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1-10 von 6.363 Rezensionen werden angezeigt(5 Sterne). Alle Rezensionen anzeigen
HALL OF FAMEam 6. Oktober 2011
Erstmal bin ich überrascht meinen Kindle schon am 6.10.2011 in den Händen zu halten, obwohl bei Amazon als frühester Liefertermin der 12.10.2011 stand. Aber um so besser, ich habe mich schon auf den neuen Kindle gefreut.

Der Lieferung erfolgt in der Amazon "Frustfreien Verpackung" (Recycling Karton und kein Plastik).

Der Lieferumfang beinhaltet:

Kindle
- USB Kabel (knapp 2 Meter lang) in weiss
- Kurzanleitung (wirklich sehr kurz, 2 kleine Seiten das war es, der Rest des Handbuches befindet sich auf dem Kindle)
- Garantie Bestimmungen (1 Jahr Garantie)

Unterschied zum 'alten Kindle':
- keine Tastatur
- kein 3G
- es können keine Hörbücher mehr angehört werden
- die Hälfte weniger Akku Laufzeit (1. Monat)
- weniger Speicher (2GB anstatt 4GB)
- u.a. deutsche Menüführung
- der Neue ist kleiner, leichter und billiger

Positiv ist mir aufgefallen:

- sehr gute Verarbeitung
- sehr niedriger Preis (manche Zeitschriften schrieben, dass Amazon den Kindle zum Selbstkostenpreis verkauft)
- kontrastreiches und scharfes E-Ink Display
- wenig Reflexionen auf dem Display
- guter fester Druckpunkt der Tasten
- sehr gute Blickwinkelstabilität
- Gehäuserahmen ist aus Metall
- sehr einfache Einrichtung (WLAN Schlüssel eingeben und Amazon Konto angeben, fertig)
- sehr schneller Seitenaufbau
- kleines leichtes Gerät
- mögliche Anpassung der Schriftgröße
- sehr geringer Stromverbrauch (Strom wird nur beim Umblättern verbraucht)
- Menüführung endlich in deutsch
- schneller Verbindungsaufbau zum WLAN
- einfaches Nachschlagen von Fremdwörtern im integrierten Duden

Neutral:

- Assembled in China
- Gehäuserückseite ist aus Plastik
- kein automatisches Umstellen von Hoch- auf Querformat (wie z.B. Oyo)
- leichtes Flackern beim Umschalten, ist dem E-Ink Display geschuldet
- Browser nur bedingt brauchbar (z.B. für Wikipedia)

Negativ:

- weil es keine Tastatur mehr gibt dauern die Texteingaben länger
- leider immer noch kein EPUP Format legal lesbar
- mit Touchscreen wäre das Gerät perfekt gewesen
- Bücher auf dem Kindle sind fast so teuer wie gedruckte Werke
- Einige Verlage haben noch keine Ebooks im Angebot
- mageres Angebot an Zeitungen und Zeitschriften

Ich habe lange gewartet mit der Anschaffung eines Ebook Readers bis die Technik und der Preis stimmt. Ich kenne noch die Anfänge, so um die Jahrtausendwende, als die Geräte so um die 500 Euro kosten sollten (z.B. Rocket Ebook), diese Geräte hatten ein schlechtes Display und waren ziemlich schwer. Der Kindle heute ist klein, leicht und hat einen hervorragendes Display, zudem ist er einfach zu bedienen. Was will man mehr?
Natürlich werde ich mir auch weiterhin gedruckte Bücher kaufen, dieses haptische Vergnügen eine alte Erstauflage in den Händen zu halten kann der Kindle nicht liefern.
Dafür aber leichten einfachen Lesespass.

Ich hoffe meine Rezension war hilfreich [...], wenn nicht, einfach kurz die Frage stellen die unbeantwortet geblieben ist.
8282 Kommentare| 5.255 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2011
Ich bin nun 34 Jahre alt und lese Bücher, seit ich es gelernt habe.
Zu meinen Lieblingsgenres zählen Fantasy, Horror und SiFi.

Lange Zeit habe ich en Auge auf den Kindle geworfen.
Aufgrund der E-Ink-Technologie würde für mich sowieso nur der eReader von Amazon in Frage kommen.

Aber ich liebe Bücher und konnte mich aufgrund nostalgischer Gefühle nicht dafür entscheiden.
Auch weil die älteren Versionen des Kindle nie perfekt genug für mich waren. Das Keyboard ist in meinen Augen reine Platzverschwendung.
Als der neue Kindle ohne Keyboard und auch noch zu diesem Preis herauskam, konnte ich nicht mehr nein sagen...

Beim Auspacken musste ich bereits zum ersten Mal stutzen.
Zuerst versuchte ich, den Aufkleber vom Display zu ziehen, auf dem die Start-Anleitung gedruckt wurde.
Ich begriff erst nach einer ganzen Weile, dass die Start-Anleitung direkt auf dem Display erschien und kam mir ziemlich doof vor.
Es ist nahezu unfassbar, wie realistisch die Schrift dargestellt wird. Tatsächlich wie auf Papier gedruckt...

Trotz aller Vorfreude war ich immer noch skeptisch bezüglich des Lesekomforts.
Wie ich schon schrieb, ich liebe Bücher und konnte mir einfach nicht vorstellen, dass mir ein solches Gerät das gleiche Gefühl vermitteln kann wie ein Buch in der Hand.

Aber was soll ich sagen - bereits nach dem ersten (sehr langen) Leseabend bin ich unsterblich in den Kindle verliebt.

Beim Lesen im Bett oder im Sessel werde ich immer schnell müde, mit dem Kindle passiert mir das nicht!
Man muss es nicht zwingend in der Hand haben, um es offen zu halten wie ein Buch.
Man benötigt nicht beide Hände, um die Seiten umzublättern.
Es ist leichter als ein dickes Taschenbuch, geschweige denn im Vergleich zu einem Hardcover-gebundenen.
Die Augen bleiben völlig entspannt, die E-Ink-Technologie ist wirklich sagenhaft!

Unterm Strich macht einem der Kindle das Lesevergnügen deutlich (!) komfortabler und man merkt bereits nach der ersten Seite nicht mehr, dass man anstatt einem Buch ein technisches Gerät in Händen hält. Man hat sozusagen immer seine komplette Bibliothek dabei hat, was besonders für die Leser praktisch ist, die gerne auch mal zwei, drei oder noch mehr Bücher parallel lesen möchten.

