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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
19
Wechselbalg
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 19. August 2011
...endlich ist es passiert: ASP haben eine Single veröffentlicht die auch tatsächlich auf ein neues Album zusteuert und eben was dieses kommende Album betrifft, kommen hier mehr neue Fragen auf als beantwortet werden: sie sind eben eine Novel Band, und wie bei einem guten Buch eine Leseprobe allenfalls Lust auf mehr macht, verhällt es sich auch immer mit einer neuen ASP Single: sie mag gefallen oder nicht, aber erst im Kontext wird sie lebendig und der steht noch aus... aber kommen wir zum produkt selbst:

1. Wechselbalg ist ein selbst für die neueren ASP Veröffentlichungen ausgesprochen rockiger Song: selten wurde ein ASP Song so stark von mehreren über einander gelegten Gitarrenspuren getragen. Ein Song, der inhaltlich viele kleine Schlaglichter wirft auf das, was da geschichtlich auf uns zu rollen mag, und musikalisch keine größeren Experimente macht: eingängig, textlich einprägsam und mit wenig Überraschungen aufwartend auf der sicheren Seite bleibend. 4,5 von 5 Sternen

2. Anders Angstkathedrale: hier setzt man auf lange, getragene, düstere instrumentalparts, Strophen, die jeweils wie ein andauerndes düsteres Mantra über einen hinwegrollen und eine bedrohliche, erdrückende, erstickende Stimmung generieren, genau, wie es die darauf hervorragend abgestimmten Lyrics tun. Ein Song, der mit seinen 12 Minuten Laufzeit fürchterlich nerven kann, wenn man ihn sich so nebenbei oder in der falschen Stimmung anhört. Mit einer guten Anlage und der erforderlichen Zeit ist es ein neues Meisterwerk, was das Wecken düsterer Stimmung angeht. Noch nie war die von einem Protagonisten selbst heraufbeschworene und liebevoll gepflegte, zum eigenen Gefängnis verdichtete Angst so bedrohlich in Musik und Wort gefasst. Neben den düsteren Elektroparts, mit denen der Song eingeleutet wird, gibts aber auch hier bald eine starke Verdichtung von Gitarrenwänden, die ordentlich rumpeln.. 5 von 5 Sternen

3. Der erste Bonus-Songdie Coverversion von Ougenweide bald anders dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Im ASPiversum stellt sie einen Anknüpfungspunkt an das Thema der Single Wechselbalg und das Zyklusthema fremd dar, sowie musikalisch nochmal einen Hüpfer insfolkrrockighe Zauberbruderthema: Rocksounds mit Flöte unterlegt mit dezenten Keybords, auf jeden FAll ein muss für jeden fröhlich gestimmten Internetradiosender der auf schalkhafte Mittelaltermukke setzt. Wegen der liebevollen Umsetzung dennoch 3 von 5 Sternen und für echte Fans des Genres von heute: beim Original des Songsbleiben oder diesen entdecken!!!

4. Dancing frühe akustische Version: ohne jede Wertung muss hier jederfür sich entscheiden, was er davon hällt, eine live aufgenommene, nicht nachbearbeitete Demoversion aus dem Jahr 1995 zu hören, vier Jahre, bevor es mit ASP wirklich an den Start ging. Technisch, vor allem gesangstechnisch eigentlich nicht wirklich genießbar, dazu noch der Song, der musikalisch wie inhaltlich überhaupt nicht auf das erste ASP Album gepasst hat und noch nie mein Favorit war. Ohne die elektronische tatsächlich zum tanzen einladende Elektrofraktion ist der Song für mich jedenfalls absolut uninteressant, der Schmunzler, wie so eine Band mal angefangen hat, ist zwar nett gemeint und macht einem Fan wie mir kurzzeitig freude, anhören mag ich ihn mir aber nicht all zu oft...

der Kern der Single sind die beiden neuen Songs, die sind wirklich auf ihre jeweilige Art großartig. Der Drang zu noch härterer Gitarre ist allerdings offensichtlich und selbst mir als auch Metalfan fehlen ein wenig ausgefeilte elektronische, vielschichtige Sounds. Aber nach all dem Bangen und den Wechseln erfreulich: ASP bleiben dennoch ASP und öffnen kurz das Portal in eine neue Welt... und sie könnte eine würdige Nachfolgerin zum dunklen Turm werden. Ich freue mich darauf.
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am 22. August 2011
Da es schon genug Rezensionen gibt und egtl. alles gesagt wurde, fasse ich mich kurz.

