Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic festival 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
105
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. August 2013
Man muss keine Leidenschaft für den Pferderennsport besitzen, um diesen Film zu mögen. Wie eigentlich jeder Film aus dem Hause Disney ist dieser Film auf handwerklich höchsten Niveau: nicht belehrend, nicht langweilig, nicht zu pathetisch. Eine tolle Unterhaltung für die Familie - und das zumal mit durchaus feministischen Anklänge (Frau findet sich, in dem sie sich von ihrer Familie emanzipiert etc.). Das würde kein Film aus Deutschland fertigbringen, denn dazu haben die Deutschen weder die Regisseure, noch die Schauspieler - und am allerwichtigsten - die Filmlandschaft. Was aber diesen Film - aus der Sicht eines Pferderennsportliebhaber - so einmalig macht, die die fantastische szenische Darstellung von Secretariats historischem Sieg in Belmont 1973. In der Tat glaube auch ich, dass an diesem Tag kein Pferd auf der Welt Secretariat hätte schlagen können. Es war als ob Secretariat ein eigenes Rennen läuft. Ganz sicher ist dieses Rennen eines der großen sportlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Die anderen Pferde an diesem Tag waren keine Mähren, das waren alles Weltklassepferde. Daher auch der Mythos um Secretariat. Wenn man ein Pferd wie Sham 31 Längen hinter sich läßt, dann ist das ein Wunderrennen. Beltmont 1973 war der Tag an dem Secretariat, dieser große Kämpfer, in die Ewigkeit geritten ist. Die filmische Umsetzung dieses Rennens ist ein Meisterwerk. Ich habe diese Sequenz nun wieder und wieder geschaut - für den jeden der diesen herrlichen Sport liebt, ist diese Sequenz ein Genuß, ein Fest. Große Rennpferde wie Secretariat, Fraenkel, Nijinksy und andere sind etwas ganz besonderes. In einer gewissen Weise sehr dem Menschen ähnlich - in der Weise wie sie kämpfen und über sich hinauswachsen können. DAS zeigt der Film meiner Meinung nach in ganz hervorragender Weise. Eine herrliche Werbung für den Pferderennsport. Und sollte Gott oben im Himmel oder wo auch immer jemals reiten, dann - dessen bin ich gewiss - wird er auf Secretariat reiten.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
BLU-RAY / DVD:

Die Bild- und Tonqualität ist bei beiden Medien gemäss der Auflösung hervorragend und die Verpackung ist die übliche.

Freigabe: FSK o.A.
Laufzeit: ca. 117 Min.
Bildformat: 2,35:1 (anamorph / 16:9)

Tonformat: DVD: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Blu-ray: Deutsch (DTS 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch,Englisch,Englisch für Hörgeschädigte,Französisch,Türkisch

FILM:

Randall Wallace den man zuletzt von WIR WAREN HELDEN mit Mel Gibson kennt hat hier in Zusammenarbeit mit Disney ein sehr konservatives, aber gutes Drama alter Schule vorgelegt. Der Pferderennen Teil ist zwar vermeintlicher Kern der Story, tritt aber nicht so in den Vordergrund wie man es von dem Titel vermuten könnte. Das Pferd mit dem seltsamen Namen "Secretariat" gab es wirklich und es hatte und hat noch heute nach ca. 40 Jahren eine Reihe von Rekorden inne.

Chenery (Diane Lane) ist nach dem Tod Ihrer Mutter Ende der 60er Jahre neben Ihrer Rolle als vierfache Mutter einer Familie mit anstrengenden Kindern und dementem Vater nun auch noch als Businessfrau gefragt um den Stall am Leben zur erhalten und erfolgreich zu sein. Zunächst feuert sie unter viel Riskio den alten Trainer und sucht einen risikoreichen Jockey aus. Mit Glück und Gefühl setzt sie auf das richtige Pferd welches mit dem richtigen Trainer Lucien (John Malkovich) zum oben genannten Superstar wird und auch sie blüht trotz der Mehrfachbelastung und diverse Rückschlägen auf und geniest den Erfolg.

Diane Lane spielt diese Erfolgsstory schon fast zu souverän und märchenhaft verspielt denn anfangs gelingt ihr fast alles und sie trifft fast nur einsame aber perfekte Entscheidungen. Sie braucht zum Beispiel nur dem kranken Pferd zuzureden und schon ist die Krise überwunden und er gewinnt wieder klar das nächste Rennen. Ihre Vorzeigefamilie mit Mann der Anwalt ist und den gebildeten und höflichen Kindern tritt dabei weitgehend in den Hintergrund.

Der Film vermeidet allzu banalen Disney Kitsch und setzt auf ein auch für Jugendliche und Kinder ohne Altersbeschränkung geeignetes Pferdedrama mit unterschwelligem Märchencharakter. Disney-mässig ist nur die Musik die in den entsprechenden Szenen doch sehr dramatisch-schwülstig und überemotionalisiert-getragen darherkommt. Im Mittelpunkt steht dabei gesellschaftlich die gebildete amerikanische Familie mit vornehmlich konservativen Werten und Zielen. Die Handlung ist mehr mit dem Zurechtkommen von Chenery mit der Situation und dem damit verbundenen Geschäft- und der Erfolgsstory beschäftigt als mit dem Renngeschehen selbst was in keiner Weise dem Film schadet.