Zur Display-Technik wurde schon alles geschrieben.
Wer sich hier über zu langsames Umblättern (für welche Augen soll das zu langsam sein?) oder das berühmte Blinken beim Umblättern (was nur einen Bruchteil einer Sekunde dauert) aufregt, der würde sich wohl auch im Schlaraffenland beschweren, dass es dort zu warm sei und dass es zu viel Essen und Nackte gäbe.....

Kurzum, ein eingefleischter Bücherwurm und -liebhaber verabschiedet sich von Regalen, die aus den Nähten platzen und wird zum absoluten Kindleworm!

Zu guter letzt aber noch ein Punkt, der mir SEHR sauer aufgestoßen ist:

Amazon richtet "freundlicherweise" den Kindle bereits für das Käuferkonto ein.
Das mag für absolute Technik-Noobs, die sich mit der Materie garnicht auskennen, vielleicht hilfreich sein.
Aber rein aus Sicherheitsgründen darf das nicht sein!
Warum? Weil man den Kindle nach dem Auspacken nur noch mit dem Internet verbinden muss und dann ungehindert über das Käuferkonto einkaufen kann.
Keine Passwortabfrage - keine Sicherheitsmaßnahmen - garnichts!
Was, wenn das Päckchen nicht beim eigentlich Käufer ankommt? Was, wenn die Post das Päckchen im Nirvana verschwinden lässt?
Allein schon aus dem Grund, weil die umweltfreundliche Verpackung alles andere als diskret ist und eindeutig auf den Inhalt hinweist....

Ich vergebe trotzdem 5 Sterne, weil der dieser Umstand nichts mit der Qualität des Produkts zu tun hat.
Aber hier muss Amazon eindeutig nachbessern und wenigstens eine erst/einmalige Passwortabfrage einrichten!
3434 Kommentare| 3.329 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Also ich möchte mich mit meiner Rezension mal ganz ausdrücklich an alle Angsthasen und Häsinnen in Sachen Computertechnik wenden. An diejenigen, die schlaflose Nächte haben bei dem Gedanken, sich ein Gerät mit einem Bildschirm, einer Tastatur, diversen Anschlüssen, Knöpfen, Schaltern und sonstigen Hightech-Fiesheiten anzuschaffen. Die Technik-Freaks können diese Rezension getrost überspringen, sie verpassen nichts.

Los geht's: ich lese gerne und viel. Und obwohl ich ein Anti-Computer-Frauchen bin, ist auch an mir das Thema der elektronischen Bücherlesemaschinen (im folgenden der Einfachheit halber eBook-Reader genannt) nicht unbemerkt vorüber gezogen. Obwohl ich es nicht wollte - ich wollte es wirklich nicht !! - sind mir die Vorteile solcher Geräte immer deutlicher geworden: Platzersparnis, weniger Gewicht, man kann die Buchstabengrösse variieren (für ein nicht mehr ganz so junges Semester ein großer Pluspunkt, wie ich zähneknirschend eingestehen muss). Ach ja, und man wird sein Geld natürlich viel bequemer los, als wenn man für jedes Buch extra in die Buchhandlung rennen (kriechen) muss. Trotz allem habe ich mich in meiner innerlichen Argumentation noch lange am gedruckten Buch festgehalten. Eine Papierseite hat Charisma: sie riecht, sie raschelt, sie vermittelt einen optischen und einen haptischen Eindruck. Ja, ich möchte fast soweit gehen, zu sagen, sie LEBT !!! Das kann man doch von so einer blöden Maschine nun wirklich nicht behaupten. Entschuldigung für soviel Emotionalität, aber ich hänge einfach mit soviel Herzblut an "meinen" Büchern. Man möge mir das verzeihen.

Monatelang habe ich diese Gedanken in mir getragen. Bin damit "schwanger gegangen", wie es so schön heißt. Mal hat das Pendel mehr zur einen Seite ausgeschlagen, mal mehr zu der anderen. So richtig durchringen konnte ich mich aber nie. Bis ich jetzt vor wenigen Tagen das Angebot des kleinen Kindle für 99,-€ sah. Ich wusste sofort: jetzt oder nie. Eine schlaflose Nacht später habe ich dann das Ding bestellt. In dem Moment, als ich die Bestellung aufgegeben hatte, erfasste mich sowas wie Panik: "Ich muss verrückt sein, damit komme ich nie zurecht, das Teil schicke ich sofort zurück, ich muss verrückt sein." Eine Endlosschleife. Kurz darauf erhielt ich von Amazon eine Mail, dass der Kindle erst am 13.10. ausgeliefert wird. Puh, was war ich erleichtert!! Erstmal noch eine Schonfrist. Doch, oh Schreck, dann kam am 4.10. wieder eine Mail. Sie würden sich freuen, mir mitteilen zu können, dass sie mir den Kindle doch schon früher als geplant zustellen könnten. Au weia! Hätte dieser Schicksalsschlag nicht einen anderen Kunden treffen können? Vielleicht einen, der sich darüber gefreut hätte? Wieder schlaflose Nächte. Nur zwei Tage später klingelte der Postbote an meiner Tür und brachte das überhaupt nicht ersehnte Päckchen. Ich legte es im Wohnzimmer auf den Tisch und mich erstmal zwei Stunden ins Bett. Den Schock musste ich erstmal verkraften.

Mit dem Mut der Verzweiflung öffnete ich am Nachmittag schließlich das Päckchen. Ich hatte schweißnasse Hände. Drin war eine Kurzanleitung, eine wirklich sehr kurze Kurzanleitung. Und natürlich der Kindle. Was nicht drin war, war das Ladekabel. "Das ist ja prima", freute ich mich. "Ohne Ladekabel kannste mit der Maschine gar nix anfangen, also packste alles zusammen und schickst es direkt wieder zurück. Wie schön! Du hast Mut bewiesen, du hast dich der Herausforderung gestellt, du hast ein Kämpferherz gezeigt, aber es hat halt nicht sollen sein." Hach, was ging es mir auf einmal wieder gut. Ich machte mir eine Tasse Kaffee und war richtig gut zufrieden. Das Leben konnte doch schön sein. Wer braucht schon eine elektronische Bücherlesemaschine?

