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Kundenrezensionen

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am 13. Juli 2011
Hallo liebe Metal-Gemeinde,

das neue Anvil-Album ist erschienen. Kein Grund für Freudengesänge, möchte man meinen, wenn man die meist belanglosen Veröffentlichungen der letzten Jahre bedenkt. Diese haben nämlich genauso zum Niedergang der Band beigetragen, wie die im Film dokumentierten Schwierigkeiten. Daher habe ich mich mit dem neuen Album auch gar nicht erst beschäftigt. Mein Plan war, es irgendwann mal (aus Loyalität") für ein paar Euro zu erwerben und gut ist. Ich erinnere mich noch, wie ich damals '82 in der HM-Show im Radio "March of the Crabs" gehört hatte (ups... ich bekomme Gänsehaut), was mich die Nacht kaum schlafen und am nächsten Morgen dem Plattenladenbesitzer auflauern ließ. Sowas prägt...

Doch die Kritiken für Juggernaut of Justice fielen überraschend gut aus und daher habe ich doch mal reingehört.

Ohne jegliche Übertreibung und Gute-alte-Zeit-Gedusel", kann ich bestätigen, dass dieses Album mit Metal on Metal mithalten kann, wenn natürlich auch nicht in die Nähe von Forged in Fire kommt (Für die Jüngeren unter uns: Ein Jahrhundert-Album, was man als Metal-Fan unbedingt besitzen muss, da man sonst nicht in die Metal-Hölle kommt!). Das neue Album ist ein unglaublicher Schritt, den ich der Band niemals mehr zugetraut hätte (Asche auf mein Haupt). Jugendliche Energie verschmilzt mit großartigem Können. Metal als Jungbrunnen, oder so... nicht zu fassen. Offenbar ist ihnen doch noch eingefallen, was ihren Erfolg damals ausgemacht hatte, nach fast 20 Jahren...

Falls Ihr also diese beiden genannten Alben genauso gut findet, wie ich, dann hat Juggernaut of Justice Eure volle Aufmerksamkeit verdient. Mid-Tempo Nummern wechseln sich mit Up-Tempo-Krachern und Speed-Granaten ab, so wie man es von Anvil liebt. Einen fetten Doom Song gibts auch noch oben drauf (Paranormal).

Der Gipfel ist dann Song 12 auf der CD, wo Anvil neu gewonnene Kreativität und Musikalität ausleben: Ein Instrumental mit Trompeten, etc.... ohne Scheiß, das klingt hammergeil!

