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Kundenrezensionen

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am 21. Dezember 2010
Vor einigen Jahren habe ich von dieser Autorin schon das Buch "Das gefrorene Licht" gelesen und es in angenehmer Erinnerung behalten. Als mir nun dieser neue Band über die Anwältin "Dora" in die Hände fiel nahm ich es mit und fing zu lesen an; und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Ein intelligenter Krimi spielte sich da vor meinen Augen ab.

Jakob, ein junger Mann mit Down-Syndrom soll in einem Behindertenheim einen Brand gelegt haben, bei dem 5 Menschen ums Leben kamen. Jetzt lebt er in einer psychatrischen Einrichtung für Straftäter und fühlt sich auch dort nicht wohl und möchte nur zu seiner Mutter nach Hause zurück.
Die Anwältin Dora Gudmundsdottir wird gebeten sich des Falles noch einmal anzunehmen und ihn neu aufzurollen und nach einigen Vorgesprächen tut sie das auch.
Denn das Jakob auf Grund seines Entwicklungsstandes gar nicht in der Lage war so einen komplizierten Brand zu legen, wollte wohl damals niemandem auffallen... und so fängt Dora an, neue Untersuchungen und Befragungen anzustellen und stößt sehr schnell auf Ungereimtheiten und in ein Wespennest aus Lug und Trug und Vertuschung!

Die Autorin hat mich wieder einmal überzeugt, das es nicht immer großes Blutvergießen in einem Buch geben muß, um daraus eine spannende Handlung zu konstruieren und läßt stattdessen ihre Protagonisten für sich sprechen.
Es ist ein ruhiger Kriminalroman, dessen Gewicht und Handlung mehr auf die psychologische Seite ausgelegt ist und seine Handlungstränge gut miteinander verknüpft.
Da der Roman in der jetzigen Zeit angesiedelt ist, sprich im Jahre 2010, erfährt man auch wie in Island nach der Finanzkrise mit öffentlichen Geldern für Wohnheime und andere Einrichtungen umgegangen wird. Ja, es könnte so sein...

Yrsa Sigurdardottir schreibt in einem sehr schönen und flüssigem Stil und schafft es dabei immer sich die Ernsthaftigkeit und Tiefe für ihre Themen zu bewahren.
Ein ruhiger und intelligenter Krimi für schöne lange Winterabende, der auf keiner Seite langweilig wurde.
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am 29. Dezember 2010
Der fünfte Krimi von Yrsa Sigurðadottir steht ganz im Zeichen der Finanzkrise und führt auch im Umfeld von Dora zu drastischen Änderungen. Die Not zwingt sie auch, einen ungewöhnlichen Fall anzunehmen.
Der Auftraggeber hat keinerlei Sozialgefühl oder Moral. Dennoch möchte er, dass die Rechtsanwältin eine bereits abgeschlossen Fall wiederaufnimmt, bei dem der geistig behinderte Jakob wegen Brandstiftung verurteilt wurde. Die Akten enthalten viele Ungereimtheiten und Dora ahnt schnell, das wichtige Aspekte unterschlagen wurden. Trotz der Hilfe mysteriöser SMS-Botschaften kann Dora die Wölfe hinter den Schafspelzen nur mühsam entdecken.

An die düstere Atmosphäre aus "Die eisblaue Spur" kann "Feuernacht" nicht ganz anknüpfen, dafür haben die Figuren mehr Tiefe. Dazu gelingt es Yrsa hervorragend, den Leser in die Welt von Autisten und Locked-In-Kranken mitzunehmen und daraus eine spannende Handlung zu erzeugen.

Insgesamt ein packender und glaubwürdiger Krimi; ich freue mich schon auf das nächste Buch. 5 Sterne von mir.
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am 27. Januar 2012
"Feuernacht" war ein besonders liebes Geschenk, das mir große Freude bereitete, da ich nach Irland-, Norwegen- und Schwedenkrimis nun das isländische Eiland krimiliterarisch entdecken wollte.

Die Autorin startet mystisch spannend und vermag mittels Cliffhangern nervenkitzelnde Spannungsbögen zum folgenden Kapitel zu schaffen. Die Grundidee gefällt, da das Geschehen abseits der sonst üblichen Schauplätze stattfindet und unaufdringlich gesellschafts- und sozialkritische Statements einfließen. Ich liebe es, nebenher etwas Authentisches über Land und Leute zu erfahren.

