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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 19. Juni 2015
Dieser Film ist vielleicht nichts für Actionfans. Aber auf jeden Fall etwas für Cineasten, die einen wirklich grandiosen Film sehen wollen. Ich hatte dieses beeindruckende Zusammenspiel von schauspielerischer Leistung, Dramaturgie, Musik und Landschaftsaufnahmen (schon alleine der Landschaftsaufnahmen wegen lohnt sich das Anschauen) nicht erwartet hinter dem eher düsteren Titel - eine Anspielung auf die erste Plage Ägyptens. Und Blut fileßt viel in diesem Film, ob nun in schwarzer Form als Öl aus der Erde oder eben auch das Blut derer, die sich dem Protagonisten des Films in den Weg stellen wollen. Ein Film über einen Menschen, der besessen ist von der Idee, als "Ölmann" einer der reichsten Menschen überhaupt zu werden - und der über diesem Ziel alle Menschen, denen er vertraut oder vertrauen könnte, nach und nach verliert. Am Ende der Satz "Ich bin fertig" - und das ist dann auch der Zuschauer für eine Weile. In den Sitz gedrückt lauscht er verwundert dem 3. Satz des D-Dur Violinkonzerts von Brahms und weiß nicht, wie ihm in den letzten zwei Stunden geschehen ist. Ist "There will be blood" eine Parabel auf die rücksichtlose Ausbeutung der Ressourcen der Erde, bei der und mit der Menschen rund um den Globus über Leichen gehen? Sicher nicht das letzte Mal, dass ich dieses Epos angeschaut habe. Es gibt vieles zu entdecken, auch über die heutige Zeit.
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am 4. Oktober 2014
Keine charismatischen Figuren, düstere Bilder, kurze prägnante Dialoge, ein großartiger Daniel Day-Lewis, ein widerlicher Paul Dano und ein Film für keinen glücklichen Fernsehabend. Ein Meisterwerk der visuell zu beeindrucken weiß. Filmkunst auf ganzer Linie. Das Werk von Anderson ist so beängstigend wie beeindruckend. Der Zuschauer ist nach dem Film geplättet und lässt den Abspann passieren und denk sich ... Gott sei dank hab ich zu dieser Zeit nicht gelebt. Die Qualität der DVD ist sehr gut und dem Preis angemessen.
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am 6. Januar 2016
Diese Rezension bezieht sich auf den Film, nicht auf Versand oder andere Dinge.

Eins vorweg: Daniel Day Lewis Schauspiel in "There will be blood" ist das beste das ich jemals sah, ich bin ein großer Cineast verfolge jährlich die Academy Awards und meine mich wirklich gut auszukennen. Die Auszeichnung für seinen Oscar als Daniel Plainview ist ABSOLUT gerechtfertigt!

Der Film ist ruhig, sehr ruhig. Hier sprechen Bilder mehr als Worte. In den ersten 20 Minuten wird kein Wort gesprochen, ähnlich wie in "Spiel mir das Lied vom Tod". Wunderschöne Landschaftsaufnahmen und Daniel D. Lewis, der direkt zu Beginn als Daniel Plainview aus einem Erdloch in dem er nach Öl sucht an die Oberfläche klettert. Für mich symbolisch als der Teufel, der die Hölle verlässt und in unserer Welt ankommt. Wir erleben seinen ganzen Werdegang vom Glücksritter der nach Öl bohrt bis zum größten Öl Tycon der gnadenlos seine Konkurrenz ausrottet, seine Familie verstößt und sich mit der Kirche anlegt. Das Ende, die letzten 20 Filmminuten die viele Jahre nach den eigentlichen Geschehnissen ansetzen sind überragend und machen den Film erst zu dem was er ist. Was D.D. Lewis hier schauspielerisch darbietet kann man nicht in Worte fassen und muss man einfach gesehen haben. Auch der restliche Cast überzeugt vollends, besonders hervorzuheben wäre hier noch Paul Dano, der seinen Pfarrer immer am Rande einer Karikatur darstellt, diese Linie jedoch nie wirklich überschreitet. Neben D.D. Lewis Performance nicht unter zu gehen heißt schon was und Paul Dano meistert diese Herausforderung.

Fazit: Paul Thomas Anderson hat neben seinen Klassikern wie "Boogie Nights" und "Magnolia" sein ganz persönliches Meisterwerk abgeliefert. Für mich sein definitiv stärkster Film. Die 8 Oscarnominierungen, wovon 2 Auszeichnungen erteilt wurden, sind auf jeden Fall gerechtfertigt und alleine wegen Daniel Day Lewis sollte diesen Film jeder einmal gesehen haben.
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am 6. April 2017
Es ist schon alles positive über den Film gesagt worden, schliesse mich da an. D.D. überragend und man muss schon fit sein im Oberstübchen um an dem Film gefallen zu finden, gelle ;-) 5 sterne
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am 27. Juli 2010
Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) ist ein besessener "Öl-Mann". Mit nichts und zunächst alleine baut er in der Zeit der ersten Ölförderungen eine eigene Firma auf. Daneben zieht er einen Sohn groß, den er adoptiert hatte, weil dessen wirklicher Vater bei Öl-Arbeiten ums Leben gekommen war. Diese Tatsache verheimlicht er aber, weil er seinen Sohn als Marketing-Instrument missbraucht, so seriöser wirken will, wenn er einfachen Bauern die Förderrechte an ihrem Land abschwatzt. Zu einem Widersacher, der letztlich mit ihm aus finanziellen Gründen aber gemeinsame Sache machen will, wird ein "Hardcore-Prediger" (Paul Dano). Dem einen geht es darum ein Öl-Magnat zu sein, dem anderen ein großer Mann Gottes. Sie sind jedoch nicht besonders ehrbar, denn letztlich ist die Motivation beider Macht und Geld und daher scheuen sie auch nicht vor Betrug und menschenverachtenden Handlungen zurück.

