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am 31. Oktober 2014
Sehr geehrte Damen und Herren ,
das Bestellte Buch "Die Hexe von Portobello" kam in einem zustand an der nicht wie In ihrer Anzeige "Akzeptabel" ist sonder schlicht weg Kaputt,fliegende Seiten und nicht nur eine sonder wie sie auf den Fotos sehen können sehr viele.

In Erwartung eines Adequaten Ersatzes verbleibe ich
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am 30. September 2007
Nachdem ich von "der Zahir" etwas enttäuscht war hat mich das neue Buch von Coelho - Die Hexe von Portobello - erneut von seinem Können und seiner Weisheit überzeugt. Es ist ein Roman für Suchende, die auf ihrem Weg bereits einige Meter zurückgelegt haben. Auch Coelho hat sich im Vergleich zu seinen früheren Büchern deutlich weiterentwickelt.

In vielen Erzählungen verschiedener Personen schildert er dem Leser die Geschichte von Sherine, oder, wie sie sich lieber nennt, Athene.
Als Kind einer Zigeunerin, die sie zur Adoption freigegeben hatte, wuchs Athene im Libanon auf, ehe sie mit ihren Adoptiveltern vor dem Bürgerkrieg nach England fliehen musste. Schon als Kleinkind hatte sie "Visionen", sah Heilige und Engel. Sie entwickelte ein Naheverhältnis zur Kirche, strebte es an, selbst eine Heilige zu werden. Nachdem ihr aufgrund ihrer Scheidung von ihrem Pfarrer und bis dahin Vertrautem jedoch die Kommunion verweigert wurde, entfernte sie sich von der Institution Kirche. Auf ihrem weiteren Weg lernte sie die Ekstase des Tanzes, die Ruhe und Geduld, die für die Kalligraphie vonnöten ist, kennen und nutzen. In diesen Formen der Meditation trat sie in Kontakt mit ihrer Seele, mit ihrem tiefsten Inneren. Auf ihrer Reise
lernte sie, ihre Fähigkeiten anzuerkennen. Auf dieser spirituellen Suche, angetrieben von den "Leeren Stellen in ihrem Leben" begegnet sie ihrer leiblichen Mutter, die sie in die Traditionen des heidnischen Glaubens einweiht, ehe sie in Edda ihre Meisterin und Lehrerin findet.

Während dem Lesen macht man oft unbewusst Pausen um das Gelesene aufzunehmen. Es regt zum Nachdenken und Nachahmen an.
Über das Ende sei hier nichts verraten - nur soviel: das Lesen lohnt sich sehr!
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am 3. Dezember 2007
Für die einen sind die Bücher des Autoren Paulo Coelho spiritueller Quatsch, für die anderen ist jeder Roman eine kleine Offenbarung. Auch in seinem neuen Roman geht es wieder um die Entdeckung der Spiritualität, der geistigen Extase, der eigenen, inneren Erleuchtung und um eine junge Frau, die sich nach der griechischen Göttin des Kampfes und der Weisheit benannt hat und ihren ungewöhnlichen Weg.

Dabei kommen 13 ihr nahe stehenden Personen in Rückblicken zu Wort, wodurch der Roman wie ein Zeugenprotokoll aufgebaut wird. So formt sich ein Bild einer modernen, erfolgreichen jungen Frau, die plötzlich unbekannte Kräfte in sich entdeckt und lernt damit umzugehen. Alles was sie tut, ist ein weiterer Schritt zu ihrer inneren Erleuchtung.

Ein interessanter Roman für alle, die der Esoterik nicht abgeneigt sind und an die Spiritualität in jedem Menschen glauben.
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am 25. Oktober 2007
...fand ich dieses Buch. Meiner Meinung nach sollen hier zu viele gut gemeinte Botschaften auf einmal verbreitet werden. Es sind mir zu viele Schauplätze, zuviel verschiedene religiöse und moralische Diskussionen und Predigten in ein relativ schmales Buch gequetscht. Es gibt zwar schon solch kosmopolitische Menschen mit komplizierten Lebensläufen, wie die Hexe Athena, um die es in diesem Roman geht; aber die hätten dann schon eine ausführlichere Behandlung und ein insgesamt dickeres Buch verdient, um gründlich gewürdigt zu werden. So kommt mir das Ganze in seiner Überfülle zusammenkonstruiert vor und wirkt auf mich oberflächlich, da die Themen immer nur angerissen werden.

