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  • Frida
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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
Frida
Format: DVD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. Juni 2017
Bilder, bunt, grau, weiß, schwarz, filigran, mörderisch, berührend, abweisend, ohrfeigend, streichelnd... grandiose Schauspieler zelebrieren das Leben der Frida Kahlo... meine Lieblingsszene: Frida (alias Salma Hayek(wunderbar gespielt)) betrachtete den kerzengeraden muskulösen Rücken grazil-zäh und durchtrainierter Perfektion weiblicher Anatomie der Fotografin Tina, die sie (den "Trinkwettbewerb von "Wer schafft den meisten Tequila in einem Schluck" nach 2 Männern gewinnend) zum Tanz auffordert. Leidenschaftlich, sensible und wunderbarer Soundtrack vereinen einen Film, der fern ab von "hirnabschaltenden" Gefechten ist, sondern die Geschichte eines exotischen und unerwartet fortschrittlichen Mexikos mit seinen brillierenden Künstlern um Diego Rivera und Frida Kahlo klug gestaltet.
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am 10. Oktober 2017
Wunderbarer Film über das Leben einer großartigen Frau und die mexikanische Kultur. Salma Hayek spielt ihre Rolle außerdem richtig gut.
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am 9. Oktober 2017
Sehr schöner Film! Dramatisch und amüsant zugleich. Leben über Frida sehr schön erzählt.Würde ich mir auch ein 2. Mal anschauen.
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am 5. November 2015
Frida Kahlo ,geb 1907 , kam schon mit einem Handycap zur Welt: Sie hatte einen sog Spaltwirbel, eine Fehlbildung der Wirbelsäule, die extreme Formen annehmen kann, Neugeborenen sind zum Teil nicht lebensfähig, zum Teil schwerstbehindert, bei Frida bestand eine Verkürzung und Verschmächtigung des rechten Beines. Sie trug schon früh Schuheinlagen zum Ausgleich der Beinlängendifferenz.
Ein schrecklicher Verkehrsunfall führt zu Verletzungen, die dazu führten, dass sie sich über 30 Operationen unterziehen musste und einen nicht unerheblichen Teil ihres Lebens (nach dem Unfall 2 Jahre!) ein Gipskorsetts oder später solches aus Stahlstangen und Reifen um den Leib trug, und vor allem das rechte Bein, das etliche Mal gebrochen war, heilte schlecht. Der Unterleib und die Vagina waren von einer Stahlstange durchbort worden, sie erlitt mehrere Fehlgeburten,
Über ihrem Krankenlager befindet sich ein Spiegel, und sie beginnt zu malen. Ein großer Teil ihrer 144 Gemälde sind Selbstportraits, in denen sie sich weniger schön, mit Betonung der zusammengewachsenen Augenbrauen und eines Damenbartes und teilweise androgyn darstellt.
Nach 2 Jahren kommt sie wider Erwarten wieder ans Laufen, stellt in einer herrlich selbstbewußten Szene dem berühmten Wandmaler Diego Rivera (Alfred Molina) Bilder vor. Diego ist schon 2 mal geschieden 20 Jahre älter, mehr als einen Kopf größer und doppelt so schwer wie die zierliche Person, vor allem aber ist er ein Egomane, ein notorischer Schürzenjäger ( bei einer Party gibt er an, schon mit der Hälfte der anwesenden Frauen geschlafen zu haben). Aber er ist auchh eine faszinierende Persönlichkeit, Sozialist, malt seine Wandbilder für die Regierung nach der mexikanischen Revolution. Frida verführt eher ihn als umgekehrt, sie weiß vor der Heirat, dass sie ihn nie besitzen wird, dass er nie treu sein wird (er könne es physiologisch nicht, ärztlich bestätigt). Aber er verspricht ihr lebenslange Freundschaft und vor allem Loyalität:
Diego hat Erfolg, Frida malt nicht aus materiellen Gründen, sie malt in ihren Bildern sich selbst, aber zunehmend verfremdet, symbolisch ihr Leid in der Liebe und vor allem durch die immer wiederkehrenden Schmerzen und Operationen ausdrückend. Es entstehen Bilder, die manchmal schwach an Bosch, aber stärker an Dali erinnern, sie selber sieht sich nicht als Surrealistin.
Parallel zur Liebesgeschichte werden das Land Mexiko und die politischen Verhältnisse gezeigt. Ungeheure Farbenpracht, starke Farben, der blaue Hof in ihrem Elternhaus (für den Film aufwendig nachgebaut, das echte Haus ist ein Museum), farbenfohe Kleidung. Mexiko ist damals auch ein Zentrum der politischen Linken und von Künstlern, Trotzki fand bei dem Ehepaar Rivera Asyl nach der Verbannuung aus der UdSSR und hatte auch eine Beziehung mit Frida.
Untreu ist Rivera chronisch, aber den Bruch der Loyalität begeht er, indem er mit Fridas Schwester schläft. Frida trennt sich von ihm, sie bezeichnet ihren Unfall als zweitgrößtes, ihn als größtes Unglück in ihrem Leben.
Frida geht, nachdem sie früher in den USA gewesen waren, keinen Erfolg hatten, nach Paris, hat Affairen mit Männern und Frauen. Nach einem Jahr heiraten sie erneut.
Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich, Unterschenkeamputation, Rollstuhl, Bettlägrigkeit. Die erste Ausstellung ihrer Bilder in Mexiko besucht sie, eine beeindruckend und rührend geschilderte Szene, im Bett liegend, in dem sie hereingeschoben wird und die Lobesrede Diegos unterbricht: "Halt die Klappe, Fettwanst!"
Frida Kahlo stirbt mit 47 Jahren, es heißt, an einer Lungenembolie.

