway" Geschichten, und hatte sowas befürchtet. Da wurde ich gewaltig überrascht und eines Besseren belehrt. Abgesehen von der kinoreifen Machart, die den Flugzeugabsturz wirklich dramatisch in Szene setzte, war ich sofort vom Cast begeistert. Was für eine Mischung!

Da ist der "Held", sofort am markanten Kinn und den leicht engstehenden Augen mit tougher Frisur erkennbar, ein Arzt, der blitzartig die richtigen Entscheidungen trifft und der verlorenen Gruppe Hoffnung und Struktur gibt. Dann der "bad guy" der mit rauhem Charme und bärbeißigem Humor das Unausweichliche erkennt. Der düstere Anpacker (Sayid), der geheimnisvolle Überlebenskünstler (Locke), der warmherzige Samariter (Hurley), das fremdländische Ehepaar (Jin und Sun), die zickige Diva (Shannon), die Schwangere (Claire), der drogensüchtige Popstar (Charly), der nervöse Schwarze mit Sohn (Michael und Walt), ein Hund und natürlich.... die toughe, süsse, sexy Superbiene mit dunkler Vergangenheit: Kate. Die bis zum Schluss mein Favorit bleiben sollte. Falls ich jetzt jemanden vergessen haben sollte, mag man mir das angesichts des ziemlich grossen Casts verzeihen. Später kommen noch überragende Figuren hinzu: vom verschlagenen und undurchsichtigen Ben (Michael Emerson alias Person of Interest in seiner wohl wichtigsten Rolle), die geniale und fürsorgliche Juliet, der geheimnisvolle Jacob und die schießwütige Danielle, Desmond, Penny - nicht zu vergessen die Protagonisten des Heckabsturzes, die man erst ab Staffel 2 zu Gesicht bekommt. Dass einige der Schauspieler auf Hawaii geblieben sind um in einer bekannten Krimiserie mitzuspielen, wundert nicht (wer jetzt rätselt: es sind Locke, Hurley und Jin Kwon, die alle in Hawaii Five-O dabei sind).

Die geniale Mischung aus Social-Drama, Mystery und Action macht diese Serie so ungemein spannend. Es sind Figuren für die man sich interessiert, deren Schicksal anrührend ist, und die alle auf merkwürdige Weise verknüpft zu sein scheinen.

Der Mystery Aspekt

Tja, hier scheiden sich die Geister, was Mystery ist. Aus Akte-X kennen wir es als Alien Mythologie, aus Supernatural als biblisches Spektakel, die Grenzen der Mystery sind fließend. Lost spielt hier perfekt auf der Klaviatur des Unbekannten. Einer der roten Fäden von Lost ist, dass es keinen roten Faden gibt. Dass viele Ereignisse scheinbar zusammenhanglos sind, und Logiklöcher zum Feature der Serie werden. Bis heute sind mindestens 10 fundamentale Fragen offen - Spiegel Online hat sie aufgelistet, man mag das googlen.

Glaubte ich anfangs noch an einen pseudowissenschaftlichen Hintergrund (der auch bis zum Ende der 5. Staffel genährt wurde) wie "Magnetfelder oder sogar ein Soliton, ein Raumzeitstrudel im Kern der Insel) so wurde dann ab der 6. Staffel ziemlich klar, dass es eine spirituelle Geschichte ist. Ein Märchen von Himmel, Hölle und Fegefeuer, also in der Tat pure Phantastik, ohne den geringsten Versuch einer wissenschaftlichen Plausibilität. Das ist das, was wohl viele enorm gestört hat, und die dann folgerichtig vom Finale entsetzlich enttäuscht waren.

Das ist aber schade, denn es ist nunmal eine Fiktion, ein Märchen, das aber enorm gut erzählt ist. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und nicht der Plot. Es sind die Figuren, mit denen man leidet, liebt, lacht und zittert. Damit unterscheidet sich Lost nicht von einer Soap, nur dass hier gezeigt wird, was eine Soap leisten kann, wenn man die Autoren machen lässt. Das Mystery Element fügt natürlich enorme Spannung und Neugierde hinzu, denn als Social Drama allein hätte es kaum für 6 Staffeln gereicht. Als solches war Lost nämlich mal geplant: eine Geschichte über Schiffbrüchige, ein wenig "Castaway Island als Big Brother oder Dschungelcamp" Inszenierung. Nachdem J.J. Abrams den Stoff übernahm, bestand er darauf, Mystery Elemente hinzuzufügen. Und das war eine weise Entscheidung.