Aus der guten Absicht heraus, gleich sämtliche aktuellen Probleme der Philosophie, Religion und spirituellen Lebensführung in einem Buch abzuhandeln, hat Paulo Coelho seinen schmalen Roman überfrachtet: Da geht es um die Gaia-Theorie, um seherische Fähigkeiten, um Mitarbeiterführung und Engagement am Arbeitsplatz, um beruflichen Erfolg. Dazu um Kalligraphie, Ekstase, Sufi-Tanz, New Age-Philosophie, Erleuchtung und Initiationsriten, sowie um das Verhältnis Schüler-Meister auf dem Weg der Vervollkommnung. Der Gegensatz von Mystik und Kirchenhierarchie wird angesprochen, es geht um Selbstverwirklichung im Beruf, um das Wesen des Charisma, um Authentizität. Außerdem wird behandelt: die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft, die Verantwortung von Müttern gegenüber ihren Kindern, ach ja, und am Schluss geht es noch konkret gegen Schönheitswahn, Jugendkult, Dauerdiäten. Und auch die Liebe ist mit dabei. Nebenher wird die abenteuerliche Lebensgeschichte und Entwicklung einer jungen Frau von der Kindheit bis zur Reife als Erwachsene und Hexe erzählt. Schauplätze sind Transsylvanien, der Libanon, England, die arabische Wüste, Schottland, England. Die Hauptfigur ist eine Halbwaise mit Roma-Hintergrund, die von christlichen Eltern im Libanon großgezogen wird, und dann nach Europa flüchten muss...

Alles ist gut gemeint, aber das Ganze wirkt zu gewollt und hatte zum Ergebnis, dass mich das Buch nicht wirklich innerlich berühren konnte.

Paulo Coelho unterläuft in seinem vollgepackten Roman außerdem noch ein dicker psychologischer Fehler: Wieso sucht diese junge Frau auf ihrem Weg der Selbstfindung so gründlich nach ihrer Mutter und deren Herkunft, will aber überhaupt nichts über ihren Vater wissen? Außerdem kaufe ich Coelho seine Schluss-Überraschung nicht ab, die kommt mir ganz besonders gekünstelt vor, gerade weil sie konstruiert ist. Auch die Andeutungen auf diesen Schluss in früheren Kapiteln des Romanes nützen da nichts.

Wäre Coelho kein Kultautor, dieser Roman hier wäre wahrscheinlich nicht so erfolgreich. Und dass er vergleichsweise fad ist, merke ich gerade jetzt, weil ich eben einen ganz genauso dicken aber besonders packenden, bunten und lebensfrohen Roman eines Jungautoren lese - Besprechung folgt.
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am 7. September 2014
Ich kenne einige Zitate von Paulo Coelho und wollte schon immer eines seiner Werke lesen. "Die Hexe von Portobello" war mehr ein Spontankauf und auch wenn mir dieser Roman nicht wirklich gefallen hat, werde ich mich dennoch an andere Werke wagen um wirklich mir ein Bild über Coelho machen zu können.

Aber weiter zu meiner Kritik:
Die Geschichte handelt von einer ruhelosen Frau, die sich selbst Athena nennt, auf der Suche nach einem spirituellen Weg ist und im Laufe der Zeit auf die "große Mutter" trifft. Tanz, Kalligraphie und blödsinniges Geschwafel an eine schwache Gruppe von Menschen soll sie zu etwas Besonderem machen, nämlich eine Frau, die man früher eine Hexe genannt hätte. Dies war der Reiz des Buches, weswegen ich es zu Anfang lesen wollte. Doch Athena wirkt nicht wie eine Hexe, sondern wie eine religiöse Fanatikerin. Wie eine unzufriedene Wichtigtuerin, egoistisch und arrogant. Eine Person, die in keiner Zeile den Leser berühren konnte.

Dabei lernt man sie nie wirklich selbst kennen, sondern bekommen ein Bild von ihr durch die Erzählungen anderer. So ist das gesamte Buch aufgebaut. Jedes Kapitel ist aus der Perspektive einer anderen Person, die das Erlebte mit Athena wiedergibt.
Dieser Aspekt des Buches hat mich sehr gereizt und bis zum Schluss finde ich auch, dass es eine sehr originelle Art ist eine Geschichte zu erzählen. Ebenso der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, sodass ich trotz der fehlenden Anreize des Buches stes weiter gelesen habe.

Dem Autoren ist ein Fehler unterlaufen, der vielen Autoren passiert. Die Kreation seiner Figur mag in den Augen des Autors und in den Augen seiner Figuren gelungen bzw. glaubwürdig sein, aber der Leser und das ist das entscheidende, der Leser lacht Athena aus.

Anfangs konnte ich mich vollkommen auf die Geschichte einlassen. Ich mochte, dass Athena aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet wurde, doch irgendwann fühlt man das "Gewollte" und liest das "Nicht-Gekonnte". Die Hauptfigur entwickelte sich zu einer lächerlichen Figur und wurde von ebenso lächerlichen Figuren wie Heron oder Andrea unterstützt.

Kurzum eine missglückte Idee. Zu Beginn sicherlich noch lesenswert, doch die Entwicklung der Handlungen, Monologe und Dialoge nehmen eine Richtung an, die für mich nur lächerlich war, unglaubwürdig und schwachsinnig. Sry Schrott.

"Niemand opfert, was ihm am wichtigsten ist: die Liebe. Niemand gibt seine Träume in die Hände derjenigen, die ihn zerstören könnten."
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am 25. Mai 2010
Die Geschichte ist sehr verworren und undurchsichtig. Es ist nicht ganz einfach sich mit der Hauptperson zu identifizieren und es fällt schwer den individuellen Sinn des Buches zu finden. Fazit: es gibt meines Erachtens bessere Bücher von Paolo Coelho
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am 27. September 2007
Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, bekannt durch seinen Roman der Alchimist
hat wieder ein philosophisches Meisterwerk geschrieben. In der Süddeutschen Zeitung wurde er schon als 'der Hermann Hesse von heute' bezeichnet. Paulo Coelho hat seinen Roman nicht als traditionelles Buch geschrieben, sondern fast wie eine Dokumentation mit Interviews von unterschiedlichen Akteuren.
Es beginnt und endet mit dem Journalisten Heron Ryan. Das Zigeunermädchen Sherine wird von ihren Adoptiveltern Athena genannt. Als Athena begibt sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Für die Aktivitäten mit denen sie den Menschen helfen möchte, wurden die Frauen im Mittelalter als Hexen verfolgt. Sie legt sich mit der Kirche an, lernt den Tanz und Kalligraphie, um dadurch zu meditieren und anderen Menschen zu helfen. Auch die Griechische Mythologie wird bemüht, um die philosophischen Botschaften des Autors zu transportieren.
Da ich mich gerne mit Philosophie beschäftige, hat mich der sehr gut recherchierte und überraschend endende Roman gefesselt und sehr viel nachdenken lassen.
Ich frage mich wie Paulo Coelho dieses Buch noch toppen will und gebe daher gerne fünf Sterne .
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am 23. September 2007
Paulo Coelho erzählt in seinem neuen Roman die Geschichte einer ungewöhnlichen Frau und begibt sich bei der Schilderung ihres Lebenswegs auf eine tour d'horizon durch mannigfaltige Phänomene und historische Wurzeln neuzeitlicher, nicht mehr christlich geprägter
Spiritualität. Er beschreibt dabei die Kultur der Roma, aus deren Volk seine Hauptfigur stammt, Nummerologie wird gestreift und hauptsächlich geht es ihm und seiner Hauptfigur um die "Große Mutter", die den Vatergott ablösen soll, der die Menschen nicht zu ihrem wahren Wesen geführt hat.

Paulo Coelho lässt Zeugen erzählen. Es bleibt unklar, was von diesen Berichten die Fiktion Coelhos ist und was authentischer Bericht tatsächlich lebender Menschen darstellt.

Athena, so heißt die ungewöhnliche Frau, deren Geschichte und Entwicklung zur weisen Frau beschrieben wird, ist noch vor der Wende in Osteuropa im Rumänien der schrecklichen Diktatur Ceauscescus von ihrer Mutter, einer Zigeunerin, vor einem Waisenhaus abgesetzt worden. Sie wird dabei entdeckt und gezwungen, ihre ganzen Daten preiszugeben. Dies ist auch der Grund, warum Athena Jahrzehnte später ihre leibliche Mutter im Rahmen ihres spirituellen Entwicklungsprozesses wieder finden kann.
Kurz nach der Hinrichtung des Diktators 1989 kommt ein libanesisches Ehepaar nach Sibiu in das dortige Kinderheim und adoptiert die später sich so nennende Athena gegen den ausdrücklichen Rat der dortigen Mitarbeiter. Sie wächst in Beirut auf und ihre Eltern geben ihr den Namen Sherine. Später lebt die Familie in London, wo Sherine zur Schule geht, studiert und dann ihren Ehemann Lukas Jessen Petersen, eine Dänen, kennenlernt. Ihr Sohn wird geboren und sie gibt ihm den alten Romanamen Viorel. Bald schon trennt sie sich wieder von Lukas und begibt sich auf eine lange innere Reise, wobei sie besonders von Deidre O'Neill, genannt Edda, begleitet wird, die eine Lehrerin für sie wird.

Athena arbeitet bei einer Bank, wo sie mit ihren ungewöhnlichen Ritualen für sensationelle Arbeitsergebnisse sorgt. Auch in Dubai, wo sie später einige Jahre lebt, hat sie beim Verkauf von Grundstücken großen Erfolg und kann sich bis zu ihrer Ermordung einige Jahre später mit dem verdienten Geld über Wasser halten. In diesen Jahren lebt sie im Londoner Stadtteil Portobello und gelangt dort als Hexe von Portobello" zu einiger lokaler Berühmtheit.

Worum es Paulo Coelho in seinem neuen Buch geht, hat er einem seiner Zeugen, dem 74 Jahre alten französischen Historiker Antoine Locadour in den Mund gelegt, dessen Ausführungen deshalb hier länger zitiert werden sollen:
"Es überrascht mich übrigens nicht, daß sich immer mehr Menschen für heidnische Traditionen interessieren. Warum sie das tun? Weil mit Gottvater immer die Strenge und die Disziplin des Kultes assoziiert wird. Die Mutter-Gottheit hingegen steht dafür, daß die Liebe wichtiger ist als alle uns bekannten Verbote und Tabus.
Das Phänomen ist nicht neu: Immer wenn die Regeln einer Religion strenger werden, neigt eine große Gruppe von Menschen dazu, in der Verbindung mit dem Spirituellen nach mehr Freiheit zu suchen, So war es auch im Mittelalter, als die katholische Kirche immer höhere Steuern erhob und prächtige Klöster erbauen ließ. Die Reaktion darauf war jenes ,Hexerei' genannte Phänomen, das in verschiedenen Traditionen die Jahrhunderte überlebt hat, obwohl es bekämpft und unterdrückt wurde, da die Kirche darin etwas Aufrührerisches sah.
In den heidnischen Traditionen ist die Anbetung der Natur wichtiger als die Verehrung heiliger Bücher. Die Göttin ist in allem, und alles ist Teil der Göttin. Die Welt ist nur ein Ausdruck ihrer Güte. Im Kultus der Großen Mutter gibt es nicht mehr das, was wir 'Sünde' nennen und was gemeinhin eine Übertretung willkürlicher moralischer Gesetze ist. Geschlechtsleben und Bräuche sind freier, da sie Teil der Natur sind und daher nicht als Frucht des Bösen angesehen werden können.
Wenn Gott die Mutter ist, dann reicht es, sich zu versammeln und sie durch Rituale zu verehren, die ihre weibliche Seele befriedigen, wie Tanz, Feuer, Wasser, Luft, Erde, Gesang, Musik, Blumen, Schönheit.
Diese Tendenz hat in den letzten Jahren ungeheuer zugenommen. Vielleicht befinden wir uns in einem wichtigen Moment der Weltgeschichte, indem sich endlich der Geist mit der Materie verbindet und beide sich verändern. Zugleich wird es, das nehme ich zumindest an, eine heftige Reaktion der institutionalisierten Religionen geben, die immer mehr Gläubige verlieren. Der Fundamentalismus wird wachsen und sich weltweit ausbreiten."

Paulo Coelho hat sich mit diesem neuen Buch weiter entwickelt und weiter entfernt von der christlichen Religion. Das wird nicht jedem gefallen, aber es ist meines Erachtens eine konsequente Entwicklung.
Das Ende des Buches soll hier offen gelassen werden. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf das nächste Buch Coelhos, auf seinen weiteren Weg, ob er weiter sozusagen breitfächig auf ewiger spiritueller Suche bleibt oder endlich einen geistigen Ort findet, an dem er ankommen kann.
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am 11. Juni 2009
Inhalt:
Die adoptierte Sherine Khalil beschließt mit fünf Jahren, dass sie einen anderen Namen tragen möchte, einen Namen, der ihre Herkunft nicht verrät. Dies ist die Geburtsstunde ihres neuen und verheißungsvollen Namens: Athena, im griechischen >>die Unermüdliche<<.
Schon als junge Frau entdeckt Athena zu ihrem Erstaunen, dass das Tanzen sie in eine ungeahnte Ekstase versetzt und sie in diesem Zustand mit einer höheren Macht kommunizieren kann. Diese höhere Macht sagt ihr dann, was sie zu tun hat, um ihrem und dem Leben anderer einen Sinn zu geben. Mit dieser Gabe verändert Athena das Leben vieler Menschen zwar meist zum Positiven, doch nicht jeder Mensch ist bereit, die Nachricht, die sie verbreitet, als positiv zu empfinden, so dass eine regelrechte Hexenjagd entflammt, vor der die als "Hexe des 21. Jahrhunderts" titulierte Athena schließlich fliehen muss.
Das Buch verfolgt den Reifeprozess der außergewöhnlichen Athena und schildert, wie sie sich mit jeder Erfahrung, die sie im Leben macht, zu einer verantwortungsvollen und spirituellen Frau entwickelt.

Schreibstil:
Coelho lässt in seinem Buch unterschiedlichste Menschen von ihren Begegnungen mit der außergewöhnlichen Athena berichten. Dies eröffet dem Leser differenzierten Sichtweisen auf eine Frau, die es in einer technisierten Welt wagt, anders zu sein, als alle anderen.
So fügt sich nach und nach eine Geschichte zusammen, die, erst aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, einen Sinn ergibt.
Das Buch hält einem einen Spiegel vor und regt an, sich selbst folgende Fragen zu stellen: Wer bin ich?, was kann ich? und was will ich mit meinem Leben anfangen? Es wärmt einem das Herz, es schafft Klarheit und lässt einen nicht mehr los.
Doch anders als Coelhos Buch "Am Rande des Rio Piedra saß ich und weinte", das schon beim Lesen sehr positive Gefühle aufkommen lässt, erweckt dieses Buch, wie mir auch andere Leser bestätigt haben, eine gewisse Traurigkeit. Ich denke, das lässt sich damit begründen, dass manche Einsichten, bezieht man sie auf sein eigenes Leben, eben anfangs weh tun.
Paulo Coelho schafft es darüber hinaus, wie in bisher allen seinen Werken, mit schlichten und doch sehr ausdrucksstarken Worten, seine Leserschaft die Erlebnisse und Emotionen der Protagonisten mitfühlen zu lassen.

Tip:
Dieses Buch sollte man mit einem Stift in der Hand lesen, denn für all jene, die bereit für ein paar - manchmal auch unangenehme- Wahrheiten und essentielle Einsichten des Lebens sind, enthält es unglaublich viele, wunderbare und wichtige Worte, die sich tatsächlich zu unterstreichen und immer wieder lesen lohnen.

Abschließende Zusammenfassung:
In meinen Augen hat Paulo Coelho mit seiner "Hexe von Protobello" ein bezauberndes Meisterwerk voller kleiner Lebens- und Liebesweisheiten geschaffen, das ein jeder, der auf der Suche nach etwas ist, irgendwann einmal gelesen haben sollte.
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am 17. Juli 2009
Coelho ist mein Lieblingsautor und ich habe beinahe alles von ihm gelesen. Für mich hat die Hexe nicht mehr die altgewohnte Kraft und wirkt irgendwie realitätsentrückt. das hat mich ein wenig irritiert, denn dieses Gefühl hatte ich sonst nie beim lesen seiner Bücher.
Trotzdem ......Kraft und Ruhe...das geben mir die Texte. Ich mochte es lesen aber meine Erwartungen waren höher oder ich hab mich verändert?
Schöne Sprache und klare Beschreibung des Lebensweges eines jungen Frau, die Magie in sich entdeckt und ungehemmt freisetzt und dafür Unverständnis erntet!
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