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  • Pina
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen
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am 10. Oktober 2011
Ich habe mir diesen Film im Kino in 3D angesehen und als ich wieder heraus kam, war ich einfach nur verzaubert. So viel Schönheit und Ausdruck dieser Schönheit habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Wim Wenders hat lange gewartet bis er diese Dokumetation über seine Freundin Pina Bausch und ihre Arbeit gedreht hat. Erst, als die 3D-Aufnahmetechnik in guter Qualität bezahlbar wurde, hat er damit begonnen, denn er dachte, dass der Tanz, diese Art von Tanz, diese Art von Ausdruck nur dreidimensional gesehen und erfahren werden kann.

Er hatte recht. Wenn es irgendwie geht, sollte man sich diesen Film in 3D ansehen. Es ist, als ob man dabei wäre. Man kann die Tänzerinnen und Tänzer förmlich spüren.

Pina Bausch hat ihren Tänzerinnen und Tänzern nie gesagt, wie sie etwas machen sollen. Sie hat mit wenigen Worten gesagt, was sie will und das wie, das war den Tänzern selbst überlassen. Das sollten sie selbst herausfinden und dann das zeigen, was in ihnen steckt und wirklich, ich habe selten so viel Schönheit im Ausdruck gesehen, denn dieser Ausdruck kommt von ganz tief innen.

Man muss sich darauf einlassen können, mehr wollen, als unterhalten und von Effekten beeindruckt werden. Pina Bausch und ihre Tänzer zeigen wahre innere Schönheit, keine billigen, schönen Effekte und das ist einfach wunderbar.

Pina Bausch verstarb während der Dreharbeiten. Jetzt gibt es noch ihre Tänzer, die diesen Zauber, diese Schönheit, die in den Menschen selbst steckt, weitertragen.

In diesem Film steckt viel Freude für Menschen, die sich berühren lassen.
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am 26. September 2012
Beim ersten Angucken ging es mir genauso wie dem Schreiber der 1-Sterne-Rezension und mit einem sehr großen Fragezeichen schaute ich den Film mehr oder weniger in der Vorlauffunktion.
Auf der Suche nach dem Sinn des ganzen fand ich anschließend den Film im Menü mit Kommentaren und schaltete hier interessehalber noch mal rein...

Was soll ich sagen, hätte ich das gleich mal gemacht!
Auf einmal gibt alles einen Sinn! Es endete damit, dass ich den Film - werktags bis nachts um 2- gleich nochmal guckte, diesmal mit Kommentaren und viele Szenen mehrmals zurück spulte um sie nochmal anzusehen, weil der Tanz- jetzt wo man versteht, was da eigentlich gerade gezeigt wird- so schön war.

Für alle, die nicht Ausdruckstanz studiert haben oder Pina Bausch kannten, empfehle ich daher direkt in die kommentierte Version des Films zu schalten. Dann ist er sehr schön, wirklich.
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am 12. Januar 2015
Ja es ist eine Apotheose, und ja Wenders ist sehr pathetisch, aber wenn DER schon mal 3D filmt, dann MUSS man das doch wenigstens mal angucken. Sehr empfehlenswert jedenfalls, egal ob im Kino oder zu Hause! Die Choreographien sind jedenfalls kongenial (aber gut, das war nun auch schon vorher bekannt), und wenn das "Opfertuch" einem im Sacre förmlich auf den Schoß gelegt wird, oder man zusammen mit den Tänzern in der Schwebebahn fährt, oder oder oder, dann ist das einfach sehenswert (mir fehlen da gerade ein bisschen die Worte): Die Nähe der Kamera zum Motiv wird hier durch die 3D-Technik noch einmal eindrucksvoll intensiviert. Die Kurzmonologe der Tänzer/innen sind manchmal ein bischen tränendrüsig, natürlich fast immer sehr tief & bedeutend, und man spürt manchmal fast schon etwas zu intensiv, dass sie alle ihrer Erlöserin nachtrauern (was aber verständlich ist, denn wie es aussieht, WAR sie ihre Erlöserin). Aber es bleibt für mich insgesamt ein grandioses Werk.
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am 9. Oktober 2011
... ein unglaublicher Film von Wim Wenders, über eine grossartige Künstlerin der einen in seinen Bann zieht.

