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Kundenrezensionen

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Nachdem DAEMON, der Vorgängerroman von Daniel Suarez noch ein klassischer (und genialer) Cyberthriller war, setzt der Nachfolger Darknet noch eins drauf: Er entwirft eine völlig neue Weltordnung, sozusagen die nächste evolutionäre Stufe der Zivilisation und das mit einer unglaublichen analytischen Weitsicht. Die Geschichte ist äußerst wirklichkeitsnah und beängstigend. Im ersten Teil ging es noch vorrangig um die "Technik" hinter DAEMON (übrigens muss man den Teil gelesen haben, sonst versteht man den zweiten nicht!!), im zweiten Teil liegt der Fokus noch mehr auf dem, was DAEMON mit unserer Gesellschaft macht. Sobol, der dämonische Geist im Netz dringt immer tiefer in unsere Lebenswelt ein, er übernimmt die komplette Deutungshoheit über die Realität, treibt die USA in den Abgrund und übernimmt quasi die Weltherrschaft. Und weil alles mit allem vernetzt ist, nichts mehr an einem zentralen Ort fassbar, ist der Daemon auch nicht zu kontrollieren. Wie eine Krebszelle im Körper breitet er sich in alle Bereiche des Lebens aus. Unaufhaltsam. Frei von jeder Moral.
Das Buch ist eine geniale Metapher auf unsere von Medien und globalen Konzernen gelenkte Gesellschaft. Wir glauben an Zahlen und an die virtuelle Realität unserer Computer. Das ist eigentlich noch perfider als im Film "Die Matrix". Dort WISSEN die Menschen nicht, dass sie sich in einer simulierten Realität befinden und müssen erst befreit werden. In Darknet wissen die Menschen, dass die Computer ihnen eine "verarbeitete" Realität liefern, nehmen aber an, dass diese Realität etwas mit der Wirklichkeit zu tun hat. Mangels Kontrollmöglichkeiten (dafür bräuchte man ja wieder Computer) merkt die dummgehaltene Bevölkerung natürlich nicht, dass die Computer die Deutung der Wirklichkeit längst beherrschen. Das ist wie Religion, nur auf einer anderen Ebene. Glauben geht über Wissen. Blinder Glaube führt aber immer ins Verderben.
Das besondere an Suarez Buch ist es, dass er eine Vision für eine Zukunft in unserer Welt entwickelt, die durchzudenken sich wirklich lohnt. Es muss nicht so kommen, aber es kann, und dann ist Suarez' neue Weltordnung eine mögliche Lösung. Nicht alle würden damit glücklich, aber ich verrate hier jetzt nicht wer die Verlierer wären, denn dann hätte ich gleichzeitig die Pointe verraten.
Zum Schluss aber eine Kritik: Ich finde Suarez' Schreibstil nicht besonders elegant. Es gibt definitiv bessere Schriftsteller. Aber die Geschichte ist so komplex und spannend, dass sie sogar einen mäßigen Stil übersteht. Ein echtes Nägelkau-Buch, das lange nachwirkt....
Und noch was: Während der erste Teil ja etwas unbefriedigend mit einem Cliffhanger endete, ist mit dem zweiten Band jetzt wirklich Schluss.
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am 26. April 2011
Normalerweise lese ich Bücher abends Kapitel-weise. Dies war bei diesem spannenden Werk leider nicht möglich.

Das Buch DAEMON war noch geprägt von dem Kampf gegen eine sich in Datennetzen ausbreitende Entität, die sich parasitär im Wirtschaftskreislauf verankerte und gnadenlos gegen Konkurrenz und Bedrohung vorging. Was steckt hinter Sobols "daemonischen Monster"?

In der Fortsetzung Darknet (orig. "Freedom") kommt es zum Showdown - kann sich das alte System durchsetzen?

Spannend erzählt mit technischem Hintergrund führt der Autor seine - aus DAEMON bekannten - Protagonisten durch ein zusammenbrechendes Amerika, zu neuen Visionen und in einen gnadenlosen Kampf zwischen Armeen, die kein Staat befehligt.