Der Theater -und Filmregisseurin Julie Taymor ist mit Salma Hayek als Hauptdarstellerin (36 im Jahre 2002) und Koproduzentin ein großartiger Film über eine der größten Malerinnen, eine veletzte , verletzliche, aber auch selbstbewußte starke Frau und Revolutionärin gelungen. Hayek selber hat Kollegin Ashley Judd (persönliche Freundin) rekrutiert, auch andere Stars wie Antonio Banderas, Edward Norton und Geoffrey Rush arbeiteten zum Tariflohn, nicht für übliche Gagen in der 12 Mio $ Produktion.
Ein Oscar für die großartige Musik von Elliot Goldenthal und die Maske sowie eine Golden Globe- und Oscarnominierung für Salma Hayek 2003 waren der verdiente Lohn.

Ist der Film authentisch, eine korrekte Biographie? Ja, er ist eine Autobiographie nach den Tagebüchern von Frida Kahlo, so wie Frida sich selber sah, und aus Fridas Perspektive, gestaltet nach dem, was die Regisseurin und Salma Hayek in den Tagebüchern gesehen haben. Und eine bessere Darstellerin Fridas als Salma Hayek konnte nicht gefunden werden, Die Ähnlichkeit mit Frida ist auch dank der tollen Maske nicht frappierend, aber doch stark, und wahrscheinlich ist es Salmas bisher großartigste schauspielerische Leistung. In Selbstportraits sehen wir nicht selten Salma statt Frida, verblüffend, und von einem Kritiker als albern beschimpft. Aber Bilder, die aus einem Standbild von Hayek als Frida bestehen, das dann durch Salmas "Lebendigwerden" und heraustreten aus dem Bild aufgelöst werden, sehe ich als Ausdruck der Symbolik, der Authentizität in Fridas Augen, nicht Surrealität der Werke an.