Während ich so meinen Kaffee schlürfte, dachte ich: "Wenn du dieses Ding schon mal da hast, kannst du es dir ja wenigstens mal angucken." Unverbindlich sozusagen. Es beißt ja wahrscheinlich nicht. Naja, dank des gerade wiedergewonnenen positiven Lebensgefühls traute ich mich das. Ganz vorsichtig hob ich das Ding - okay, den Kindle - aus der Verpackung. Er war sehr leicht. Fühlte sich gut an, ganz flach, ungefähr die Größe einer Postkarte. Vergleiche kann ich nicht anstellen, weil ich noch nie einen eBook-Reader in der Hand hatte. Auf der Vorderseite befanden sich unten vier kleine runde Knöpfe und ein größerer viereckiger. Also insgesamt fünf. Das finde ich schon ganz schön viel. Jetzt war ich mutig geworden. Ich drückte nacheinander alle fünf Knöpfe. Nichts passierte. Kann ja auch gar nicht, weil in der Kurzanleitung stand, dass man als erstes den Akku aufladen muss, was ohne Ladekabel halt nicht geht. Ich wurde übermütig und fing an mit der Kiste zu reden: "Wie, mehr hast du nicht drauf? Das ist aber ein schwaches Bild." Dann fiel mir die ultrakurze Kurzanleitung wieder ein, die im wesentlichen eigentlich aus einem Bild des Kindle mit den verschiedenen Knöpfen besteht. Und siehe da, es gibt noch einen weiteren Knopf, den ich übersehen hatte. An der Unterseite des Gerätes befindet sich der On/Off-Schalter, man könnte auch sagen der An/Aus-Schalter. Obwohl sich mit leerem Akku da eigentlich gar nichts tun dürfte, drückte ich einfach mal drauf.

Und plötzlich kam Leben in diese Maschine. Ich war so fasziniert von dem, was sich da auf dem Bildschirm ereignete, dass ich jetzt leider nicht mehr ganz genau wiedergeben kann, welche Einzelheiten sich in welcher Reihenfolge abspielten. Auf jeden Fall wurde ich plötzlich gefragt, in welcher Sprache ich denn kommunizieren möchte. Eine Liste von Vorschlägen erschien im Display. Mit der großen viereckigen Taste (eine ähnliche Taste kenne ich von einem früheren Handy) manövrierte ich den Pfeil vorsichtig auf "deutsch" und klickte auf "bestätigen". Damit war das Gerät wohl einverstanden, er (sie oder es?) arbeitete weiter, auf dem Bildschirm flackerte, blitzte und zuckte es und ich dachte: "Na, er wird schon wissen, was er tut." Dann war ich wieder dran. Er wollte mein WLAN-Passwort wissen. "Hah, jetzt kippt die Oma sicher aus den Latschen", denkt der ein oder andere Leser, der sich bis hierhin durchgekämpft hat. Aber was soll ich Ihnen sagen. Nee, sie kippt nicht, denn das ist der einzige Punkt, auf den ich mich vorbereitet hatte, weil ich wusste, dass diese Kiste mein WLAN-Passwort wissen will. Also habe ich auf eine runden Tasten gedrückt (es wurde einem angezeigt, welches die richtige ist), dann erschien eine Tastatur und damit habe ich das Passwort eingegeben. Wieder arbeitete das Maschinchen (inzwischen war sie mir schon ein bisschen ans Herz gewachsen) und dann erschien oben das Internet-Symbol. Hatte also geklappt. Prima. Dann stand da irgendwas von "laden" und plötzlich hatte ich jede Menge Bücher auf meiner Startseite. Das waren Gratis-Bücher, die ich vor längerer Zeit mal spaßeshalber geladen hatte. Die installierten sich hier nun automatisch und ich konnte direkt eines aufschlagen - wahrscheinlich müßte ich besser sagen "anklicken" - und mit dem Lesen beginnen. Toll, was ??!! Insgesamt hat der ganze Vorgang vom ersten Druck auf die Einschalttaste bis zum Anklicken des ersten Buches höchstens 3-4 Minuten gedauert. Ich konnte mein Glück noch gar nicht fassen. Irgendwo musste doch noch ein Haken sein. Nun dachte ich, dass das Stöbern und Einkaufen im Shop bestimmt ganz kompliziert sei. Habe es also versucht: Shop sofort gefunden, Buch ausgesucht, angeklickt, gekauft, Geld weg, Buch geladen - LESEN !!! So einfach. Unfassbar. Man kann sich hier wirklich auf's Lesen konzentrieren, die Technik ist Nebensache. Und so soll es meiner Meinung nach auch sein. Liebe Angsthäsinnen: Wenn ich das schaffe, schaffen Sie das auch. Nur Mut!!!

Inzwischen habe ich den Kindle mit all seinen Vorteilen richtig schätzen gelernt und ich schicke ihn definitiv nicht wieder zurück. Die oben genannten Vorteile eines gedruckten Buches schätze ich nach wie vor sehr und ich gebe zu, dass ich sie beim Kindle manchmal etwas vermisse. Das fehlende Kabel wurde mir von Amazon übrigens innerhalb von zwei Tagen nachgeschickt. Freundlicher und kompetenter Kundendienst.

Morgen gibt's für den Kindle die erste Alltagsprobe. Ich habe einen Arzttermin. Erfahrungsgemäß sind die Wartezeiten dort sehr lange. Der perfekte Einsatz für meinen Kindle also. Ich bin gespannt auf den Moment, wenn ich alte Oma den Kindle mit lässiger Geste und einer Miene der Selbstverständlichkeit aus der Handtasche ziehe, während all die jungen Leute "nur" auf ihren Smartphones rumdaddeln. Das sagt man heute doch so, oder?

