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Kundenrezensionen

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Deutschland in den frühen 60ern. Noch zeigt sich das Land ganz ruhig und friedlich. Aber erste Anzeichen eines politischen Umbruchs liegen in der Luft. Frei nach dem Motto "Ich schreibe so, wie wenn man mit der Faust der Gesellschaft in die Fresse haut.", macht Bernward Vesper seinem angestauten Ärger Luft und versucht, die erstarrte bundesrepublikanische Gesellschaft mit Literatur wachzurütteln. Als er auf die Pädagogik-Studentin Gudrun Ensslin trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte...

Wer wenn nicht Andres Veiel hätte die Geschichte einer Generation, deren Träume von einer besseren Welt an der Wirklichkeit zerschellten so aufwühlend erzählen können? Der Regisseur begibt sich auf Spurensuche in die neuere deutsche Geschichte, stellt existenzielle Fragen. Dabei verzichtet er auf die üblichen Bilderschleifen vom Schah-Besuch am 2. Juni 1967 und den Schüssen auf den Studenten Benno Ohnesorg, beginnt schon in den frühen 1960ern. In der Republik herrscht Ruhe vor dem Sturm.

Andres Veiel ist einer, der furchtlos heikle Themen anpackt und sich hier an eine Ikone wagt, Gudrun Ensslin in ihren Schwächen und Unsicherheiten zeigt, im Zwiespalt von bürgerlicher Herkunft und in ihrer Selbstzerstörung - erst in der absoluten Liebe zu Bernward, dann in ihrer kalten Radikalität an der Seite Baaders. Die Zeichnung einer an der Seele beschädigten und orientierungslosen Generation, die neue Identitäten entwickelt, tut weh. Nicht nur inhaltlich in seinem Geflecht aus emotionalen Abhängigkeiten und inneren Widersprüchen, auch formal ist das Drama eine Offenbarung, vor allem durch die subtile 35mm-Kamera und ihr klares Farb- und Lichtkonzept. Die historische Ausstattung stimmt bis ins kleinste Detail, die Schauspieler - Lena Lauzemis, August Diehl und vor allem Alexander Fehling als schillernde Baader-Figur - überzeugen, die Musik ist genial platziert mit Evergreens wie "Summer in the City" als Konterkarierung der Szene mit prügelnden Jubelpersern.

Die blu ray erhält man, für Gegner der FSK-Logos, mit einem Wendecover ausgestattet. Zudem erhält man als Bonusmaterial u. a. einen Audiokommentar, verschiedenste Interviews, Deleted Scenes sowie, exlusiv auf der blu ray, der Dokunmentarfilm "Andreas Baader - Das Leben eines Staatsfeindes".

Fazit:

Ein packendes RAF-Drama. Unbedingt sehenswert!
11 Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2017
Ich erwarb diesen Film, da die Geschehnisse vor ca. 40 bis 50 Jahren heute sehr einseitig dargestellt werden.
Ich erinnerte mich an meine Kindheit, während der ein kleines Mädchen sich wunderte. Von Winnetou wußte sie, daß es gut ist das Böse zu bekämpfen. Herr Schleier sah in ihren Augen aus wie ein Bösewicht. Und dann gab es die vielen Menschen, die um das Sicherheitsgefängnis herumliefgen und wollten, daß die Mitglieder der RAF freigelassen wurden. Auf den Plakaten sahen die Mitglieder der RAF wieder gar nicht freundlich aus. Und im Fernsehen wurde gesagt, sie seinen gefährlich. ..... Das kleine Mädchen wurde erwachsen und behielt im Kopf: Die Geschichte muß differenzierter gesehen werden!

Geht es heute in der Diskussion oder auch in der Erwachsenenbildung um diese Zeit, versuche ich ganz gern beide Seiten darzustellen oder zu erarbeiten. Dabei ist der Film für mich zu einem tollen Medium geworden. Selber könnte ich keinen so deutlichen Eindruck der Gedankenwelt, der grundlegenden Ideen sowie der Gewaltspirale darstellen.

Fazit: Tolles Medium für den Einsatz in der geschichtlichen Erwachsenenbildung - und natürlich auch für sich selber!