"Frida" ist ein in wunderbaren kräftigen, reinen Farben am Drehort in Mexico (nicht City, sondern kleinerer Stadt, in der solche Farbenpracht noch unverfälscht und rein zu sehen ist, gedreht, mit ausgezeichneter Maske, traumhaft guten und mit Salma auch wunderschönen Hauptpersonen. Salma überzeugt als vielleicht 18jährige bis hin zur über 40jährigen und gezeichneten Frida, alle Facetten dieser großartigen Malerin, symbolischen Selbstportraitistin und Politaktivistin, in lebensfrohen glücklichen und vielen bitteren und schmerzhaften Stunden, Tagen und Monaten werden glaubhaft gezeigt. Und die Musik, Kompositionen des oscarprämierten Komponisten sowie bekannte mexikanische Stücke, das Lied "La Bruja" von Salma Hayek selber mit kräftiger, nicht perfekter , aber beeindruckender Inbrunst und Tonsicherheit gesugen, machen für mich aus "Frida" eines der BEEINDRUCKENDSTEN FILMISCHEN KÜNSTLERPORTRAITS , und vor Salma Hayeks Leistung (und fantastischem Aussehen) sowie vor ihrem persönlichen Einsatz für das Zustandekommen des Films muss ich den vielzitierten Hut ziehen.

Auf DVD 2 finden wir Extras wie Interviews mit der Regisseurin, dem Komponisten, der Maske, Ausstattung und dem großartigen Kameramann.
Hier ist manches mehrfach erwähnt, nicht alles wichtig, aber ich empfehle, die 2 Stunden Zeit zu investieren, und ganz besonders mit den Aussagen von Julie Taymor im Hinterkopf den Film ein zweites Mal noch mehr zu geniessen. Traumkino mit vielen mexikanischen Darstellern und überwiegend mexikanischer Filmcrew. Ein wahrhaftes Kunstwerk, ein grandioses Meisterwerk, ein wahrer hochkarätiger Diamant und eine Darstellung von Frida, die besser nicht sein könnte.. GROSSARTIG; SALMA HAYEK !

Doc Halliday
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am 6. Februar 2014
Ein wunderschöner Film über Kunst und Liebe - schon etwas älter - aber immer sehenswert. Da sieht man mal wieder das auch fette Männer Glück bei den Frauen haben ...
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am 27. September 2017
Frida Kahlo de Rivera (1907-1954) ist nach wie vor die berühmteste Malerin Mexicos, vielleicht sogar von ganz Lateinamerika... zählte in Europa lange Zeit lediglich zu den "exotischen Sehenswürdigkeiten".
Dieser bewegende Film aus dem Jahr 2002 unter der Regie von Julie Taymor erzählt die Lebens- und Leidensgeschichte dieser wunderbaren Künstlerin, die nicht nur ihr körperliches und seelisches Leid sehr ausdrucksvoll auf Leinwand bannte, sondern auch politisch sehr aktiv war.
Niemand anders hätte Frida so bewundernswert spielen können, wie Salma Hayek, sogar rein äusserlich fast ihr Ebenbild.
Frida Kahlo litt mit 6 Jahren unter Kinderlähmung, war nach einem Unfall sehr lange in einem Gipskorsett an ihr Bett gefesselt, fasste neuen Mut durch die Malerei. Wie es auch ihrem Typ entsprach, wird Frida zwar wild und alle Fesseln scheuend dargestellt, doch leider nicht ebenso emanzipiert. Selbst auf ihren künstlerischen Werdegang wird nur am Rande eingegangen, dass man zunächst annehmen könnte, es handle sich um eine Beschäftigungstherapie aus Langeweile im Krankenbett.
Die leidenschaftliche Hassliebe ihrer Liebesbeziehung zu dem berühmten Maler Diego Rivera ( grandios gespielt von Alfred Molina ) prägte auch ihre Kunst. Anhand ihrer Gemälde kann man ihren schicksalhaft geprägten, künstlerischen Weg vom Realismus bis hin zum Surrealismus nachvollziehen. Durch Animationen wird die Kernaussage ihrer Bilder hervorgehoben. Schmerz und Einsamkeit werden thematisiert oder symbolische Vergleiche gezogen ( Diego als King Kong ) Andererseits wird die Ausstellung in Paris in wenigen Minuten abgehandelt.
Meines Erachtens wird der Film Frida Kahlo einfach nicht gerecht, denn sie wirkt in dieser episodischen Erzählstruktur mehr als Mitstreiterin ihres frauenhungrigen Ehemanns Diego. Auch ihre Ansichten, die Vorreiterrolle in Frauenrechten, ihre politische Arbeit im Dunstkreis von Sozialismus und Kommunismus wird nur angerissen, geht in ein paar Liebesnächten mit Trotzki einfach unter. Frida Kahlo war einfach mehr als das was hier gezeigt wird.
Hervorragend dargestellt wird allerdings der authentische mexikanische Esprit, umspielt von bewegender Filmmusik die ein stimmungsvolles Sittengemälde aus dem Künstlermilieu entstehen lässt. Das Lebensgefühl wird wunderbar eingefangen.
Grossartig auch Antonio Banderas als linker Revolutionär und Ashley Judd als lesbische Tangotänzerin.
Der Film mag mitunter so einige Längen haben, dennoch wird er zu keinem Zeitpunkt langweilig. Doch der Film könnte viel mehr, ist mit Sicherheit sehr sehenswert, aber eben kein Meisterwerk, wie es die Bilder von Frida Kahlo und ihrer Lebensart waren.
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am 1. Januar 2005
Ich bekam die DVD eher zufällig in meine Hände und entschied mich aus Langeweile ihn einmal anzusehen.
Und dann begeisterte mich dieser Film so sehr wie schon lange keiner mehr zuvor. Ich war wirklich aufs tiefste beeindruckt und empfehle den Film an jeden Filmliebhaber weiter!!!
Was macht diesen Film so besonders?
Das war es was ich mich nach dem anschauen als erstes gefragt habe ... es sind wohl die großartige Mischung aus wunderbaren, erstklassigen Schauspielern [allen voran Salma Hayek, die Frida nicht nur spielte sondern verkörperte], die beeindruckenden Bilder & Farben, die wundervoll erählte Lebensgeschichte und schließlich die Filmmusik, die diesem tollen Film den letzten Schliff gab.
Ich glaube das sind genug Argumente um den Film zu kaufen, oder?
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am 26. Juni 2011
Frida Kahlos Bilder zählen zu den begehrtesten Kunstwerken der Welt. Als das New Yorker Auktionshaus Sotheby's im Sommer 2000 eines ihrer Selbstportraits aus dem Jahr 1929 für mehr als 5 Millionen Dollar versteigerte, war die Idee, Leben und Werk dieser mexikanischen Künstlerin für die ganze Welt zu verfilmen, längst geboren. Mehr als 10 Jahre dauerte es, bis die Entscheidung gefallen war, wer diesen aufwendigen Film drehen und die Hauptrollen darin spielen sollte.

