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am 6. Dezember 2011
...wenn es um Dich ging?" Barney(Paul Giamatti) mag ein toller Hund sein, aber gegenüber Miriam(Rosamund Pike), der Liebe seines Lebens, würde er niemals lügen. Frei nach der Novelle von Mordecai Ritchler nimmt uns Regisseur Richard J. Lewis über 36 ereignisreiche Jahre mit in Barneys Leben. Die werden dabei zur One-Man-Show von Paul Giamatti; der eben kein x-beliebiger Schauspieler ist, sondern ein ganz Großer seines Fachs. Um mir das klarzumachen, brauchte es nicht erst den Golden Globe, den er für seine Rolle erhielt. Wer in der Lage ist Minnie Driver, Rosamund Pike und Dustin Hoffman in Paraderollen Paroli zu bieten, dem gilt meine Hochachtung. Mit Hilfe einer fantastsichen Maske schafft es Giamatti, dass wir ihm jedes der 36(verfilmten) Jahre seines Lebens ohne Wenn und Aber abnehmen; egal ob er als 30jähriger Lebemann durch die Gassen Roms tänzelt oder als schwer kranker 66jähriger kaum noch auf die Beine kommt.

Barneys Frau Miriam(Rosamund Pike) ist weg. Er stellt eine beginnende Demenz fest und versucht, die Fäden seines Lebens noch einmal zu ordnen. Dabei erinnert sich Barney zurück. Was war das für ein Leben! 1974 heiratet er zum ersten Mal in Rom. Seine Frau bringt sich kurze Zeit später um. Dann angelt er sich die Millionärserbin Mrs.P(Minnie Driver) und verliebt sich auf der eigenen Hochzeit unsterblich in Miriam. Auch Ehe zwei geht in die Brüche und ganz nebenbei wird Barney verdächtigt, seinen besten Freund Boogie(Scott Speedman) ermordet zu haben, weil er ihn mit Mrs.P im Bett erwischte. Aber es gibt keine Leiche, und somit auch keinen Mord. Jetzt ist der Weg frei für Miriam. Die große Liebe hält Einzug in Barneys Leben. Mit ihr Ehe Nummer drei, zwei Kindern, einem Job als Produzent der Filmfirma "Total überflüssige Produktionen" und irgendwie allem, was sich Barney jemals wünschte. Dazu die Nähe zu seinem geliebten Vater Izzy(Dustin Hoffman), einem Ex-Cop,der unglaublich peinlich sein kann und den Barney doch so sehr vergöttert. Aber nichts davon hat Bestand. Miriam entfernt sich von ihm, der Cop O'Hearne sitzt ihm im Nacken, weil er immer noch glaubt, Barney sei ein Mörder und die Krankheit nimmt Schritt für Schritt mehr von Barney Besitz. Zeit für eine Abrechnung mit dem Leben. Und was für eine...

Lass sie alle schreiben was sie wollen. -Barneys Version- ist ein hervorragender Film. Ganz großes Kino im Old-School-Stil, dass alles was das Medium Film über Jahrzehnte so erfolgreich hat werden lassen, vereint. Ein starkes Drehbuch, überraschende Momente, große Gefühle und eine Riege von Schauspielern, die ihr Geschäft brilliant beherrschen. Nicht zu vergessen natürlich diese wunderbare Liebesgeschichte zwischen Barney und Miriam. Dabei kommt Richard J.Lewis ohne schnelle Schnitte oder einen aufdringlichen Soundtrack aus. Er lässt die Bilder, die Story und die Schauspieler für sich sprechen. Das reicht vollkommen aus, um Zuschauer wie mich komplett in den Bann zu schlagen. Ob das bei ihnen auch klappt? Probieren sie es aus. Wenn sie filmtechnisch nur ein wenig so ticken wie ich, kann ich ihnen schon jetzt zwei Stunden großes Kino versprechen. Absolut empfehlenswert!
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am 1. Februar 2013
Barney Panofsky (Paul Giamatti) ist ein Zigarre rauchender Säufer, dem nicht mehr viel vom Leben geblieben ist. Als nun sogar sein Erzfeind ein Buch veröffentlicht und ihn des Mordes bezichtigt, erzählt er die Wahrheit – jedenfalls seine Version der Wahrheit. In Rückblenden wird man Zeuge seiner ganz persönlichen Geschichte.

Ich bin zwar kein Freund von Rückblenden-Erzählungen, aber die Wandlung vom anfänglichen Unsympathen zum liebenswerten Loser ist große Klasse. Giamatti ist die Idealbesetzung des tragikomischen Charakters Barney Panofsky. Aber auch die restliche Besetzung ist fantastisch und spielt zum niederknien gut, allen voran Dustin Hoffman als stets ratgebender Vater.

