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Kundenrezensionen

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am 23. November 2011
Dieses Buch ist mal wieder ein Bibliotheksfund und ein echter Glücksgriff. Die junge Fatmah ist die einzige Überlebende eines Gemetzels im Harems-Zelt während eines Krieges zwischen Russen und Türken. Die gerade 11jährige wird mitgenommen an den Hof von Zar Alexander, der sie jedoch schon bald an August den Starken von Sachsen verschenkt. Er hat kein wirkliches Interesse an ihr, vor allem da sie nicht spricht. Er gibt sie seiner Mätresse en Titre, der Gräfin Constantina Heym (spätere von Cosel), wo sie zunächst als Bedienstete arbeitet, aber auch diversen Unterricht erhält. Erst viele Jahre später - Fatmah ist eine blühende junge Frau geworden und hat die Sprache wiedergefunden - fällt sein Augenmerk erneut auf sie und er verliebt sich und umwirbt sie. Damit hat sie eine große, gefährliche Feindin am Hals. Die Gräfin Cosel ist nämlich fürchterlich eifersüchtig und versucht alles, um ihre Rivalin(nen - Fatmah ist nicht die Einzige) loszuwerden. Selbst vor Vergiftung schreckt sie nicht zurück.
Die Jahre vergehen. Fatmah bekommt zwei Kinder vom König. Sie hat ein angenehmes, zufriedenstellendes Leben, doch wahres Glück und die große Liebe erfährt sie erst, als sie den polnischen Gesandten Worowski kennenlernt. Doch es ist Krieg in Europa und der König duldet keinen Betrug durch seine Mätressen ...
Das Buch ist mein zweites von Sabine Weigand und hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte um Fatmah ist schön erzählt und die unzähligen historischen Details (von merkwürdig-ekelhaften Speisen über Schönheitspflege bis hin zu dem gerne genutzten, aber ziemlich ausgelutschten und zweifelhaften Gerücht über fäkalische Hinterlassenschaften in den Schlossfluren) gespickt, dass es nur eine Freude ist. Da merkt man der Autorin den gebildeten Hintergrund an. In sich ist die Geschichte sehr stimmig.
Die Passagen über die Kriegszüge und die Auszüge aus dem Hof-Tagebuch fand ich jedoch eher langweilig. Außerdem sind mir die Figuren Fatmah und Gräfin Cosel zu sehr schwarz und weiß geraten. Auf der einen Seite das Biest Cosel - arrogant, intrigant und machtgierig. Und auf der anderen Seite der Engel Fatmah - freundlich, bescheiden und zurückhaltend. Ich bin sicher, keine der Beiden war so klischeehaft wie hier beschrieben. Die Cosel hatte sicher ihre guten Seiten und Fatmah wollte unter Garantie auch etwas besseres sein als die Dienerin, denn schließlich war sie auch von königlichem Geblüt. Das fand ich sehr schade.
Besonders hervorzuheben ist die tolle, sehr gegensätzliche Darstellung der verschiedensten Kulturen (Türkei/Sachsen). Liest man von den türkischen Gepflogenheiten, kommen einem die sächsischen im Gegensatz dazu geradezu hinterwäldlerisch vor.
Insgesamt ein solides Werk, bei dem mir das Lesen Spaß gemacht hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2009
"Die Königsdame" war mein drittes Buch von Sabine Weigand, und nachdem ich von "Die Markgräfin" richtig begeistert war und mir "Das Perlenmedaillon" auch sehr gut gefallen hat, bin ich von dieser Geschichte eher enttäuscht. Mir fehlte es an Spannung, die nur am Schluss aufkam, mein Interesse konnte nicht richtig geweckt werden, obwohl ich mich schon für das Leben von August den Starken und das Leben am Hof in Dresden interessiert habe. Außerdem war die Charakterisierung diesmal auch nicht so gut, denn die Figuren blieben größtenteils farblos. Dennoch wirkt die Geschichte gut recherchiert und war deswegen glaubwürdig.

Wie ich es von Sabine Weigand gewöhnt bin, hat sie auch hier die altertümliche Sprache benutzt, die zu einer Besserung des Gesamteindrucks beigetragen hat. Diese Sprache wurden für die Memoiren des de Villeroy und des königliche Hof- und Staatskalender verwendet, sowie für einige Briefe. Dies unterstreicht die Authentizität der Geschichte, die im 18. Jahrhundert spielt. Die Kapitel um Fatima wurden in der Ich-Form erzählt, was diese Hauptperson deutlich von den anderen abhebt und daher auch eindeutig eine Sympathierolle übernimmt. Dann gab es noch die Kapitel, deren Überschrift den Ort und die Zeit des Geschehens betiteln, die wurden in der normalen Erzählform gehalten. Dabei bietet die Autorin neben verschiedenen Sprachen auch verschiedene Perspektiven, aus denen der Leser bessere Einblicke der Ereignisse bekommt.