Der Film zeigt, wie Frida nach einer Fehlgeburt im Ford- Hospital zu Detroit das Bild dieser Fehlgeburt malt. Nicht nur dieses Bild selbst, sondern wann und wie sie es gemalt hat, sagt viel über das Leben und den Intellekt dieser gepeinigten, aber stolzen Frau aus, deren Becken bei einem schweren Verkehrsunfall beschädigt worden ist.

Die Regisseurin Julie Taymor hat mit ihrer fast vollständig in Mexiko zusammengestellten Crew eine ***LOVE- STORY*** gedreht, die zeigt, dass auch Frieda ihre Affären hatte. Sie ist keine Ikone des Schmerzes mehr, die ihre Bilder nur gemalt hat, um vor den Erlöser zu treten. Der Film zeigt in authentischen Farben, wie die Mexikanerin mit ihrem Handicap lebt, unter Menschen, beim Malen, mit ihren Papageien, Fauen und Klammeraffen und ihren makabren Puppen und Terracotta- Figuren.

In fotografischer Hinsicht lässt sich kaum eine gelungenere Wahl für die Hauptdarsteller vorstellen als Salma Hayek und Alfred Molina. Salma Hayek sieht der folkloristisch "aufgeputzten" Ikone Frida wirklich zum Verwechseln ähnlich, und Alfred Molina spielt einen Diego Rivera, der mindestens zwei Gesichter hat. Edward Norton, der das Skript für diesen Film geschrieben hat, lässt in einer erbarmungslosen Szene als Rockefellers Sohn seine Schergen zeigen, wer der Stärkere ist. Sie meißeln Diegos Auftragswerk für das Rockefeller Center in New York von der Fassade, bevor es fertig ist.

