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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
8
4,6 von 5 Sternen
Hyperion
Format: Kindle Edition|Ändern


am 23. April 2015
Man fragt sich, wie jemand einfache Worte aneinander reihen kann, so dass sie wie fortlaufende Botschaften sind über die man denken kann und soll. Wie tiefsinnig und gleichzeitig einfach. Dieses Buch ist ein Juwel, ein Kleinod, eine Denkschrift - zu lesen wie ein alter Port. Langsam und schluckweise genießen.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Februar 2013
Dieses Buch ist sicher schwere Kost. Ich habe es gekauft, weil mich manche Passagen sehr interessiert haben und dich als Zitate hier und da einmal gelesen habe und wollte nun einmal das ganze Werk besitzen.
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am 31. Juli 2011
Was mich in jungen Jahren bei Hölderlin abgestossen hat, waren die vielen Ach`s, Oh`s und Weh`s, d.h. das scheinbar (!!!) ständige Beklagen der persönlichen Befindlichkeit und gleichzeitige Anklagen der gesellschaftlichen Umstände als Verursacher der individuellen Lage.

Erst die Rezitation von Heinz Bennent aus dem Hyperion  verschaffte mir im patriarchalischen Alter (von 70) einen befriedigenden, konstruktiven Zugang zu Hölderlin.

Die erste Erkenntnis dabei war, dass die Analyse der gestörten Beziehung zwischen individuellem und kollektiven Bewusstsein und damit der Ursprung der Ach's und Weh`s geradezu das spezifische Thema von Hölderlin ist. Und er hat sogar eine Antwort gefunden: >der Eremit in Griechenland< d.h. wie aus einem Schwärmer also aus einem intellektuell und gefühlsmässig herumstreunenden Sucher, ein beständiger Finder wird. Als ein solcher Eremit verbrachte Hölderlin in Deutschland die zweite Hälfte seines Lebens.

Verständnis und Gefühl lassen den Menschen nur bis zu einem gewissen Grad reifen, die entgültige Reifung geschieht durch das Da-Sein, durch das Leben selbst. Schreiben und Reden, Analyse und Synthese führen ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weiter, weil das Leben bereits Ganzheit ist. Das ist die inhaltliche Konsequenz >des Eremiten in Griechenland<.

Wann aber ist dieser Punkt erreicht, wo das Leben als Ganzes erfasst wird und nicht zerstückt? Auf diese Frage gibt die Besonderheit der Hölderlin- Lesung von Heinz Bennent eine Antwort; und das ist zweite Erkenntnis.
Hölderlin hat in Heinz Bennent einen Resonanzkörper gefunden oder wie Peter Härtling auf der CD-Hülle zitiert wird: >Mit seinem Hyperion hat mir Heinz Bennent vorgeführt, was es bedeutet, wenn eine Stimme verkörpert wird, wenn Dichtung ihren Körper findet.<

Was also zu den Inhalten hinzukommen muss und was Inhalte erst weiter transportiert, ist die wechselseitige Resonanzfähigkeit zwischen Individuum und Umgebung; nur dann gibt es die wechselseitige Bereicherung.

Damit aber jeder einzelne diese Resonanzfähigkeit besitzt, muss sein Körper eine bestimmte Chemie aufweisen oder, wie es Platon formulierte, bestimmte innere geometrische Strukturen, die deshalb heute als Platonische Körper bezeichnet werden; es gibt exakt fünf solche Körper.

Die ausgewogene innere Geometrie, die die Resonanzfähigkeit zwischen individuellem und kollektiven Bewusstsein ermöglicht, wird von der modernen Physik als Supersymmetrie bezeichnet und führt auf genau 5 Spin-Felder, durch die das einheitliche Feld des Bewusstsein, der innere Kern jeder Individualität, mit der gesamten äusseren Welt in Resonanz steht.