Zum guten Schluss habe ich noch zwei Tipps für alle Sparfüchse, die nach einer preiswerten Alternative für Leselampe und Hülle suchen, weil knapp 60,-€ für die Edel-Variante doch ganz schön happig ist. Finde ich zumindest. Ich habe mir vor einiger Zeit im Supermarkt für ein paar Euro eine sogenannte Stirnlampe gekauft, die ich benutze, wenn ich mit meinen Hund in der dunklen Jahreszeit Gassi gehe. Jetzt habe ich festgestellt, dass sie auch als Kindle-Leselampe sehr gut geeignet ist. Man hat die Hände frei und egal in welcher Körperhaltung man lesen möchte, das Licht ist immer an der richtigen Stelle. Mein zweiter Tipp betrifft die Hülle. Wenn Sie einfach nur nach einer Möglichkeit suchen, den Kindle in den Tiefen einer Handtasche schonend zu transportieren, eignet sich von den Abmessungen her ein haushaltsüblicher Waschlappen oder Waschhandschuh sehr gut dazu. Nicht lachen !! Nein !! Okay, ich gebe ja zu, wenn man am Strand, in der Kneipe, Disco oder auf einer Party angeben ähh... repräsentieren möchte, dann wäre sicher eine schicke Lederhülle besser geeignet. Der Lässigkeitsfaktor ist bei einem dicken, flauschigen Frotteewaschhandschuh wahrscheinlich nicht besonders groß.

Dies ist übrigens meine erste Rezension bei Amazon. Normalerweise mache ich sowas nicht. Aber für "meinen Kindle" bin ich mal über meinen Schatten gesprungen. Hoffe, es hat einigen gefallen. Viele Grüße.

P.S.
Inzwischen habe ich mich - ermutigt durch Sie, liebe Leser - dann doch getraut, ein paar weitere Rezensionen zu schreiben. Und auf einmal sind es über zweihundert geworden, geschmückt mit mehr als dreihundert Kommentaren von Ihnen. Wow !!! Vielen Dank dafür.
352352 Kommentare| 4.781 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Herzlich willkommen,
in dieser Rezension möchte ich mich sowohl an Einsteiger richten, die noch keinen eReader besitzen und überlegen ob sie sich einen zulegen sollen und obs dann gerade der Kindle werden soll, aber auch an diejenigen die bereits den Kindle der ersten Generation besitzen und sich überlegen, ob sie jetzt umsteigen sollen.

Für alle die noch gar keine Erfahrungen mit eReader haben, habe ich ein Video erstellt, in dem ich den Kindle einmal in Aktion vorstelle. Dort zeige ich, wie man ihn grundsätzlich bedient, zeige auch einen direkten Vergleich von Kindle zu gedruckten Buch und geben noch einige Tipps fürs Zubehör. Meiner Erfahrung nach ist es das beste, sich einen eReader auszuleihen und einfach mal selbst auszuprobieren. Für alle die niemanden kennen, der einen hat ist das Video gedacht, um mal einen persönlichen Eindruck zu bekommen. Umsteiger die schon alles über eReader und den alten Kindle wissen scrollen einfach nach unten zum Umsteiger-Teil der Rezension, wer neu im eReader-Segment ist und Informationen über den Kindle an sich sucht, liest einfach hier weiter.

Vorweg noch ein paar Infos über den Rezensenten, damit ihr einordnen könnt, wie ihr meine Rezension zu bewerten habt. Ich bin 30 Jahre alt und habe früher sehr viel gelesen, in den letzten Jahren hat es etwas nachgelassen. Ich besitze ein Smartphone, Tablet PC und den ersten deutschen Kindle. Ich habe angefangen, auf dem Tablet eBooks zu lesen, was mir schon sehr gefallen hat, aber mich hat gestört dass die Geräte zu groß und schwer sind, dass der Akku nicht lange hält und vor allem das strahlende Display. Daher habe ich mir dann letztes Jahr zu Weihnachten den Kindle gegönnt, der in den meisten Punkten diesem neuen Gerät entspricht, abgesehen von ein paar Verbesserungen. Seitdem ich den Kindle besitze, lese ich viel, viel mehr als vorher. Nun aber zur Rezension, ich werde einfach auf ein paar Punkte eingehen, die mir selbst wichtig sind, oder auch auf Punkte, die in anderen, negativen Rezensionen angesprochen werden.

Display:
Der Kindle verwendet die sogenannte eInk Technologie. Dank dieser Technologie hat der Kindle keinen strahlenden Bildschirm, sondern erscheint wie eine matte Buchseite. Durch einen elektronischen Impuls wird die Tine beim Umblättern in sekundenschnelle neu Verteilt und sieht wirklich aus wie eine Buchseite. Das Schriftbild ist in dieser neuen Kindle Version nochmal deutlich klarer, schärfer und kontrastreicher geworden. Ein weiter Vorteil ist das Stromsparen, da der Kindle nur dann Strom benötigt, wenn man umblätter. Ist die Seite einmal aktiv, benötigt der Kindle keine Energie mehr, um die Anzeige aufrecht zu erhalten -eInk sei Danke.
Konnte man beim alten Kindle manchmal, wenn man genau hingesehen hat, noch Pixel an den Buchstaben ausmachen, so sind die Buchstaben nun wirklich rund und gestochen scharf. Man kann den Kindle halten wie man möchte, aus jedem Blickwinkel ist die Anzeige gestochen scharf. Dank überarbeiteter Technologie ist der Hintergrund der Seite auch nicht mehr ganz so grau wie bei Vorgänger sondern schon deutlich weißer: Zwar immer noch nicht so weiß, wie eine richtige Buchseite, beim Lesen ist der Kontrast aber groß genug, um wirklich sehr angenehm lesen zu können. Da das Display nicht beleuchtet ist, benötigt man, genau wie bei einem normalen Buch eine ausreichende Beleuchtung, allerdings gibt es dafür sehr gutes Zubehör, mehr dazu später.
Es ist nicht nur ein Werbeversprechen, dass einem der Kindle vom Schriftbild her das gleiche Leserlebnis wie ein Buch liefert, es ist auch in der Praxis so.
Darüber hinaus hat der Kindle den Riesenvorteil, das man die Schriftgröße anpassen kann. Gerade für Menschen mit Sehschwäche sehr angenehm, da man so auf eine Lesehilfe verzichten kann bzw. jeder ein für sich angenehmes Schriftbild einstellen kann. Gerade für etwas ältere Menschen ein nicht zu unterschätzender Vorteil, gegenüber einem normalen Buch.