Für puristische Pferdefilm- und -sportfans die die Hintergründe und den Sport selbst in allen Details erleben wollen ist der Film deswegen nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Die Rennen werden bis auf das Grande Finale gerade so lange am Start und Ende gezeigt wie es für die Handlung notwendig ist. Dies geschieht aber in wundervoll kräftigen und dynamischen Aufnahmen dieses schnellen Sports aus allen Winkeln.

Davon abgesehen gibt es leider kaum ruhige Aufnahmen und Kamerafahrten ausserhalb des Rennplatzes über diese so sensiblen und prachtvollen Tiere. So baut die Hauptdarstellerin nicht wirklich eine zum Zuschauer transportierte emotionale und nachhaltige Beziehung zu den Pferden auf, sondern spricht diese meist nur kurz vor oder nach den Rennen - einem menschlichen Dialog gleich - an. Das ganze gipfelt natürlich in den "Final Race" mit dem ultimativen Herausforderer und wer Disney kennt kann sich denken wie das Finale ausgeht und wer triumphiert. Dies wird noch mit schöner gospelartiger emotional getragener Musik und starken Zeitlupenaufnahmen in perfekter Form zu Ende geführt.

Trotz dieser primär einfach strukturierten Story unterhält der Film in leicht-beschwingter guter altmodischer Art. Hervorzuheben ist John Malkowich als skuriler Trainer der in seiner leider überschaubaren Rolle dem sonst ansonsten sehr konservativen Film immerhin noch eine aufgelockerte und subtil-ironische Note verpasst. Sehr ausgefallen und eigenwillig ist seine Kleidung, mal in Pink und Karos, mal grün mit rotem Hemd und mit orangener Bono-Brille.

Sicherlich sind manche Dialoge wirklich sehr einfach gestrickt und über allem hängen banale moralische Themen wie "Du sollst nie aufgeben" oder auch "Leistung lohnt sich" und die Pferderennen selbst stellen leider mehr eine Projektionsfläche wertkonservativer Herrenmenschen für ihre vermeintlich überlegene Position in der Gesellschaft dar. So geht es natürlich insbesondere um Geld dabei und um besonders gut und erfolgreich auf den begleitenden Galaabenden auszusehen und den Kindern die bestmögliche Ausbildung zu finanzieren. Es geht aus einer Metaebene betrachtet weniger um das Pferd und seine Natur an sich, sondern um das Geschäft drumherum und dass sich die Besitzer im Schatten dessen Wildheit sonnen um so von dessen Eigenschaften ob der eigenen Durchschnittlichkeit zu partizipieren.

Wenn man aber fähig ist zu abstrahieren und wer mal so richtig übersättigt ist von Zukunftsstories, Comichelden, kruden Geschichten, Skandalen, Arthouse Kino, Blutschlachten und CGI-Effekten und auch traditionelle Dramas noch mag, der ist mit SECRETARIAT in hochwertiger und auch zeitlich authentischer Ausstattung bestens bedient. Die Ausstattung der Blu-ray/DVD ist die übliche und Bild und Ton sehr gut. Bei den Pferderennen selbst wird der Ton zwar schön dramatisch aber auch so laut, dass man leider die Lautstärke etwas runterregeln muss.

4/5 Sternen (unter Bezug auf altmodisch-solide Unterhaltung im positiven Sinne)
22 Kommentare| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2011
Der Film ist für Pferdefans wie gemacht. Ich kannte diese wahre Story von Secretariat bislang nicht. Der Film ist optisch sehr schön umgesetzt, mit vielen bekannten Gesichtern in Haupt- und Nebenrollen. Daraus wurde aber viel zu wenig gemacht, die Protagonisten und auch die Story hätten mehr Tiefe möglich gemacht, zudem kommt das Hin-und-Her von Penny zwischen Pferden und Familie irgendwie zu kurz und zu problemlos rüber. Die DVD selbst verfügt über einige Extras (für meinen Geschmack leider zu wenige: Interviews und gestrichene Szenen). Leider, und das kritisiere ich hier am meisten, wird die unglaubliche Leistung von Secretariat viel zu wenig zum Ausdruck gebracht. Erst durch nachträgliches Googlen wurde mir bewusst, dass die Zeiten der 3 Rennen des Triple Crown bis heute nie mehr unterboten wurden, d.h. Secretariat hält heute noch mehrere Weltrekorde. Auf einer All-Time-Liste der besten Rennpferde ever liegt er auf Platz 2. Im Film werden einige Presseinterviews gezeigt, man hätte diese so wichtigen Infos also problemlos einbauen können, stattdessen wird nur immer wieder der cholerische Besitzer von Sham gezeigt.

