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am 26. Juni 2015
Diese Einspielung - sie erschien 5 Jahre später (1990) nochmals in einer 3 CD-Box (ASIN: B00000E4PR Brahms - Klavierkonzerte 1 und 2 / Violinkonzert / Doppelkonzert ) - ist einfach phantastisch. Im Gegensatz zur Einspielung von Emil Gilels mit den Berliner Philharmonikern unter Eugen Jochum (ASIN: B000001GQY The Originals - Brahms ) ist hier eine viel melidiösere und feinfühligere Herangehensweise umgesetzt worden. Dadurch wirkt alles schlichtweg grossartig. Emil Gilels hackt im Vergleich manchmal seine Tasten wie ein weniger sensibler russischer Bär, könnte man böswillig meinen, was natürlich nicht wirklich meine Sicht ist, denn dafür schätze ich Emil Gilels zu sehr. Aber Krystian Zimerman schwingt mit dem Orchester im Gleichklang, er fühlt sich in die Melodiebögen hinein. Die Wiener Philharmoniker preschen nicht zu heftig nach vorn, sondern nur dort, wo es angebracht ist und passt. Man hat beim Hören fast den Eindruck, den verzückten Leonard Bernstein mit verschlossenen Augen dirigieren zu sehen. Meine Herren, ist das eine tolle Aufnahme des Brahms-Klavierkonzertes 2. Es ist mein Favorit. So erfasst man dieses Stück wohl am schönsten. (Diese Meinung von mir ist nicht aufs Klavierkonzert Nr. 1 von Zimerman/Bernstein übertragbar.) Der Kauf hat sich wirklich gelohnt. Meine Empfehlung.

Wie die Einspielung des Brahmsschen Klavierkonzertes 2 von Nelson Freire mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Ricardo Chailly (ASIN: B000E6TYI4 Klavierkonzert 1,2 ) im Vergleich zu sehen ist, müssen andere Interessierte beurteilen, weil ich die Freire-Doppel-CD nicht besitze. Besonders auch hier bei der Zimerman/Bernstein-CD zeigte sich erneut, dass die kurzen Hörproben für einen richtigen Eindruck von der Einspielung nicht ausreichen.
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am 21. Juni 2007
Wen es interessiert, hier eine Information über Aufnahmeort und Datum, welche mir die DG soeben mitgeteilt hat:

[...] die Aufnahme ist eine Live-Aufnahme von Oktober 1984. Aufnahmeort war Wien, Musikverein, Großer Saal.

Diese Info ist nirgends auf der CD, auch nicht im Booklet, zu finden.
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am 29. Januar 2009
Leonard Bernstein war mit Abstand eine der größten Persönlichkeiten in der Musikwelt des 20. Jahrhunderts. Musik, so denke ich, war für ihn wie ein Geschenk. Ein Geschenk, das mit der Zeit nicht kleiner wird oder sich abnutzt, sondern an Größe und Bedeutung gewinnt. Folgt man der Auffassung, dass in künstlerischer Hinsicht nur von Bedeutung ist, was sich nicht allein durch Individualität, durch etwas ganz Einzigartiges ausnimmt, sondern eine eigene Ästhetik hervorbringt, kommt man kaum umhin, Bernstein als einen der wenigen Künstler unter den Interpreten zu sehen. Über Johannes Brahms sagte er einmal, dieser habe sich selbst zum Wächter machen müssen. Zum Wächter nicht allein mit Blick auf die musikalische Ordnung seiner Tage, sondern vor allem seine eigenen Gefühle, die Konflikte betreffend, die ihn zu zerreißen drohten.