Bedauerlicherweise kann die Autorin in diesem Roman jedoch die anfängliche fesselnde Erwartung nicht dauerhaft aufrechterhalten und bald stellen sich zähe Längen ein, die weder dem Handlungsablauf, noch der Atmosphäre dienen. Wenig Dialoge, viel konstruierte Überlegungen, die zum Ende hin für den Leser vorhersehbar und absolut emotionslos "runtererzählt" werden. Ich hatte den Eindruck gewonnen, der Roman sei zu Beginn des laaaangen, isländischen Winters entstanden und als es plötzlich Frühling wurde, musste der bis dahin rund 400 Seiten umfassende Krimi innerhalb von weiteren 22 Seiten beendet werden, egal wie fadenscheinig und unglaubwürdig die Erklärungen dann sind. Das Tempo ist an diesem Punkt ohnehin schon lange raus.

Für mich ist "Feuernacht" vom Pageturner leider weit entfernt, obwohl der Plot es sicher hergegeben hätte und der Sprachstil durchaus angenehm ist.
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am 2. August 2015
Ich habe einige Bücher von Yrsa bereits gelesen und war eigentlich immer total begeistert.Habe für sie immer 4-5 Sterne gegeben. Dieses Buch haben nicht ganz so viele gelesen aber fast alle haben super Bewertungen abgegeben, so dass ich neugierig wurde....es tut mit leid aber für mich eine absolute Lesequal. Ich habe immer weiter gelesen und dachte es entsteht eine Spannung...es wird viel über die Welt der behinderten Menschen geschrieben aber ich lese nun mal kein Fachbuch, sondern benötige dazwischen auch Spannung. Es gibt drei Handlungsstränge, die alle nicht sonderlich interessant sind..ich musste mich später echt zwingen, ein paar Seiten zu lesen aber irgendwann dachte ich mir, dass Schlafen dann doch spannender ist...Ich habe das Buch auf Seite 250 abgebrochen...vlt. wird es ja zum Ende spannend aber ich muss sagen, jedes Buch was auf 250 Seiten noch keine Spannung erzeugt ist ein schlechtes Buch...da ist mir die Lebenszeit zu Schade. Sorry Yrsa, das Buch war wohl nichts!
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am 5. Januar 2015
Zur Zeit lese ich mich durch die älteren Krimis von Yrsa Sigurdardottir, zwei der späteren Krimis fand ich ja sehr gelungen und spannend.
Dieser hier gehört allerdings nicht dazu.

Anfangs gefiel mir noch ganz gut, aber je weiter er fortschritt, desto zäher und langweiliger wurde er. Oftmals wurden einfach nur Banalitäten erzählt, zu wiederholten Malen wurde die Wirtschaftskrise erwähnt, ohne dass das je in die Tiefe ging. Die Figuren, bis auf wenige Ausnahmen, waren verwechselbar, weil sie weder Charakter noch Konturen hatten, alle sprachen zudem die gleiche Sprache und hatten kaum individuelle Züge.

Was ich wirklich ärgerlich fand, war, dass Dora und ihr völlig gesichtsloser Freund Matthias häufig Befragungen durchführten, die sich so dahinläpperten. Aber in dem Augenblick, als es spannend wurde, als endlich etwas passierte, wird das nicht etwa szenisch erzählt, sondern die Erzählung bricht ab und wird später als kurze und fast beiläufige Rückblende erzählt. Ich habe dann zurückgeblättert und mich gefragt, ob ich etwas überlesen habe. Ein dramaturgischer Fehler, der einem Autor von Spannungsgeschichten einfach nicht passieren darf.

Die letzten zwanzig, dreißig Seiten waren dann völlig konfus; man merkte, dass die Autorin schnell zu einem Ende kommen musste. Alles, was nicht vorher in die Ermittlungen eingebettet werden und erklärt werden konnte, wurde nun hopplahopp und Hals über Kopf nachgeliefert, Hauptsache, schnell fertig. Die Auflösung war für mich ebenfalls banal und wenig glaubwürdig, zudem schlampig geschrieben. Ständig war von irgendwelchen Fotos die Rede, aber von verschiedenen, die man kaum auseinanderhalten konnte, und ständig war von jungen Männern die Rede, von denen man kaum wusste, welcher nun genau gemeint war, weil das alles furchtbar durcheinander ging. Offensichtlich hat es da doch sehr an Zeit und Überarbeitung gefehlt.