Schön, wie Taymor und Norton die Einheit von Ort, Zeit und Handlung hier und da aufheben. Bilder, die erst später gemalt sind, erscheinen vorab als Visionen. Umgekehrt begleiten Bilder, die in der Vergangenheit gemalt sind und aus der Erinnerung heraus den biographischen Hintergrund erhellen, auf dem sie entstanden sind, Fridas späteren Lebensweg. So erscheint das Selbstportrait mit den kurzen Haaren von 1940 der Film-Frida schon 5 Jahre früher aus Wut und Protest über Diegos Seitensprung mit ihrer jüngeren Schwester Cristina. Umgekehrt stellt sich die Film- Frida 1929 mit mehreren Bildern bei Diego Rivera vor. Beim Anblick ihres ersten Selbstportraits von 1926 erinnert sich der Zuschauer daran, wie Fridas Vater es (im Film zuvor) seiner noch bettlägrigen Tochter ermöglichte, dieses Bild zu malen, indem er ihr eine Staffelei auf das Bett stellte, einen Spiegel unter die Decke hängte und ihr auch sonst alles an die Hand gab, was sie brauchte, und er versteht die Ironie, mit der sich Frida bei dieser Gelegenheit im Renaissance- Stil "adelig schlug". Andere Bilder scheinen direkt aus den Wechselfällen hervorzugehen, die sie erlitten hat, wie die beiden Fridas, ebenfalls nach der Scheidung von Diego in 1940 entstanden, ihrem vielleicht größten Gemälde, mit dem sie sich gleich zweimal in Überlebens- Größe verewigt hat, oder das oben erwähnte Henry Ford Hospital in Detroit 1932.

"Unerhört talentiert, begabt, eigenwillig, zäh und sehr feminin", so sollte sie zu sehen sein, die neue Frida, was nicht immer ganz gelungen ist, denn wie so oft, wenn Großproduzenten zufrieden zu stellen sind, gibt es auch Spielszenen dieser Art, wo sich die Schnappschüsse erübrigen und die Popcorn- Tüten knistern dürfen. Da stöhnt die Frida beim vorehelichen Sex, und Diego schießt einige Szenen später aus einer Laune heraus wüst und bacchantisch in die Luft. Das geht bis in die Auswahl der Bilder, die Taymor und Norton getroffen haben. Hervorgehoben wird Friedas Portrait ihrer jüngeren Schwester Cristina von 1928, ein sehr magisches Bild, das es bestimmt immer noch wert ist, entdeckt zu werden, unterschlagen ein Bild, das ein besonderes Licht auf Fridas Amerika- Aufenthalt wirft und beweist, das sie auch als Künstlerin und Feministin in Gringoland ihren eigenen Kopf hatte und keineswegs nur eine bequeme Begleiterin an des großen Wandmalers Seite war ( das Portrait für Mrs. Jean Wight aus dem Jahr 1931 ). Trotzdem zugreifen, denn eine bessere Frida- Verfilmung wie diese wird es so leicht nicht geben.
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am 7. April 2017
Es ist viel Los im Leben von Frida, und es ist gleichsam interessant, ihr Leben wie auch die damit einhergehende Entwicklung ihrer Kunst zu erleben. Beides kommt in dem Film sehr gut rüber. Sollte irgendwann einmal in erreichbarer Entfernung eine Ausstellung ihrer Werke stattfinden, so ist es diesem Film zu verdanken, dass ich keine Mühen scheuen werde, dorthin zu kommen.

Sehr empfehlenswert!
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am 26. Mai 2015
Der vor zahlreichen Jahrzehnten spielende Film "Frida" lebt nicht von reiner Fiktion, sondern bildet das ab, was eine junge Mexikanerin einst erlebte und über sich ergehen ließ, bis sie sich letzten Endes malerisch entfalten konnte. Ein verblüffender Film von starker Ausdruckskraft, welcher in seiner Gänze gar atemberaubend erscheint!
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