Verarbeitung und Maße:
Die Maße sind ja in der Produktbeschreibung zu finden, die muss ich hier nicht näher angeben. Im alltäglichen Lesegebrauch stellen diese sich allerdings als ungemein praktisch heraus. Der Kindle ist sehr dünn und sehr leicht. Das 6"-Display hat eigentlich die ideale Größe zum angenehmen Lesen. Ca. 160 Gramm wiegt der Kindle, damit deutlich weniger als die meisten Bücher, er liegt wirklich federleicht in der Hand und man kann stundenlang einhändig damit lesen, ohne dass die Hand durch das Gewicht lahm werden würde. Das Gerät ist natürlich aus Plastik, allerdings wirkt es sehr wertig und trotz des geringen Gewichts sehr stabil. Die Bedienelemente sind gut angeordnet, so dass man nicht versehentlich irgendwo dran kommt. Das Gehäuse ist auch sehr rutschfest und robust. An der Unterseite findet sich ein Miro-USB Anschluss, über den man den Kindle auflädt oder Bücher auf das Gerät lädt, wenn man nicht das Amazon Whispersny benutzen möchte. Etwas schade ist, dass die Tasten zum Umblättern beim neuen Kindle nicht ganz so hochwertig wirken, wie beim Vorgänger

Bedienung:
Die Grundelemente der Bedienung habe ich bereits im Video gezeigt. Innerhalb eines Buches kann man bequem mit einem kurzen Daumendruck vor- oder zurückblättern. Zum Lesen von Romanen ist dies hervorragend geeignet. Besonders wenn man es mit dem Lesen eines normales Buches vergleicht: Möchte man hier umblättern, benötigt man eigentlich immer zwei Hände, beim Kindle ist dies bequem einhändig machbar. Auch dies ist beim Lesen abends im Bett ein großer Vorteil. Ebenso wie die Tatsache, dass der Kindle eben so leicht und flach ist und ca. die Maße einer Buchseite hat. Man hält ihn einfach bequem in einer Hand. Ein Buch muss man immer offen halten, speziell wenn man auf der Seite liegend liest muss man immer verhindern dass es zufällt oder eine Seite von alleine umschlägt. Dies entfällt beim Kindle komplett, man hat immer nur die Seite offen die man gerade lesen möchte. Dies erhöht den Lesekomfort ziemlich.

Umblättern:
Beim alten Kindle hat das Display bei jedem umblättern kurz aufgeflackert, beim neuen Kindle passiert dies nur alle paar Seiten mal. Dies ist am Anfang ungewohnt und viele empfinden es störend. Gerade wenn man das Phänomen entdeckt hat und dann einfach mal schnell durch die Seiten klickt. Ich kann dazu nur den Tipp geben: Lest, lest und lest. Nach spätestens 30 Seiten hat man sich absolut daran gewöhnt, zumal es bei dieser neuen Version des Kindles deutlich seltener passiert. Ich persönlich kenne niemanden, der sich nach einem Tag lesen mit dem Kindle darüber aufgeregt hat. Gerade wenn man wirklich konzentriert liest, dann wandert in der Zeit des Umblätterns das Auge eh vom Seitenende unten zum neuen Seiten anfang oben. Dies ist wirklich eine gewöhnungssache und man gewöhnt sich sehr fix daran - versprochen :)
Die Geschwindigkeit des Umblätterns hat sich nochmal merklich gesteigert und geschieht nun wirklich fast unmerkbar in Bruchteilen von Sekunden
Anmerkung: Wie ich gerade festgestellt habe, hatte ich bei meinem alten Kindle das Aktualisieren der Anzeige bei jedem Umblättern aktiviert. Schaltet man dies aus flackert auch dieser nicht mehr so oft auf, aber gerade dann merkt an, dass das Umblättern beim neuen Kindle deutlich schneller und flüssiger geschieht als beim alten Model.

Akkulaufzeit:
Der Akku hält wirklich ewig. Wer wirklich extrem viel und intensiv liest wird den Kindle vielleicht alle zwei Wochen aufladen müssen, wer normal viel liest ca. einmal im Monat, und wer so viel liest wie ich alle 6-8 Wochen. Das ist wirklich sehr praktisch, gerade auf Reisen. Zwei Wochen Urlaub sollte der Kindle problemlos überstehen, da man im Urlaub ja auch selten nur den ganzen Tag liest auch deutlich länger. Das Gerät ist dann auch wirklich sehr schnell wieder geladen. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, aber nach zwei - drei Stunden ist der Kindle wieder voll und man kann sich wieder auf wochenlanges Lesevergnügen einstellen.

Wie bekommt man Bücher auf den Kindle?
Dazu gibt es im wesentlichen vier Möglichkeiten: Via Kindle im Kindle Shop shoppen, Bücher direkt auf der Amazon Seite kaufen, per eMail oder via USB.

- Kindle Shop vom Gerät aus:
Ist man im WLAN kann man einfach über das Gerät den Kindle Shop aktivieren. Hier kann man gezielt nach Büchern suchen, die man gerne lesen möchte, man kann die Topseller listen durchgehen oder auch die Top Gratis Bücher durchforsten, außerdem gibt es fast täglich ein Angebot über ein reduziertes Buch, das man vergünstigt erhält. Das Gerät wird direkt bei der Bestellung mit dem eigenen Account verbunden, so dass man nur auf Kaufen klicken muss und schon hat man das Buch. War man zu voreilig hat man auch immer die Gelegenheit, ein Buch wieder sofort zu stornieren.
Es ist übrigens beim Kauf wichtig, dass man sich bewußt ist, dass das Gerät schon mit dem eigenen Account verknüpft ist. Geht es in der Post verloren oder wird es gestohlen kann jeder damit shoppen gehen, es wird dann Ihr eigener Account belastet. Wen dies stört, der kann das Gerät aber jederzeit in seinem eigenen Amazon Account deaktivieren, eine Option die man auf jeden Fall nutzen sollte, wenn das Gerät gestohlen oder verloren wurde.
Die gekauften Bücher werden per WLAN bequem ohne eigenes zutun übertragen und sind binnen weniger Sekunden auf dem Kindle

- Per Amazon.de vom Computer aus. Man kann auch bequem am PC sitzen und dort Bücher über die Amazon Webseite kaufen. Dort sucht man sich ein Buch aus, kauft die Kindle Version und Sekunden nachdem man den Kauf bestätigt hat, steht das Buch zum Lesen auf dem Kindle zur Verfügung. Sehr bequem und sicherlich die meistgenutzte Art um Bücher auf den Kindle zu bringen

- Per eMail: Jeder Kindle erhält eine eMailadresse, die entweder vorgegeben ist oder, je nach Verfügbarkeit frei gewählt werden kann. Schickt man dann Bücher an diese @kindle.com Adresse werden sie ebenfalls per Whispersync übertragen, sobald man sich im WLAN befindet.