Brahms' fortwährendes Streben nach Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung stieß bei Bernstein auf eine ausgesprochene Seelenverwandtschaft. Denn auch er rang um geistig-seelische Gesundheit und um die künstlerische Integrität, mit seiner Musik die Welt zu bereichern. Bernsteins enge Verbundenheit mit dem polnischen Pianisten Krystian Zimerman, einem der wenigen Klavierkünstler, mit denen er öffentlich auftrat - geriet dabei zu einem fast symbiotischen Verhältnis, das hinsichtlich der Brahms'schen Klavierkonzerte zu so bemerkenswerten Einspielungen wie dieser führte. Zimermans elegant-akzentreiche Artikulation atmet eine stille Dynamik. In seinem Spiel scheint gar einiges mitzuklingen von der Leidensbereitschaft, dem Lebenswillen und der Würde seines Heimatlandes.

Traumhaft schön erklingen gleich zu Beginn die romantischen Horntöne. Brahms' Zweites Klavierkonzert erstrahlt geradezu wie ein sinfonisches Stück, voller Charakter, Helligkeit und Frische. Nie hat man es in einer so ergreifenden Version gehört wie bei dieser Einspielung. Krystian Zimerman wird wirkungsvoll von Leonard Bernstein unterstützt, und die Wiener Philharmoniker breiten dem Solisten einen Klangteppich sondergleichen aus. Dirigent, Solist und Orchester lassen eine ausgereifte Deutung von anrührender Virtuosität und Klangschönheit vor den Ohren des Hörers heraufziehen, wobei ihnen allen eine phänomenale Technik zugute kommt. Die Toningeneure der Deutschen Grammophon haben ganze Arbeit geleistet, denn diese frühe digitale Aufnahme bringt in ihrer Schlichtheit die Qualitäten der Beteiligten großartig hervor.
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am 3. August 2002
Bernstein und Zimerman haben oft und gerne miteinander musiziert.Immer sind sehr anhörenswerte Aufnahmen dabei entstanden.Diese des zweiten Klavierkonzerts von Brahms ist eine besonders gelungene. Schon die Einleitung mit dem wohligen Hörnerklang der Wiener Philharmoniker ist hinreissend. Bernstein spielt deutlich auf,ein grosser Brahms ( nicht ein kleines Konzert, wie Brahms ,wie so oft, ironisierend an eine Freundin schrieb).Zimerman spielt dazu passend einen vollgriffigen Brahms, aber vernachlässigt die lyrischen Teile des Konzertes nicht. Dieser Pianist kann einfach alles, nichts geht im Pedalgebrauch unter.

Auch nach über zwanzig Jahren einer der besten Aufnahmen dieses Konzerts.
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am 24. August 2015
Altbacken bezieht sich nicht auf die Künstler. Wenn aber eine schlechte oder auch veraltete Aufnahmetechnik nicht nachgebessert wird oder nicht nachgebessert werden kann, dann ist das Ergebnis eben schlecht. Man ist heute Transparenz des Klanges gewohnt, die jedes Instrument an seinem Ort erkennen lässt. Davon kann hier keine Rede sein und so ist das Hören keine Freude. Ein "Klangbrei" ist halt unverdaulich. Mir tut es um die Künstler leid!
R. Schultze
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am 21. Dezember 2002
Krystian Zimmerman, Leonard Bernstein und die Wiener Philharmoniker - diese Kombination bringt eine ganz außergewöhnliche Aufnahme Brahms' 2. Klavierkonzerts hervor.
Zu kurz kommen mag vielleicht, wer außerordentlich viel Wert auf Durchhörbarkeit möglichst vieler Schattierungen der Partitur legt. Doch in puncto Musikalität, Leidenschaft und Klangschönheit stellt diese Einspielung vieles in den Schatten. Vor allem auch, weil dies nicht nur für das Klavier oder das Orchester gilt, sondern für beide! Das gegenseitige Übernehmen von musikalischen Ideen ist ein wahrer Genuss!
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am 5. September 2014
Tolles Orchester, toller Bernstein, phantastischer Pianist, beste Aufnahme aller Zeiten!!! Ja ich weiß, ich kenn' nicht alle Aufnahmen, egal...trotzdem, totale Begeisterung!
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