Dieses Album kauft man nicht mehr aus Mitleid, sondern weil es Spaß macht und ein sehr, sehr gutes Metal-Album ist.
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Ich würde Anvil wirklich gerne richtig gut finden. Steve "Lips" Kudlow (v./g.) und Robb Reiner (dr.) mögen nicht gerade die hellsten Leuchten sein, aber sie sind nette Typen, die eine Menge Herzblut in ihre Musik stecken. Das hat die Anvil-Doku noch einmal deutlich gemacht. Leider gehört die Band aber eben nicht zur Spitzenklasse. Ihre Mischung aus Thrash- und Power Metal amerikanischer Prägung mit einem Schuss Rock ist gut gemeint, doch wie sagt mein Vater immer: Das Gegenteil von "gut gemacht" ist "gut gemeint". Nun hatte ich damals gelesen, dass "Juggernaut Of Justice" deutlich stärker als seine Vorgänger sein soll. Hmja, bei einem schlappen Album wie "This Is Thirteen" ist das wohl keine große Kunst, aber ein echter Bringer ist "Juggernaut..." deshalb für mich nicht. Ich finde, Anvil landen nur hin und wieder einen Glückstreffer, wenn sie mal einen starken Song abliefern, der Rest ist eher mäßig. Wirklich herausragendes Songwriting sucht man - trotz musikalischer Kompetenz - bei den Kanadiern vergeblich, und die Texte auf Grundschulniveau laden öfter mal zum Fremdschämen ein. Okay, die eine oder andere relativ gute Nummer hat "Juggernaut..." zu bieten, aber insgesamt leidet das Album am üblichen Anvil-Problem. Viele Leute, inklusive Lips und Robb selber, behaupten ja, die Band sei nur deswegen in den 80ern nicht groß rausgekommen, weil das Management versagt hätte. Vielleicht ist da ein bisschen was dran, aber Anvil hätten niemals so groß wie - greifen wir mal gleich in die Vollen - Metallica werden können; dafür fehlen einfach die starken Songs, und ein begnadeter Sänger ist Lips nun auch nicht unbedingt. Wie gesagt: Ich würde diese Band ehrlich gerne super finden, aber leider kann ich das nicht.
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am 22. Mai 2011
Das neue ANVIL Album ist endlich da. Album # 14 . Das erste Album nach Veröffentlichung der verdientermassen vielbeachteten Doku "This Is Anvil - The Story Of Anvi"l und gleichzeitig Beginn einer neuen Ära. "This Is Thirteen" entstand ja noch während der Dreharbeiten zum Film, war aber gleichzeitig schon das erste Album in der jetzigen Besetzung als Trio. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Die letztjährige Tour - das Konzert in Hamburg war unterhaltsam und grandios ! - hat schon für starken Auftrieb bei den Jungs gesorgt. ANVIL haben neue Kraft und Zuversicht geschöpft, was man nun "Juggernaut Of Justice" auch deutlich anhört. Wie weggewischt ist jetzt die Inspirationslosigkeit einer "Back To Basics" , obwohl "Juggernaut Of Justice" in vielerlei Hinsicht viel mehr Back To Basics ist, als es seinen Anschein hat. Produzent Bob Marlette hat einen sehr transparenten und trotzdem druckvollen warmen Sound gebastelt. Weniger Verzerrung auf der Gitarre von Lips , die dadurch sehr differenziert klingt. Das gesamte Songmaterial klingt sehr frisch und optimistisch und erinnert oft wohltuend an Metal On Metal , Forged In Fire aber interessanterweise auch ganz oft an Hard N Heavy , was sehr viel Spaß macht. New Orleans Voo Doo und Paranormal wirken durch diese textlichen Variationen etwas bedrohlicher. Bei This ride performt sogar Bassist Glenn Five die Lead Vocals. Ansonsten mag ich keine Einzeltitel hervorheben , da ich "Album-Komplett-Hörer" bin. Vielen war "This Is Thirteen" noch zu altbacken, wobei ich auch die Scheibe sehr gern mag. "Juggernaut Of Justice" ist die erhoffte Frischzellenkur , verbindet alle Old-School-Tugenden , bündelt diese mit dem Spirit der 80er , hat aber eine tolle Produktion aufzuweisen. SUPER !!
Das Album gibt es übrigens sehr günstig im PURE STEEL ONLINE SHOP .
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am 11. April 2016
Nachdem ich mir nun auch die Vinyleditionen der Band zugelegt habe, sticht in Sachen Sound, Coverdesign und natürlich Musik aus den ganzen Vinylveröffentlichungen heraus.