ASP haben mir jede Angst geraubt, dass man eine unschöne Enwicklung nach dem herrlichen Schwarzer Schmetterling Zyklus und der Krabat-Liedereihe durchleben könnte.
Ja, Matze ist weg und ja, das ist bedauerlich, aber ASP klingen genial wie eh und je und trotzdem (bald)anders.
Ich würde sagen, die beiden Lieder (was noch nichts heißen MUSS) klingen vorallem Gitarrenorientierter.
Aber ich denke, das fremd Album dürfte nicht an Abwechslung und elektronischen Elementen geizen, daher ist es nicht nötig,
die "immer weiter von den Wurzeln entfernen" Keule zu schwingen.

Wechselbalg gestaltet sich als schöne neue Midtempo Hymne, die nicht besser den Übergang zwischen dem alten und neuen Zyklus bzw. deren Verbindung (Asp selbst sagt, der Fremder - Zyklus wird eine Art Fortsetzung zum Schwarzer Schmetterling Zyklus) bereiten könnte. Sehr gut und sicherlich live ein Kracher.

Mit Angstkathedrale beglücken ASP jeden, der auch in der Metalszene zuhause ist bzw. kein fanatischer, weichgespülter Goth ist (ich spreche über eine Sorte von Goths und behaupte nicht, dass alle so sind!), was auch die Reaktionen zeigen. Ich finde es kein Stück sperrig, dafür episch, düster, doomig (man merkt einmal mehr Asps Liebe zu Celtic Frost) und mit einer Glanzleistung von Text gesegnet.
Ich kann die längere Version kaum abwarten bzw. bin gespannt ob es noch ähnlich düstere Lieder auf dem fremd Album geben wird.

BaldAnders ist bekannt und ein geniales Ougenweide Cover (ASP scheinen wahrlich ein Händchen dafür zu haben, The Power of Love z.B. ist ebenso ein kongeniales Cover, das imo das Original in den Schatten stellt), das musikalisch eine hübsche Abwechslung darbietet. Bravo.

Die Dancing Version von 1995 (weiß Gott wie manche Menschen hier auf eine Neuinterpretation oder ähnliches kommen, wo doch im Booklet und sogar im Titel das Aufnahmedatum steht) gefällt mir sehr, es hat eine tolle Stimmung, Asps Stimme ist interessant "jung" und joa, eine nette Dreingabe.

Die Verpackung zeigt, das ASP immernoch sehr viel wert auf das Gesamtbild geben und ist detailliert und schön gestaltet, ich bin mir sicher, die Limited Edition des fremd Albums wird ebenfalls wieder Maßstäbe setzen. Wundervoll und aufwendig.

Zusammen mit dem tollen Preis und fast einer halben Stunde Spielzeit sollte hier nun wahrlich jeder zuschlagen, der ASP Fan ist oder werden will. Die Vorfreude ist soeben um Kilometer gewachsen.
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am 18. August 2011
ASP sind endlich zurück und beginnen ein neues Kapitel mit dieser Single, die vor allem eines ist: Wunderschön. Die Prägung auf dem 6-seitigen Ecolpak war eine tolle Idee, das fühlt sich unglaublich gut an und gibt selbst der Standardedition noch etwas einzigartiges, da man solch ein nettes Extra sonst bei solchen Veröffentlichungen eigentlich nicht gewohnt ist. Auch das Artwork ist sehr schön geworden, insgesamt schlägt diese Single vom Aussehen und der Aufmachung her meiner Meinung nach viel zu viele "größere" Veröffentlichungen bekannter Interpreten - das ist bei den Alben, EPs und Singles von ASP mittlerweile üblich, aber selbstverständlich lange nicht und ich bin dankbar dafür. Das Auge hört bei mir nämlich irgendwie auch mit. Und zu hören bekommt man bei dieser Single auch sehr viel (und nein, eine bessere Überleitung ist mir nicht eingefallen):

Wechselbalg - hat mir auf Anhieb missfallen. Ich fand es schrecklich, wollte ich doch etwas düsteres hören, was den neuen Zyklus mit einem schrecklichen Knall beginnt. Stattdessen wirkte dieses Lied fast fröhlich, fetzte dahin und ich war enttäuscht. Zu Beginn. Nach mehrmaligem Anhören ging die erst gehasste Melodie doch richtig gut ins Ohr, ich ertappte mich beim begeisterten Mitsingen im Refrain und musste schließlich feststellen, dass es trotz der fehlenden Düsternis - oder gerade deswegen - packt. Ein passender Livesong und ein grandioser Ohrwurm ist es nun in meinen Augen, wenngleich es irgendwie nicht zu der Grundstimmung der anderen ASP Lieder zu passen scheint. Zu vergleichen wäre es wohl am besten mit "Wer sonst?", das ich anfangs auch - kritisch wie ich nunmal bin - zum ewigen Hasslied verdammt habe und schließlich mit ebensolcher Euphorie hörte wie Wechselbalg.

Angstkathedrale (Amiens version) - war dann ein Schritt in die ganz andere Richtung. Kein Hauch von "Fröhlichkeit" war mehr spürbar, es fetzte nichtmehr, sondern wurde endlich düster... die ersten Töne ließen mich die Anlage gleich sehr viel lauter drehen, in freudiger Erwartung eines melancholischeren, tiefer dringenden Liedes. Ich wurde nicht enttäuscht. Mancher mag sagen, das Intro wäre zu lang oder eintönig... darauf kann ich nur entgegnen, dass es eine wunderbar beklemmende Atmosphäre schafft. Man hört hin, man hört zu, man sieht auf dem schönen Textkärtchen nach, was der da singt (es ist anfangs etwas schwer verständlich)... und es reißt einen in die im Text besungene schreckliche Szenerie, bis zum Schluss, der dann plötzlich gut abgeht ohne dabei die Grundatmosphäre zu zerschmettern. Sicher ist dies ein sehr langes Werk, das wohl wenige einfach mal zwischendurch hören können, aber genau das macht es für mich zu einem wahren Meisterwerk, das sich vor Liedern wie "So viel tiefer" oder dem monumentalen "Requiem" nicht zu verstecken braucht.

BaldAnders - konnte man vorab schon für kurze Zeit auf YouTube hören und schon da hat es mir diese Cover Version angetan. Es wirkt nach dem vorherigen Lied etwas entspannend, klingt sehr nach ASP und ist meiner Meinung nach eine gelungene Hommage an die Band Ougenweide. Außerdem passt der Text zu den aktuellen Veränderungen außerordentlich gut dazu und kann auch zwischendurch sehr gut gehört werden.

Dancing MCMXCV - ist der Abschluss der Single, eine Aufnahme aus dem Jahre 1995 und so keine neue Version des Liedes, sondern eher die Urversion. Schön, dass man das zu hören bekommt. Ich war jedenfalls begeistert über dieses kleine "Tape Treasure", das im Vergleich zum "richtigen" Song irgendwie... süß klingt. Nicht nur zeigt es, wie lange es dieses Stück bereits gibt, sondern auch, wie sehr Asp musikalisch gereift ist seit seinen Anfängen. Fein, wenn auch kein Meisterwerk.

Mein Fazit ist, dass das Preis/Leistungsverhältnis mal wieder so rein gar nicht stimmt. Eigentlich ist es eine Frechheit, dass diese Single so günstig ist. Sie sieht schön aus, sie hört sich gut an... es passt einfach. Jedes Lied überzeugt auf seine eigene Weise, wenn auch eventuell nicht auf Anhieb. Ich kann hier nur eine klare Kaufempfehlung geben, man macht hier nichts falsch, wenn man auch nur ein einziges Album von ASP gut findet. Wenn nicht, dann kann man es dennoch versuchen, da alles doch sehr neu, sehr frisch, in irgendeiner Form trotz Ähnlichkeiten zu früheren Werken so "ASP-untypisch" (tolles Wort übrigens) klingt, dass vielleicht auch Leute, die dem Schwarzen Schmetterling Zyklus nichts abgewinnen konnten, auf den Geschmack kommen könnten. Ich schließe mich dem Großteil der anderen Rezensenten an und vergebe verdiente 5 Sterne, außerdem möchte ich mich dem bekannten Szenemagazin Orkus anschließen, das treffend festgestellt hat: ASP sind zurück ' komplex, emotional, großartig!
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am 12. August 2011
Seit heute halte ich endlich die schon langersehnte CD von ASP in den Händen - als Vorbote zum im Oktober erscheinenden Album, gibt es eine Singleauskopplung, Wechselbalg, in einem sehr aufwendig und liebevoll gestaltetem Digipack!

Wechselbalg - genial!
Der Song kommt einem so unendlich vertraut, jedoch zugleicht fremd vor, ist wahnsinnig eingängig, rockig, tanzbar und in sich perfekt. Die Gitarren passen bestens zum neuen, aber doch bekannten Sound - dieser Song hat wirklich perfekte Singlequalitäten und ist ein absoluter Ohrwurm!!

Angstkathedrale - kommt am Anfang sehr bedrohlich und beängstigend daher, wird dann aber wirklich zu einem monumentalen Epos, und sehr vielseitig im Anhören - kein Stück, was man eben mal schnell nebenbei hören kann, man muss es intensiv hören, Mal für Mal.