Die Geschichte geht gegen Ende echt zu Herzen, ohne dabei zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Für mich ganz klar einer der besten Filme des Jahres 2011. Ich bin selten begeistert, aber das ist ganz großes Kino! Ein echter Geheimtipp vor allem zu dem Preis! Um kurz auf die Qualität der BR einzugehen - die ist Spitze!
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am 2. März 2014
Anfangs bin ich skeptisch an den Film herangegangen, aber letztendlich muss ich sagen, es ist ein wirklich sehr großartiger Film und hat mich positiv beeindruckt. In wechselnden zeitlichen Vor- und Rückblenden werden hier die schicksalhaften Lebensjahre eines Mannes aufgezeigt, der äußerlich oft als raubeinig erscheint, jedoch, wie sich am Ende zeigt, innerlich ein gutes Herz hat. Der Film ist zum Teil mit Humor bespickt, regt viel zum Nachdenken an und zeigt vor allem am Ende sehr starke emotionale Facetten auf. Der Film ist mit vielen hochkarätigen Filmstars besetzt, wie Dustin Hoffman, Rosamund Pike, Scott Speedman, Bruce Greenwood, Mark Addy, Minnie Driver um nur einige zu nennen, die hier alle eine großartige schauspielerische Leistung ablieferten. Zudem bekommt am Ende nicht nur der Hauptdarsteller, sondern auch der Zuschauer eine interessante Antwort auf die Schuldfrage des Hauptdarstellers, die ihn selbst jahrzehntelang begleitete. Also ich kann den Film wirklich sehr empfehlen. Einfach mal bis zum Schluss ansehen, es lohnt sich!
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am 3. Juli 2012
und das bei 'Nebendarstellern' wie Dustin Hoffman oder Minnie Driver, das ist schon eine Meisterleistung. Seit 'Sideways', einer meiner Lieblingsfilme, steht Paul Giamatti bei mir sowieso hoch im Kurs, da 'verzeiht' man auch gerne die eine oder andere 'Länge'. Der Film ist keineswegs langweilig, er hat nur eine sehr ruhige Erzählstruktur, und belohnt mit außergewöhnlich schrägen, humorvollen Szenen. Für mich auf alle Fälle ein Film zum 'Nochmalsehen'. Die Blu-Ray Qualität ist sehr gut, wenngleich das hier aber eher eine untergeordnete Rolle spielt, es gibt auch leider nur ein kurzes 'Making-of', da wäre mehr drin gewesen, aber insgesammt eine Empfehlung.
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am 11. Februar 2016
Schauspieler, Ausstattung und Photographie sind gelungen, können aber nicht über das grosse Manko des Films hinwegtrösten: Er erzählt umständlich und langatmig eine Geschichte, die einfach uninteressant bleibt. Die fiktive Biographie eines nicht sonderlich sympathischen Zeitgenossen versandet in der oberflächichen Schilderung seiner drei gescheiterten Ehen. Die Ursachen oder Motive für sein selbstzerstörerisches Handeln bleiben im Dunkeln, nicht einmal der Versuch einer Erläuterung wird da unternommen. Der Film gibt sich damit zufrieden, die Schwächen des Protagonisten als 'menschlich' zu feiern und verzichtet damit auch noch auf den letzten Anschein von Anspruch. Muss man nicht unbedingt gesehen haben, zumal das Erzahlen ohnehin nicht die Stärke der Regiearbeit ist.
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am 19. Juli 2012
Wie schon zuvor in SIDEWAYS, AMERICAN SPLENDOR und WIN WIN überzeugt die darstellerische Leistung Giamattis
auf ganzer Linie. BARNEY's VERSION ist ein sehr gut gemachter Film über das eigenwillige Leben des Barney Panofsky,
sowohl amüsant als auch bewegend. Sämtliche Schauspielerleistungen überzeugen.
Ton- und Bildqualität sind tadellos.
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am 12. Februar 2013
Ein verfilmter Lebenslauf eines jungen und aufstrebenenden Filmproduzenten namens Barney Panofsky. Ein schlüssige und interessante Idee deren Umsetzung vortrefflich gelungen ist. Ich habe diesen Film vor einiger Zeit im Kino gesehen und ihn mir dann nochmal auf DVD gekauft. Es ist wirklich schön zu sehen, wie Paul Giamatti diesem Charakter Leben einhaucht und ihn über die Lebensphasen hinwege stehts eine eigene Klangfrabe verleiht. Schauspielerisch kann der Film voll und ganz punkten. Die Spannung verlagert sich hier auf die Lebensumstände eines Mannes, der versucht stehts alles richtig zu machen. Ein Film so wie das Leben, mit seinen Höhen und Tiefen. Bessesen von der Liebe und dem Alkohol nach dem Wunsch der Anerkennung und dem Respekt. Das Leben eines "normalen" Menschen so heraus gestellt, dass man sich wünscht es besser zu machen. Bedrohlichen Umständen wie Mord und Betrug, die der Geschichte einen diskreten Spannungsrahmen verleihen. Doch auch die Ursache für den Werdegang des Protagonisten ist.

