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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 1. Juni 2012
Ich lese die Bücher von Charlotte Link sehr gerne. Sie schafft es immer wieder, durch eine differenzierte Darstellung Charaktere zu beschreiben, die aus dem Leben gegriffen scheinen, weil es nicht nur Gut und Böse gibt, sondern etliche Grauzonen dazwischen. Ihre Geschichten sind nie langweilig.
Aber Frau Link hat diesmal übertrieben: "Das Haus der Schwestern" hat mich fast in eine depressive Stimmung versetzt, aus folgenden Gründen:
es gibt keine einzige Person, die sympathisch rüberkommt, außerdem sind sämtliche, wirklich alle Personen entweder schwermütig, depressiv, ständig traurig, von Natur aus bösartig, Jammerlappen, hoffnungslos, Alkoholiker, völlig schicksalsergeben oder trotz bester Voraussetzung unfähig, das Beste aus dem Leben zu machen. Nur eine Person (ich möchte nicht verraten, wer) macht zum Schluss eine Persönlichkeitsentwicklung durch, die einen kleinen Lichtblick darstellt. Frau Link, eine derartig geballte Ladung an Schwermut ist auch nicht die Realität!

Ich möchte Personen, die zur Zeit eine schwierige Phase durchmachen, ernsthaft von diesem Buch abraten, denn die ständige negative Stimmung der Geschichte ist wirklich keine leichte Kost.
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am 28. Februar 2006
Ich kenne einige Bücher von Ch. Link und lese diese immer mit Begeisterung. Als ich hier die Rezesionen las, dachte ich, ich MUSS dieses Buch haben!
Eigentlich mehr eine Erzählung über eine starke Frau die durch alle Höhen und Tiefen im Leben geht und diese mit Bravour meistert. Bis auf ein paar Kleinigkeiten habe ich diese Erzählungen als absolut glaubwürdig empfunden. Mich störte nur etwas, dass es praktisch kein "Ende" über Barbara und Ralph gibt.
Gegen Ende des Buches fällt einem auf, dass sich einige Dinge nicht so recht auflösen und dies der Phantasie des Lesers überlassen ist. Z. B.: was war der Beweggrund für Frances, dies alles schriftlich festzuhalten????
Nichts desto trotz ein sehr lesenswertes Buch. man kann sich sehr gut in die einzelnen Figuren einfühlen - was ja eine Stärke von Ch. Link ist - und auch die Landschaft, London oder auch die beiden Weltkriege und der Kampf der Suffragetten sind sehr anschaulich beschrieben.
Fazit: ein Buch das wirklich lesenswert ist, obwohl ich persönlich dieses Buch nicht als das Beste von Ch. Link finde.
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am 16. März 2012
Von Charlotte Link bin ich Besseres gewöhnt. Ich lese ihre Bücher gerne, weil sie nicht nur Liebe sondern auch Spannung, Herzschmerz und Tiefgang versprechen. Leider kann ich dies vom "Haus der Schwestern" nicht behaupten.
Die Protagonisten, nicht zuletzt die Hauptfigur, bleiben schemenhaft und waren mir unsymphatisch. Vielleicht einfach deshalb, weil über ihre wahren Beweggründe nicht viel berichtet wird. Ihr Seelenleben wurde nur nebulös umschrieben. Es kam mir so vor, als müsste ziemlich viel Handlung, auf Kosten des Tiefganges, in Geschichte gepresst werden, was das Buch aber nicht spannender, sondern ganz im Gegenteil, eher oberflächlich und langatmig macht. Denn egal, welche Schicksalsschläge noch eintrafen, ich konnte mich einfach nicht voll einfühlen. Es konnte mich nichts mehr vom Hocker reißen. Die Handlung endete dann auch in einem vorhersehbaren, unglaublichen Schluss. Ich habe noch "Der Beobachter" von Frau Link im Bücherregal. Hoffentlich ist das wieder in ihrer alten Qualität geschrieben.
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am 20. November 2015
Charlotte Link ist immer ein Genuss zum Lesen, egal welchen Inhalts das Buch ist.
Das Haus der Schwestern entführt einen in eine andere aber reale Welt, die sich anhand der Geschichte der Schwestern sehr deutlich zeichnet.
Bin eigentlcih ein Krimi-Fan, aber das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt.
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am 2. Mai 2014
Ds war wieder ein fesselnder Roman, England, Kriegszeiten 14/14 und der Zweite, diese Thematik ist ja bekannt bei Ch.L.,
diesmal wieder gut gebracht, wobei mich der historische Teil, d.h. das gefundene Tage-Buch mehr gereizt hat. Hier war es durch die Vielzahl der Figuren sehr spannend. Aber auch der aktuelle Teil , also das Ehepaar in Schwierigkeiten, wurde gut und
einfühlsam geschildert. Das spannende Ende mit einem Nachfahren der historischen Geschichte war dann überhaupt der Hit.
Der Roman hatte wenigstens von Anfang bis Ende einen Faden, dem man mit Spannung gefolgt ist.
Für mich war das ein wundervoller Roman. Macht Lust auf mehr !. Werde jetzt die "Wilden Lupinen" bestellen.
Eigenartig nur, dass es auffallend viele Schreibfehler in dem Buch gibt. Es sollte doch noch mal korrekturgelesen werden !.
Stört etwas, gerade bei einer Schriftstellerin diese Güteklasse.
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am 9. März 2012
Meine Rezension bezieht sich nur auf die eBook-Version dieses Buches sowie auf die Umsetzung (und nicht um den Inhalt). Ich bin etwa bei der Hälfte des Buches und war zunächst noch verwundert, bin mittlerweile aber schon richtig genervt von der Vielzahl an falschen Bindestrichen und Rechtschreibfehlern in dieser Version. Ich finde es wirklich schade, wie hier mit der neuen (immer größer werdenden) Zielgruppe der eBook-Leser umgegangen wird. Ich habe zwar 1 EUR weniger als für die Print-Version gezahlt, erwarte aber trotzdem, dass die elektronische Version genauso sorgfältig Korrektur gelesen wird. Das mag vielleicht nicht alle Leser stören, ich bin trotzdem enttäuscht, daher gibts nur zwei Sterne.
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am 9. März 2003
Die Antwort auf die Frage nach dem Mörder ist in diesem Roman völlig unwichtig. Es handelt sich hier nicht um einen Mordfall im herkömmlichen Sinne mit konstruierten Verdachtsmomenten, Zeugenvernehmungen und Motivsuche.
Ein Motiv hatten alle fünf in Frage kommenden Verdächtigen. Doch wer davon am Ende als Mörder präsentiert wird, ist im Grunde belanglos.
Statt um die Frage "Wer ist der Mörder?" geht es hier um "Schuld oder Schicksal?"
Kann man für die Verkettung der Umstände einen einzelnen Auslöser zu Beginn der Kette verantwortlich machen oder hat der Mensch als Individuum genügend Einflußmöglichkeiten, das Geschehen in eine andere Bahn zu lenken? Eine Schuld im gesetzmäßigen Sinne ist David in keinem Fall zuzuspechen. Egoismus und Feigheit ist ihm vorzuwerfen, mehr auch nicht.
Wie bei jedem Buch von Charlotte Link, das man in die Hand nimmt, weiß man vorher nicht, was man zu erwarten hat. Sie ist eine solch vielschichtige und flexible Autorin, die sich in kein Schema pressen lässt, so das jeder Roman von ihr etwas völlig Neues ist.
Doch eine Gemeinsamkeit hat der Großteil ihrer Bücher: Sie werden nicht in chronologischer Abfolge erzählt. Das Buch beginnt mit der Vorgeschichte um Andreas Bredow, der David sein Imperium vermacht hat. Dann folgt das Treffen und der Mord. Danach ist jedem der vier Jugendfreunde ein langes Kapitel gewidmet, in dem ihre Lebensgeschichte erzählt wird. Daran anschließend wird ihr weiteres Leben in den 10 Jahren vor dem Mord geschildert. Schließlich kehrt die Autorin wieder zum aktuellen Geschehen zurück, um anschließend noch die Biografie von Davids Freundin Laura zu erzählen.
Die Darstellung von Charakteren ist eine Stärke von Charlotte Link. Hier befasst sich das Buch natürlich im überwiegenden Teil damit. Bei kaum einem anderen Autor sind die Personen so vielschichtig und oft widersprüchlich. Dies legt sie sehr differenziert dar.
Dadurch, daß ihre Charaktere so vielschichtig sind, findet der Leser unweigerlich in jeder Person auch Züge, die er an sich selbst finden kann, so daß die Identifizierung mit der jeweiligen Person nicht schwer fällt.
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am 25. Juni 2014
Das Buch ist der Wahnsinn. Aus mehreren Perspektiven geschrieben. Es bleibt durchgehend spannend.
Ein unerwartetes Ende ohne das typische ,,..und sie lebten glücklich und zufrieden....,,

Tolles Buch
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am 27. Oktober 2011
Der Inhalt wurde nun schon vielfach beschrieben. Deshalb spare ich mir diesen Part. Ich habe eine sehr zweigeteilte Meinung zu diesem Buch. Die Rückblenden und die Lebensgeschichte der Gray-Schwestern waren supergut geschrieben. Wäre dies der alleinige Inhalt gewesen, so hätte ich 5 Sterne vergeben. Leider ist die darum herum gestrickte Geschichte von Barbara und Ralph, deren Ehe in der Krise steckt überhaupt nicht gelungen und unnötig wie ein Kropf. Die Figur der Barbara ist völlig unglaubwürdig. Ich fahre in die Einsamkeit, um meine Ehe zu retten. Anstatt mit meinem Mann zu reden, verkrieche ich mich und lese stattdessen ein altes Manuskript, das ich im Haus gefunden haben. Nee, oder?? Und dann noch der Schluss. Ich will ihn hier nicht verraten, aber ich finde ihn haarsträubend und Barbaras Verhalten zum Teil sehr irrational. Schade eigentlich, denn die Lebensgeschichte der Schwestern Frances und Victoria Gray fand ich sehr lesenswert. Frances war eine unglaublich mutige und für ihre Zeit fortschrittlich denkende Frau, die sehr bittere Zeiten erlebt hat und niemals aufgab. Ich finde, sie ist in keinster Weise mit Barbara zu vergleichen, auch wenn das vielleicht die Absicht war.
Trotz allem hat Charlotte Link natürlich einen sehr fesselnden Schreibstil, der es schafft, den Leser bei der Stange zu halten. Also wer Spannung mag, gerne über eine Familiengeschichte im England des 20. Jahrhunderts etwas lesen will und es mit der Logik nicht ganz so penibel nimmt, dem ist das Buch zu empfehlen.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. April 2016
Zu Weihnachten verreist das deutsche Ehepaar Barbara und Ralph Amberg, beide sind Juristen. Es geht in ein einsames Farmhaus im Hochmoor von Yorkshire und schon in der ersten Nacht schneien sie ein und sind von der Außenwelt abgeschnitten. Barbara findet zufällig ein Manuskript, das im Haus versteckt war. Geschrieben hat es Frances Gray, die frühere Besitzerin von Westhill. Frances war recht fortschrittlich und politisch engagiert und schildert ihren eigenen Werdegang, ihre Familie und unglückliche Liebe. In der Ehe der Ambergs kriselt es, Barbara verbeisst sich in das Manuskript und die verdrängten Probleme der Eheleute treten an die Oberfläche.

Dieser Roman ist im typisch fesselnden Charlotte Link-Schreibstil gehalten, der trotz der über 600 Seiten spielend über die Geschichte hinweg trägt.
Die Rückblenden zur Lebensgeschichte der Gray-Schwestern haben mir sehr gut gefallen. Es ist eine historische Reise, die schonungslose Einblicke in die Zeit der Weltkriege und in die Frauenbewegung in England ermöglicht. Frances schliesst sich den Suffragetten an, die für das Frauenwahlrecht kämpften. Auch die quälenden Erinnerungen von überlebenden Soldaten an ihre Kämpfe im ersten Weltkrieg werden deutlich beschrieben.
Hier offenbahren sich folgenschwere Schicksalsschläge in Frances Grays Leben. Man erlebt eine andere Generation hautnah mit und erlebt, unter welch schwierigen Umständen Frances damals schon fortschrittlich gedacht und sich durchgesetzt hat.

Angeblich identifiziert sich Barbara mit Frances, ich konnte jedoch keine gemeinsamen Punkte erkennen. Barbaras Verhalten wirkt einfach nur haarsträubend und irrational. Der wesentliche Bezug der Frauenfiguren miteinander fehlt mir leider.

Wer Familiengeschichten aus dem 20. Jahrhundert Englands mag oder Charlotte Link gerne liest, dem ist das Buch zu empfehlen.
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