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am 10. Juli 2017
Mir gefallt die CD sehr gut, die mit einer akustischen Gitarre anfängt und dann immer härter wird. Sehr bunt übrigens das gesamte Album, das neben weichen Stellen auch immer wieder sauhart ausartet. Das Schlagzeug lässt keine Wünsche offen und die Gitarre trumpft immer wieder auf, nicht ohne den Bass zu vergessen. Harmonisch in einem Moment und dann wieder knallhart. Die Reibeisenstimme kreischt sich den Verstand aus der Kehle. Du kommst nicht mehr aus dem Mitnicken raus, weil alles doch wieder so melodisch rüber kommt in gewissen Parts. Wunderschöne Stellen, wo die Härte nachlässt und die Melodie überwiegt. Erinnert teilweise an Slayer und teilweise an Metallica, teilweise an eine Gruppe, die mir jetzt nicht einfällt. Aber das tut der Qualität keinen Abbruch. Gute Musik. Hart mit weichen Elementen. Lied 7 ist fast nur geflüstert. Dann gehts wieder hart weiter .. Der Sänger schreit und singt aber aiuch harmonisch in einigen Songs, die Gitarren dazwischen in unterschiedlichen Solis. Der Bass bringt Spaß rein und alles in allem hab ich noch nie so ein gutes Album gehört. Ein Jahrhundertalbum, eine Offenbarung: Das beste Heavy-Album der letzten zehn Jahre.
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am 27. Juni 2011
...im gegensatz zu a sense of purpose.
gute produktion, leicht, transparent und druckvoll.
gesang nicht mehr so gejammer wie auf der letzten vö,
insgesamt gitarrenlastiges album.
zum teil experimentierfreudig, hätte sogar noch mehr ausgereizt werden können.
wer clayman, reroute to remain und come clarity mochte wird hiermit sicher glücklich.
das einzige was mich ein klein wenig nervt ist, dass nur wenige solos ohne
das "wah pedal" von gelotte auskommen.

PS:
meine persönlichen favoriten von IF sind die alben von jester race bis clayman,
aber das aktuelle sollte man natürlich für sich bewerten und nicht im vergleich zu den alten.
deshalb: 5 points to sweden.
und wenn ich wieder richtige härte und melodie auf die ohren brauche dann warte ich eben noch ein bisschen auf:
..."the resistance"...
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am 3. März 2013
...auch bei einer Band wie IN FLAMES.
Wieso wird eine Band, die sich entwickelt, die IHREN Weg geht, ohne Kompromisse, hier von vielen so fertig gemacht?
Was wäre, wenn sie JESTER RACE immer und immer wieder kopiert hätten? Ohne die Qualität des Originals zu erreichen...sie würden von vielen "Fans" genau so nieder gemacht werden.
In meinen Augen gibt es nur eine Band, die sich immer wieder selbst "kopieren" kann, von der Mann es einfach erwartet, weil sie Kult sind, weil sie MOTÖRHEAD sind!!
Aber zurück zu diesem Album.
Ich hasse den Begriff "Nu Metal".
Alle Bands, die in diese Richtung wollen, kann man eh vergessen.
IN FLAMES haben mit diesem Album den "modernen Metal" neu erfunden.
Wenn "modern und neu", DANN IN FLAMES!!
Wem es nicht gefällt...es wird keiner gezwungen es zu kaufen.
Wer offen ist für was neues...wer einer Weiterentwicklung einer legendären Band nicht verschlossen ist, dem sei dieses Album sehr empfohlen!!
Ohne viel schnick schnack...songs, die ins ohr gehen und da für gute Unterhaltung sorgen!