Fazit: Ein schöner Film über ein legendäres Pferd, dessen Leistungen aber zu wenig gewürdigt werden.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2014
Eine tolle Verfilmung eines Pferdes, das wirklich gelebt hat. Es hat mich gepackt und in Erstaunen versetzt, das so ein Geschöpf wirklich gelebt hat. Ein Ausnahmepferd und keine Disney-Phantasie. Sekretariat (Big Red) hat mich noch lange in Gedanken beschäftigt Er ist 19Jahre alt geworden und musste erst wegen einer schweren Huferkrankung eingeschläfert werden. Er hat über 600 Nachkommen gezeugt, die aber alle nicht an ihn herangekommen sind. Es hat sich später gezeigt, dass er ein 3 mal so großes Herz hatte wie andere Pferde. Er wurde Pferdeuntypisch im Ganzen beerdigt und es wurde eine Statue in Lebensgröße von ihm aufgestellt. Ich zolle diesem Pferd Respekt!
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2013
Als regelmässiger Rennbahnbesucher bin ich meistens von den Walt Disney filmen enttäuscht. Meist werden die Rennen wenig glaubhaft dargestellt: Das Superpferd gewinnt mit 30 Längen Vorsprung - jeder "Fachmann" weiß, dass dies bei den Spitzengaloppern so gut wie nie vorkommt.

Auch in diesem Film wird im letzten Rennen die Überlegenheit von Secretariat so dargestllt: ...und führt mit 10 Längen...und führt mit 20 Längen...und führt mit 30 Längen...

Enttäuscht denkt man, dass hier mal wieder übertrieben unrealistisch und mit dem unvermeidlichen amerikanischen Pathos ein Kinofilm produziert wurde.

Der Aha-Effekt trat bei mir jedich ein, als im Abspann der Original Rennfilm in Schwarzweiß gezeigt wird und erstaunlicher Weise muss ich feststellen, dass das Rennen im Spielfilm 1:1 umgesetzt wurde. Beeindruckend!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. September 2015
Ich war überrascht, dass es ein Disney-Film war. Hab ich 2010 leider nichts von diesem Film mitbekommen und bin jetzt durch Zufall darauf gestoßen. Eine starke Diane Lane in den 70er Jahren. Überhaupt nicht übertrieben kitschig, wie man es von vielen Disney-Filmen denken könnte. Tolle Bilder, tolle Story, tolle Musik und tolle Schauspieler - u.a. mit einem aberwitzigen John Malkowitsch. Nach einer wahren Geschichte. Wer Disney und Pferdefilme mag, sollte diesen nicht verpassen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2016
Ich fand den Film super. Obwohl ich kein Rennsport Fan bin, da ich es schade finde, wenn Pferde schon so früh geritten werden. Der Film hielt sich, soweit ich es beurteilen kann, auch an die wahren Begebenheiten. Die Schauspieler waren gut, der Humor kam nicht zu kurz und ein paar Gänsehaut Szenen waren auch dabei.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2014
Ich finde diesen Film echt klasse. Ich habe ihn mir schon mehrmals angeguckt und trotzdem fiebere ich immer noch mit, vor allem Schluß, bei diesem Rennen, dem Belmont-Stakes. Und ich finde, es kommt in dem Film sehr wohl rüber, warum Secretariat eine Legende wurde. Und vor allem die Pferde, die Secretariat darstellen, sind super, es sind nämlich Nachkommen von Secretariat und Nachkommen von Bold Ruler, seinem Vater. Wahrscheinlich wurden ganz bewußt Nachkommen von Secretariat und von seinem Vater genommen, wegen der Ähnlichkeit mit dem echten Secretariat. Nur ein Pferd sieht anders aus, im Gesicht, aber das stört mich überhaupt nicht.Secretariat - Ein Pferd wird zur Legende
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2014
Klar ist er emotional, und das Pferd steht nicht mal im Hauptfeld. Aber die Geschichte drum herum ist einfach schön erzählt. Zumal die Züchterin und Besitzerin dieses Ausnahmepferdes den Film mit Rat und Tat unterstütz hat. Beeindruckt hat mich das die Pferde die Sekretariat darstellten entweder Nachkommen oder Geschwister sind.
Diane Lane legt eine gute Darstellung von Penny hin und John Malkovich…. ist John Malkovich :) ich mag ihn einfach.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist der Jockey im Film ein ganz echter - was das ganze noch authentischer macht für mich.
eine Wahre Geschichte wunderschön erzählt mit tollen Bildern.
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2014
2012 sahen mein Mann und ich diesen Film auf unserer Hochzeotsreise auf der Queen Mary 2. Er hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen, ihn uns irgendwann auf DVD zu kaufen. Nun war es soweit und wieder begeisterte er unsere Herzen. Dieser Film um eine wundervolle Frau, die sich aufmacht, in einer bisherigen Männerdomäne Fuß zu fassen und um ein Pferd, was einfach nur der Hammer ist. In wundervollen Bildern und Stimmungen wird eine wahre Geschichte erzählt, die unglaublich erscheint, aber eben tatsächlich passiert ist. Ich kann den Film jedem empfehlen, der Pferde mag, der gern Geschichten mit Happy End mag, der wahre GEschichten mag und auch für alle, die toll in Szene gesetzte Filme schätzt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken