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am 19. Oktober 2015
...gesehen Dank Amazon Prime.

Ohne Vorurteile bin ich an den Film geraten.
1964 - Klosterschule - Macht - Autorität - Glaube - Zweifel <= was sind das für geniale Zutaten für einen Film.

Genau so wurde der Film auch - ein abwechslungsreiches Bad in Extremen und in Zweifeln.
Man wird mitgerissen in der Story, findet bei jeder Seite die guten und schlechten Punkte.
Man findet keinen richtigen Heimathafen und ist dennoch von Anfang an gefesselt an den Film.
MStreep tut schon das ihre um dem Film eine klassische Note richtig guter Schauspielerei zu verleihen, aber auch die restlichen Mittäter sind ausgezeichnet.

Das Thema ist vor 100 Jahren und auch heute hochaktuell und brisant.
Ich war vollends eingenommen von dem Film und das Ende ist einfach perfekt.

Drama als Genre trifft es perfekt.
Wer keinen Actionfilm, sondern einen mit Tiefgang und Schauspielerei sucht ist hier vollkommen richtig.

Ich gebe dem Film die vollste Empfehlung mit!
(Die jetzt drei 1-2-Stern-Bewertungen kann man getrost löschen, denn wer es nicht verstanden hat wird es auch nie.)
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am 17. September 2016
Vier Sterne würden auch reichen.

Den fünften gebe ich aufgrund des Muts einer nicht zu erwartenden anderen Darstellung als die Sympathie für die allgemeine Hexenjagd bei diesem Thema.

Auch lobend zu erwähnen: Viola Davis als Mrs. Miller, die ihren zwölfjährigem Sohn, in einem hervorragend geschrieben Text sehr eigen verteidigt: Ihr Sohn sei schwul, deshalb würde er oft von seinem Vater verprügelt. Der Priester hingegen sei sein großes Vorbild, er gäbe ihm Halt, Verständnis und Wärme. Wo sei nun eigentlich das Problem? Ihr Sohn würde nichts tun, was er nicht will. Selbst wenn er etwas täte. Und was wäre das dann? Was? Niemand weiß es. Es bleibt völlig offen.
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Deiser Film ist so aktuell ... nicht nur bzgl. Kirche, Priester, Nonnen unsw. Der Zuschauer ist natürlich sofort sensibilisert durch die jüngsten Vorkommnisse. So, was machen wir damit? Wo lügt einer, wo ist die Wahrheit? Wie weit müssen wir gehen und dem vertrauen, was wir innerlich spüren? Und wenn das, was wir innerlich spüren, nicht die Wahrheit ist, weil wir gar nicht die Wahrheit spüren können, sondern immer auch unseren eigenen Fantasien und schlimmen Erfahrungen aufsitzen? »Ich kenne die Menschen, ich habe Erfahrung«, sagt die Direktorin. Und wenn jetzt doch an dem Ganzen was dran war? Es leidet eben nur einer, das ist dieser Junge. Ihn möchte man wahrlich beschützen. Vor allen!
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am 15. Juni 2017
Ein Film, der Gänsehaut verursacht. Und bei dem man sich die Frage stellt, was würde man selbst tun. Ein Film, der von einem unfassbaren Dilemma erzählt, was furchtbar ist und einen sofort packt! Ein Film, der weh tut! Mehr als 5 Sterne! Top!
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am 22. März 2015
Was ist richtig, wahr und gut? Wie oft zweifeln wir an uns oder unserem Gegenüber? Welche Prinzipien leiten uns, welchen Moralvorstellungen unterliegen wir? Haben wir nicht alle (anerzogene) Vorurteile und Ängste, die uns zu Schlüssen und Handlungen bewegen, welche wir dann später bitter bereuen? Keiner der Charaktere in dieser Geschichte ist frei von Fehlern, es gibt kein Gut und Böse, kein Schwarz/Weiß. Zweifellos ein sehenswerter Film :-)
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am 27. April 2010
New York, 1964. An einer katholischen Klosterschule ist der strengen und erzkonservativen Ordensschwester und Schuldirektorin, die liberale Einstellung eines Paters ebenso ein Dorn im Auge, wie sein allzu kumpelhafter Umgang mit den Schülern.

Im Schuldienst zwar vorgesetzt, in der kirchlichen Machtfolge ihm aber untergeben, hat sie jedoch keine Handhabe gegen ihn, bis eine junge Nonne und Lehrerin zu ihr kommt und von dem Verdacht berichtet, dass er sich einem Schüler unsittlich genähert haben soll. Dies versucht die Direktorin zu benutzen, um ihn von ihrer Schule zu verbannen.

