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am 28. März 2014
Ich bin froh, mit der Lektüre von „Erlösung“ endlich fertig zu sein! Das liegt nicht daran, dass mir der Krimi nicht gefallen hätte - ganz im Gegenteil. Aber die Spannung ist manchmal so derart groß, dass es phasenweise kaum mehr auszuhalten war. Das liegt darin, dass Adler-Olsen den Leser von Anfang an wissen lässt, welchen Vorsprung der Täter vor den Ermittlern hat und man immer in Sorge ist, dass diese zu spät kommen.

Kurz zum Inhalt: Auch im dritten Fall um Carl Morck und das von ihm geleitete Sonderdezernat Q der Kopenhagener Polizei geht es um einen alten Fall. Zu Beginn des Krimis wird der Leser Zeuge, wie zwei entführte jugendliche Brüder in einem Bootsschuppen festgehalten werden. Einem der beiden gelingt es, mit seinem Blut und einem Holzsplitter einen Hilferufen auf ein Stück Papier zu schreiben und als Flaschenpost auf den Weg zu schicken. Jahre später wird diese Flasche an der schottischen Küste von einem Polizisten gefunden. Dort ruht sie nochmals einige Jahre ungeöffnet auf einem Fensterbrett, ehe sie doch gelesen wird und - aufgrund des inzwischen kaum mehr entzifferbaren dänischen Texts - bei Carl Morck landet. Und auch der schenkt der Flaschenpost zunächst kaum Beachtung und es ist der Penetranz seiner Mitstreiter Assad und Rose zu verdanken, dass der Fall überhaupt weiter verfolgt wird.

Der Leser weiß aber die ganze Zeit über, dass der Entführer von damals seither immer wieder jeweils zwei Kinder aus religiösen kinderreichen Familien entführt hat und trotz bezahlten Lösegelds jeweils eines der beiden Kinder ermordet hat. Die Fälle wurden nie publik, da er die Familien mit der Drohung zum Schweigen verpflichtete, ein weiteres Familienmitglied zu töten, wenn sie sich an die Polizei wenden. Der Leser weiß auch von Anfang an, dass sich erneut zwei Kinder in der Gewalt des Entführers befinden, während Carl Morck und sein Team noch rätseln, was für ein Geheimnis die alte Flaschenpost birgt.

Das Buch ist - wie beschrieben - unglaublich spannend. Immer wieder sind Kapitel aus der Perspektive des Täters erzählt, der die ganzen Jahre ein Doppelleben führt. So weiß der Leser stets welchen Vorsprung der Entführer vor den Ermittlern hat und ist manchmal am Verzweifeln, wie unbehelligt er seinen Verbrechen nachgehen kann. Gut gelungen sind auch die Rückblenden in seine lieblose Kindheit, in welcher er selbst sadistischen Grausamkeiten ausgesetzt war. Die Spannung bleibt bis zum Schluss des Krimis sehr hoch und als die Verfolger dem Entführer endlich auf die Spur kommen, riskieren sie Kopf und Kragen, um die Kinder rechtzeitig zu retten. Neben dem sehr spannenden Kriminalfall erfährt man einiges aus dem Privatleben des schrulligen und sperrigen Carl Morck (der schwer verliebt ist). Außerdem erfährt man sehr Interessantes über Carls Mitstreiterin Rose, die sich während ihrer Krankheit bei der Polizei von ihrer Schwester Ysra vertreten lässt, welche mindestens genau so schräg wie Rose ist.
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am 27. April 2014
Jussi Adler-Olsen ist mit 'Erlösung', dem dritten Fall in seiner Sonderdezernat Q-Reihe die bislang beste Story gelungen. Die Geschichte der Hauptprotagonisten wird jetzt bereits im dritten Band der Reihe weiter gesponnen und der Leser erhält einen tieferen Einblick in die Welten von Carl und Assad.