Bald Anders - eine Coverversion des Stücks von Ougenweide, sehr schön gelungen, man kann es sich auch wieder und wieder anhören!

Dancing - ein Kleinod, der Song wirkt in dieser Version sehr intim, eine tolle Stimme.

Mein Fazit: den Wechsel, den Asp vollzogen hat, kann ich nur als Weiterentwicklung sehen, und man mag sehr gespannt sein, was das Album an neuen Klangwerken bietet!
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am 16. August 2011
Rock (mit cleanen Vocals, pfui) trifft auf Akustik trifft auf eine dramaturgische Ballade.

4 völlig unterschiedliche Songs, dabei sind 2 auf dem aktuellen Album vertreten, ein Song ist eine unnötige Demo und ein Song eine missglückte Coverversion.
Man kann musikalische Abwechslung auch übertreiben. Nach dem Release von Fremd ist die Vorabsingle wirklich nur hartgesottenen Fans zu empfehlen.
Zu sehr wird darauf spekuliert das ein (wahrer) Fan alle Veröffentlichungen besitzen muss. Leider rechtfertigt keiner dieser Songs die Anschaffung der Single, nach dem Release des Longplayers.
Es sei denn ihr müsst einfach alle Veröffentlichungen besitzen. Dann seht zu das ihr sie für 2,- irgendwo abstauben könnt.
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am 18. August 2011
Schon allein von der Aufmachung her ist die Single grandios, doch auch musikalisch kann sie überzeugen.
Sie bietet vier völlig unterschiedliche Lieder, doch jedes hat seine Berechtigung auf der Single.
Wechselbalg ist ein Ohrwurm, Angstkathedrale schafft es, eine sehr düstere Atmosphäre zu produzieren und BaldAnders ist anders, eben ein Cover, aber es verursacht bei mir gute Laune. Dancing ist in dieser fast antiken Version (1995) sehr schief und unrythmisch, aber unwahrscheinlich persönlich und eine tolle Zugabe.
Insgesamt wurde durch die Single meine Vorfreude auf "fremd" gesteigert.
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am 22. Oktober 2011
Maxi, Single, EP...wie auch immer man es nennen mag. Für dieses Schmuckstück ist es nicht passend. Welche Band macht sich heutzutage schon Gedanken wie die Hülle im Schrank der Fans aussieht und welche Kniffe nötig wären um eine hochwertige Verpackung für eine einfache Single zu produzieren. Nun, hier geht es schließlich nicht nur um die Musik, sondern auch um das Visuelle. Es mag sein, dass ASP nun bekannter und auch "reicher" sind wie vor 7 oder gar 10 Jahren. Doch anstatt sich auf dem Ruhm auszuruhen und eine "gewöhnliche" Single in einer "gewöhnlichen" Verpackung zu veröffentlichen, steigern sie die Qualität um ihrem Ruf gerecht zu werden. Würden Popbands mit solcher Hingabe und wahrem Herzblut bei ihrer Kunst dabei sein, wären die heutigen Singles in Gold gefasst.

Der Inhalt wird fast zur Nebensache wenn man sich diese schon fast als "Limited Edition Extended Album" anmutende CD-Hülle anschaut. Doch das wäre fatal! Zwar haben es nur 4 Titel auf die CD geschafft, aber es ist ja auch nur ein kleiner Vorgeschmack auf das neue Studio Album "Fremd".

Die Songs sind allesamt in gewohnter ASP-Manier, Fans werden daran wohl wenig zu meckern finden :), wobei sich gerade die lange Angstkathedrale als sehr sperrig ungewohnt anfühlt. Dennoch fängt dieser Song die Stimmung des Artworks perfekt ein und stellt eine perfekte Symbiose zwischen Ohr und Auge ein.
Bald Anders ist eigentlich genau das was man von ASP erwartet wenn sie eine Band covern, der Geist des Original bleibt erhalten, aber mit einem kräftigen ASP Stempel drauf! So muss sich das anhören.
Die "Dancing"-Demo ist gerade für Fans der ersten Stunde interessant (zumindest die, die diese Version noch nicht kennen) Sie ist wirklich, alt...aber sehr intim und ein wahrer "Treasure" :). Für alle anderen eine nette aber vernachlässigbare Dreingabe.

