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1-5 von 5 Rezensionen werden angezeigt(4 Sterne). Alle 23 Rezensionen anzeigen
am 26. November 2017
Das ist der erste Film den ich von diesem Regisseur gesehen habe und er hat mich ein wenig an einen Guy Ritchie Film nur auf japanisch erinnert.
Die deutsche Synchro finde ich eher unterdurchschnittlich, der Hauptdarsteller hat eine total unpassende Stimme, hört sich an wie ein Kirmesboxer. Sonst cooler Film, viele Dialog-Szenen, die sich mit expliziter Gewalt abwechseln, zusätzlich dazu ein paar interessante Aufnahmen von Japan.
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am 28. Februar 2016
Habe zuerst einen Yakuza-Actionfilm erwartet, dem aber nicht so ist, weshalb man sich diesen Film auch nicht mit dieser Haltung anschauen sollte, da man sonst etwas gelangweilt werden könnte. Der Film erzählt eher über die Yakuza und baut eine unerwartete Story auf die sich bis zum Ende hin steigert und einige überraschende wenn auch sehr brutale Momente bietet. Letztendlich ist der Film zwar überwiegend ruhig aber dennoch durchdacht weshalb man sich ihn doch ganz gut anschauen kann. Ich vergebe vier Sterne für das tolle Preisleistungsverhältnis da neben dem soliden Film ein schönes Mediabook mit tollem Bonusmaterial geboten wird.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. September 2012
Die Sanno-kai Yakuza Familie ist eine äusserst mächtige Organisation mit einigen Unterfamilien. Der Oberchef des Clans, Sekuichi (Soichiro Kitamura) und sein Stellvertreter Kato (Tomokazu Miuru) sehen es nicht gern, dass die Gangster Ikemoto (Jun Kunimura) und Murase (Renji Ishibashi) immer mehr gemeinsame Geschäfte tätigen. Ikemoto und Murase sollen nun, um nicht zu mächtig zu werden, gegeneiander ausgespielt werden, so wird Ikemoto befohlen gegen den Verbündeten zu kämpfen und dessen Familie zu übernehmen. Die beiden Yakuza haben sich allerdings Bruderschaft geschworen, also gibt Ikemoto seinem Untergebenen Otomo (Takeshi Kitano) die Aufgabe, Murase zu zwingen, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen. Mit seinen Leuten kann Otomo tatsächlich den Yakuza-Clan der Murase empfindlich zu schwächen, doch die Gewalt hat Gegengewalt erzeugt.
Der korrupte Detective Kataoka (Fumiyo Kohinata), der Otomo schon seit jungen Jahren kennt, scheint nur dem seine Loyalität zu zeigen, der ihm auch das fürstlichste Bestechungsgeld bietet.
Immer mehr eskaliert der Gangsterkrieg und hinterlässt eine blutige Spur...
"Outrage" ist ein Film von Takashi Miike, der mit diesem Werk zu seinem früheren Lieblingsmotiv, dem Yakuzathriller, zurückkehrt.
Bedächtig führt die Vergeltungs-Story eindrücklich vor, wie die verschiedenen Familienmitglieder gegeneinander ausgespielt werden und jede Aktion zieht unweigerlich eine Reaktion nach sich.
Takeshi Kitano taucht mit diesem 2010 realsierten eiskalten Thriller erneut tief in den japanischen Mafia-Kosmos der Yakuza ein. "Outrage" handelt von Ehrerbietung und Erniedrigung und vor allem vom Machtstreben.
Kitano zeigt den ewigen Fluß der Gewalt, dem sich keiner der Protagonisten entziehen kann und am Ende ist derjenige siegreich, der sich in diesem Machtspiel am besten positioniert hat und vor allem die Gunst des Augenblicks nutzen konnte.
Kitanos ruhige Regie ist unverkennbar und kreiert gerade zu Anfang eine ganz besondere Atmosphäre. Die Macht der Yakuza-Clanführer, die unter der Oberfläche respektvollen Umgangs miteinander hindurchscheint, ist in jedem Bild zu spüren und gibt eine gefährliche Aura der Bedrohlichkeit ab. Die stillen Bilder werden wie bei Kitano typisch aber immer wieder von plötzlichen Ausbrüchen der Gewalt unterbrochen. Das sind die Momente, in denen uns klar wird, dass hinter der Fassade der Ehre und Loyalität nichts weiter als machthungrige Kriminelle in Anzügen stecken.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. September 2011
Outrage