Mein aller liebster Charakter war unübertrefflich der französische Gesandte Alphonse Louis Baptiste de Villeroy. Vor allem seine manchmal etwas pikierten Schilderungen von der Unterlegenheit der Sachsen gegenüber den Franzosen, haben mich erheitert. Aber auch Worowski, der seiner Meinung immer treu bleibt, gehörte zu den Charakteren, die mir am liebsten war. August war als König sehr realitätsnah dargestellt und war zudem sehr unterhaltsam, auch ihn mochte ich sehr gern.

In dieser Geschichte geht es überwiegend um Friedrich August, der "der Starke" genannt wurde und seine Mätressen, insbesondere Fatima und die Gräfin Constantia von Cosel. Außerdem werden die Türkenkriege, der spanische Erbfolgekrieg und der Nordische Krieg als Thema des Politischen Teils der Geschichte erzählt. Dies wurde ganz nett geschildert, aber ohne mich sonderlich zu fesseln.

Dieses für mich nicht ganz so gelungene Buch und eindeutig das schlechteste der drei von Sabine Weigand, kann ich deswegen auch nur mittelmäßig bewerten und auch nur beschränkt weiter empfehlen. Trotzdem werde ich noch weitere Bücher von ihr lesen, in der Hoffnung, dass mir ihr nächstes Buch wieder besser gefällt.
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am 5. Februar 2013
Es macht Spaß dieses Buch zu lesen.Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil;gespickt mit historischen Fakten,bringt sie dem Leser das Leben am Hofe August dem Starken,aber auch die Geschehnisse der damaligen Zeit näher!
Geschickt versteht sie es,den Zeitgeist für uns spürbar zu machen,indem sie die alltäglichen Dinge des Lebens in die Handlung immer sehr authentisch einbaut. Beispielsweise riecht man es förmlich,wenn es um Hygiene und Körperpflege bei Hofe geht und kann mit der Heldin mitfühlen,die andere Gewohnheiten aus ihrem Kulturkreis kennt und praktiziert.
Es ist nach dem "Perlenmedallion"und Seelen im Feuer" das dritte Buch von Sabine Weigand,das mich fasziniert. Es gefällt mir sehr,dass sie am Ende eines Buches dem Leser ihre Vorgehensweise schildert,welche Fakten historisch belegt sind und welche der Phantasie entsprungen sind. Ihre Kunst ist es,daraus eine Handlung zu erschaffen,die fesselt und Geschichte verständlich macht. Allen,die gerne Historienromane mit Tiefgang lesen ist dieses Buch zu empfehlen.
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am 29. Januar 2011
Türkenkrieg und dessen Ausgang einmal anders, aus Sicht eines deutschen Fürstentums, so beginnt dieses Buch.
Eine junge Türkin wird im Krieg entführt und letztendlich gelangt sie an den Hof des Sachsenkönigs, nicht nur Freunde findet sie dort, aber zumindest für einige Zeit die Liebe des Königs.
Es ist eine Zeit der Kriege, vor allem mit Schweden liegt das Land ständig im Krieg.
Als echter Freund der Heldin zeigt sich der schon etwas ältere französische Botschafter, welcher kurz vor seinem Tot mit letzter Kraft und viel Mut den Kindern des Köngis und der Türkin das Leben rettet.
Mehr darf ich nicht verraten, nur dass dieser Roman hervorragend geschrieben ist und mit viel Spannung und Charme ein interessantes Thema behandelt.
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am 17. August 2013
ich habe das Buch sehr gerne gelesen es gibt viel geschichtliche Themen und Fantasie und Geschichte sind gut miteinander verbunden.
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am 28. Juni 2009
Dies ist das erste Buch, welches ich von Sabine Weigand gelesen habe und ich konnte dieses Buch kaum noch weglegen so hat mich dieser Roman gepackt.
Wenn hier geschrieben wurde, es wäre nicht das beste Buch der Autorin, kann ich mich ja noch auf ein gesteigertes Lesevergnügen bei den anderen Büchern freuen.
Ich hätte das Buch vermutlich nicht gekauft, weil die Barockzeit nicht mein Lieblingsthema ist und auch König August nicht zu jenen Königen gehört, welche mich vordringlich interessieren, aber eine sehr belesene Freundin hat mir das Buch empfohlen und so habe ich es schon vor längerem gekauft und erst jetzt gelesen, nachdem ich davor von Kirsten Schützhofer "Die Kalligraphin" gelesen hatte und mich nun diese Zeit und die Kriege dieser Zeit doch interessiert haben.
Beide Bücher behandeln letztendlich das gleiche Thema, der endlose Krieg um die Köngismacht in Polen, die Vertreibung der Türken aus Europa und die Verschleppung von jungen Türken nach Sachsen.
Soweit ist die Handlung also bei beiden Büchern die gleiche.
Beschreibt Kirsten Schützhofer aber mehr das persönliche Leid der betreffenden Türken, welche als Sklaven verschleppt und dementsprechend in Sachsen behandelt werden, macht Sabine Weigand einen spannenden Roman mit sehr viel Hintergrundinformation über das politische Geschehen und das Leben am Hof August des Starken daraus.
Ich möchte noch anmerken, dass mir beide genannten Bücher sehr gut gefallen haben und wer sich für das Thema interessiert, sollte unbedingt auch den Roman von Kirsten Schützhofer lesen.
Das Leben der Fatmah verläuft natürlich wesentlich anders als das Leben der Geschwister in "Die Kalligraphin", Fathma gelangt mehr oder minder gleich an den Hof August des Starken und wird dort nicht für niedere Dienste herangezogen, sondern erhält sogar eine umfassende Ausbildung.
Wie nicht anders zu erwarten, fällt Jahre später als Fatmah zur Frau gereift ist das königliche Auge auf die exotische Schönheit, auch wenn es nicht die große Liebe ist, diese trifft Fatmah später und ihre große Liebe wird ihr fast zum Verhängnis.
Mehr will ich aber nicht verraten.