Über die Musik muss ich hier sicher nichts mehr schreiben, daher kann ich darauf hinweisen, dass die Pressqualität hervorragend ist und die Aufnahmen im Gegensatz zu der CD Edition noch breiter und voller klingen.
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TOP 500 REZENSENTam 6. Februar 2016
Auch 33 Jahre nach ihrer Gründung sind die Mannen von ANVIL kein bisschen müde, im Gegenteil, mit "Juggernaut of Justice" entfachen die drei Kandier ein richtiges Stahlgewitter. Ich hatte den Eindruck als ob die Herren KUDROW/REINER/FIVE in einen Jungbrunnen gefallen wären, sie wirken richtig frisch und unverbraucht - klasse! Schon vom ersten Song weg ist mir der klare, harte und zeitgemäße Sound aufgefallen, hier wurde von BOB MARLETTE wirklich großartige Arbeit abgeliefert.
Musikalisch sind ANVIL immer noch nicht zu Kompromissen bereit, gut so, denn ich mag ANVIL genau so wie sie sich auf "Juggernaut of Justice" präsentieren - hart, melodisch, kraftvoll und wuchtig. Das ist klassischer Heavy Metal der gelegentlich in die Thrash/Speed-Ecke abdriftet, ein richtig feines Stück Schwermetall!
Ich finde den Opener sehr wichtig, der richtige Einstieg in ein Album ist manchmal maßgebend und ANVIL haben mit dem Titelsong "Juggernaut of Justice" die richtige Wahl getroffen. Im flotten Midtempo angesiedelt überzeugt diese Nummer nicht nur durch die hervorragende Produktion sondern auch durch das gute Songwriting und die hervorragende Leistung der drei Herren an ihren Instrumenten. Dies lässt sich aber auch bei allen anderen Songs feststellen, ANVIL haben hier kompositorisch wirklich richtig reingehauen, musikalisch sowieso.
Mit "When hell Breaks Loose" ballern die Kanadier weiter drauflos, bevor mit "New Orleans Voodoo" ein richtig wuchtiger Stampfer daher kommt. Diese Nummer groovt sich sofort in die Gehörgänge, der atmosphärische Refrain besorgt dann den Rest.
Mit "On Fire" drücken ANVIL dann wieder mächtig auf die Tube, wieder so eine schnelle Nummer die mich so ein wenig an MOTÖRHEAD erinnert - einfach aber mit ganz viel Durchschlagskraft! "Fuken Eh!" ist dann wieder im flotten Midtempo zuhause und groovt sich auch richtig schön in die Ohren. Ein Nackenbrecher erster Güte präsentieren ANVIL dann mit "Turn it Up", tolle Melodie und ein Refrain der sich auf Konzerten ganz einfach mitgrölen lässt. "Turn it Up" gehört definitiv zu meinen Highlights auf diesem Silberling - ganz starke Nummer!
Auch "This Ride" hat mich sofort mitgenommen, zwar nicht ganz so flott wie "Turn it Up", dafür aber viel eingängiger als vorherige Nummer. Ein toller Refrain und ein sehr eindrucksvolles Solo von "LIPS KUDROW" sind die hervorstechenden Merkmale dieser Nummer. Das selbe kann man auch über "Not Afraid" sagen, ebenfalls eine ganz starke Nummer aus dem Hochgeschwindigkeitsbereich.
Mit "Conspiracy" präsentieren ANVIL wieder einen dieser schweren Stampfer, diese Nummern machen mir richtig Spaß, das können ANVIL richtig gut!
Schon mit "Running" gibt's aber wieder voll eins auf die Zwölf, einer der Nackenbrecher mit denen "Juggernaut of Justice" zu Hauf gesegnet ist. Muss ich noch extra erwähnen das auch diese Nummer mit eingängiger Melodie und dem entsprechenden Refrain gesegnet ist? Eher nicht!
Mit "Paranormal" wird's dann etwas düster und geheimnisvoll, dieser Song ist definitiv der atmosphärischste Song auf diesem Album - und der gewöhnungsbedürftigste dazu! Für mich hat er so ein bisschen was von BLACK SABBATH, zumindest was die Atmosphäre betrifft. Abschließend gibt es dann mit "Swing Thing" noch einmal einen Satz heißer Ohren, eine sehr außergewöhnliche Nummer bei der tatsächlich sehr deutliche Swing-Einflüsse herauszuhören sind. Schon für den Mut so eine Nummer zu bringen gebührt ihnen mein Respekt.
"Juggernaut of Justice" ist eine riesen Überraschung für mich, dieses Album ist wirklich ganz stark und kommt ohne jeglichen Aussetzer oder Lückenfüller daher. Das stärkste ANVIL-Album seit vielen, vielen Jahren - das Ding rockt!