Der Film ist schonungslos und sicher nah an der Realität, beeindruckt in der Geradlinigkeit, mit zerstörenden Bildern und einer - ob man sie nun gut findet oder nicht - beklemmenden und besonderen Film-Musik. Auch der rüde Kampf von Kapitalismus und Religion in dieser Zeit wird gut wiedergegeben. Die schauspielerische Leistung von Daniel Day-Lewis dürfte zudem als ausgezeichnet betrachtet werden können. Was man ggf. darstellen wollte, die Kälte, die Freudlosigkeit der Zeit, der tunnelhafte Blick und ähnliches brauchte ggf. die lang anhaltenden trostlosen und zwiespältigen Sequenzen, was aber nicht unbedingt fesselnd ist und so entstehen schon Längen. Was fehlt, ist eine Geschichte, die einen wirklich mitnimmt, die einen an den Film bindet.
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am 29. März 2013
Liest man diesen auf der Rückseite der Verpackung vermeint man beim Schauen tatsächlich, im falschen Film zu sein.

Was sieht man tatsächlich, ohne zu spoilern: Die degenerative Entwicklung eines von Zwängen besessenen Menschen, welcher keine Möglichkeit hat, sich mit anderen auszutauschen, was dazu führt, dass die paranoiden Zwänge am Ende vollends von ihm Besitz ergreifen.
Klingt zum Gähnen, ist jedoch unglaublich erzählt. Alles passt, Story, Bilder, Musik, Stimmung - einer der größten Filme des 21. Jahrhunderts, jetzt schon!

Vorsicht: Es gibt zahlreiche verstörende Momente, insbesondere das auf seine Weise fulminante Ende.

Gute Unterhaltung ist aus meiner Sicht jedenfalls nicht angesagt.
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Das ist sicherlich kein Film für jeden und kein Film für kuschelige Sofa-Abende. Was gezeigt wird, ist die Geschichte eines durch und durch berechnenden und grundnegativen Menschen, dem es nur um eines geht: Profit zu machen. Von daher gesehen ein Film mit höchst aktueller Problematik, wenn man die Mentalität vieler Top-Managern betrachtet. Die Handlung spielt Anfang letzten Jahrhunderts. Es geht um die Boomphase der Ölförderung in Kalifornien.
Daniel Plainview wird von Daniel Day-Lewis so umfassend eindrucksvoll verkörpert, dass wohl selten jemand den Oscar für die beste männliche Hauptrolle dermaßen verdient gewonnen hat. Natürlich ist Plainview kein Sympathieträger. Er geht über Leichen, wenn es seinem wirtschaftlichen Erfolg dienlich ist. Er konvertiert sogar zu einer zwielichtigen sektiererischen Gruppierung, wenn es seinem wirtschaftlichen Erfolg dienlich ist. Wer das nicht aushalten kann, sollte diesen Film besser nicht anschauen.
In der Nebenrolle des Predigers dieser Gemeinschaft ist Paul Dano noch lobend zu erwähnen, der mir bereits in "little miss sunshine" positiv aufgefallen ist.
Insgesamt ein düsteres Meisterwerk über die Abgründe der menschlichen Seele.
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am 27. Oktober 2016
Was sieht man tatsächlich, ohne zu spoilern: Die degenerative Entwicklung eines von Zwängen besessenen Menschen, welcher keine Möglichkeit hat, sich mit anderen auszutauschen, was dazu führt, dass die paranoiden Zwänge am Ende vollends von ihm Besitz ergreifen.
Klingt zum Gähnen, ist jedoch unglaublich erzählt. Alles passt, Story, Bilder, Musik, Stimmung - einer der größten Filme des 21. Jahrhunderts, jetzt schon!
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am 16. August 2015
Hier stehen einige Resensionen, die alles sehr gut beschreiben. Ich könnte sagen, das ist nicht ein Film zur Entspannung.. er beschreibt harte Zeiten und ein Mann, der zu allem fähig ist, sein Erfolg zu erreichen.
Sehr gut gespielt von den Schauspielern und dazu eine sehr originelle und passende Musik, die die Atmosphäre unterstützt.
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am 11. Dezember 2016
Daniel Day-Lewis ich liebe Dich - Du bis zu Recht der Oskarrekordhalter - für diesen Streifen gabt es uneingeschränkt und unbedingt den Oskar.

Einschalten ansehen und genießen - das Ding haut richtig rein; gibt es für diesen Typen überhaupt eine Grenze? Dem deutschen Film könnte nicht einmal ansatzweise so etwas gelingen.
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