Besonders herausragend an den Romanen von Jussi Adler-Olsen finde ich die Tatsache, dass es neben den 'üblichen' Mordfällen immer auch andere Verbrechen gibt (z. B. Entführung hier in diesem Roman), die aufgeklärt werden müssen.

Besonders gut gefallen hat mir an 'Erlösung' neben der unglaublichen Spannung vor allem der Humor, der diesmal mehr und immer genau zum richtigen Zeitpunkt des Romans eingesetzt wurde.

Unbedingt Lesen!
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am 23. März 2013
In seinem dritten Thriller startet Adler Olsen gemächlich. Er läßt sich viel Zeit, um über seine Hauptprotagonisten zu berichten,die sich behaupten müssen, um ihr Sonderdezernat Q in den Kellerräumen der Kriminalstation behalten zu dürfen, da der Keller mit Asbest verseucht ist.Auch Assad gibt Carl Mork wieder Rätsel auf was seine Vergangenheit angeht und dass die Sekretärin Rose dann plötzlich verschwindet und angeblich durch ihre nicht weniger nervige Zwillingsschwester Yrsa ersetzt wird, läßt Morks Laune auch nicht gerade steigen.Die restlichen Kollegen sind mit ungereimten Brandfällen und Bandenkriegen beschäftigt, sprich, das Chaos ist perfekt.In dieser Situation gibt eine Flaschenpost, die schon vor Jahren gefunden, dann aber vergessen wurde, Karl Mork und seinem Team Rätsel auf.Die Analyse des Papiers ergibt, dass diese Botschaft mit Menschenblut geschrieben wurde und sie von einem Entführungsopfer stammt. Nur der Hartnäckigkeit Assads ist es zu verdanken, dass das Team sich auf Spurensuche begibt und eine spannende Ermittlung nimmt ihren Anfang.
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am 4. August 2015
Wie auch schon der erste und zweite Teil ist der dritte Teil ein Thriller der
Extraklasse. Wenn man die ersten 40 - 50 Seiten hinter sich hat, kann man
nicht mehr aufhören.
Ich bewundere Menschen uneingeschränkt, die solche Bücher schreiben können,
dass einem die Nackenhaare zu Berge stehen und man süchtig wird nach seinen Büchern!
Carl Moerck ist mein Lieblingsermittler geworden.
Bitte lesen und dann trillern.................. whow!!!
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TOP 500 REZENSENTam 27. Juni 2011
Inhalt:
In Schottland wird eine Flasche mit einer Nachricht gefunden - mit Blut geschrieben und an den meisten Stellen unleserlich. Doch keiner kümmert sich darum, wo sie herkommt und ob sie ein tatsächlicher Hilferuf ist. Die mysteriöse Flaschenpost gerät jahrelang in Vergessenheit und landet schließlich auf Carl Mørcks Schreibtisch. Dieser glaubt eher an einen Streich und nicht daran, dass sie von Bedeutung ist. Carls Assistent Assad, Carls Sekretärin Rose und deren Zwillingsschwester Ysra ermitteln daraufhin auf eigene Faust und können immer mehr vom Flaschenpost-Rätsel lösen. Doch auch der alte Täter ist noch immer aktiv, und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Mein Eindruck:
Selbstverständlich ist die Geschichte um die Flaschenpost reichlich unrealistisch und überzogen, doch 'Erlösung' ist dennoch spannend und unterhaltsam. Im dritten Band ist dem Autor die Charakterisierung der Hauptpersonen meiner Meinung nach weniger gut gelungen, und Carl, Assad, Rose und Ysra bleiben eher farblos, die Beziehungen zwischen ihnen erscheinen oberflächlich und bisweilen widersprüchlich. Viele Geschehnisse empfand ich zudem als zu vorhersehbar, und im Buch tauchen immer wieder Logikfehler auf.