Knapp 11 Jahre nach seinem letzten thematisch ähnlich gelagerten Film, kehrt Japans Vorzeigeregisseur Takeshi Kitano wieder zum Yakuzafilm zurück. Doch anders als noch bei "Brother" oder "Sonatine", wird hier nicht mal eine nennenswerte Geschichte erzählt und die Figuren sind auch allesamt kaum tiefgründig gezeichnet, geschweige denn Sympathieträger. Nein, "Outrage" ist ein Yakuzafilm um des Yakuzafilm willens. Es geht ausschließlich um die japanische Mafia und es werden auch nur deren Mitglieder und deren Opfer gezeigt, mehr nicht. Doch eine halbwegs romantische Verklärung des Ganzen ist Kitanos Sache schon lange nicht mehr. Wo noch in "Brother" bedingungslose Loyalität und das Einhalten des Ehrenkodex bis in den Tod porträtiert wurden, so lässt der Altmeister in seinem neuen Film kein gutes Haar an den Gangstern in feinen Anzügen. Nur noch wenige erscheinen hier wie Traditionalisten, andere, auch jüngere, geben sich entweder respektlos denen gegenüber oder wissen das Wort "Loyalität" nicht einmal ansatzweise zu buchstabieren und wechseln dann einfach die Seiten, wenn es brenzlig wird. Und selbst jene, die aufgrund ihrer erhöhten Stellung in der strengen Hierarchie ehrfürchtig respektiert werden, nutzen ihre Position einfach nur schamlos aus. Denn in "Outrage" geht es einzig und allein um Intrigen, Lügen, Machtergreifung und um Machterhaltung durch Gewalt und noch mehr Gewalt und damit auch um den Missbrauch jener Ehrencodes, denen man sich eigentlich verschrieben hat. Da wird schonmal der "Bruder" aus dem Weg geräumt, und auch Kitano, wie so häufig selbst in prominenter Rolle zu sehen, übt seine eigene kleine Demontage, Eastwood gleich, und darf nicht etwa den Ehrenfreitod sterben, sondern flüchtet sich eher feige ins Gefängnis, wohlwissend, dass das eigentlich nicht das ist, was man von seiner Figur erwartet. Inhaltlich ist das insgesamt eigentlich furchtbar einseitig, und natürlich in typischer Kitanomanier zwar stilvoll, aber dennoch immer noch ruhig und gemäßigt erzählt und damit ein klein wenig sperrig und scheinbar distanziert. Und auch einen gewissen Rassismus kann man dem Werk nur schwer absprechen. Die Direktheit und Konsequenz, mit der diese Todesspirale vonstatten geht, nötigt dennoch Respekt ab und auch das versammelte Schauspielensemble macht seine Sache exzellent. "Outrage" ist damit ein fast schon selbstzweckhafter Genrebeitrag auf höchstem Niveau, mit dem Kitano den Yakuzafilm auseinandernimmt.

7/10
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. September 2011
Outrage ist das härteste und brutalste Werk von Takeshi Kitano.

Der Film nimmt schnell fahrt auf und der Zuschauer ist nach weniger Minuten mitten in einem Bandenkrieg bei dem die Akteure ständig Ihre Rollen und Ziele wechseln. Konstant bleibt alleine die Gewalt die schnell ausartet und teilweise grotestke Züge annimmt. Ein "missglückten" Zahnarztbesuch eines Yakuza-Clan-Führer ist dabei eine von vielen üblen "Höhepunkten" an die man sich noch lange erinnert wird.

Die Story ist eher dünn, durch die Vielzahl an Wendungen und Charaktere aber nie langweilig oder gar langatmig.
Insgesamt verspricht Outrage sehr gute Unterhaltung.

Nervig ist alleine die Werbung für andere Filme die sich beim Start der DVD nicht überspringen läßt. Die Synchronisation ist gewohnt schlecht und die Übersetzung unpassend.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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