PS: Hat Ihnen meine Bewertung gefallen? War sie für Sie hilfreich? Dann würde ich mich freuen, wenn Sie auf "Hilfreich" klicken. So erfahre ich von Ihrer Meinung und kann daraus lernen...... Vielen Dank
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am 5. November 2011
Nach der Anti-Schah-Demo, bei der Benno Ohnesorg getötet wurde, erkannte Gudrun Ensslin(Lena Lauzemis) für sich, dass dieser Ausspruch die erste Direktive des Staates ist. Um ihn zu bekämpfen, machte sie sich genau diese Direktive zu eigen. In diesem Moment liegt die Geburtsstunde der ersten RAF-Generation. Ich habe mich in meinem Job seinerzeit noch mit der letzten RAF-Generation beschäftigen müssen; die Ansichten hatten sich in den Jahren nicht verändert. Gewalt mit Gewalt bekämpfen, Wind säen und Sturm ernten. Insofern bin ich mit der Geschichte der RAF einigermaßen vertraut. Was jedoch davor geschah; wie zum Beispiel die Geschichte um Bernward Vesper(August Diehl) und Gudrun Ensslin, darüber schweigt die Geschichtsschreibung weitgehend. Umso wichtiger sind Filme wie -Wer wenn nicht wir-. Man muss nicht verzeihen, aber man kann versuchen einiges zu verstehen...

Die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin darf als einziges von sechs Kindern studieren. Sie lernt Bernward Vesper, den Sohn des anerkannten NS-Schriftstellers Will Vesper(Thomas Thieme) kennen. Bernward und Gudrun schwimmen auf einer Wellenlänge. Doch als Bernward die Schriften seines Vaters neu verlegen will; er hat es ihm kurz vor seinem Tod versprochen, gibt es erste Differenzen. Das Paar zieht nach Berlin. Dort folgt die Verlobung, das gemeinsame Kind, und nach ein paar Hungerjahren so etwas wie beruflicher Erfolg. Während Bernward sich mit der Black Panther Bewegung und Schriften gegen den Staat begnügt, will Gudrun mehr. Bernwards ständige Seitensprünge verstärken Gudruns Frustration noch mehr. Als sie auf der Anti-Schah-Demo verletzt wird, will sie handeln. Auslöser für ihr späteres Handeln ist vor allem Andreas Baader(Alexander Fehling), der gerade aus dem Knast gekommen ist und den Gudrun auf einem Treffen kennen lernt. Baader redet nicht, er handelt. Und Gudrun verfällt ihm. Bernward kann seine Frau nicht halten. Und so kommt, was kommen muss: Trennung, Leid, Haft und Wahnsinn. Nach der Abrechnung durch die Geschichte bleiben nur Verlierer übrig...

Andres Veiel hat nach Uli Edels -Baader Meinhof Komplex- seine Sicht der Dinge auf die Filmrolle gebannt. Das ist interessant und spannend gelungen. Es ist vor allem der Blick auf die unbekannte Zeit, bevor die RAF ins Bewusstsein der Bürger trat, die den Film so sehenswert macht. Lena Lauzemis und Alexander Fehling spielen hervorragend in ihren Rollen. Es ist aber August Diehl, der alle Register seines Könnens ziehen muss, um den relativ unbekannten Bernward Vesper zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte zu machen. Das ist ihm perfekt gelungen. Die Nebenrollen sind ebenfalls sehr gut besetzt.

-Wer wenn nicht wir- ist eine Bestandsaufnahme, ohne den moralisierenden Zeigefinger zu erheben. Verständnis, allein darum geht es. Ob gut oder schlecht, richtig oder falsch, dass dürfen die Zuschauer selbst entscheiden. Mit Originaleinspielern der Anti-Schah-Demo, der Kuba Krise, des Vietnam Krieges und der Atombombentests sorgt Veiel für ein Stückchen Zeitgeschichte in seinem Film. Die wird dann auch mit der passenden Musik unterlegt.