Die Geschichte als solche fing gut an, hätte auch Potential gehabt, wurde von der Autorin aber nicht souverän beherrscht. Schade.
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am 19. Juni 2014
Ich habe schon viele ihrer Bücher gelesen, aber Feuernacht gehört für mich definitiv nicht zu ihren Favoriten.
Es ist nicht wirklich spannend und ich vermisse ihre sonstige Begabung, unterhaltsame und kurzweilige Thriller zu schreiben. Der Inhalt plättschert so gediegen vor sich hin und es zieht einem nicht wirklich in seinen Bann.
Das ging schon mal wesentlich besser!
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am 22. Januar 2011
Der fünfte Fall der Isländischen Anwältin Dóra knüpft an ihren beiden ersten(besten) Fälle an.
Jakob,ein am Down-Syndrom erkrankter junger Mann,wird zu unrecht einer brandstiftung mit 5-facher Todesfolge verurteilt und landet in ein Anstalt mit psychisch Kranken Straftätern.Einer seiner Mit Insassen hält Ihn für unschuldig und engagiert Dóra,um den Fall neu aufzurollen. Bei Ihren Recherchen deckt Dóra gemeinsam mit Ihrem Freund matthias nach und nach menschliche Abgründe und traurige Schicksale auf. Und sie fragt sich auch,was für gründe bewegen Josteinn,dass er den Fall,mit dem er ja augenscheinlich nichts verbindet,wieder aufrollen lässt.

Diese Geschichte hat Tiefgang und bezieht aktuelle Themen,wie eben die Weltwirtschaftskrise mit ein.Es wird ausserdem aufgezeigt, wozu Menschen,aus den Unterschiedlichen beweggründen heraus fähig sind. Für Yrsa Fans ein absolutes MUSS.Und für die, die gerne gute nordische Krimis lesen,empfehlenswert.
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am 21. Januar 2016
Es ist wie in den anderen Krimis sehr interessant und packend geschrieben, mit den isländischen Namen ist es etwas schwierig die einzelnen Personen zu unterscheiden. Das Ende war etwas kurz gegenüber der gesamten Geschichte ausgefallen. Habe mir aber gleich den nächsten Krimi - Todesschiff - bestellt.
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am 25. März 2014
Dòra erhält den Auftrag, einen abgeschlossenen Fall neu zu recherchieren, um die Unschuld Jakobs, eines jungen Mannes mit Down-Syndrom, zu beweisen und dessen Freilassung zu erwirken.
Im Verlauf ihrer Ermittlung erfährt der Leser neue Einzelheiten über das Privatleben der sympathischen Anwältin, Hintergrundinformationen über das moderne Island in der Wirtschaftskrise und Einblicke in das Dasein behinderter junger Menschen, deren Schicksale die Öffentlichkeit kaum kennt und die in der Gesellschaft keine Lobby haben. Letzteres führte auch zu Jakobs Aburteilung zum Brandstifter und Mörder, womit schwer vorstellbare Vorkommnisse in einem modernen Behindertenheim und eine Fahrerflucht mit Todesfolge vertuscht werden sollten.
Menschliche Schwächen, gesellschaftliches Fehlverhalten, unheilvolle Ereignisfolgen mit Eigendynamik werden dabei verdeutlicht.
Ein gut erzählter und bis zum überraschenden Schluss spannender Krimi, dem eine Spur Übersinnliches keinen Abbruch tut.
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am 21. April 2013
Feuernacht war für mich das erste Buch von diesem Autor. Die Anwältin Dora und ihr deutscher Freund Matthias, die sich im "letzten Ritual" kennenlernten, gefielen mir als Ermittlerpaar ausgesprochen gut. Überhaupt ist Dora eine überaus sympathische Person. Daher machte mir das Buch sehr viel Spass. Die Geschichte beginnt mit einem Brand in einem Behindertenheim, sie ist schlüssig und sehr spannend erzählt. Ich werde ganz bestimmt weiterlesen.
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