- Per USB: Wer nicht nur per Amazon Bücher auf den Kindle bringen möchte, sondern auch eigene Inhalte, oder eBooks, die man aus anderen Quellen hat. Dazu benötigt man dann in der Regel eine Software, die die Ebooks dann in ein Kindle kompatibles Format konvertiert. Sehr zu empfehlen ist hier die Software Calibre, die mit dem Kindle kompatibel ist und mit der man in wenigen Schritten Bücher auf den Kindle übertagen kann und auch alles bequem in Ordner sortieren kann

Welche Option man nutzen möchte, bleibt jedem selbst überlassen, funktionieren tun sie alle problemlos.

PDF auf dem Kindle:
Über PDF und Kindle wurde schon viel geschrieben. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer den Kindle als PDF Reader benutzen möchte wird enttäuscht werden. Hierfür sind Tablet PCs deutlich besser geeignet. Der Kindle kann kein Multitouch und die eInk Technologie wäre dafür nicht geeignet, daher lassen sich PDFs nur in einem fixen Format anzeigen und man kann allein schon der auf einer einzigen Seite sehr unbequem navigieren, das macht auf Dauer keinen Spass. Ich persönlich empfinde dies nicht als Schwäche des Gerätes, denn der Kindle will auch gar kein PDF Reader sein. Wer hier aber z.B. für die Uni zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen möchte, wird mit dem Kindle nicht glücklich werden

Speicherplatz:
Der Kindle hat ca. 1,25 GB Speicher für Nutzerinhalte zur Verfügung. Das ist definitiv mehr als man an benötigt, man kann ca. 1000 Bücher auf den Kindle laden, bevor der Speicherplatz voll ist. Und mal ehrlich, niemand wird 1000 Bücher lesen, ohne vorher einen Internetanschluss zu haben, und die Möglichkeit zu haben, neue Bücher nachzuladen. Was ist nun aber mit Bücherwürmern, die ihre Bücher Sammlung nach und nach durch Kindle Bücher ersetzen und mehr als 1000 Bücher haben? Die Bücher, die man bei Amazon kauft werden alle mit dem Account verknüpft. Löscht man als Bücher vom Kindle, kann man sie bei Bedarf bequem nachladen, daher kann ich keinen Fall vorstellen, in dem der Speicherplatz irgendein Problem darstellen sollte

Preise von Kindle-Büchern:
Kindle Bücher sind in der Regel billiger, bei neueren Hardcoverromanen sind dies schonmal 3-5€ pro Buch. Das summiert sich bei vielen Büchern ganz leicht auf und man hat den Preis für den Kindle schon bald durch die Ersparnisse bei den Büchern wieder raus. Jedoch kann es schon mal passieren, dass man immer noch 15€ für einen 1MB grßen Download zahlt. Das mag vielen komisch erscheine, da man defacto ja nichts in der Hand hat für sein Geld. Gerade bei technikorientierten Usern setzt sich immer mehr die sogenannte App-Mentalität durch, das man es ungewohnt findet, für einen Download mehr als einen Euro zu zahlen. Egal ob Apps für Handies oder einzelne Lieder, meistens bekommt an diese sehr preiswert. Aber auch bei Alben ist man es eigentlich mittlerweile gewohnt sie einfach online, als download zu kaufen, dafür auch noch ca. 10€ oder mehr zu bezahlen und nichts in der Hand, dafür aber Musik auf seinem iPod zu haben. Ich denke, dass sich dieses Bewußtsein nach und nach auf bei eBooks einstellen wird. Ich kenne viele Stimmen die eBooks generell zu teuer finden, ich gehöre nicht dazu. In der Regel spart man bei jedem Buch etwas ein und das ist, wenn man sich die Wertschöpfungskette einmal anschaut meistens sogar noch mehr als der Anteil der Material- und Vetriebskosten.

Nachteile des Kindles:
Das klang bisher alles sehr positiv und ich bin auch sehr vom Kindle angetan, aber man muss sich auch der Nachteile des Kindles bewußt sein.
Ein gestohlener Kindle ist sehr ärgerlich. Wenn man z.B. zu zweit ins Freibad fährt und schwimmen geht, lässt man seine Sachen meistens unbeaufsichtigt zurück. Bei einem normalen Buch ist dies kein Problem, das wird wohl eher nicht geklaut und wenn doch ist es meistens nicht so teuer gewesen. Ein Kindle ist ein wertiges technisches Gerät, das kann dann auch schon gerne Mal weg sein.
Wenn man umzieht, wird einem jeder Helfer dankbar sein, wenn man seine Bücher größtenteils auf dem Kindle hat, da man unglaublich viel Gewicht spart und auch keine Staubfänger mehr im Regel stehen hat. Aber gerade dort haben Bücher einen ganz eigenen Charme. Wenn man in einer fremden Wohnung ist, schaut man gerne interessiert in die Büchersammlung des Bewohners, eine Büchersammlung sagt immer auch etwas über den Besitzer aus und es ist ein schönes Gefühl seine Lieblingsbücher in als gebundenes Exemplar im Regal stehen zu haben. Hat man primär Bücher auf dem Kindle entfällt diese Einrichtungsoption. So sehr ich das Lesen auf dem Kindle auch mag, dieser Aspekt ist wirklich sehr schade.
Ebenso wie das Verschenken von Büchern. Ich lese mittlerweile Romane fast nur noch über den Kindle. Würde mir jemand einen Roman als Hardcover schenken würde ich mich sicher auch sehr freuen und das Buch sicher auch lesen, aber wenn mir nun jemand ein Kindle Buch schenken möchte ist dies zum einen nicht so einfach, zum anderen finde ich es auch sehr unpersönlich jemanden einen Download zu schenken.
Und natürlich das Lesen in der Badewanne. In einen ZipBeutel verpackt soll das zwar gehen, ich persönlich halte mich strikt daran meine elektronischen Geräte fern von Wasser zu halten

Wie schwerwiegend diese Nachteile sind, muss jeder für sich selbst entscheiden, bei mir persönlich überwiegt der Komfort und ich habe seitdem ich meinen Kindle habe, deutlich mehr Lust auf Lesen als vorher.