Ein kleines Manko hat Veiels Film allerdings; jedenfalls wenn sie mich fragen: Hier und da "rüstet" er die Geschichte ein wenig auf. Es gibt Handlungssequenzen, bei denen man bis heute nicht weiß, ob sie so tatsächlich stattgefunden haben. Das ist bei Geschichte, die tatsächlich passiert ist, immer ein Problem. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte von Gudrun Ensslin, die sich in ihre Rebellentraumwelt verabschiedet, und Bernward Vesper, der komplett zerstört zurückbleibt, überaus sehenswert.
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am 26. Oktober 2011
eines gleich mal vornweg, die Besetzung der Schauspieler hätte besser nicht sein können. August Diehl in einer seiner besten rolle wie Ich finde. Vorallem lernt man in diesem Film auch endlich mal mehr die Vorgeschichte kennen. Wie es sich alles ereignet hat, obwohl hier auch sehr Gesprungen wird. Man wird schnell von der Geschichte mitgenommen und sieht auch wie sehr eigentlich ein Mensch oder dessen Beziehung zerstört werden kann - durch falsche Ideale & Gesellschaft. Ein Film der später wie harter Tobak wirkt und sehr zum Nachdenken anregt, aber auch verdeutlicht in welchen verkümmert Gesellschaft wir JETZT Leben. Diese Zeit scheint schon für viele vergessen, und Heute fast nicht mehr vorstellbar, aber damals haben Menschen für eine Sache gelebt, jedoch den falschen Kurs genommen. Zeitloses Meisterwerk in allem. Anschauen!
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am 11. Februar 2012
Bei mit steht sonst der französische Film (Truffaut etc.) auf "Platz 1". Deutsche Regisseure & Filme? Eher selten ... Ausnahme bisher: Walter Kempowski ("Tadellöser & Wolf" u.a.), und einige wenige andere. Dieser Film ist nun dermaßen sorgfältig recherchiert und in Szene gesetzt, das Zeitgefühl der 60er so respektvoll erfaßt, daß es sowohl für Zeitzeugen als auch für jüngere Zuschauer ein Erlebnis ist, in diese behutsam gezeichnete Welt zwischen Nazi-Zeit und Aufbruchstimmung der späteren "68er" einzutauchen. Hier gibt es keine überzeichneten Schreiereien aber auch keine verblödet dargestellten Romantisierungen ... habe ihn schon zwei mal gekauft (einmal verschenkt)
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am 22. Oktober 2011
In den letzten Jahren hat es einge Filme gegeben, die dieses Thema aufzuarbeiten versuchten und es gelang ihnen mehr oder weniger gut.

Der vorliegende Film geht sehr in die Tiefe und lässt die Emotionen zu Tage treten,
genauso wie er die Grenzen aufzeigt und die Protagonisten auch zu ihren Grenzen, Einschränkungen und Vorbehalten stehen lässt.

Ein Bravourstück für August Diehl, dessen Qualität und Natürlichkeit wir seit Jahren bewundern dürfen und auch A.Fehling wird der Rolle mehr als gerecht.

Ohne großen Aufwand wurde hier ein erstklassiger Werk inszeniert, mit einer Offenheit und Natürlichkeit, die Seinesgleichen sucht.
Aus wenig etwas Besonders zu machen, das ist hier gelungen, keine Schnörkel, keine Phrasen, keine Klischees, keine Prüderie, wenn diese Attribute wegfallen, wird ein Film leicht und authentisch trotz der Dramatik und Härte die er beschreiben mag.
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am 12. Februar 2012
Leider kann ich mich meinen Vorrednern nur teilweise anschliessen, der Film hat mir nicht ganz so zugesagt wie wohl den anderen Kunden. Primär geht es um die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen Bernward Vesper und Gudrun Ensslin. Dabei werden wichtige geschichtliche Ereignisse wie die Ermordung von Benno Ohnesorg oder das Attentat auf Rudi Dutschke, die Befreiung Andreas Baader usw. nur in Rückblicken mit teilweise echtem Nachrichtenmaterial aufgezeigt und nur wenig Detailreich und intensiv betrachtet, was ich persönlich mir eigentlich erhofft hatte. Vielmehr werden die ganzen Beziehungsprobleme und tragische Wendungen wiedergespiegelt, was teilweise sehr düster und aufwühlend für den Zuschauer wirkt. Es ist schon traurig, wie Berward Vesper an der Trennung von Gudrun Ensslin zugrunde geht und der Sohn der beiden, Felix Ensslin, den Eltern dabei immer mehr egal wird. Allerdings werden die Drogenexzesse, die Berward Vesper nach der Trennung durchlebt, nur verdeckt dargestellt, was es schwierig macht, den Drogenrausch auch als solchen wahrzunehmen. Man sieht immer nur die Auswirkungen an Herrn Vesper, aber nicht den Drogenkonsum selbst. Mir war deshalb nicht sofort klar, weshalb Herr Vesper beispielsweise komplett nackt im Innenhof seiner Mehrfamilienwohnung herumhüpft.

