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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 26. Oktober 2003
Oh, Mann. Wie man doch überrascht werden kann. Da denk ich mir so, aha, ein Tarantino-Film, "Jackie Brown", noch nichts von gehört, fast 2 1/2 Stunden, du meine Güte, was soll denn da alles passieren, Pam Grier, wo hat die denn noch einmal mitgespielt, okay, mal reinschaun.
Und dann 2 1/2 Stunden coole Schauspieler, die in ihre Rollen passen, wie der berühmte A**** auf den Eimer, allen voran Pam Grier, coole Musik (die Soundtrack-CD, wenn es eine gibt, brauche ich unbedingt noch), coole Handlung mit erfrischend wenig Ballerei und Action und nicht eine langweilige Minute. Das werd ich mir jetzt in regelmäßigen Abständen immer wieder reinziehen.
Für mich ist dabei völlig uninteressant, daß die DVD für heutige Verhältnisse etwas schwachbrüstig ausgestattet ist. Der Film bringts alleine.
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am 2. Januar 2006
Die Romane Elmore Leonards scheinen sich einer gelungenen Verfilmung zu widersetzen. Man denke nur an "Get Shorty" -
eine mäßig unterhaltsame, auf "cool" gequälte Burleske, der
der chill factor, der eisige Charme, der furchteinflößende
Nihilismus der Vorlage völlig abgehen. Oder an "Out of Sight",
immerhin noch eine der gelungeneren Leonard - Verfilmungen:
trotz guter Momente gerät Soderberghs Adaption allzu oft
in die seichten Fahrwasser des Kitsches - und was immer man
Leonard vorwerfen kann, kitschig ist er nicht. Gleiches kann man - sieht man von dem "Kill Bill 2" - Ausrutscher einmal ab - von Quentin Tarantino sagen. Dessen Filme und Leonards Romane haben einiges gemeinsam: geradezu unheimlich überzeugende, funkelnde Dialoge, einen schwarzen bis tiefschwarzen Humor,
schockierende Gewalt und Grausamkeit und einen ebenso beängstigenden wie überzeugenden Nihilismus, gepaart mit
heiter - resignierter Illusionslosigkeit. Bevölkert sind
die Werke von Schriftsteller wie Regisseur mit einer ganzen
Palette unsympathischer, verkorkster Figuren: emotionale
Krüppel, furchteinflößende Psychopathen, ebenso dumme wie brutale Verlierer, Gossengestalten von bizarrer und ekelerregender Bösartigkeit und korrumpierte, ausgebrannte und resignierte Anti -Helden.
So berechtigt die Verfilmung eines Leonard - Romanes durch
Tarantino zu den schönsten Hoffnungen - es konnte eigentlich
gar nichts schiefgehen. Tarantino konzentriert sich auf die
Haupthandlung der Vorlage und verfilmt die Geschichte um Geld, Sex, Einsamkeit und Gier, Liebe und Rache souverän und elegant.
Der Film lebt von seinen wunderbaren Dialogen, kühnen Kameraeinstellungen, seiner cleveren Inszenierung und vor allem von seine wunderbaren Schauspielern: Robert de Niro brilliert als ebenso gutmütig - dämlicher wie gefährlicher Ex - Knackie,
Bridget Fonda überzeugt als dauerbedröhntes, debiles Gangsterliebchen Melanie, Michael Keaton gibt den schmierig-
dümmlichen FBI - Beamten geradezu beängstigend überzeugend und
Samuel L. Jackson liefert als aufgeblasener, großkotziger Kleinkrimineller, dem seine Selbstüberschätzung zum Verhängnis wird, eine Klasseleistung ab. Und Pam Grier als verkrachte Flugbegleiterin Jackie Brown? Wieso Quentin Tarantino aus der "Weißen" Jackie Burke der Vorlage die "Schwarze" Jackie Brown macht, dies wird wohl nie restlos geklärt werden. Wollte Tarantino, wie er selbst behauptet, unbedingt Grier für die Hauptrolle, wie er selbst behauptet? Oder ist es ihm (auch für
Vermutung spricht einiges) einfach entgangen, daß Jackie Burke eine Weiße ist (Ellen Barkin wäre die perfekte Besetzung ge-
wesen)? Pam Grier macht ihre Sache ganz ausgezeichnet, keine Frage. Die alternde, leicht aus dem Leim gegangene, vom Leben
gebeutelte Flugbegleiterin, die sich mit mit nicht ganz legalen
Nebenjobs über Wasser hält, spielt sie sehr überzeugend.
Fazit: der beste Film von Tarantino, die überzeugendste
Leonard -Verfilmung. Ein cleverer, eleganter, cooler und höchst unterhaltsamer Thriller, eine emotionale Achterbahnfahrt auf
allerhöchstem Niveau. Wirklich wunderbares Kino.
Für die SZ -DVD spricht, daß man von störenden Untertiteln verschont bleibt. Schon deswegen - und wegen der wirklich
brillanten Ton - und Bildqualität - ist sie trotz fehlender "Extras" jeden Cent wert!
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am 28. April 2008
Über den Film an sich habe ich nichts zu sagen: dass er gut ist, steht zurecht in allen anderen Rezensionen. Was mir jedoch gar nicht in den Kram passt, ist die Bevormundung bei der DVD. Aus Lizenz-Gründen kann man die Originalversion nur mit deutschen Untertiteln schauen. Das sollte wirkliche Filmfans schon vom Kauf abschrecken. Und während des Anschauen kann man auch nicht die Sprache wechseln und muss mühsam stets zurück ins Menü. Eine Benutzerfreundliche DVD sieht für mich anders auch. Noch ein Minus für Amazon: in der Produktbeschreibung steht nicht, dass das Ansehen der Originalversion nur mit den deutschen Untertiteln geht.
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am 23. März 2015
ein guter film, bissel in die länge gezogen. ist meine persönliche meinung.
tja schon passt der film. sag ich. oder
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am 31. Juli 2002
"Jackie Brown" ist meiner Meinung nach ein wirklich genialer Film mit erstklassiger Besetzung und einem sympathisch-schwarzen Humor. Er steht zwar eigentlich mehr im Schatten von Pulp Fiction, ist aber garantiert nicht minder sehenswert. Sicherlich ist dieser Film nichts für Leute, die "Matrix-Action" erwarten, die Optik des ganzen ist aber auch nicht entscheidend bei der Bewertung dieses Films. Man könnte es beispielsweise so sagen: Das Geld wurde an den richtigen Stellen ausgegeben, nähmlich bei der Besetzung. Samuel L. Jackson, Robert De Niro, Michael Keaton, Pam Grier (...); Tarantino setzt eben nicht auf Specialeffects, sondern auf eine ordentliche Handlung, Humor und auf geniale Dialoge, die eben auch nur von genialen Schauspielern rübergebracht werden sollten. Einfach sehr zu empfehlen.
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am 20. November 2013
Obwohl der Versand recht lange dauerte, bekam ich die DVD dann doch. War allerdings so gerade noch in der Frist. Konnte den Film leider nicht so gut sehen, da mein Notebook defekt ist. Dennoch danke.
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am 18. November 2012
Der Film „Jackie Brown“ hat eine Vorgeschichte:
Hollywoods „Sadist vom Dienst“ :-) Quentin Tarantino wurde von der US-Black Community vorgeworfen in seinen Filmen häufig rassistische Stereotype zu transportieren.

