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TOP 1000 REZENSENTam 11. Februar 2012
La Cenerentola - Rossinis Version der Aschenputtel-Geschichte - gehört nach dem Barbier von Sevilla und neben der Italienerin in Algier zu Rossinis beliebtesten Opern. Deshalb gibt es auch recht viele gute Aufnahmen, zu denen auch diese Einspielung von 1994 gehört.

Im Zentrum der Oper und Aufnahme steht die Titelheldin, hier verkörpert von der Amerikanerin Jennifer Larmore, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahme gerade als eine der weltweit führenden Koloratur-Mezzosopranistinnen etablierte. Sie kann insbesondere in der virtuosen Finalarie ihre Stärken voll ausspielen, hat aber auch genügend Charme und Ausdruck für die sanfte Seite der Angelina, z. B. in ihrer Ballade im ersten Akt.

Der Argentinier Raùl Giménez war ein eleganter Rossini-Tenor mit weichem Timbre und guter Koloratur-Technik und damit ein überzeugender Prinz. Ein bisschen mehr Kraft in der Stimme, eine etwas brillantere Höhe würde ihn in die erste Reihe der Darsteller dieser Rolle katapultieren.

Alessandro Corbelli singt einen wunderbar aufgeblasenen Don Magnifico - den "bösen Stiefvater" der Oper. Mit seiner unglaublichen Beweglichkeit gehört er zu den besten Rollenvertretern auf Tonträger. Gino Quilico als charmanter Diener Dandini, Alastair Miles als sehr würdiger Ratgeber Alidoro, Adelina Scarabelli und Laura Polverelli als herrlich zickige böse Stiefschwestern vervollständigen ein insgesamt sehr überzeugendes Ensemble.

Leider steuert Dirigent Carlo Rizzi am Pult des Orchesters des Royal Opera House Covent Garden nicht so viel Charme, Ausdruck und Temperament bei, wie man es sich gewünscht hätte. Die Orchesterbegleitung ist eher diskret und in den schnellen Momenten auch etwas mechanisch. Das unterscheidet diese Aufnahme von der kurz vorher mit fast derselben Besetzung entstandenen Einspielung des Barbier von Sevilla, die zu meinen Lieblingsaufnahmen gehört.

Insgesamt also eine gute "Cenerentola," sängerisch überzeugend und gerade zu ihrem Preis empfehlenswert. Als Alternativen sollte man sich vor dem Kauf trotzdem die Aufnahmen unter Gabriele Ferro (auch nicht viel teurer) oder Ricardo Chailly (viel teurer, aber hörenswert) anhören.
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