Es ist nicht wichtig, dass alle Fragen beantwortet werden. Im Leben bleiben auch viele Fragen offen. Gewisse Dinge passieren eben und brauchen nicht immer eine Erklärung. Gerade dieser Unerklärlichkeitsaspekt ist das, was die Serie so reizvoll macht. Fast jede Folge entlässt den Zuschauer am Ende mit einem fetten "HÄ?" und man muss sich gewaltig am Riemen reissen, um nicht alle Folgen in einem Rutsch wegzuschlabbern wie eine Schale Austern.

So hat uns diese Serie über 6 Staffeln nicht nur großartig unterhalten, sondern immer wieder ins Grübeln gebracht. Was mehr kann eine Serie schon leisten? Daher gehört sie ab sofort auf den ersten Platz in meine Top Ten aller TV Serien. Und ich empfehle sie allen, die unvoreingenommen eine Geschichte erfahren wollen.

All jenen, die hier herumnölen, die Serie sei langweilig und unverständlich, kann ich nur sagen: dann ist das eben nichts für euch. Jedem seine Geschichte.
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am 7. März 2008
Keine Frage ist Lost eine der besten Serien die es gibt! Hatte aber leider auf einer der DVD's ein paar Schlimme aussetzer, immer an den selben stellen die schnell anfingen ziemlich zu nerven! Sollte doch eigentlich nicht mehr passieren! Schade eigentlich!
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am 8. August 2017
Diese Rezension bezieht sich auf die gesamte Lost Serie. Denn als "Warnung" vorweg für Leute, die sich fragen, ob sie Lost gucken wollen oder nicht: Die einzelnen Staffeln von Lost sind nicht in sich abgeschlossen, sondern vielmehr wird die Geschichte nahtlos über alle 6 Staffeln weitererzählt. Meistens enden die einzelnen Staffeln sogar mit dem nächsten Cliffhanger.

Wie beurteilt man nun Lost ohne zu spoilern? Eigentlich ist das gar nicht möglich, denn die Geschichte ist sowogl Segen als auch Fluch der Serie.

Aber fangen wir am Anfang an: Die Passagiere eines Flugzeugsabsturzts kämpfen auf einer Insel ums überleben. So weit, so übersichtlich. Schnell wird jedoch deutlich, dass er auf dieser Insel um deutlich mehr geht. Denn das ist auch gut so, denn Lost weiß am Anfang nur begrenzt zu überzeugen. Auf der einen Seite stehen gut gemachte RÜckbeldenen, in denen die Vergangenheit der Passagiere gezeigt und diese dem Zuschauer somit näher gebracht werden. Es ist zwar alles etwas cliche-haft, aber funktioniert im großen und ganzen recht gut. Leider weiß Lost nicht so wirklich, wo es eigentlich in will: Während das Zusammenleben der Passagiere mehr und ,mehr zur Soap ausartet, kommt die eigentliche Geschichte weder in Fahrt noch wirkt sie überzeugend. Denn auch nach meheren Wochen laufen die meisten doch noch gut gelaunt und toll gestylt über die Insel. Alles ist mehr ein großer Strandurlaub, denn wirkliches überleben. Zwar gibt es diverse GEfahren auf der Insel, aber eben nicht die, die man so erwarten würde: Im Gegenteil können sich die Figuren sogar erlauben Essen zu vernichten, weil sie Angst haben nicht genug abzunehmen...tjo

Zum Glück findet Lost aber bald den Dreh zur größeren Geschichte: Natürlich sind die Charaktere nicht auf einer langweiligen. einsamen Insel gelandet, sondern vielmehr passieren dort diverse Begebenheiten, die es zu ergründen gilt. Hier hat Lost meiner Meinung nach die stärksten Szenen und eben das zugleich die größte Problematik der Serie:

Die Geschichte wird immer komplexer und komplexer, immer mehr Figuren tauchen auf und verschwinden wieder, immer mehr Mysterien werden eingeführt, immer mehr Fragen aufgeworfen. Warum guckt man Lost immer weiter? Die schauspielerische Leistung ist für eine Serie vollkommen in Ordnung, aber nicht überragend. Die einzelnen Folgen meistens unterhaltsam aber selten brilliant. Die einen gucken Lost weiter, weil sie die Serie als Soap liebgewonnen haben. Weil sie wissen wollen, wer denn nun am Ende mit wem in die Kiste steigen wird. Die anderen gucken Lost weiter, weil sie endlich wissen wollen, wie diese ganzen aufgeworfenen Fragen zu beanworten sind. Und während Erstere am Ende von Lost durchaus glücklich sein dürften, sind letzere (und zu denen gehöre ich) doch recht erzürnt. Denn nach 6 Staffeln weiß man: Nix!

Die meisten aufgeworfenen Fragen werden schlichtweg ignoriert! Man fühlt sich im Endeffekt kurzgesagt "verarscht". Man wurde von Cliffhanger zu Cliffhanger gezerrt, ist an der Serie dran geblieben um am Ende zum Schluss zu kommen: "Der Sinn der Cliffhanger war, dass man weitergucken sollte". Im Endeffekt wirken die Rätsel dann gar nicht mysteriös,sondernvielmehr als Blödsinn, der aufgeworfen wurde um einen bei Laune zu halten. Wie wenn ich jemandem eine unlösbare Aufgabe gebe, der es stundenlang versucht trotzdem zu lösen und am Ende stell ich mich hin und sage "Hab dich verarscht, es geht einfach nicht". Nun weiß ich nicht, ob die Lost Produzenten das wirklich so geplant hatte oder ob ihnen die Serie einfach so entglitten ist: Aber gut ist das nicht!

Lost ist eine Serie, die man durchaus mal anfangen kann, denn schlecht ist sie gerade in den ersten Staffeln wirklich nicht: Wer sich aber irgendwann in Staffel 4 dabei ertappt, dass er nur weiterguckt, weil er wissen will wie es ausgeht: Nicht weitergucken! Es lohnt sich einfach nicht!
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am 10. Juni 2015
Glaube kaum, dass man über LOST heute noch eine Rezension schreiben brauch, nach gefühlten Millionen Artikeln, Meinungen und Erklärungsversuchen nach all den Jahren (und vor allem DEM Ende der Serie). Nicht zu vergessen Lostpedia.de, was dem Katholik die Bibel, ist dem Lostie das Lostpedia.de ... LOL :-)

Was J.J.Abrams und Co. auf jeden Fall gelungen ist mit dieser Serie: unglaublich lange und intensiv im Gespräch zu bleiben. Chapeau! dafür.

Vor 10 Jahren habe ich mich darauf eingelassen und die Serie im TV gesehen. Einmal die Woche!!! abends auf Pro 7 war ich zu Hause vor der Glotze und da konnte kommen was wollte und aufnehmen kam auch nicht in die Tüte. Ich MUSSTE Lost sehen. Ich musste wissen wie es weiter geht, was passiert, wem es passiert etc. und man konnte so herrlich mit anderen (die auch die Serie sahen) spekulieren - ernsthaft so unglaubliche Spekulationsmöglichkeiten gabe es bei keiner anderen Serie, welche ich gesehen hatte. Bis zur letzten Staffel/Folge wollte und musste ich einfach wissen, was mit dieser verfluchten Insel los ist. (Ganz zu schweigen die Wetten, wer als nächstes den Löffel abgibt)
Ich hatte mich drauf eingelassen und unterhaltungsmäßig hat das, bei mir zumindest, BESTENS funktioniert.

JETZT gerade (10 Jahre später) streame ich die Serie bei Amazon und bin nach 1 1/2 Staffeln total genervt (werde es wahrscheinlich auch nicht weiter schauen). Jack und Desmond treffen gerade im Bunker aufeinander und das 3!!! Folgen lang, nur so zum Beispiel. Es passiert unheimlich viel, ohne dass wirklich viel passiert. Das ist der Eindruck, welchen ich jetzt von der Serie habe.
Ist wie bei Filmen von M. Night Shyamalan (The sixth sense): funktioniert nur beim ersten mal schauen.
Also die DVD von LOST würde ich mir auf jeden Fall nicht zulegen.