Das Buch wird dann noch durch das Tagebuch des französischen Gesandten am Hof August aufgewertet und auch Tagesberichte der damaligen Zeit und diverse Korrespondenz auch zwischen den Königen wird im Buch gebracht, in der damaligen Sprache mit einigen französischen Ausdrücken ausgeschmückt, wobei man damals vermutlich ausschließlich in französisch korrespondiert hat, aber Sabine Weigand hat wohl daran gedacht, dass nicht all ihre Leser die französische Sprache ausreichend beherrschen.
Das Buch ist nicht nur gefühlvoll geschrieben, super interessant und wahnsinnig spannend, durch die unterschiedlichen Beschreibungen - Erzählung über diverse Personen, Hofleben, Kriegsberichte, Korrespondenzen usw. hat das Buch eine besondere Note erhalten.
Obwohl ich davor eben ein Buch über die gleiche Zeit bzw. die gleichen Kriege gelesen habe, war "Die Königsdame" nicht weniger spannend, ein echt tolles Buch, dieses Buch MUSS man wirklich gelesen haben.
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am 7. Januar 2016
Interessant in die historische Zeit eingebettet und mit Fakten hinterlegt, wie es bei einem guten historischen Roman sein sollte. Ob ich nun jeden Gedankengang der Figuren nachvollziehen kann... dahingestellt. Die Geschichte ist gut erzählt, kurzweilig, nicht unbedingt fesselnd, aber historisch gut recherchiert. Die Verwicklungen zu dieser Zeit und deren Verstrickungen, Machtstreben sind gut erzählt und nachvollziehbar. Das schwierige Leben einer Osmanin am Hofe ist gut erläutert und rundet die Geschichte ab.
Alles in allem eine gute Lektüre ohne viel Aufregung, aber Emotion.
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am 21. Februar 2012
In diesem Buch lernt der Leser die (fiktive) Geschichte der (historisch verbürgten) türkischen Mätresse Augusts des Starken, Fatima, kennen. Sie kommt im Kindesalter als Geschenk von Zar Peter dem Großen an den Dresdner Hof. Zuerst wenig beachtet, erregt sie einige Jahre später als junge Frau das Interesse des Königs und landet bald auch (als eine von vielen) in seinem Bett.

Erzählt wird die Geschichte vor dem historischen Hintergrund der Schwedenkriege. Wenngleich die Handlung rein fiktiv ist, erhält der Leser doch einen interessanten Einblick in das Leben am Dresdner Hof und das Entstehen des barocken Elbflorenz. Das Buch liest sich flüssig, ist jedoch eher Frauenliteratur.
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am 22. Juli 2015
es ist das dritte Buch der Autorin. Während die anderen beiden wunderschön zu lesen waren, spannend und anschaulich, quäle ich mich durch dieses durch. Ich werde es wohl bis zum Ende lesen, aber die anderen Beiden wollte ich nicht aus der Hand legen, dieses breche ich immer gerne ab. Es ist einfach zu langweilig. Ich würde es nicht mehr kaufen.
Jetzt muss ich doch einen Nachtrag schreiben. Im Laufe des Lesens wurde das Buch immer besser. Ab der Mitte des Buches war es doch so, dass ich es nur ungern aus der Hand gelegt habe. Fazit - Man kommt schwer rein in den Stoff, aber dann wird es doch zu einem ausgezeichneten Buch.
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am 6. September 2015
4,5 Sterne eigentlich, aber ich bin mal großzügig und runde auf ;)
Es ist jetzt schon eine kleine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber ich fand dieses Buch wirklich gut. Tolle Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann, super abwechslungsreich und spannend und ein hervorragendes Ende - es war ein super Geschenk.
Den halben Punkt ziehe ich nur ab, weil in diesem historisch gut recherchierten Roman plötzlich Magie auftaucht. Zum Glück ist der Teil aber nicht so wichtig und schnell vorbei ;)
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