Zur praktische Verwirklichung dieser reibungslosen Abstimmung von Individuum und Kosmos gibt es eine Reihe von Methode, die aber nicht innerhalb der Literaturwissenschaft zu finden sind, die bisher Hölderlin allein für sich in Anspruch nimmt, sondern nur in einer vollständigen Wissenschaft vom Leben (Stichwort: Ayurveda).

Abschliessend sei erwähnt, dass der Titel dieser Rezension in Anlehnung an das Hölderlin-Gedicht >Hälfte des Lebens< gewählt wurde, um anzudeuten, dass der >Eremitenzustand<, um den es geht, nicht ein weltabgewandter, menschenfeindlicher Zustand ist, sondern die >bessere Hälfte< d.h. die alles nährende Singularität unbegrenzten Bewusstseins.
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lass Dich überaschen, verlass Dich nicht auf Rezensionen und Ergüsse anderer Leser! frage wer war Hölderlin? frage ob Du Dich einlassen willst auf den Reichtum seines Werkes...lies es selber und hab eine eigene Meinung
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am 30. April 2015
Und heute vielleicht aktueller als jemals zuvor. Nicht leicht zu lesen, nicht leicht dranzubleiben, aber... Es lohnt sich doch sehr!
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am 23. November 2012
schneller download, gut auf dem kindle lesbar und nicht zu vergessen: kostenlos und sehr gute Suchfähigkeit im Text! Bin beeindruckt!
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am 20. November 2013
Die Soldaten des 1. Weltkriegs sind teilweise mit einer Hyperion-Ausgabe - natürlich gedruckt - im Tornister in die Schützengräben von Verdun gezogen. Wir haben es da leichter: Einfach die Digitalausgabe auf den Kindle laden - und ab geht's in den Urlaub.
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am 23. März 2012
Sicher, die Briefe Hyperions an den Empfänger Bellarmin, angeblich mit dem deutschen Volk identisch, sind in ihrer hemmungslosen Griechenlandschwärmerei in der damaligen politischen Situation, der Zeit nach der französischen Revolution, prinzipiell nicht ohne Interesse. Wer würde - insbesondere in der historischen Konstellation - keine Begeisterung für Kultur und Philosophie des alten Griechenland zeigen wollen?
Allein, der Schluck aus der Griechenpulle gerät Hölderlin sprachlich allzu sehr aus den Fugen. Die alten griechischen Dichter und Philosophen hätten sich im Grabe umdrehen müssen, hätten sie sich diesem Schwulst und diesem Pathos, das nicht von entsprechendem inhaltlichen oder gedanklichen Unterbau gestützt wird, ausgesetzt. Sicher finden sich auch in Hyperion recht kluge Sätze wie "Das macht uns arm bei allem Reichtum, dass wir nicht allein sein können ..." oder "Hohe Worte, wenn sie nicht in hohen Herzen wiedertönen, sind sie wie ein sterbend Blatt, das in den Koth herunterrauscht".
Man kann auch politische Kommentare zur Zeitgeschichte finden wie "Ein Volk, wo Geist und Größe keinen Geist und keine Größe mehr erzeugt, hat nichts mehr gemein mit andern, die noch Menschen sind".
Mag sein, dass es solche Sätze sind, die den Ruf des Werkes begründet haben, es gibt einige Stellen, an denen man etwas von literarischer Größe zu ahnen meint, und das ganze mag seine literaturhistorische Bedeutung haben, es wird aber durch die verdrehte und pathosüberladene Sprache derart vernebelt, dass auch mir als eigentlich willigem Leser die Sinne schwanden und sich immer stärkerer Unmut in mir ausbreitete. Ich muss daher in diesem Fall gestehen, dass ich nur einen Teil des Werks geschafft habe. Für mich für heutige Verhältnisse ein eher langweiliges und -atmiges Werk, dessen gedankliche Tiefe nicht mal an ein paar Sätze der vorrevolutionären französischen Philosophen heranreicht und dessen vollständiger Konsum wahrscheinlich den vorherigen Genuss von einigen Ouzos voraussetzt.
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