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am 9. Januar 2014
Eines muss man Regisseur Chris Kraus, der selber baltendeutsche Wurzeln hat, lassen: Sich auf ein derart ambitioniertes Filmemachen im Gestus des großen Historienfilms außerhalb des Klein-Klein der Mattscheibe überhaupt einzulassen, verdient Respekt. Und dass es dafür überhaupt Gelder gab, auch. Wo neudeutsche Filmemacher in der Regel um die Befindlichkeiten langweiliger und blässlicher Egomanen kreisen, entführt uns der Regisseur in ein Tableau nahezu breughelschen Ausmaßes. Die Kameraarbeit und das Setting sind grandios, die Hauptdarstellerin ein absoluter Glücksgriff, den Rest würde ich als grandios gescheitert bezeichnen.

Vielleicht war es schlecht, Kraus auch das Drehbuch schreiben zu lassen, denn das ist dermaßen verfahren und dramaturgisch aus dem Ruder laufend, dass es schmerzt. Geschichtsklitterung der estnischen Historie kommt hinzu - wie naiv muss man sein, um dem Filmemacher den Dreiklang ein wenig verrückter, aber harmloser Baltendeutscher, netter und aufopfernder Esten und tumber als Karikaturen gezeichneiter Russen abzukaufen? Am schlimmsten sind allerdings die bleierne Inszenierung, die hölzern und psychologisch schlecht gezeichneten Figuren und die nichtssagenden Dialoge. Außer Paula Beer gewinnt nicht ein Schauspieler Kontur.Irgendwann erlahmt unweigerlich das Interesse an dem Treiben, immer tödlich für Film, zumal einen Historienfilm. Auch das pseudo-baltendeutsche Radebrechen ist schwer erträglich, und, warum an einer Stelle minutenlang in der Endlosschleife mit dem Forellenquintett genervt wird. Der Film ist einfach überambitioniert, wenig stringent und weiß nicht so recht, was er will. Zuviel Ambiente, zu viel Gedankenschwere, zu wenig Sinnlichkeit und zu wenig Film.

Übrigens ist das keineswegs die Biografie von Oda Schäfer, sondern spintisiert lediglich eine kleine Erinnerung von ihr an einen Sommeraufenthalt weiter. Ihr Vater war in Wahrheit Journalist in Berlin, sie wurde dort Gebrauchsgrafikerin und später erfolglose Schriftstellerin, starb vergessen in München.Ich kaufe allerdings Kraus ab, dass er seiner Großtante ein Denkmal setzen wollte. Die Erde hat sie längst vergessen, wie auch Poll und das alte Baltikum. Was hätte das für eine Geschichte werden können, wenn Oda tatsächlich, wie der Film suggeriert, ihrer wahren Berufung gefolgt und Ärztin geworden wäre! Aber auch darüber und über den Lauf jeder Geschichte geht die Erde letztendlich unerbittlich hinweg. Vielleicht war das Vanitas-Motiv Kraus` eigentliches Anliegen mit diesem Film, wie der von Oda aus dem Off gesprochene Anfangssatz suggeriert. Schlüssig umgesetzt wurde es leider nicht.
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am 4. September 2015
Kluger Film, manchmal etwas langweilig, insgesamt aber sehenswert aufbereitete Historie. Es empfiehlt sich, sich für die Themen Flucht und Vertreibung im Besonderen zu interessieren.
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am 31. Januar 2013
der mich sowohl streckenweise sehr begeistern konnte (absolut tolle Aufnahmen), der mich aber auch verwirt und gelangweilt hat (manches wird einfach zu träge erzählt und die Synchro ist teilweise sehr nervig nuschelnd bis unverständlich). Hervorzuheben sind sicherlich die schauspielerischen Leistungen. Drei Sterne für meine Unentschlossenheit.
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am 1. November 2011
Auch wenn der Film gut gemacht ist, sehr gute Schauspieler hat, so hinterlässt er doch einen etwas faden Nachgeschmack. Der Drehbuchautor und Regisseur Chris Kraus wird nicht müde zu betonen, dass es sich um ein "historisches Epos" handele. Er versicherte in einem Interview, "dass es in diesem Film nicht um eine Liebesgeschichte in historischem Gewand geht, sondern um eine ganz konkrete Zeit." Diesem Anspruch wird der Film keineswegs gerecht. Die gesellschaftliche Situation in Estland hat er (bewusst?) falsch dargestellt. Dass der Versuch einiger Schauspieler, die baltische Aussprache zu imitieren, misslungen ist, kann man gnädig übersehen.

Eine Sache aber ist ärgerlich: man hätte unbedingt auf die fast identische Liebesgeschichte in Werner Bergengruens Erzählung "Das Tempelchen" hinweisen müssen, die dem Drehbuchautor schon den Vorwurf des Plagiats eingebracht hat.
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am 29. März 2013
Keine Ahnung genau um was es da geht
die Landschaften sind super, die Dialoge langweilige
die Kostüme sind famos, die Handlung langweilig
die Darsteller sind gut ausgesucht, sie spielen uninteressant
es geht halt um ne Story von einer Frau, die mich 0 interessiert
der Film ist einfach irgendwie langweilig, künstlierisch anspruchsvoll aber langweilig
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