Zunächst einmal sei gesagt, dass man im Vorfeld wissen muss, worauf man sich bei Pina Bausch einlässt. Andernfalls kann man vielleicht enttäuscht sein. Aber selbst dann, kann man diesem Film noch einiges abgewinnen:
Dieser Film ist ein 3D Masterpiece. Unglaublich wie räumlich alles wirkt. So ein Erlebnis hatte ich bis dato noch nie. Jedenfalls nicht so! Man hat teilweise das Gefühl, man ist mittendrin. Das liegt sicherlich auch an den verschiedenen Szenen, die in Wuppertal im Freien gedreht wurden, so z.B. in Barmen auf der grossen Kreuzung vor dem McDonalds.
Das ist sicherlich für Wuppertaler oder die, die es kennen ein kleines Highlight. Man kennt es in Natura und im Film wirkt es realistisch, aber doch anders. Andere Szenen zeigen die Schwebebahn und eine Fahrt damit. Hier natürlich wieder der Bogen zu den unglaublichen 3D Effekten!

Der Film an sich glänzt durch Farben, Kostüme, Szenerie, Choreographie und die charismatischen Tänzer aus den unterschiedlichsten Ländern. Sie erzählen zwischendurch von Ihren Begegnungen mit Pina, aber immer nur kurz, sodass der Tanz nicht zu kurz kommt oder gar gestört wird. Interessant dabei ist, dass das Gesicht der Tänzer nur gefilmt wird und sie Gefühlsregungen zeigen zu dem, was sie in ihrer eigenen Sprache übersprechen. Genial!

Pina hat die unterschiedlichsten Nationalitäten vereint, die kuriosesten und gleichzeitig beeindruckensten Ideen in Tanz umgesetzt. Ich kam teilweise aus dem Staunen nicht heraus, musste sogar zurückspulen, um mir Szenen nochmals genauer anzusehen ...

Schlussendlich ist die Auswahl der Musik zum Tanz ohne Zweifel passend und fasziniert.

Ich werde mir definitiv noch die 3 Disk Version zulegen, da ich unglaublich gespannt bin auf das Bonusmaterial. Das ist aus dieser Version nur aud der 2D Disk und doch recht rudimentär.

Danke Pina, Danke Wim Wenders für einen Film, der fasziniert und bereichert.

Diesen Film habe ich nicht zum letzten Mal geschaut!
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am 16. Juli 2016
Was soll man sagen. Es ist eine wunderbare Reise in die Welt von Pina Bausch mit Tänzerinnen und Tänzern die mit Leidenschaft, Motivation und Können den Zuschauer berauschen. Mein Tipp: Zunächst mit den Kommentaren von Win Wenders ansehen um sich mit allem vertraut zu machen. Danach, vielleicht ein paar Tage später, ohne seine Kommentare. In 2D oder auch 3D ein Genuss. Macht die Musik ruhig ein wenig lauter ...
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am 3. April 2014
Habe diesen Film meiner Frau zum Studiums Abschluss geschenkt und ihn natürlich mit ihr zusammen angeschaut.
Ich war hin und weg, obwohl ich als EDV'ler eher nichts mit Tanz zu tauen habe und und solche Veranstaltungen nur im Zuge des Studiums meiner Frau besuchte.
Ich muss sagen Pina hatte es echt drauf! Ich war gerührt und begeistert und bedauere es Sie oder eines der Werke unter Ihrer Choreographie nicht mehr sehen zu dürfen - Absolute Kaufempfehlung
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am 30. Juni 2014
Pina Bausch

* 27. Juli 1940 in Solingen
+ 30. Juni 2009 in Wuppertal

Die ehemalige Balletttänzerin Pina wollte als Tanzpädagogin und Ballettdirektorin etwas neues erschaffen: Ballett, Tanz, Pantomime und Theater (alles in Einem) - das "Tanztheater"!

Wuppertal (in Nordrhein-Westfalen) war ihr tänzerischer Einsatzort.

Regisseur Wim Wenders wollte eigentlich eine Dokumentation über Pina Bausch drehen, doch dann starb Pina überraschend. Und so drehte er schließlich mit ihrem Ensemble eine Hommage an diese große Choreografin - Der Film kam 2011 in die Kinos, auch in 3D.

In seinem Film PINA sieht man Szenen ihrer Werke LE SACRE DU PRINTEMPS, CAFÉ MÜLLER, KONTAKTHOF und VOLLMOND. Es gibt ein paar rare Szenen von Pina zu sehen....aber am häufigsten sieht man ihre ehemaligen Tänzerinnen und Tänzer - in Interviews...aber auch in den Choreografien Pinas...Aber dort, wo man Ballett selten sieht: draußen!