Also hört auf zu nörgeln und seid mal so "tollerant", wie die Metaler immer dargestellt werden, bzw. sich selber darstellen.
Und MAINSTREAM sind IN FLAMES wohl noch nicht ganz...sonst hätte Heino sie auch gecovert.
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am 26. Oktober 2014
Wie auch bei den vielen anderen Alben der Band zuvor habe auch ich die Neuerscheinung des Albums damals sehnlichst erwartet. Gleichzeitig war ein bisschen Furcht dabei, das In Flames mit Verlassen des Gitarristen und Songwriters Jesper Strömblad die Band nicht mehr dieselbe Band ist, die ich kenne/kannte.

Dem ist nicht so. Zumindest im Großen und Ganzen. Es ist eindeutig In Flames. Bereits wenige Sekunden eines beliebigen Liedes vom Album und man weiss recht schnell mit welcher Band man es zu tun hat. Gleichzeitig läutet dieses Album eine Art Umbruchphase der Band ein. Diese hat es in abgeschwächter Form auch eigentlich permanent gegeben und wie in bereits anderen Alben-Rezensionen genannt war In Flames immer eine Band die Neuerungen aktiv anging und nie auf der Stelle treten wollte.

Zugegeben....sie haben es mir mit diesem Album anfangs nicht leicht gemacht. Die typischen Stilmittel der Band sind klar herauszuhören, aber dieses Album geht wirklich neue Wege. Der elektronische Anteil nimmt zu, die cleanen Vocals ebenfalls. Anders Fridén schafft es aber mal wieder einen guten Spagat zwischen hartem Metal und melodischen Klängen zu bilden.

Anders als die Alben zuvor kommt das Album eher "poppiger" daher. Man könnte es weichgespült nennen, aber das beschreibt es nicht richtig. Es ist eher wie ein "das können wir auch". Einige besonders einprägende Melodien hatten direkt Ohrwurmcharakter. Mir erschien es am Anfang etwas suspekt, aber je öfter ich dieses Album höre, umso besser gefällt es mir. Die etwas härtere Gangart wird meines Erachtens erst mit dem Track "Puzzle" angeschlagen.

Aber bereits der Titelsong, Sounds Of A Playground Fading, Deliver Us, ..Ships Dwell oder aber Ropes zogen mich beim ersten Hören in Ihren Bann. Es mag ja sein dass es den Fans der ersten Alben wie eine Art Bravo Hits der Kommerzmusik vorkommt, mehr denn je hatte ich bei diesem Album den Eindruck es wird für Metal-Verhältnisse massenkompatibel.

Allerdings muss ICH MIR PERSÖNLICH zugestehen....es ist mir egal. Für mich kommt es darauf an dass das Album micht unterhält. Das tut es. Es ist abwechslungsreich, greift Elemente der alten Alben auf, geht neue Wege, wagt es dem Beständigen entgegenzutreten und etwas Neues zu versuchen und macht die Palette der In Flames Diskographie um Einiges abwechslungsreicher.

Das schöne an guter Musik ist ja, dass sie kaum altert. Wenn mir nach härteren Stücken zumute ist, höre ich die alten Alben von In Flames. Dabei ist es mir egal, dass diese schon 15 Jahre auf dem Buckel haben können. Möchte ich es etwas poppiger, dann ist dieses Album perfekt. Für mich ist dieses Album eine Bereicherung.

Das beste Album das In Flames je rausgebracht hat? Nein. Aber ein Album mit viel Ohrwurm-Potential, welches ich bei Siren Charms (bislang) vermisse. Aber vielleicht ergeht es mir mit diesem Album genauso, vielleicht blickt man in 5 Jahren zurück und sagt sich...Siren Charms war auch gar nicht so schlecht.