Es ist teilweise erschreckend, wie viel Realität in dieser Fiktion steckt - dabei meine ich nicht die Technologie, sondern Die unserer globalisierten Wirtschaft. Dem gegenüber steht eine Vision - im Buch die Vision Sobols.
Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite. Einige Wendungen sind jedoch vorhersehbar - besser gesagt - man hofft auf so eine Wendung. Unweigerlich ergreift man Partei. Faszinierend auch wie detailliert und realitätsnah technische Neuerungen dargestellt werden. Wirklichen Fortschritt zeigt sich hier jedoch vor allem im Sozialen.

Ich gebe daher eine ***** Bewertung. Ich empfehle diese Buch nicht nur für Technik-Begeisterte sondern auch für Jeden, der unser jetziges Wirtschaftssystem nicht als "alternativlos" empfindet.
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am 21. Juni 2011
Zuerst Daemon: Die Welt ist nur ein Spiel lesen. Ohne den Vorgänger kann man "DARKNET" eigentlich nicht lesen.

DAEMON und DARKNET - Bücher die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ist Teil 1 noch sehr technisch, so wird Teil 2 eher philosophisch. Beide wahnsinnig gut, wahnsinnig spannend und wahnsinnig unterhaltend, mit einigem Actionanteil. Hat DAEMON schon 5 Sterne verdient, dann müssen es bei DARKNET nochmals mehr sein. Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass mich der 2. Teil mehr begeistert als der erste, aber... wow.. was Daniel Suarez hier aus der Geschichte rausholt ist unglaublich.

Das Darknet - die virtuelle Welt, geschaffen vom DAEMON - es verändert die Welt. Und es verändert die Menschen. Das Amerika der realen Welt steht vor dem Zusammenbruch. Die Aktienmärkte wanken, der Dollar fällt ins Bodenlose, die Arbeitslosigkeit steigt rapide, das Leben wird unbezahlbar. Deshalb hat das Darknet regen Zulauf, lehrt es doch die community den Weg zurück und gleichzeitig vorwärts. Zurück zu den bleibenden Werten, zur Selbstversorgung, zu eher kleinen, demokratisch geführten "Kommunen" (auch wenn sie im Buch Holon heißen), jedoch vorwärts mit den Mitteln des Hightech-Zeitalters wie alternativen Energiequellen, neuen Fertigkeitsmethoden, alles basierend auf Nachhaltigkeit. Doch was macht die reale Welt? Sieht sie zu wie die eigene Zukunft zerbricht? Nein, sie wehrt sich. Sie versucht die verlorenen Schäfchen wieder heim in die reale Welt zu holen. Und das auf kranke, brutale und hinterhältige Art und Weise. Und sie versucht Kontrolle über den DAEMON zu erlangen um die Welt zu beherrschen. Und am Ende... showdown in Texas, aber bis dahin.. Spannung pur - auch wenn sich die Geschichte trocken anhört - sie ist es nicht!

Das ist die Grundstory, getragen von 5 Protagonisten, die schon aus dem ersten Buch bekannt sind. Und auch wenn die Charaktäre der Personen gleich bleiben, so bin ich dennoch überrascht, wie langsam und schleichend sich die eigene Meinung von "Gut" und "Böse" während der beiden Bücher wandelt. Und wie sehr ich die Antwort von unnamed_1 gut heiße. Was besagt das demokratische System? Alle Macht dem Volke. Wie sehen unsere Demokratien denn wirklich aus? Die Macht in den Händen weniger die zwar von vielen (oder wenigen+wenigen=Koalition) gewählt wurden und dann 4 Jahre lang über unsere Köpfe hinweg entscheiden. Daniel Suarez hat in DARKNET mit dem "brennenden Mann" einen faszinierenden Ausweg gefunden, die größte Macht den Vielen zu geben.

