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am 8. Dezember 2015
bought this for my Mother, who thought he was the best Bundeskanzler Germany ever had. Great read she really enjoyed it.
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Die Lektüre dieser Biografie weckte in mir das unangenehme Kindheitserlebnis, im schön eingepackten Weihnachtsgeschenk ein neues Pyjama statt der gewünschten Lokomotive für meine Modelleisenbahn vorzufinden. Sieht man von den letzten zwanzig Seiten ab, so hat man das Gefühl, Hans-Joachim Noack präsentiere einfach nochmals die politischen Ränkespiele der Ära Schmidt. Die zur Garnitur servierten Fragen und kleinen Exkurse können nicht verhindern, dass man unruhig vor einem faden Neungänger sitzt und sehnsüchtig auf die Nachspeise wartet. Doch die kommt viel zu spät und ist schliesslich auch keine echte Überraschung. Sie erklärt allenfalls, warum es in der Küche an kreativen Köchen mangelt. Mit den Worten von Siegfried Lenz gesprochen: "Je öfter sich einer an seiner Seite aufgehalten hat, desto schwerer fällt es ihm den Altkanzler zu charakterisieren." Das trifft auf den Autor dieser Biografie leider ebenso zu wie auf andere Weggefährten.

An falsch verpackte Weihnachtsgeschenkte erinnerte mich diese Biografie, weil es unglaublich spannend wäre, den Eigenheiten eines Charakters auf die Spur zu kommen, der für das Nachkriegsdeutschland nicht untypisch ist. Helmut Schmidt, dessen Heiligenschein mit jedem Jahrring noch wächst, wird inzwischen als der weise Deutsche schlechthin gehandelt. Und der geringste Zweifel an diesem Mythos wird als Gotteslästerung verstanden. Er habe nie etwas aus dem Bauch heraus getan, behauptet Helmuth Schmidt selbst im neunzigsten Altersjahr noch. Daran darf und muss er glauben, um sein Selbstbild aufrecht zu erhalten. Doch mit der viel beschworenen Rationalität des Altkanzlers hat ein solcher Glaube im 21. Jahrhundert definitiv nichts zu tun. Weder er noch sein Chronist würde einen renommierten Neurowissenschaftler oder Psychiater finden, der ein solches Bild menschlichen Verhalten absegnet. Damit will ich nicht propagieren, eine Biografie müsse ein psychoanalytischer Schlussbericht sein. Behüte, aber sie müsste Geschichten erzählen, die dem Leser Einblicke in die Seele eines Menschen ermöglichen. Ohne Anspruch darauf, solche Bilder müssten die Wahrheit wiedergeben. Aber weil Dargestellter und Darstellender am Mythos festhalten, menschliches Verhalten werde von der Vernunft gesteuert, wird diese Berichterstattung eines so bedeutenden Politikerlebens zwangsläufig langweilig. Ausser man interessiere sich brennend dafür, wer wann wo mit wem welche Klungelei ausheckte.

Das Konzept dieser Biografie führte automatisch dazu, dass ich kaum etwas darüber erfuhr, was den Altkanzler in seinen frühen Jahren prägte. Und selbst über seine Zeit in der Wehrmacht weiss der Hans-Joachim Noack nur zu erzählen, was eifrige Zeitungsleser schon lange wissen. Der aussergewöhnlich starke Drang von Helmut Schmidt, seine Umwelt zu belehren, ist mehr als nur anekdotisches Beigemüse, sondern beeinflusste sein Leben ebenso wie seine Politik. Ohne die vielen Geschichtsklitterungen moralisch verurteilen zu wollen, hätte mich interessiert, wo sie dienlich und wo schädlich waren. Gehören solche Verhaltensmuster zum notwendigen Rüstzeug der Politik und der Nachkriegsgeneration? Sind sie allgemein menschlich und kommen im Rampenlicht der Politbühne einfach besser zum Vorschein? Wieso sammelt Helmut Schmidt jedes nur erdenkliche Dokument seines politischen Lebens, gestattet Aussenstehenden aber nicht den flüchtigsten Blick auf sein hermetisch versiegeltes Archiv privater Ereignisse? Und warum erhebt ihn die Öffentlichkeit in den letzten Jahren zur deutschen Lichtgestalt, obwohl er sie über so vieles im Dunkeln lässt? Kurz: Auf die Fragen, die mich interessiert hätten, gibt diese Biografie keine Antworten. Oder was man noch als Antworten verstehen könnte, wird in die gleiche politische Wolle eingepackt, die zur Politikverdrossenheit von heute beiträgt.