Ich würde diesen Film als besonderse Wertvoll bezeichnen, da er vom Leben und deren Hürden erzählt, und so die Erfahrungen an eine jüngere Generation weiter geben kann. Auch wenn die ein oder andere Wendung für einen unterhaltsamen Hollywood Streifen etwas zugespitz plaziert wurde, ist er dennoch realistisch und das macht ihn so echt.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. April 2013
Barney Panofsky ist ein Endsechziger, der als Produzent von Soap Operas zu Wohlstand gekommen ist und uns zunächst als energischer und leicht zynischer Macher präsentiert wird. Die Story setzt in dem Moment ein, als ein ehemaliger Polizist in einem Erinnerungsbuch Barney eines Mordes bezichtigt, der allerdings nie aufgeklärt werden konnte. Barney ist getroffen und beginnt zu erzählen, 'wie es wirklich gewesen ist'. Die filmische Rückblende holt weit aus, und es zeigt sich schnell, dass das Thema des vermeintlichen Mordes für Barney gar nicht im Mittelpunkt des Interesses steht. Seine Lebenserzählung kreist, wie zunehmend deutlich wird, um Miriam, die Frau seines Lebens. Sie tritt ausgerechnet während der Feier zur Hochzeit von Barney und seiner zweiten Frau in dessen Leben. Schlagartig bekommt Barneys bis dahin sehr chaotische Lebensführung ein Ziel und Ordnung. Seine Wünsche erfüllen sich: die Ehe mit Miriam, zwei Kinder, beruflicher Erfolg. Trotzdem warten noch tragische Ereignisse auf Barney. Der Tod seines Freundes Boogie, der Anlass für den Mordverdacht ist, klärt sich zwar überraschend auf, aber zu dem Zeitpunkt ist diese Frage schon längst nicht mehr so wichtig.

Richard J. Lewis' überaus intelligenter Film nach dem Roman von Mordecai Richler beginnt als aufgedrehte, recht laute Farce und endet als melancholische Tragikomödie. Dass wir am Ende nicht so genau wissen, wie weit wir dem Wahrheitsgehalt von Barneys Lebenserzählung (Barneys Version) wirklich vertrauen können, ist keine billige Flucht ins bloß Subjektive, sondern eine Aufforderung, über die Frage nachzudenken, was denn unser Leben überhaupt als Einheit zusammenhält. Die Regie dieser kanadischen Produktion ist angenehm unauffällig, das Schauspielerensemble überzeugt durchweg. Paul Giamatti glänzt als Barney in allen Phasen von dessen Leben. Dustin Hoffman agiert als Barneys Vater gänzlich ohne Starallüren in der zweiten Reihe. Ein unbedingt empfehlenswerter Film!
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am 15. Dezember 2012
Paul Giamatti bekam für die Tragikomödie aus 2010 als bester Hauptdarsteller einen Golden Globe.

HANDLUNG

Barney Panofsky (Paul Giamatti) blickt, soweit er es in einem klaren Zustand kann oder er früher einen hatte, auf sein intensives Leben zurück. Drei Ehen, der ewige Geschäftsmann mit undurchsichtigen und aufregenden Deals und für sich selbst die ewige Suche..., wonach genau? Ausgelöst wird dieser Rückblick, durch ein Buch, das ihn als Mörder an seinem besten Freund beschuldigt.

MEINUNG

Der Film geht sehr ins Detail, lässt vieles wirken. Er bietet das Leben eines Mannes, der vor allem immer Vollgas gab, vielleicht gerade deswegen, weil er zwar viele, aber keine entscheidenden Talente hatte, außer immer alles zu geben, immer im Extrem zu leben. Dass er dann doch noch in ein höheres Alter kam, wundert. Ungesunder Lebensstil und Aufregung für genügend Herzinfarkte. Dazu war er rücksichtslos und erst spät mit der Erkenntnis gesegnet, was Liebe bedeutet oder ist. Und letztlich auch Anspannungen im Bezug auf seinen Vater, den einzigen, den er wirklich sein Leben lang liebte, was es gerade für ihn aber so schwer machte. Klasse: Paul Giamatti und Dustin Hofman. Eine Romanverfilmung, die geglückt ist.

FAZIT

Wer über zwei Stunden anspruchsvollen Film nicht über das Leben, sondern ein Leben, aushalten kann, ist hier genau richtig.
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am 24. Juli 2011
Der Film zeigt die Geschichte eines Lebemannes, der etwas unkontrolliert, aber doch liebenswert und bemüht durchs Leben stolpert. Seine zwei ersten Ehen sind fremdgetrieben von dem selben Chaos, das auch in ihm herrscht. Bis er seine große, wahre Liebe trifft. Diese wird ihn nicht komplett verändern, aber er weiß endlich wo er hingehört und tut in seiner Überzeugung alles nötige, um endlich Halt bei ihr zu finden. Seine Mühe wird belohnt und er heiratet Miriam. Und obwohl er alle seine schlechten Angewohnheiten hat, die ihn weit vom perfekten Ehemann trennen, wird er von ihr geliebt bis zum Schluss. Im Sinne der bewegten Bilder passiert vielleicht nicht viel. Der bloße Plot ist aber, meiner Meinung nach, nicht die Essenz des Films. Es ist ein gewisser Zugang gefordert die Szenen auf sich wirken zu lassen und, um Harald Schmidts Frotzeleien aus vergangenen Tagen zu zitieren: "da lässt sich noch einer Zeit für Bilder". Ich meine die Aussage trifft hier für Kinoverhältnisse zu, allerdings im positiven Sinne.
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