Insgesamt hat sich das Album seine 4/5 Sterne verdient. Ein Stern Abzug weil es eben für mich nicht an die Epoche der 2000-2006 Ära heranreicht. Ebenfalls leider nicht sehr kreativ ist auch hier die Aufmachung der Vinyl-Edition für die Fans. Während man sich beim Cover noch etwas hat einfallen lassen, hätte ich bei der Re-Issue Vinyl Ausgabe schon vielleicht ein paar Extras erwartet. Eine bedruckte Vinyl, ein nettes Inlay, Zusatzinfos, vielleicht auch eine CD oder MP3-Download als Bonus für ein älteres Album. Alles in Allem etwas lieblos. Auch eine weiche innen-gefütterte Vinyl-Tasche fehlt. Es muss mal wieder der kratzige Papp-Schuber herhalten. Schade...
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am 13. Juli 2011
Ich muss sagen, dass ich vor dem Kauf sehr skeptisch war, weil ich ebenso wie viele andere hier mehr auf die älteren Sachen von den Schweden stehe.

Eben deswegen haben mich die ersten 6 Songs des Albums echt weggehauen - schöne Melodien, sehr fett produziert. Da gibt's nichts auszusetzen. Zum Ende hin lässt das Album ein wenig nach, und ja, auch ich mag Fridéns Schreie mehr als seinen Gesang. Insgesamt aber ein starkes Album, das entgegen der Meinungen anderer doch noch einige typische Göteburger-Schule-Elemente erkennen lässt.

Fein!
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am 8. August 2011
Jedes IN FlAMES Album ist aufs neue spannend.
Kaum dringt die Scheibe bei mir aus den Boxen höre ich in meinem Kopf schon die Stimmen der alt-eingesessen Death-Metal-Fans, die außer einen Mötorhead-Shirt jegliche Kleidung ablehnen die nicht aus Leder besteht:
"Früher waren die mal gut!"..."die ersten beiden Alben kann man sich noch anhören, aber das ist schund"-"Immer die Kommerz-Mukke.."etc.
Das ist eine wirklich bequeme Haltung, die genaues Hinhören erspart und in etwa so reflektiert ist wie der feste Glaube an Gold am Ende des Regenbogens.

Für mich gibt es kaum eine Band, die es immer wieder so geschafft hat sich neu zu erfinden wie IN FLAMES. Die Schweden schaffen es einfach nie auf der Stelle zu treten und sich gleichzeitig nicht in Gefilden zu verlieren, die man besser nicht betreten sollte.
"Sound of a Playground fading" ist der beste Beweis dafür.
Hier findet das Fan-Herz alles was es begehrt. Düstere UP-Tempo Kracher, wie ein ICE aus Eis und Schwermut, genau wie experimentelle Stücke die fast in den Alternativ- Rock gehen und das alles ohne sich zu verleugnen und irgendwo anzubiedern. Das Album ist aufwendig und abwechslungsreich und garantiert ein langes Hörvergnügen.
Der Nachteil: Die Vielfältigkeit garantiert, dass man wohl kaum alle Stücke mögen wird, aber das macht auf der anderen Seite irgendwie auch die Genialität aus.
Positiv zu bemerken ist des weiteren, dass sich "Playground" soundtechnisch etwas vom Vorgänger absetzt und nun wieder gewaltiger und düsterer daher kommt. Die Kernkompentenz, die IN FLAMES für mich unnahbar machen, ist nach wie vor die unnachahmliche Platzierung von feinen, unverbrauchten Gesangs-melodien die im großen Soundgewitter noch immer Ohrwürmer platzieren kann.
FAZIT: Ein überdurchschnittlich Gutes Album, dass in jeden Plattenschrank gehört-wahrscheinlich nicht das beste der Band-aber für Fans ein absolutes muss. Die 5 Sterne beweisen nur, dass diese Band ohnehin hohe Qualität raus haut und daher "wirklich gut" mit "unendlich gut" gemessen wird.
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am 17. Juni 2011
Meine Erwartungen waren hoch, auch wenn ich wusste, dass mich In Flames so oder so kaum enttäuschen konnten. Vorweg: ich bin kein felsenfester Verteidiger der alten In Flames Alben, sondern höre hauptsächlich die "neueren" Sachen seit 'Reroute to Remain' und 'Clayman'. Dennoch sind viele der älteren melodischen Songs aus 'Colony' und 'Whoracle' auf meiner Favoritenliste. D.h. ich liebe es, wenn es ordentlich aufs Kerbholz gibt und mich dazu eine "catchende" Melodie mitzieht.