In und um Wuppertal.

Unvergessen sind besonders die tänzerischen Darbietungen: in, um, und unter der Wuppertaler Schwebebahn (Wuppertals großer Stolz und touristisches Aushängeschild).

DVD:
Die Bildqualität (16:9, 1,85:1er Bildformat) ist hervorragend - und wer ein Heimkinosystem sein Eigen nennt, bekommt ordentlich was auf die Ohren (Dolby Digital 5.1).

EXTRAS:
Neben diversen Trailern gibt es auch einen Audiokommentar des Regisseurs Wim Wenders (unbedingt mal einschalten!!!).

DVD-Wendecover ist vorhanden!!!

BEWERTUNG:
Ich vergebe strahlende 5 Ballettsterne!

Sinnliche Bilderpoesie, Tanztheater vom Feinsten. Schönheit und Hässlichkeit als Ausdruck schöpferischer Vollendung, Trauer und Freude, alles was das Leben eben ausmacht - als Bilderrausch - aber leider nur 99 Minutenlang, schade :-((

Ein mit viel Liebe gedrehtes Requiem für "unsere" Pina ;-*

FAZIT:

Was ist Tanz?

"Tanz kann fast alles sein!" -- Pina Bausch
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am 12. Oktober 2011
Der Film für und über die im letzten Jahr verstorbene Tänzerin und Choreographin Pina Bausch beinhaltet Ausschnitte aus drei älteren Choreografien (Café Müller - 1978, Das Frühlingsopfer - 1975, Kontakthof - 1978) und einer neuen (Vollmond - 2006). Alle vier Stücke hat Pina Bausch noch selbst ausgesucht. Außerdem beantworten die Ensemblemitglieder tänzerisch Fragen zu Pina. Dabei verließ das Team die Bühne und ging hinaus. Die beeindruckenden Aufnahmen in Wuppertal oder der Zeche Zollverein, profitieren in besonderen Maße von der 3D-Technik. Die Weite wird dadurch noch weiter. In Zusammenspiel der bildgewaltigen Choreographien mit den überwältigenden Aufnahmen, der intensiven Präsenz der Tänzer und der eindringlichen Musik entfaltet der Film eine soghafte, fast hypnotische Wirkung.
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am 8. März 2014
Kein Ballettfilm im herkömmlichen Sinne, das hätte mir sonst wahrscheinlich auch nicht gefallen. Hier werden Tore zu einer modernen Form des Ausdruckstanzes aufgestoßen, die beeindrucken durch die Tänzer, die Art des Bewegung und der Umgebung.
Insgesamt beeindruckend. für alle, die mit klassischem Ballett sonst nichts am Hut haben, aber aufgeschlossen gegenüber Neuem sind.
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am 29. Juni 2012
Ich mag Wim Wenders' Filme nicht. Er kann keine Geschichten erzählen. Das hat er auch selbst immer zugegeben. Er ist als Fotograf besser, kann Stimmungen in Bilder feinfühlig umsetzen. Das gelingt ihm mal gut und mal weniger gut. In seinen dokumentarischen Filmen filmt er - ökonomisch geschickt - meist Bühnengeschehen ab und wertet dies durch technische Neuerungen auf (Fotografen lieben Technik..!).
Ich mag auch die Tanzchoreographien von Pina Bausch nicht. Schon immer wirkten sie auf mich destruktiv, spartanisch-anämisch und redundant. Hinzu kommt, dass sie nur ein Thema drauf hatte: das Geschlechterverhältnis.
Doch nun kommt es: Dieser FILM IST EINFACH GENIAL! Wenders inszeniert Tanz an ungewöhnlichen Orten in und um Wuppertal und erzählt plötzlich etwas über die Trauer von Tänzern und Tänzerinnen um ihre Choreographin und stellt Parallelen zum morbiden Charme der völlig verarmten und verschuldeten Stadt her, die jetzt nicht mal mehr mit der verstorbenen Bausch glänzen kann.
Kino lebt von großen Bildern - das gelingt Wenders hier einfach super. Ich entdecke eine Stadt völlig neu. Und ich entdecke Körper, die alt, ausgezehrt und dennoch biegsam sind, jenseits aller Musical-Dance-Klischees... Der 3D-Effekt ist mir aber wurscht, auch wenn er im Kino super 'rüberkam. Kurzum: Ich liebe diesen Film.
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