Das war es schon. Sehr wenig Handlung für 100 Minuten Film, der vor allem durch die langen, geschliffenen Dialoge lebt, in denen es um Treue, Ehrlichkeit, Integrität, Anstand, Vertrauen und Glauben geht und auf dessen Feld sich Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman ein glänzend gespieltes Psychoduell liefern, in dem die kaum minder gut agierende Amy Adams zwischen die Fronten zu geraten droht.

Die Thematik ist überraschend aktuell, von daher kann man den Film ganz zeitlos betrachten, zumal er auch ein paar Einblicke in die internen Strukturen der Kirche gibt. Ausgesprochen spannend und unterhaltsam ist das Ganze allerdings nicht. Wer kurzweiliges Vergnügen für den Feierabend sucht, greift besser zu was anderem.
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am 6. Januar 2011
...letztendlich ist das nicht die einzige Frage die während dieses tollen Films gestellt werden kann.
Allgemein wurde über die Story schon genügend berichtet, "Glaubensfrage" ist Schauspielkino par excellence, besetzt mit Giganten ihres Fachs. Neben den schon 100fach für verschiedene Filmpreise nomierten beiden Hauptdarstellern, will ich hier unbedingt die Leistung von Amy Adams unterstreichen. Nach aufgedrehten, frechen, hysterischen, harmlosen Rollen in "Verwünscht" und "Nachts im Museum 2" als Beispiel, nimmt sie sich hier als scheue, junge Nonne dermassen zurück, das es eine Wonne ist dieser Schauspielerin(!) beim Charakterfach-Coming-Out - ähem - zuzusehen.
Aufmerksamkeit in sämtlichen Szenen, Gesten und Sätzen wird dem Zuschauer abverlangt, doch letztendlich wird trotzdem jeder verschiedene Meinungen und Theorien nach dem Nachspann davon tragen - auch deshalb wäre der Originaltitel "Doubt" viel passender gewesen.
Hier wird einem grandioses Oscar-Drama-Kino geboten mit einigen witzigen Momenten, toller Musik und die Bilder auf Bluray von windigen Blättern in allen Farben, die durchs herbstliche New-York wehen, ist schon allein eine Beamer-Anschaffung wert...
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am 24. Juni 2015
Zum Thema haben sich ja andere User bereits ausgelassen. Ich kann zum Film nur sagen: KLASSE und EMPFEHLENSWERT. Bis zur letzten Minute eine Knaller ! Wer vorm Ende schon weiss was los ist ist Hellseher. Doch selbst wenn man ahnt das was nich so ist wie es scheint liegt man vermutlich dennoch falsch. Achwas, was erzähl ich denn da? Den Film muss man gesehen haben. Klasse Darstellung, beste Darsteller, gute Verfilmung, dichte Atmosphäre. Am besten ohne Störung ansehen.
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am 28. April 2015
In dieser zeitlosen Parabel aus der Bronx der 60iger Jahre in einer Klosterschule der katholischen Kirche geht es um Glauben, Misstrauen, Gerüchte bis zur Beschuldigung des Pfarrers (Philipp Seymour Hoffmann) durch die Rektorin (Meryll Streep). Grandios erzählt und die Machtkämpfe in Glaubensfragen und unwahren Vermutungen und den Wahnsinn der Unmenschlichkeit aufzeigend, ist die ein Tip für Freunde des Method Actings und ruhigen Kinos.
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am 11. Juli 2010
Über den Film ist schon viel geschrieben worden. Dem ist wenig, eigentlich nichts hinzuzufügen.
Hier soll nur die Leistung von Meryl Streep gewürdigt werden. Natürlich heisst, sie zu loben, Eulen nach Athen tragen.

Sie ist ein Weltstar. Was hat sie nicht alles gespielt.

Und immer wieder schafft sie es, mit einer Figur zu verschmelzen, sie zu sein.
Diese Bitterkeit, die Wut der "Tugend", die inkarnierte Boshaftigkeit, ihre Machtbesessenheit.

Alles das verkörpert Meryl Streep perfekt,ohne dass man annehmen müsste, irgendetwas davon sei ihr eigenes.

Sie verkörpert die zerstörerische Macht von Bosheit, und wird doch am Ende ihr Opfer.

Äusserst sehenswert.
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