Fazit: Ein Thriller der Extraklasse teils technisch, teils science fiction, teils philosophisch und teils actionreich und vor allem SPANNEND und UNTERHALTSAM!
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. August 2014
Wie in meiner Rezension zu dem Vorgängerband "DAEMON" erwähnt, endete dieser mit einem Cliffhanger, um somit den Leser beinahe zum Nachfolgeband "Darknet" zu zwingen.
In "Darknet" hat sich die Zeit ein klein wenig weitergedreht und der DAEMON entwickelte sich immer mehr zu einer komplett neuen Weltordnung.
Das Leben findet in zwei Welten gleichzeitig statt: Der digitalen und der realen. Die neue aufstrebende Weltordnung findet sich auf dem Weg zu ihren Wurzeln wieder und die jeweiligen Zellen im Darknet verzichten auf weltumspannenden Handel zu Lasten der Armen und lediglich zum Nutzen der internationalen Geldströme.
Selbstredend, dass dies den bisherigen Machtinhabern nicht wirklich zur Nase steht. Somit entbrennt ein Kampf, der die vollständige Vernichtung oder aber die vollständige Nutzung des DAEMONS zur Folge haben wird.
Die Geschichte ist dabei weiterhin sehr spannend erzählt und man erkennt recht schnell, welche positiven Gedanken der Autor vor Augen hatte. Er versucht uns mit Hilfe seines gut durchdachten Hilfssystems wieder in Richtung Selbstverantwortung zu bringen und dabei auch Rücksichtnahme der Allgemeinheit zu nehmen.
DAEMON wirkte aber im Vergleich zu DARKNET mehr wie ein schnell geschnittener Actionthriller - in DARKNET versucht der Autor dafür im Gegenzug detaillierter auf die verschiedenen Strömungen und deren Protagonisten ein zu gehen.
Beides zusammen ist eine gelungen Geschichte mit einem sehr schönen, hoffnungsvollen Ende. Daniel Suarez schaffte es auch virtuos, diese beiden Welten durch Nutzung einer Datenbrille zu vermengen und somit befand man sich als Leser fast immer zugleich im Darknet als auch in unserer realen Umgebung; beides ist in dieser Zukunft nahtlos integriert und wirkt dabei aber trotzdem stimmig und durch die dargelegte Technik auch naheliegend, technisch möglich und somit sehr realistisch.
Ab und an verliert sich Suarez in technischen Einzelheiten, die jeden Computerkenner bei der Hand nehmen - gleichzeitig aber auch nicht technik-affine Personen verwirren könnte.
Alles in allem aber ein sehr interessant erzählter Plot, der aber nicht mehr an die Dramatik des Vorgängerbandes herankommt.
Ach ja: Man muss DAEMON vorab gelesen haben, um DARKNET überhaupt verstehen zu können - also ein echter Band 2, der keinerlei erneute Erklärungen zum Ersten aufführt.
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am 22. Dezember 2014
Den ersten Teil "Daemon" entdeckte ich vor kurzem auf dem Wühltisch. "Klingt interessant, nimm mal mit", so mein Gedanke. Jeder, der ihn kennt, wird nun bestätigend nicken, wenn ich sage, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. So viel Verwirrungen, Intrigen und Chaos. Wie kann jemand aus dem Reich der Toten all diese Dinge anstellen? Dass es funktioniert, wurde demonstiert. Der zweite Teil musste also sofort her, kaum, dass ich den ersten durch hatte.

Was soll ich sagen ... er übertraf meine Erwartungen!!! :D
Ich litt mit den Charas - auch mit Loki. Es wurde uns vor Augen geführt, wie sehr wir uns auf Computer und Technik verlassen, wozu Menschen fähig sind, um ihre Ziele zu erreichen. Aber uns wurde ebenso gezeigt, was eine Community aus Spielern erreichen kann, wenn sie nur zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Gemeinsam sind wir stark! Genau das erzählt dieses Buch und dass die Reise eines Einzelnen viele unterschiedliche Auswirkungen auf alle haben kann.

Normalerweise bin ich nicht so ein Cyber-Thriller-Fan und von dem Computer-Fachjargon habe ich bestenfalls die Hälfte verstanden. Auch bin ich nicht so ein Zocker wie die Spieler aus Darknet. Aber dieser Roman ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Ich kann beide Bände wärmstens empfehlen. Nie waren Thriller so spannend wie diese beiden.