Dieser Vorwurf traf den Regisseur, Schauspieler, Produzenten und Drehbuchautor in seiner Ehre und er beschloss einer schwarzen Ikone der 1970er Jahre ein filmisches Denkmal zu setzen.

Filme des Black Hollywood der frühen Siebziger Jahre (u.a. Shaft, Superfly, Black Caesar, Trouble Man, Claudine, Pipe Dreams u.v.a.) brachten auch das Genre des sog. Blaxploitation Films hervor, in denen schwarze Darsteller, als „wild um sich ballernde“ Kämpfer für das Gute, im Mittelpunkt standen.

Die schwarze Schauspielerin PAM GRIER spielte in ‚Foxy Brown’ und ähnlichen Filmen der 1970er Jahre eine dieser schwarzen Superheldinnen, die mit Feuerkraft und Sex Gangster zur Strecke brachte.

Quentin Tarantino ist mit Jackie Brown eine großartige Hommage an PAM GRIER und an ein, fast vergessenes, Filmgenre gelungen.

Inhalt des Films:
In Los Angeles bessert sich die, schon etwas "in die Jahre gekommene", Jackie Brown (Stewardess bei einer miesen kleinen mexikanischen Fluglinie) ihr mickriges Gehalt mit dem Schmuggel von Geldern aus Mexiko in die USA auf. Diese Gelder stammen aus illegalen Waffen- und Drogengeschäften des Kriminellen Ordell Robbie, der Jackie als Geldkurier benutzt.

Als sie vom FBI unter Druck gesetzt wird, ihren Auftraggeber (beängstigend brutal und kaltblütig gespielt von Samuel L. Jackson), in eine Falle zu locken, weiß sie, dass der sie eher umbringen wird, als sich von ihr ans Messer liefern zu lassen.

In dem (weißen) Kautionsagenten Max (Robert Forster), der sich ein wenig in diese, immer noch schöne, schwarze Frau verliebt hat, findet sie einen subtil agierenden Verbündeten im Kampf gegen Gangster und FBI.