Zubehör:
Ich benutze seit 9 Monaten diese Hülle von Amazon: Amazon Kindle Lederhülle mit Leseleuchte, Schwarz für meinen alten Kindle. Der neue Kindle hat die gleichen Abmessungen und passt daher ebenfalls in diese Hülle. Sie mag zwar etwas teuer erscheinen, aber ich kann sie trotzdem nur empfehlen. Wer auf den Link klickt findet dort auch eine umfassende Videorezension von mir zu der Hülle und bekommt so einen guten Eindruck davon. Mein alter Kindle sieht aus als wäre er gestern gekauft worden, und gerade die Leselampe ist sehr praktisch, kann man damit doch in absoluter Dunkelheit problemlos und ermüdungsfrei lesen. Zwar bekommt das Leder einige Macken im Laufe der Zeit, aber das ist ja der Sinn des ganzen: Die Hülle soll Macken bekommen, nicht der Kindle. Wer gute, preiswertere Alternativen kennt, die qualitativ genau so hochwertig ist und ebenfalls Hülle und Leseleuchte so genial vereint, darf mich gerne darüber informieren, bis dahin kann ich aber jedem Kindlebesitzer nur zu dieser Hülle raten, und nein, ich bekomme kein Geld von Amazon für diesen Tipp, er entspringt einfach meinen persönlichen Erfahrungswerten.

So jetzt habe ich einen halben Roman geschrieben, ich hoffe irgendwer hat überhaupt bis zum Ende gelesen. Man könnte noch viel mehr zum Kindle schreiben, sollte noch ganz akute Fragen bestehen, einfach nachfragen, ich ergänze die Rezension gerne, sollten wichtige Sachen fehlen.

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Fazit:
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Der neue Kindle verbessert das Vorgängermodel nur leicht, ist aber nach wie vor eine tolle Sache. Der Kindle ist genau so, wie ein eBook Reader für mich sein muss: Er ermöglicht angenehmes lesen, und fasst meine ganze Büchersammlung in einem kleinen, tollen Kompakten Gerät, das zwar nicht ganz den Charme eines Buches hat, aber auch viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Büchern besitzt. Wer Nostalgiker ist und nicht darauf verzichten möchte, ein richtiges Buch in den Händen zu halten, wird durch diese Rezension sicher nicht umgestimmt worden sein, aber das ist auch gar nicht das Ziel gewesen. Wer gerne herkömmliche Bücher liest und davon nicht abweichen möchte, soll dies auch weiterhin tun. Wer aber Neugierig auf die neue Technik geworden ist, hat so vlt. einen ersten Einblick bekommen. Und bloß nicht vom Umfang der Rezension abschrecken, der Umgang mit dem Kindle ist wirklich kinderleicht, sehr intuitiv und sollte niemanden, der schonmal vor einem PC gesessen hat Probleme bereiten.
Daher wünschen ich allen zukünftigen Kindle Nutzern viel Vergnügen mit ihrem neuen Gerät, ich hoffe die Rezension war für euch einigermaßen informativ. Und nicht das Video vergessen, falls man das ganze einmal live sehen möchte

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Der Teil für die Besitzer des ersten Kindles:
Die große Frage ist: Lohnt sich ein Umstieg?
Ich würde sagen: Kommt drauf an. Wer mit dem bisherigen Kindle zufrieden ist, hat absolut keinen Grund sich dieses neue Gerät zuzulegen. Die Verbesserungen sind da, aber sie sind minimal und rechtfertigen an und für sich die Investition nicht. Da würde ich wirklich lieber warten bis es einen Kindle mit integrierter zuschaltbarer Beleuchtung oder wirklich richtig weißen Seiten gibt.
Die wesentlichen Änderungen sind meiner Erfahrung nach bisher:
Schnelleres umblättern: Die Werbung sagt 15% schneller. Das klingt nicht viel, man merkt es in der Praxis schon, aber für mich wäre es kein Grund umzusteigen
Bessere Darstellung: Der Seitenhintergrund ist ein wenig heller, die Buchstaben kontrastreicher und noch schärfer als beim alten Kindle. Klar eine Verbesserung, aber letztlich so minimal, dass ich auch hier nicht zu einem Umstieg raten würde
Die Farbe: Das Gerät ist nun schwarz. Ob das allein ein Grund ist, es sich zuzulegen? Ich weiß es nicht, das ist Geschmackssache.

Der alte Kindle ermöglicht ein hohes Lesevergnügen, der neue ein noch besseres, aber die Neuerungen sind nicht so groß, dass man dafür noch einmal soviel Geld investieren sollte. Ich würde wie gesagt lieber die nächsten Generationen abwarten, die wirkliche Neuerungen mit sich bringen. Der alte Kindle hat immerhin gerade mal ein Jahr auf dem Buckel und ist damit nicht wirklich alt. Der neue Kindle ist nicht wirklich ein Kindle 2.0 sondern eher ein Kindle 1.1. Die erste Wahl für alle die sich jetzt neu einen Kindle holen, aber nicht nötig für Leute die schon einen Kindle besitzen.
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Nachtrag vom 28.09 (auf Grund von einigen Nachfragen in den Kommentaren):

Nutzbarkeit für Sehbinderte
Es kam die Frage auf, in wie fern der Kindle für sehbinderte wirklich nutzbar ist und wie groß man die Schrift wirklich einstellen kann. Da dies nicht im Video gezeigt wird, habe ich nochmal vier Produktbilder hochgeladen, auf denen man die größten möglichen einstellbaren Schriftgrößen sieht, so dass sich jeder selbst einen Eindruck machen kann. Dazu einfach hochscrollen, auf die Produktbilder klicken und durchklicken, bis die von mir hochgeladenen Bilder erscheinen.
Man kann den Kindle auch so einstellen, dass man ihn im Querformat benutzen kann, was sich in diesen großen Schriftgrößen empfiehlt, da sonst arg wenig auf eine Seite passt.
Nachdem was man so hört, ist so ein eReader ein Segen für Leseratten, die beim Lesen normaler Bücher auf Grund einer Sehbehinderung Probleme haben

Sprachen:
Man kann auf dem Kindle auch andere Standardwörterbücher als deutsch empfehlen, so dass man etwa beim Lesen eines spanischen Buches ein unbekanntes Wort direkt nachschlagen kann, ohne ein extra Wörterbuch neben sich liegen zu haben. Standardmäßig dabei, bzw. über den Amazon Kindle Account installierbar sind die Sprachen deutsch, britisches englisch, amerikanisches englisch, portugiesisch, italienisch, französisch und spanisch.