Eines würde mich allerdings interessieren: was genau hat Lokis Spielfigur eigentlich mit seinen Opfern gemacht? "Hach, ich liebe meine Arbeit ja so!" lässt auf vieles schließen. Zwar kann ich mir meinen Teil denken, aber ich hätte es dennoch gern gewusst - vor allem, was den Major angeht.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und Frohe Weihnachten! ;)
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am 15. Juli 2013
Mir ist nicht ganz klar, aus welcher Intention die vielen Negativ-Bewertungen entspringen. "Blutrünstig"? Selbst viele Kindercomics sind brutaler. "Sprache"? Die Sprache ist griffig und läßt uns eintauchen in die Story - nicht nur als stiller Beobachter. Sie führt uns direkt ins Geschehen. Darüber hinaus führt sie uns vor Augen, wie wenig unser Gehirn wirklich braucht, um veränderte Realitäten als gegeben zu akzeptieren. Und die ebenfalls oftmals angeführten "esoterischen Elemente"? Sorry, doch ich konnte im gesamten Buch keinerlei esoterische Elemente entdecken. Nicht, wenn ich die beiden Bücher im Kontext gelesen und verstanden habe, wie mehrere Wahrnehmungsdimensionen sich überlagern. Oder ähnlich :D

"Darknet" ist die logische Fortführung des ersten Romans "Daemon". Spannend, griffig, fesselnd, logisch... Mir scheint, die Kritiker unter den Rezensionen hier fürchten sich vor der eigentlichen Kernbotschaft dieses Romanes: "Nehmt die offensichtliche Realität nicht sang- und klanglos als Wahrheit an, sondern hinterfragt sie." Und mal ehrlich: Suarez hat doch den Kern getroffen. Uns wird vorgesagt, was Wirklichkeit ist, wie wir zu leben haben, was wir glauben dürfen. Eigene Entscheidungen zu treffen ist uns doch gar nicht erlaubt!

Mit dem Darknet als surreale Wahrnehmungsrealität führt uns Suarez in vielfacher Hinsicht nicht nur vor Augen, welche technischen Möglichkeiten in Reichweite sind, sondern auch, wie sie bereits heute unser Leben vielfältig beeinflussen und formen. Sein Griff in die Trickkiste zeigt uns plastisch, wie anpassungsfähig wir sind - aber auch, welche Gefahren unser (indoktrinierter) Technik-Wahn für uns bereithält.

Ähnlich verhält es sich mit den angerissenen Kämpfen und Umwälzungen, welche sich auf psysischer Ebene im Roman zeigen. Nur wer blind durch's Leben läuft, wird leugnen, daß die im Roman aufgezeigten Probleme (z.B. die Passage in der Shopping-Mall mit den Finanzdaten der Besucher; die Probleme der Landwirtschaft; Ernährungsindustrie...) sehr wohl bereits den heutigen Gegebenheiten entsprechen. Desgleichen gilt für jene Bestrebungen, welche eine sinnvolle und nachhaltige Lebens- und Gesellschaftsform favorisieren: Sie werden auf die eine oder andere Art und Weise mundtot gemacht. Das alles und noch viel mehr ist bereits tiefste Realität.

Selbst mit Loki und dem NS-Offizier (KI-Charaktere) hat Suarez Personen geschaffen, welche uns vielfältig unsere eigenen und tiefsten Abgründe zeigen. Wer von uns hat nicht schon einmal solchen Gedanken nachgehangen? Allein über diese beiden Buchcharaktere könnten Psychologen ganze Romane schreiben. Suarez deutet zumindest oberflächlich mit diesen beiden Personen an, wie wechselhaft unsere Beweggründe sein können. Wir sind ein Produkt unserer Umwelt und unserer Gedanken.

Und auch der "Major" auf Seite der machtgeilen Wirtschaftsbosse ist unleugbar Realität. Vermutlich bereits, seitdem es den Menschen gibt. Der Major ist kein Produkt allein der heutigen Zeit. Über ihn gibt es nicht viel zu sagen.