Beides findet man auf 'Sounds of a Playground fading' auf jedenfall wieder, auch wenn die Härte vergangener Alben einen Tick in den Hintergrund gerät und Platz für herrliche Melodien macht, die meiner Meinung nach bei 'A Sense of Purpose' zu kurz kamen. Den einen mag das etwas stören, der andere (wie ich) genießt es einfach und macht einen der 'Come Clarity' Songs an, wenn er Lust auf Härteres verspührt, was allerdings nicht heißen soll, dass 'Sounds of a Playground fading' ein Weichspühlalbum darstellt, es fällt lediglich auf, dass öfter Cleanvocals zum Einsatz kommen, die, wie sämtliche anderen Vocals, jedoch in fast allen Fällen sehr schön ausgeführt werden, und weniger "raufholz"-Songs vorhanden sind.

Nach dem Kick-Ass-Opener 'Sounds of a Playground fading', welches mit den besten Refrain des Albums hat, folgt der bekannte Ohrwurm 'Deliver us' und das langsamere 'All for me'.
Dann nimmt es mit 'The Puzzle' schnellere und härtere Fahrt auf. 'Fear is the Weakness' ist ein Beispiel dafür, wie super In Flames mit dezenten Synthies umgehen und keinesfalls erstklassige Gitarrenparts vernachlässigen.
Ebenso sieht es mit 'Where the dead Ships dwell' aus, wo einzig das langgezogene "miles" im Refrain stark an 'Deliver us' erinnert.
'The Attic' ist eher ein Song, der zur Atmosphäre des Ganzen beiträgt und wohl mehr Wert auf die mal wieder interessanten Lyrics legt.
Danach wird es Zeit wieder etwas Kohle in den Ofen zu schieben, was in 'Darker Times' auch getan wird.
In 'Ropes' habe ich mal wieder ein Lieblingslied der Band gefunden, einfach weil die Gitarrenhooks und der frische Chorus den Song zu einen der kurzweiligsten der Platte machen.
"So, jetzt könntet ihr aber mal ordentlich abgehen!", dachte ich mir nach den bisher 9 Titeln und prompt fing 'Enter Tragedy' aus den Boxen zu knattern, was nur durch Chorus und Solo wieder etwas abgeschwächt wird.
'Jesters Door' sehe ich eher als kleines Zwischenspiel und Message an den ExGitarristen Jesper an. Etwas schade, weil ich vorher allein vom Titel her einen "oldschool" In Flames-Song erwartet habe.
Doch sofort entschädigt mich 'A new Dawn' mit tieferen Vocals und dem besten Zwischenpart aller Alben, der durch den Zusammenspiel von Streicher und Gitarre an frühe Zeiten erinnert und wie ein Mix aus den Zwischenparts von 'Zombie Inc.' und 'Ordinary Story' wirkt und damit einen weiteren Höhepunkt des Longplayers darstellt.
Für mich die wahre Perle des Albums ist 'Liberation'. Es zeigt sich mal wieder, dass Metal-Bands die besten Balladen herausbringen, was auch In Flames immer wieder bewiesen haben. Es passiert nicht oft, dass mir Songs eine Gänsehaut verleihen. Dieser Track bringt damit die gesamten 54 Minuten perfekt zum ausklingen und hinterlässt mich mit einem verdammt zufriedenen Gefühl.