Mein Fazit: Helmuth Schmidt hat zwar offiziell keine Autobiografie verfasst, gehört aber zu den eifrigsten Schreibern der politischen Zunft. Hätte Hans-Joachim Noack die Absicht gehabt, seinen Lesern den Menschen Helmut Schmidt etwas näher bringen zu wollen, so wäre ihm genügend Material zur Verfügung gestanden. Aber ausser im letzten Kapitel erfahren wir nur, was in den Archiven auch sonst zugänglich wäre. Für mich ist dieses Buch eine gut geschriebene Zusammenfassung von Zeitdokumenten, aber keine spannende Biografie.
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am 6. März 2009
Wer sich einen guten Überblick über den im letzten Jahr 90 Jahre alt gewordenen Helmut Schmidt bekommen möchte, der kommt an diesem Buch nciht vorbei. Chronologisch sehr gut geordnet wird hier sein Leben und Wirken auf die wichtigsten Punkte seiner Schaffenszeit zusammengefasst. Man merkt H.J. Noack an, dass er ein lebenslanger Begleiter von Helmut Schmidt war.
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am 5. Februar 2009
Ich habe das Buch an meinen Vater geschenkt, weil er die Zeit in der Herr Schmidt politisch noch an der Front mitkämpfte, miterlebt hat. Wir lebten damals direkt auf Nachbarschaft von Hamburg und haben eigendlich alle in der Familie Herrn Schmidt schätzen gelernt.
Toller Mensch von dem man einiges lehrnen kann.
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am 14. Mai 2010
Sehr empfehlenswert, auch wenn es hanseatisch nüchtern ist, es liest sich sehr angenehm und genau darum geht es neben den vorhandenen ebenfalls sehr interessanten Informationen.
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am 28. August 2013
Schmidt ist für mich immer ein Idol eines Politikers gewesen, der wohl wie ich meine,sein 'Geschäft mit einer gewissen Ethik verbunden hat.
Darum hatte ich den Wunsch mehr aus seinem persönlichem Leben zu erfahren.Natürlich noch wäre mir eine Autobiographie noch lieber gewesen.
Sein erreichtes Alter ist doch ein Bew eineis für ein Leben mit Ethik und Moral,was für einen Politiker nicht ganz einfach ist, in der heutigen Welt.
Lesenswert.
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am 23. August 2014
Es handelt sich um eine durchaus kritische Biographie über eine der bemerkenswertesten Personen der deutschen Zeitgeschichte. Der Autor hinterfragt das Handeln von Altkanzler Schmidt gelegentlich, dadurch liest sich die Biographie wesentlich angenehmer, da sie nicht, wie leider sehr viele Biogrpahien, zu einer einzigen Lobeshymne verkommt.
Absolut lesenswert!
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am 6. Februar 2014
Trotz einer Politikerbiographie liest sich das Buch sehr gut. Es wird nie langweilig oider langatmig. Eine ideale Lektüre für den Urlaub, weil aus der Hand legen kann mann/frau es nicht. Es ist ein geballtes Stück Zeitgeschichte.
Das Buch für jeden Helmuth Schmidt Fan und für Alle die es werden wollen.
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am 30. Dezember 2008
Wer in letzter Zeit - durch den Schmidt-Hype - auf den ehemaligen Kanzler aufmerksam geworden ist und mehr über ihn erfahren möchte, sich dabei jedoch nicht durch staubtrockene zeitgeschichtliche Details den Lesespaß verderben lassen will, dem empfehle ich dieses Buch.
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am 25. Dezember 2012
Dieses Buch hat mich schon lange interessiert. Deshalb habe ich es endlich bestellt und gelesen. Ich kann jedem der an
Biogaphien interessiert ist nur empfehlen es zu lesen
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