Dr. Nathalie Phillips ist der intellektuelle Typ unserer Zeit: Hochintelligent und treu dem System - sprich unkritisch. Es wird alles geglaubt, was ihr vorgebetet wird. Auch alle anderen Charaktere im Buch finden ihr Äquivalent in uns. Doch lest und urteilt selbst. Vor allem: Denkt selber! Viel Spaß mit "Daemon" und "Darknet". Beide Bücher als Duo haben es verdient, sie im Schrank stehen zu haben und gelegentlich über ihren Inhalt nachzudenken.
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am 3. Februar 2016
Mir wurde "Daemon", was ich schon verschlungen hatte, von einem Arbeitskollegen empfohlen, der "Daemon" selbst auch schon sehr gut, allerdings recht technik-lastig hielt.
Wem es genau so ging: "Darknet" setzt den Fokus weniger auf die Technik, als auf die Gesellschaft und ist ein sehr gut durchdachter Nachfolge-Roman für "Daemon", der eine Richtung einschlägt, die man beim ersten Roman noch nicht erwartet hätte. Ich sage nur: Wirtschaftsimperien, wenige Reiche kontrollieren fast alles, was gibt es in einer Demokratie mehr zu melden, als kaufen&konsumieren und all paar Jahre eine Partei zu wählen?

"Darknet" ist ein Sci-Fi Roman (ist es überhaupt Fiction?), wie ich es mag: Eine Handlung in der Zukunft beschreibt eigentlich die Probleme der aktuellen Gesellschaft.
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am 29. Juli 2013
Für das Buch vergebe ich 6 Sterne, nein 7! Daemon und Darknet sind zwei unglaublich spannende und vielschichtige Bücher, die man unbedingt gelesen haben muss. Selten hat mich eine Geschichte so umfassend gefesselt und beeindruckt. Mit Spannung erwarte ich die Verfilmung der Story.
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am 22. August 2014
Zusammen mit dem Vorgänder Daemon ist dies hier nun zu meinem liebsten Roman geworden. Wenn man bedenkt, dass es sich um einen Techno-Thriller handelt und dementsprechend technische Begriffe zum Thema Software, Netzwerke, etcpp. eingestreut sind, dann ist sehr gut zu verstehen, mitreißend und unfassbar spannend. Zwischen den Büchern gibt es einen unerwarteten Bruch in der Darstellung des Daemon, auf den ich hier nicht genauer eingehen kann ohne zu spoilern, allerdings macht dies für mich auch einen großen Teil der Faszination aus. Die Art wie sich die Story und die Charaktere entwickeln ist großartig und verleiht der Geschichte eine derart große Tiefe, dass ich wünschte, es sei Realität. Der Doppelroman hat für mich Snowcrash als Lieblingsbuch wenn auch nicht abgelöst, so doch zumindest herausgefordert und einen weiteren ersten Platz errungen.
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am 23. April 2016
... 'Daemon' und meiner Meinung nach auch zwingend notwendig, um die Geschichte abzuschließen. Die beiden Bücher 'Daemon' und 'Darknet' bilden zusammen eine echte Science-Fiction Geschichte die fußend auf der aktuellen Technologie und mit nur sehr wenig Fiction (verglichen mit dem Warp-Antrieb oder ähnlichem) ein Szenario schafft, welches vielleicht einmal wirklich so ähnlich Realität werden könnte und teilweise schon ist. Dabei sind die Bücher kurzweilig geschrieben, besitzen Helden und sogar eine kleine Liebesgeschichte. Allerdings sind mir einige Szenen etwas zu gewalttätig gewesen. Der Schluss findet auch einen intelligenten Abschluss für einige Fragen rund um Pete Sebeck. Ich habe die Bücher schon einige Mal empfohlen. Vielleicht wird manchem Leser, mancher Leserin durch das Lesen der Bücher klarer, welche Probleme momentan in der westlichen Gesellschaft existieren und auf was wir achten müssen, um ihnen in naher Zukunft begegnen zu können.
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