So reiht sich 'Sounds of a Playground fading' in eine der vielseitigsten Albumsammlung einer einzigen Band ein, die ich kenne. Es bildet für sich wieder ein neues, kurzweiliges und ganz einfach spaßiges Hörerlebnis. Die Fans werden es eh tun, also empfehle ich jedem, der auch nur entfernt Freude an Melodic Metal findet, sich hiermit auszutoben.
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am 22. April 2014
Das letzte Album von In Flames ist in der Tat etwas besonderes. Die Stimme ist einzigartig und ein sehr kraftvoller aber zugleich emotionaler Mix aus Klargesang und Growl. Musikalisch kann das Album durch eine kreative, melodische und volle Atmosphäre überzeugen. Am Ende kann aber gute Musik nie wirklich beschrieben werden. Es ist wohl die Kombi aus Kraft, Emotion und Texten die einen tief ergreift. Leider können die älteren Alben von In Flames nicht an diese Qualität anschließen.
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am 17. März 2012
Eigentlich hab ich das Album schon seit über ein 1/2 Jahr zuhause. Gerade bei diesem Werk von In Flames ging ich schon vorm ersten Durchhören an von einer schlechten Meinung aus. Bevor das Album rauskam war schon Jesper ausgestiegen. Wer sollte jetzt die Songs schreiben? Dann live am Novarock auch noch Soundprobleme, war bisher schon 5 mal auf Live Konzerten, aber so schlecht waren sie da noch nie.
Die erste Single - Deliver Us war für mich bestenfalls guter Durchschnitt, solide aber nix Besonders.

Es sprach alles für Mich gegen das Album. Nicht mal das Cover gefällt mir, da ist das Cover vorm Vorgänger für mich schöner. Danach wollte ich dem Album verbissen eine Chance geben, da In Flames meine absolute Lieblingsgruppe ist. Selbst nach dem 10 mal Durchhören gefiel mir damals bloß All for me. Ich ließ danach das Album monatelang einfach liegen, es gefiel mir nicht. Da war ich ernsthaft am Überlegen dem Album eine schlechte Rezension zu schreiben. Jetzt seit 4 Wochen ist der Knoten für mich aufgegangen.

All For Me war und wird mein Lieblingsstück auf dem Album bleiben. Aber auch die Songs Ropes, A New Dawn, The Puzzle, Fear Is The Weakness, Where The Dead Ships Dwell gefallen mir nun sehr gut. Das macht schon ein gutes Album aus: ein Album welches von Anfang an gut gefällt verliert sehr schnell an seinem Reiz, man hört sich da schnell satt davon. Das ist bei In Flames nicht so schnell der Fall.
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am 20. Juni 2011
Ich bin ehrlich überrascht, und zwar positiv. Mein letztes In Flames-Album ist "The Jester Racee", und wie ein Bekannter kürzlich sagte, "haben die nach Clayman eh nix gescheites mehr rausgebracht". Dachte ich bis vor ein paar Tagen auch, das Nu Metal-artige Geschraddel hatte mir zuwenig Charakter, Eigenständigkeit und hat mich nicht angesprochen.

Wie anders dieses Album: ohrwurmige Melodien von vorne bis hinten - nur beim abschließenden "Liberation" übertreiben Sie es mit der Charts-Kompatibilität doch ein wenig. Das ist jedoch nicht genug, den fünften Stern zu verwehren, dazu ist die Platte als Gesamtwerk zu rund, zu gut produziert, zu geschickt arrangiert und die Pressung der LP zu gut (kein Rauschen oder Knacken, gute Transparenz, druckvoller Bass).

Zwar agieren In Flames 2011 mit etwas angezogener Handbremse, doch das tun sie immer zugunsten der Songstrukturen und Melodien, die nicht nur in der Single-Auskopplung "Deliver Us" mehr als gelungen sind. Für mich eine der Überraschungen des Jahres - kein neues "The Jester Race" zwar, aber so kann In Flames durchaus einen Platz in meiner Favoriten-Playlist wiederfinden.

Musik: 4,5 Sterne wegen des für meinen Geschmack etwas zu poppigen "Liberation" und weil manchmal etwas mehr Feuer gutgetan hätte
Klang: 4,5 Sterne wegen etwas zu flacher Dynamik, aber Transparenz und Bass sind sehr gut
Pressung der Schallplatte (schwarzes Vinyl): 5 Sterne, perfekt!
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