Trotzdem gibts natürlich die vier Sterne, weil die Serie beim ersten mal schauen natürlich der Knüller war. Das wahrscheinlich tollste an der ganzen Serie ist, dass irgendwie jeder was anderes in Lost sieht. Und emotional war es teilweise auch sehr heftig, weil die Schauspieler ihre Sache sehr gut gemacht haben mit ihren inneren Dämonen ;-) Ich habe für Jack schon ein oder zwei Tränchen verdrückt, hätte Sawyer nur schütteln können, war von Michael genervt ... etc. etc. etc.

Also wer LOST nicht kennt: einfach ausprobieren und nach 10 Folgen infiziert sein, oder genervt abschalten.
Anderen Tipp kann ich nicht geben.

Achtung "Spoiler":
Und JA: der Schluß passt nicht jedem.
Und JA: hier und da vergaloppiert.
Und JA: hier und da unlogisch.
Und JA: wurde auch am Schluß nicht alles komplett erklärt.
Und JA: es ist eine mysterie-unterhaltungs-Serie und nicht mehr.
Und JA: man kann sich drüber aufregen - man kann es aber auch lassen ;-)
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am 4. Juli 2017
Dies ist eine der genialsten Staffeln, die ich gesehen habe. Sie ist absolut spannend und wenn man mal angefangen hat, muss man weiter schauen. Besonders am Ende eines jeden Teils, ist er so spannend, dass man direkt weiter schauen möchte. Es handelt von Leuten die einen Flugzeugabsturz überleben und auf einer geheimnisvollen Insel landen, dort passiert allerlei spannendes, von übersinnlichen bis total aufregend und von Liebe bis Mord und Gefangenschaft ist absolut alles dabei und es wird nie spannend und kommt immer anders als man denkt. Ich kann nur eine absolute Empfehlung aussprechen, die sollte jeder gesehen haben.
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TOP 100 REZENSENTam 21. April 2017
"Lost" ist eine Art Mystery-Serie die sich um die Überlebenden eines Flugzeugabsturzes auf einer einsamen Pazifikinsel dreht. Die Serie hat eine durchgängige Handlung, die aber wiederum in viele kleinere Handlungsstränge aufgeteilt wird.
Die einzelnen Episoden bauen aufeinander auf, längere Pausen zwischen den Ereignissen kommen eigentlich nur sehr selten vor, sodass die Serie immer kontinuierlich weitergeführt wird.

Einzelne Handlungsstränge werden oftmals aus der Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt und immer wieder mit Rückblenden in ihr früheres Leben ausgeschmückt. Nicht immer erklären diese Rückblendungen das aktuelle Handeln der Person, diese Rückblenden dienen oftmals einfach nur dazu, dem Zuschauer den Charakter des Protagonisten näher zu bringen.

In Staffel 1 erklären diese Rückblenden in erster Linie die Ereignisse die dazu geführt haben, dass oder wie der jeweilige Charakter an Bord von Flug "851" kam. Diese Rückblenden sind sehr wichtig, dienen sie doch um dem Zuschauer die einzelnen Personen nahezubringen.
Auf den ersten Blick eher unsympathische Personen werden dann, dank der Rückblenden, in ein neues, eher sympathisches Licht gerückt.

Es gibt insgesamt 48 Überlebende des Absturzes aus dem Rumpf des Flugzeuges, wobei lediglich 14 Personen zu den Hauptfiguren zählen. Von den 48 Überlebenden sterben zu Beginn gleich einige Nebencharaktere, für die Handlung ist aber nur Marshall MARS (Fredric Lehne) relevant. Bei den meisten Überlebenden handelt es sich lediglich um Statisten.
Im Verlauf der Staffel stirbt nur einer der Hauptprotagonisten, mit dem Baby der schwangeren CLAIRE kommt einer dazu, der für einzelne Episoden entscheidend ist.