Mein Fazit: Mit "Juggernaut of Justice" haben ANVIL meiner Meinung nach das stärkste Album seit "Forged in Fire" abgeliefert. Tolle Songs, tolle Produktion und musikalisch macht den Kanadiern sowieso niemand etwas vor. Ich hätte wieder ein solides Album auf hohem Niveau erwartet, dieses Brett aber definitiv nicht!
Leider haben ANVIL auch mit diesem Album nicht für Furore sorgen können - es ist eine Schande das ANVIL in der Metalgemeinde fast schon ignoriert werden!

Meine Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.
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am 20. November 2011
... mit dem "großen" Durchbruch!
Als Kind der 80er sollten mir Anvil nicht unbekannt sein. Dennoch habe ich bisher nie (zumindest bewusst) einen Song dieser Band gehört. Die von meinen Vorrednern beschriebenen "Meisterwerke" aus den 80ern sind bis heute von mir nicht entdeckt worden.
Durch einen Hinweis eines Freundes auf die Geschichte dieser Band und die mittlerweile viel beachtete Doku (ANVIL - Die Geschichte einer Freundschaft) habe ich mir hier auf Amazon einige Songs der neuesten CD einfach einmal angehört. Und was soll ich sagen: Super!
Das ist mit das Beste, was ich so die letzten paar Jahre im Bereich 80er Sound gehört habe. Alles klingt sehr ehrlich, geradeheraus und kompromisslos wie viele der Alben, die so in der Zeit zwischen 1980 und 1985 herausgekommen sind. Die CD ist dann auch noch sehr authentisch produziert worden. Will sagen, alles klingt sehr echt, mit vielen Ecken und Kanten. Kein "Bombast-" und auch kein künstlich erzeugter "Garagensound". Der Gitarrensound wird nach mehrmaligem Durchhören richtig "super".
Von den Songs darf man im Hinblick auf die beschriebenen Hinweise zu den 80ern keine neuen Innovationen für die Metalwelt erwarten. Wer solche Musik mag, weiß das sicherlich auch.
Dennoch überzeugen wirklich alle Songs. Hervorzuheben sind meines Erachtens die Songs "When hell breaks losse", "Fucken eh!", "Turn it up", "Not afraid" und "Running".
Mittlerweile habe ich auch mir die DVD "ANVIL - Die Geschichte einer Freundschaft" gekauft. Nachdem ich nun auch noch die Geschichte der Band kenne, würde ich den Jungs auch mehr Beachtung wünschen. Vielleicht gelingt es ja, sie für ein paar Festivals oder gar eine Tour nach Deutschland bzw. Europa zu holen.
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am 6. Juli 2011
Die neue Platte von Anvil ist das beste Thrash Metal-Album,das ich in den letzten Jahren gehört habe. Eine druckvolle Produktion (lediglich Lips Gesang hätte teilweise ein klein wenig mehr in den Vordegrund gerückt werden können), tolle Riffs und eingängige Melodien.
Zum Glück gibt es noch Bands, die solche Scheiben rausbringen. Zum Glück gibt es Anvil! Da kann man die letzten Releases der sogenannten "Big Four", insb. Metallica getrost vergessen: ANVIL RULES!!!!
Unterstützt den wahren Thrash Metal! Kauft Anvils Platten und besucht ihre Shows! Ihr werdet es garantiert nicht bereuen...
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am 30. Juli 2011
Mindestens seit 2009 müssen ANVIL jedem Metal-Fan, beziehungsweise jedem, der einigermaßen in der Szene informiert ist, bekannt sein. Damals erschien nämlich der Film 'Anvil ' Die Geschichte einer Freundschaft' (OT: 'Anvil! The Story of Anvil'), der der Band nicht nur einen Bekanntheitsschub innerhalb der Metal-Szene verschaffte, sondern auch komplett neue Hörerschichten erschloss. Wer auch immer jetzt ANVIL-Fan ist, dem setzt die Band nun ein neues Brett vor, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Allein schon das Coverartwork verrät, dass sich ANVIL auf all ihre Stärken besannen und einfach das auf dem Album machen, was sie am besten können: ROCKEN! Und das mit viel Speed, fetten Riffs und trümmernden Drums, dass es nur eine wahre Freude ist. Dazu gesellt sich ein variables Songwriting und eine Eingängigkeit, die aber keineswegs prätentiös gestaltet ist und einem das vors innere Auge ruft, was diese Band beabsichtig: Bangende Menschen, in die Luft gereckte Fäuste und tausend mitsingende Münder. Das und nichts anderes hat man sich unter einer Show vorzustellen, die die Kanadier mit ihrem neuen Material bestreiten würden.

Schon der das Album eröffnende Titeltrack 'rult' einfach nur, anders ist es nicht auszudrücken; diese unbändige Kraft haut einfach alles weg, dagegen ' behaupte ich ' kommt keine andere Band an, die heutzutage unterwegs ist. Nur mit Gitarren, Schlagzeug und Bass sowie Reibeisen-Vocals erzeugt die Band eine Power, die sämtlichen Bombast-Kapellen zeigt, wo es langgeht.

Aber wie bereits erwähnt, legt die Band ebenso Wert auf Abwechslung, was am besten der Song 'New Orleans Voodoo' zeigt. Mit seinem tonnenschweren Rhythmus und den tiefen Riffs erinnert der Track stark an BLACK SABBATH und präsentiert ANVIL von einer ganz anderen Seite, von einer noch heftigeren Seite, als die Speed-Stücke entfalten können. Apropos Speed: Wie aus den 80ern gerissen klingt das geniale Stück 'On Fire'. So eine Hommage an dieses Jahrzehnt werdet ihr sonst nirgends hören, nur ANVIL erzeugen diese Atmosphäre. Ach, scheiß auf Atmosphäre ' das Stück rockt wie Hölle!

Mit 'Juggernaut of Justice' liefern ANVIL ein Album ab, das, wäre es in den 80ern erschienen, heute als Klassiker gelten und in einem Atemzug mit 'Killers' oder 'Kill 'em All' genannt würde. Mehr kann ich nicht sagen: Ein Hammeralbum! Oder doch mehr ein Ambossalbum? Großartig!
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Wer hätte gedacht, dass die sogar schon fast im Metal-Untergrund vergessenen Kanadier Anvil mit ihrer Doku-Loserballade The story of Anvil noch einmal so richtig durchstarten? Jedenfalls stehen Lips und Robb Reiner jetzt kurz dafür, nach 30 Jahren kräftezehrender Arbeit endlich ihre Ernte einfahren zu können. Auf den Bühnen der Welt sind sie wieder gerne gesehen und sogar an ihren Platten besteht wieder Interesse. Da kommt das neue Album Juggernaut of Justice gerade richtig.