Es macht mir unheimlich viel Spaß zu verfolgen, wie Jackie Brown (Pam Grier) beide Seiten an der Nase herumführt und in ihrem lebensgefährlichen Doppelspiel nur haarscharf an der eigenen Ermordung bzw. Verhaftung vorbeischrammt (eine meiner Lieblingsszene ist die in der Kaufhaus Umkleidekabine, wenn Jackie alle, die sie beobachten, bei der Geldübergabe völlig konfus macht …).

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber man gönnt es Jackie Brown, wenn sie mit Verstand und Sex, als ebenbürtige Mitspielerin in dem verwirrenden Plot den Männern zeigt, dass sie nicht nur Körper, sondern auch Köpfchen hat …

Der Film Jackie Brown ist bis in die Nebenrollen erstklassig besetzt. Es ist mir eine wahre Freude Schauspielern, wie Robert De Niro, Bridget Fonda, Michael Keaton, Robert Forster, Samuel L. Jackson u.a. zuzusehen.

Zur Filmmusik
In den Black Hollywood Filmen der Siebziger Jahre spielte die schwarze Soul Musik jener Zeit immer eine wichtige Rolle und so ist es auch bei Jackie Brown. Wir hören Songs von Bobby Womack, Randy Crawford, Bill Withers, The Delfonics, Minni Ripperton, Brothers Johnson u.a. sowie eine hinreißende (leider viel zu kurze) Performance des Supremes Hits “Baby Love”

Meine Beurteilung
Der Film wärmt das Herz (in diesen grauen Novembertagen), er beschäftigt ebenso das Hirn (schön aufpassen bei der Geldübergabe im Kaufhaus, sonst verpasst man etwas :-) ) und der Kauf der DVD ist eine gute Investition, denn Bild- und Tonqualität sind ebenfalls in Ordnung. Außerdem erhält man mit Jackie Brown einen absoluten Kultfilm (hier ist der, leicht überstrapazierte, Begriff angebracht).

Fußnote:
Als der Kautionsagent Max erstmals in der Wohnung von Jackie Brown Musik der DELFONICS hört, ist er hingerissen und kauft sich auf dem Heimweg eine Musicassette der Gruppe für sein Autoradio. Ähnlich dürfte es vielen Kinobesuchern gegangen sein, die damals durch den Film auf diese (fast vergessene) schwarze Vocalgroup aufmerksam wurden. (siehe in diesem Zusammenhang auch meine Rezension der Doppel-CD „The Very Best Of The Delfonics“)

Meine persönliche Empfehlung weiterer Soundtracks auf CD:

"SHAFT Deluxe-Edition", Isaac Hayes (CD Universal/Stax Records STX-31751)
"Super Fly", Curtis Mayfield (CD RHINO R2 75803) - siehe meine Rezension "Best in Sound ..."
"The Payback", James Brown (CD Polydor 314 517 137-2, USA-Import)
"The Secret Life Of Plants", Stevie Wonder (Double-CD MOTOWN 3746 36127 2)
"Black Caesar", James Brown (CD Polydor 314 51 136-2, USA-Import)
"Trouble Man", Marvin Gaye (CD MOTOWN 530 097-2, USA-Import)
"Claudine", Gladys Knight & The Pips (CD Buddah 22DN-100, Japan-Import)
"Blade Runner", The New American Orchestra (CD FULL MOON/WEA Records 250 002-2)
"Mahogany", Diana Ross u.a. (CD MOTOWN 530 277-2. USA-Import)
"Taxi Driver", Bernard Herrmann (CD ARISTA Records, 32RD-23, Japan-Import)
"Pipe Dreams", Gladys Knight & The Pips (CD Buddah 22DN-102, Japan-Import)
und natürlich
“Jackie Brown” (CD Warner Brothers Records) - hier bei Amazon erhältlich -
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22 Kommentare| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2015
Mein Lieblings-Tarantino! Filmische Erzähl- und Schauspielkunst vom Allerfeinsten plus süchtig machender Soundtrack. Die elegante Schwester von Pulp Fiction. Absolut sehenswert!
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am 2. November 2014
alles super. bin rundum zufrieden.
gerne mal wieder.
nur weiter zu empfehlen.
schnell und zuverlässige sendung und glücklicher kunde.
danke
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am 4. Juli 2015
Ich persönlich mag nicht alle Filme von und/oder mit Quentin Tarantino.
Der Stil ist "manchmal" gut, aber m.E. nicht immer gelungen.
Die Kill-Bill Reihe ist nicht schlecht, aber als Jungerwachsener stehe ich dann doch eher
auf Transformers, Marvels Agents of Shield, Jason Statham und Co.

Aber, der Film passt schon. Typisch Quentin Tarantino eben!
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