Mein Resümee:
Insgesamt zwar unterhaltsam, meiner Meinung nach aber deutlich zu lang. An vielen Stellen hätte man Seiten sparen können, an anderen Stellen wären mehr Details bzw. weniger Oberflächlichkeit wünschenswert gewesen.
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am 9. Dezember 2017
Der dritte Teil von Carl Morck - ein Täter der seit vielen Jahren am Werk ist und ein Meister der Verwandlung.
Mit Kombinationsgabe, Humor und etwas Zufall findet auch dieser Fall ein gutes Ende - wieder spannend erzählt, auch wenn es mir 1-2 Nebenschauplätze zu viel gibt.
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am 5. April 2014
An der Küste Schottlands wird eine Flaschenpost aufgelesen, ihr Inhalt: Ein Hilferuf, mit Blut auf ein Stück Papier gekritzelt, leider nur noch teilweise identifizierbar. Die Nachricht wurde offensichtlich in Dänemark verfasst und landet auf dem Schreibtisch von Carl Mørck, dem Leiter des Sonderdezernats Q. Mørck übernimmt den Fall zunächst ohne Motivation. In der Folge spinnt Adler-Olsen ein feinmaschiges Kriminetz, das es in sich hat: Rasante Tempowechsel, knisternde Spannung, großartige Milieuschilderungen und eine witzige Skurrilität ohne läppisch zu werden, machen das Buch schon nach wenigen Seiten zu einem wahren Pageturner.
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am 27. Mai 2013
Man wird in eine völlig unbekannte Religions- und Glaubenswelt versetzt. Die häuslichen Brutalitäten, die sozialen Kälten der Eltern ihren Kindern gegenüber, alles unter dem Mantel der Gläubigkeit, lassen beinahe Mitleid und Verständnis mit dem Hass des Täters aufkommen. Aber eben nur beinahe, weil seine Taten noch viel schrecklicher sind als die morbiden Erziehungsmethoden der Eltern und deren sozialem Umfeld. Schon bald fiebert man mit Carl Mörck, er möge diesem Ungeheuer schnellstens das grausame Handwerk legen.
Ein Buch, das in die dunkelsten Winkel völlig falsch geleiteter Gehirne entführt, das nur in vernünftigen Dosen konsumiert werden sollte, da man sonst Gefahr läuft, daran zu zweifeln, dass der Mensch auch gute Seiten hat. Spannend, schrecklich spannend und schrecklich schrecklich, eine Hochschaubahn für Gefühle und Emotionen.
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am 22. Februar 2013
Ich bin hellauf begeistert! Sowohl die Story ist großartig (wie auch schon bei den ersten beiden Bänden, wie ich fand) als auch die Erzählweise, die Spannung und die Schilderung der Figuren. Im Gegensatz zu anderen Autoren, wo man beim Lesen fast Depressionen bekommt, weil der Kommissar chronisch schlecht gelaunt, geschieden, depressiv und alkoholabhängig ist, hat dieser Kommissar zwar ähnliche Probleme, doch die werden mit so viel Humor geschildert, dass es eine Freude ist. Auch die Figur des Assad ist wieder herrlich beschrieben.

Sehr lesenswert, sehr spannend, und zwar bisweilen ergreifend, aber überhaupt nicht brutal. Toll!
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am 31. Oktober 2013
Hab mir alle Teile von Adler Olsen hintereinander reingezogen. Gute Lektüre für den Zug, konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sehr spannend. Die parallelen Haupt- und Nebenhandlungen, hüpfend in Ort und Zeit, verflechten sich immer mehr, bis zum Schluss die Handlungen zusammen fließen. Wunderbar geschrieben. Und die menschlichen Abgründe sind so schaurig und wecken doch in jedem Lesen den Voyeur, der nicht weg schauen kann. Ich habe bisher wenige Bücher gelesen, in denen die Charaktere so eingehend beschildert werden und so facettenreich sind. Auf den amerikanisch anmutenden Show-Down am Ende könnte ich persönlich verzichten, aber gut. Die Titel sind wenig einprägsam und ich verwechsle die Teile, außerdem erinnern die Titel stark an Stieg Larssons Trilogie.
Ich warte jedenfalls schon voller Ungeduld auf die nächsten Teile.
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