Letzten Endes (wie man zugegebenermaßen als Käufer der DVD auch erwarten konnte) wird überwiegend eine Liebesgeschichte gezeigt, die, wie es nun mal leider oft üblich ist, sehr tragisch endet. Aber einen wirklichen RAF-Film mit den ganzen Meilensteine der RAF-Aktionen (bzw. den Ereignissen die zur Gründung der RAF führten) sowie den geschichtlichen Ereignissen aus der Zeit sollte man nicht erwarten. Es werden höchstens Denkweisen von Gudrun Ensslin aufgezeigt, die z.B. in "Der Baader-Meinhof Komplex" nicht ganz klar wurden. Wer sich allerdings mehr für die geschichtlichen Ereignisse dieser revolutionären Zeit interessiert, ist hier meines Erachtens schlecht bedient.
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am 12. November 2015
Der Film "Wer wenn nicht wir" von Andres Veiel behandelt ein eher unbekanntes Kapitel aus der Anfangszeit der Rote Armee Fraktion: Erzählt wird die Geschichte von Bernward Vesper, Sohn des nationalsozialistischen Schriftstellers Will Vesper, der während seiner Studienzeit Gudrun Ensslin kennenlernt und mit ihr einen Verlag gründet, um die Werke seines Vaters neu zu edieren. Die gesellschaftlich-politischen Umbrüche deuten sich bereits an, und trotz des gemeinsamen Sohnes Felix, wendet sich Gudrun Ensslin - begierig gegen den als faschistisch empfundenen Staat zu handeln und notfalls mit Gewalt vorzugehen - von Bernward Vesper ab, der jegliche Gewalt ablehnt und die Umstände mit Worten zu bekämpfen sucht. Während Gudrun sich Andreas Baader anschließt, bleibt Vesper bei seinem Sohn Felix, verzweifelt jedoch - psychisch labil - immer mehr aufgrund des Verlusts seiner großen Liebe und hadert mit einem Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, das auch aus der Konfrontation mit dem Über-Vater Will Vesper resultiert.

Andres Veiel hat mit diesem Film einen Teil der RAF-Vorgeschichte erzählt, der in der offiziellen Geschichtsschreibung meist - zu Unrecht - sträflich vernachlässigt wird. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Entwicklung Bernward Vespers - hervorragend interpretiert von August Diehl - und die persönlichen Konflikte, in die er während der Unruhen der 60er Jahre gerät. Ein hervorragendes Drehbuch und die exzellente Besetzung machen diesen Film so sehenswert. 5 Sterne!!!!!
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am 2. März 2016
Hier also die Vorgeschichte der Gudrun Ensslin etwa seit dem Beginn der sechziger Jahre - eine Lücke, die dringend zu füllen war seit Stefan Aust's Buch und seiner Verfilmung "Der Baader-Meinhof-Komplex". Man könnte es vielleicht besser als den "Baader-Ensslin-Komplex" bezeichnen - die Tragik des Schicksals einer Ulrike Meinhof ist da etwas ganz anderes. Dennoch gilt das Wort des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau (des letzten, der diesen Titel wirklich verdient hat) - dem Sinne nach nach: Sie hielten sich für politische Aufrührer, aber sie waren nichts als Mörder. Richtig. Und dementsprechend wurden sie mit rechtsstaatlichen Mitteln bestraft. Dennoch: Wie kam es dazu ? Und hier hilft dieserr Film sehr auf. Sehr, sehr gut vor allem die Leistung der beiden Hauptdarstelle Lena Lauzemis und August Diehl. Letzterer vielleicht einem größeren Publikum bekannt in seiner Rolle als Christian Buddenbrook. Den Mann (oder besser, wen oder was er darstellt - sein Privatleben geht mich nichts an) mag ich.
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am 5. Januar 2015
Ein Stück deutsche Filmgeschichte wurde in meinen Augen mit diesem Film geschrieben.
Auf sehr emotionale und verständliche Weise werden die Biographien von Gudrun Ensslin
und Berward Vesper gezeigt und Ihr Weg zu bzw. mit Andreas Baader. So ist dieser Film letzlich
wie eine Vorgeschichte zu dem Film "Baader-Meinhof-Komplex". Da er in den 60'ern seine Hauptschwerpunkte hat und die Spannung zwischen Studentenbewegung (Jugend) und dem Staat bzw. Elternhaus aufzeigt,
wie selten zuvor gesehen.
Obwohl ich den Vergleich zum "Baader-Meinhof-Komplex" Film, in diversen Rezensionen hier nicht nachvollziehen kann.
Da es im Kern um Gudrun Ensslin, Bernward Vesper und Andreas Baader geht.
Möchte ich nochmals anmerken, sich unter Umständen beide Filme nacheinander anzusehen,
da sich nach "Wer wenn nicht wir" der "Baader Meinhof Komplex", vor Allem als Einsteiger dieser Tehmatik
wesentlich besser verstehen lässt.

Für mich einer der besten Filme in der Thematik des "Deutschen Herbstes" aber auch für Einsteiger
dieser Thematik sehr zu empfehlen. Da ich diesen Film definitiv auch mindestens ein weiteres Mal sehen
werde verdient er 5 Sterne.
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