Die Hauptprotagonisten sind in Staffel 1 der Chirurg JACK SHEPHARD (Matthew Fox), die undurchsichtige KATE AUSTEN (Evangeline Lilly), der Gauner SAWYER (Josh Holloway), der etwas geheimnisvolle JOHN LOCKE (Terry O'Quinn), der übergewichtige HURLEY (Jorge Garcia), der Musiker CHARLIE PACE (Dominic Monahan), der Iraker SAYID JARRAH (Naveen Andrews), SUN und JIN KWON (Kim Yoon-Jin und Daniel Dae Kim) sowie MICHAEL und WALT (Harold Perrineau und Malcolm David Kelly).

Dazu kommen noch eine reihe wichtiger Nebenakteure, die für die Handlung enorm wichtig sind, zum Teil dann aber auch, der Handlung geschuldet, "geopfert" werden.
Alles in Allem machen die Drehbuchautoren alles richtig, sie schaffen es von Folge zu Folge Spannung aufzubauen und diese dann auch zu halten.

ZUM INHALT:
Wie bereits erwähnt, handelt die Story von den Überlebenden des Absturzes von Flug 851 auf einer vermeintlich unbewohnten Pazifikinsel. Sehr schnell bildet sich eine Gruppe von Überlebenden, die das Leben auf der Insel organisieren und die Gruppe leiten. Den unterschiedlichen Charakteren wird sehr schnell klar, dass sie sich zusammenraufen müssen um auf der Insel überleben zu können. Das ist nicht leicht und führt immer wieder zu Konflikten innerhalb der Gruppe, die aber vorwiegend von JACK, der eine Führungsrolle übernommen hat, gelöst und geglättet werden.

Nach einer gewissen Zeit schwindet die Hoffnung der Überlebenden doch noch gerettet zu werden und sie beginnen die Insel zu erkunden. Dabei begegnen sie einem "Rauchmonster" das aus einer schwarzen Wolke zu bestehen scheint und die Überlebenden in Angst und Schrecken versetzt.
Auf einem Erkundungszug entdecken sie dass Cockpit des abgestürzten Flugzeuges und SAYID versucht das Funkgerät zu reparieren um einen Notruf abzusetzen. Dabei empfangen sie einen rätselhaften Notruf einer Französin, der bereits seit 16 Jahren ununterbrochen gesendet wird.

Als SAYID die Insel alleine erkundet, wird er von einer Frau gefangen genommen, die behauptet die Überlebende eines Schiffsbruch zu sein. DANIELLE (Mira Furlan) entpuppt sich als die Quelle des Notrufes und erzählt SAYID von einer Gruppe von geheimnisvollen Menschen die sie "die Anderen" nennt und die angeblich ihr Kind entführt haben.

Nachdem sich dann noch einer der "Anderen" in die Gruppe einschmuggelt, wissen die Überlebenden, dass sie nicht alleine auf der Insel sind und in großer Gefahr schweben.
LOCKE und BOONE (Ian Sommerhalder) finden eine geheimnisvolle Lucke im Dschungelboden, die offensichtlich nicht geöffnet werden kann. Sie entschließen sich, ihre Entdeckung vorerst vor der Gruppe geheim zu halten - was verbirgt sich dahinter?

Zum Ende der Staffel kommt DANIELLE ins Camp und berichtet, dass ein Angriff der "Anderen" bevorsteht, wird die Gruppe diesen abwehren können oder spielt DANIELLE ein falsches Spiel?

Mein Fazit: "Lost" ist wirklich eine äußerst spannende Serie, die mich sofort gebannt hat. Ursprünglich war ich etwas skeptisch, eine Gruppe "Robinson Crusoes" auf einer einsamen Insel - na ja, was soll da schon großartig passieren?
Ich habe mich geirrt und bin vom Einfallsreichtum der Autoren begeistert, die Serie ist wirklich hochspannend und wird kurzweilig und schlüssig erzählt. Die Handlung ist logisch und wird kontinuierlich fortgesetzt - ich habe die einzelnen Folgen förmlich verschlungen.
Die Charaktere der Hauptprotagonisten sind sehr unterschiedlich und akribisch ausgearbeitet, durch die Rückblenden werden sie dem Zuschauer sehr detailliert nahegebracht.
Coole Serie, ich werde mir sofort die 2. Staffel reinzerren, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie es den Überlebenden weiter ergeht.

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
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