Der selbstfinanzierte Vorgänger This is thirteen war schon gar nicht so schlecht. Doch dass der neue Langdreher ein solcher Kracher werden würde, hätte ich nicht erwartet! Anvil klingen hier so frisch und bis in die Haarspitzen motiviert wie schon lange nicht mehr. Fast nicht zu glauben, dass wir es hier mit einer solch altgedienten Band zu tun haben. Die Songs sind spritzig und wurden voller Elan eingeprügelt. Sogar der Gesang klingt regelrecht jugendlich engagiert. Schon der zackige Mitbrüllopener Juggernaut of Justice haut richtig rein. Bei "When hell breaks loose" haut Robb Reiner (generell ein unterbewerteter Musiker) wieder so richtig stark in seine Felle. Genauso wie bei "On fire". Doch hier gesellt sich noch eine Schippe 70's-Charme hinzu. Das ist so richtig "oldschool as fuck". Klar, das war alles schon irgendwie schon mal da und Anvil geben dem Metalzirkus auch keine neuen Impulse mehr. Aber muss so ein altes Schlachtross das auch noch? Regelrecht innovativ ist für die Kanadier der Orgeleinsatz von "This ride" oder auch das stark nach metallischem Jazzrock klingende Instrumental "Swing thing". Das kommt schon verdammt lässig. Und nebenbei schüttelt man noch ein paar richtige Konzerthymnen wie "Fuken eh!" und "Not afraid" aus dem Ärmel.

Juggernaut of Justice ist schlicht und ergreifend die traditionsmetallische Vollbedienung. Zwar haben sich auch ein paar weniger zwingende Nummern eingeschlichen, doch das fällt nicht wirklich ins Gewicht. Eher sollte man noch die äußerst knackige Produktion von Bob Marlette (u.a. Ozzy Osbourne, Marilyn Manson) hervorheben, die den Spagat zwischen Transparenz und Massivität schafft und nebenbei passend "zeitgemäß altmodisch" klingt - fetter Basssound inklusive. "Das beste Anvil-Album seit vielen, vielen Jahren!", so sollte die Überschrift zu dieser Rezi eigentlich lauten. Das Ding macht einfach Spaß. Dazu gehören natürlich auch die gleichen dämlich Texte wie Anfang der 80er. Aber welcher echte Metalhead will die Band schon über die aktuelle politische Weltlage oder schmalzige Liebeslieder singen hören?!
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am 22. August 2011
Während andere von Euch Vergleiche mit anderen Alben anstellen, so muss ich ich passen.
Für mich ist "Juggernaut aof justice" die erste CD von Anvil. So manchen Bandklassiker kenne ich als Einzellied aber nicht als Album. Insofern kann ich etwas unvoreingenommen ins Rennen gehen. Aufgrund von diversen positiven Kritiken hab ich mir die Scheibe zugelegt und bin restlos begeistert. Ein Album, das durchweg überzeugen kann - no fillers, just killers! Hab mir die limited edition mit 2 Bonus zugelegt - also 14 Songs im Ganzen. Alle Titel können überzeugen. Einzelne Lieder möchte ich gar nicht rausheben. Die CD klingt unheimlich abwechslungsreich: Schnelle Sachen wechseln sich mit melodiösen Songs ab - dabei gehts stehts sehr enthuasiastisch zu. Man merkt, dass die Band mit unheimlich viel Spaß die Platte ingezimmert hat, das Ganze klingt wie aus einem Guß. Die Scheibe ist zwar tief in den 80ern verwurzelt, aber mit einer druckvollen zeitgemäßen Produktion von Bob Marlette versehen. Der absolute Hammer ist das Instrumental "Swing thing" ... ein Titel den man nie und nimmer von einer Metal. Metal meets Jazz - grandios! Vor allem Robb Reiner tobt sich an den Drums gnadenlos aus. Metalmäßig stehe ich auf Bands wie Saxon, Maiden, Priest, Motörhead .. also die alten Granaten. Nun sind Anvil dazugekommen! Beide Daumen hoch - für micht ist "Juggernaut of justice jetzt schon ein Klassiker!
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