Alles in Allem genug Value for Money und definitiv den Kauf wert. Diese Single sieht sogar neben der 2CD-Limited Edition des "Fremd" Album ebenbürtig aus und das will schon was heißen.
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am 29. August 2011
Ich hatte die LP direkt vorbestellt sobald dies Möglich war und muss sagen, dass ich gemischte Gefühle zu der Single habe. Deswegen gibt es auch nur 4 Sterne.

Ich fasse am besten alles in Stichworten zusammen.

1. Die Musik von ASP entbehrt jeglichem Kommentar und es freut mich auch einen Ougenweide song zu hören.
2. Die Beschreibung ist aber leider bei Amazon falsch, es sind nur 3 Songs auf der LP - oder ich bin zu blöd den 4. zu finden ;) - "Dancing mcmxcv" gibt es leider nicht zu hören.
3. Der Punkt "Mit aufwändigem Etching (Lasergravur) auf Seite 2" ist ein leider ein Witz. Es ist eher ziemlich unspektakulär und sieht billig aus.
4. Das Coverblatt ist zwar ganz nett, aber mir hätte ein echtes Cover ehrlich gesagt deutlich besser gefallen.
5. Es steht leider nicht auf der LP wievielte sie ist. Also kein 300/499, oder so etwas - Schade.
6. "Spezielles Schallplatten-Master" - Das ist schon fast unerhört. Jede LP hat ein Master. Was an diesem so speziell sein soll, keine Ahnung. Vor allem ist das nichts, was im Lieferumfang enthalten wäre.

Rundum, die Musik ist gut, aber wenn ich all die Kritikpunkte lese müsste ich eigentl. noch einen Stern runter gehen.
Schade, das sich ASP bei der Lim 12" so wenig Mühe gegeben hat und eher Lieblos zu Werke gegangen ist.
Ich hoffe das wird bei der nächsten LP von ihm besser... Ich hoffe es wirklich...
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am 19. August 2011
... es lebe der Schwarze Schmetterling.

Nach langer Pause ist nun also die neue Single von ASP erschienen, welche textlich die Brücke vom Schwarzen Schmetterling zum neuen Erzählzyklus Fremder schlägt. Vier, voneinander völlig unterschiedliche Songs sind auf der CD.

Wechselbalg... knüpft musikalisch nahtlos an typische schnelle ASP Rocksongs aus dem Schmetterlings Zyklus an. Rockig, schnell und tanzbar. Textlich wird wie schon erwähnt der Übergang zwischen den Erzählzyklen hergestellt.

Angstkathedrale... sehr sperrig und ganz und gar nicht eingängig. Definitiv kein Stück zum "Nebenbeihören". Mir persönlich ist der monotone Anfangsteil ein wenig zu lang, auch wenn die Länge sicherlich bewusst gewählt wurde. Der zweite Teil des Lieds ist deutlich abwechslungsreicher. Ein Stück, dass man in Ruhe und vor allem mehrmals anhören sollte.

Bald Anders... Coverversion von Ougenweide. Erinnert an die Folkausflüge der Band beim Zaubererbruder und hat mit dem neuen Zyklus nichts zu tun. Für mich als Mittelater-Rock-Fan ein tolles Stück Musik, womit aber sicherlich nicht jeder was anfangen kann.

Dancing 1995... zwar ganz lustig das mal zu hören, aber ich persönlich hätte das Lied nicht unbedingt auf der Single gebraucht. Ich bleib dann doch lieber bei der finalen Version.

Fazit: Gelungene Single, die mir richtig Lust aufs Album und auf die Tour im Oktober gemacht hat.
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am 16. Juni 2012
Das Schöne an ASP ist, dass sich immer jeder Song "anders" anhört, das bedeutet natürlich auch, ASP polarisieren. Den einen gefällt die Elektronik in den Liedern nicht, den anderen ist sie dagegen zu "metallisch" - aber genau diese Avantgarde ist es, die ASP für mich ausmachen. Ich fand Zaubererbruder zwar toll, aber durch die Folklore wiederum ein wenig einseitig. Ich finde es besonders an der Single "Wechselbalg" so toll, dass elektronisch-basierende Lieder wie der Titeltrack, die doomige Angstkathedrale und das folkige "(bald)anders"enthalten sind, nicht zu vergessen, die urig, nostalgische Unplugged-Version von "Dancing", bei der man sofort eine gewisse Lagerfeuerromantik spürt und sich sofort in scheinbar "bessere" nostalgische Zeiten träumt. Das dem natürlich nicht so ist, brauche ich ja nicht hinzuzufügen. Ich für meinen Teil bin sehr erfreut über die stilistische Vielfalt dieser kleinen "Mini-E.P.". Die einen finden sowas gut, die anderen nicht. Aber jedem das seine ;-)
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