WLAN:
Keine Sorge, falls ihr euch nicht so gut mit PCs auskennt und auch von WLAN nicht so viel Ahnung habt. Der Kindle ist wirklich sehr einfach zu verbinden, wie man den Kommentaren dieser Rezensionen entnehmen kann, habe das auch schon Leute geschafft, die sich das selbst nicht zugetraut hätten. Man muss nur wissen, wie das eigene WLAN heißt und wie das Passwort dafür lautet. Bei der Mehrheit der Internetanbieter bekommt man eine WLAN-DSL Box, wo auf der Rück- oder Unterseite beide Angaben stehen. Diese muss man nur ablesen, eingeben und schon ist man verbunden. Beziehungsweise man fragt jemanden, der einem das WLAN eingerichtet hat, nach diesen Daten, aber eigentlich stehen die Daten bei unerfahrenen Anwendern immer auf den Geräten selbst.

Update 02.11.2012:
Somit hat sich mein Anfangsverdacht nun auch offiziell bestätigt, der neue Kindle ist baugleich mit dem alten Kindle, hat nur eine neue Farbe und eine neue Software, die man auf den "alten" grauen ebenfalls nachladen kann. Das hätte Amazon gerne von Anfang an etwas deutlicher machen können, aber nun gut. Freuen wir uns alle auf den Paperwhite den es ja in diesem Monat geben dürfte, auch dazu wird es dann wieder eine ausführliche Rezension geben :)
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139139 Kommentare| 3.715 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Oktober 2011
Kindle eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, deutsches Menü

Nachdem ich nun auch seit einigen Tagen erfreuter Besitzer des neuen Kindle bin möchte ich auch eine kleine Rezension verfassen. Anzumerken sei dass dieser mein erster eBook Reader ist und ich ihn somit nur schlecht mit anderen Geräten seiner Klasse vergleichen kann.

== Haptik, Display und Bedienung ==

Mir persönlich war es sehr wichtig dass er besonders klein und leicht ist, da er sonst die meiste Zeit zu Hause herumliegen würde. Dies war auch einer der Gründe weshalb ich mir zuvor nie den Kindle 3 mit der Tastatur gekauft habe - er war mir einfach zu sperrig. Für mich persönlich bestand nie ein Bedürfnis nach einer Tastatur da ich auf dem Gerät keine ausführlichen Notizen verfassen möchte. Für kurze Notizen oder die Suchfunktion ist das Softkeyboard jedoch mehr als ausreichend.
Vom Display war ich als "Neueinsteiger" wirklich begeistert. Insbesondere wenn man es sonst gewohnt ist ab und zu vom Monitor oder Smartphone zu lesen ist solch ein E-Ink Display schon eine völlig andere Liga. Selbst im hellen Sonnenlicht lässt es sich äußerst entspannt lesen und qualitativ würde ich sogar behaupten dass es erheblich besser ist als ein durchschnittliches Taschenbuch. Auch beim lesen ist die Größe optimal und das geringe Gewicht macht sich schnell positiv bemerkbar. Insbesondere im Vergleich zum klassischen Buch empfinde ich dieses "einseitige Format" wesentlich angenehmer zu handhaben. Endlich keine Seiten mehr die einem vor der Nase umklappen :)
Die Bedienelemente sind alle sehr gut angeordnet und lassen sich einwandfrei bedienen. Ich persönlich empfinde gerade bei einem derartigen Gerät die Hardwaretasten als besonders angenehm da sie sich auch mit Handschuhen noch halbwegs gut bedienen lassen.

== Akkulaufzeit ==

Diese kann ich nach wenigen Tagen natürlich noch nicht ausreichend bewerten, aber bisher macht es einen sehr guten Eindruck. Insbesondere in den ersten Tagen sollte der Akku eigentlich besonders beansprucht werden da jedes neue Buch beim ersten Mal für die interne Suche indiziert wird. Bisher halte ich einen Monat für realistisch, wobei dies natürlich auch stark vom Nutzungsverhalten abhängt.

== Speicher ==

Für Bücher stehen etwa 1,3-1,4gb zur Verfügung. Während bei den alten Kindle Modellen auf Grund der Möglichkeit auch Hörbücher abzuspielen ein größerer Speicher eventuell noch Sinn machte halte ich bei diesem Modell den Speicher für mehr als ausreichend. Ich habe derzeit 83 Inhalte (darunter größere PDF Dateien) installiert und noch gut 1,25 gb frei. Für mich persönlich wäre also ein deutlich geringerer Speicher noch mehr als ausreichend gewesen. Zumal ich den Kindle auch als eBook Reader und nicht als meine persönliche Bibliothek ansehe. Schon allein aus Gründen der Übersichtlichkeit bevorzuge ich also nur die Bücher auf dem Gerät zu belassen die ich derzeit lese - der Rest ist im Amazon Archiv, der Dropbox (auf welche man mit dem internen Browser zugreifen kann) oder auf dem heimischen Rechner.

== Preise ==

Häufig liest man Kritik daran dass die eBook häufig auf Grund der Buchpreisbindung denen der Taschenbücher entsprechen. In den letzten Tagen, seit ich den Kindle besitze, stellte ich jedoch erfreulicherweise fest das selbst einige neue Titel in der eBook Version satte 6€ günstiger waren als die Druckausgabe in Form eines Taschenbuches. Unter dem Aspekt dass die Taschenbücher häufig auch noch eine schlechte Qualität aufweisen erfreute mich dies natürlich umso mehr. Ob dies nun vom Autor/Verlag abhängt, oder der Preis des Taschenbuches zum derzeitigen Zeitpunkt noch erhöht war vermag ich nicht zu beurteilen.

== Der Kindle im Alltag und der Kampf mit den Formaten ==

Ich persönlich hatte zunächst immer meine Bedenken wegen dem Kindle eigenem .mobi Format, wurde nun aber eines besseren belehrt. Die meisten Bücher fand ich bisher im Amazon Shop und ein Blick auf die anderen deutschen Händler zeigte mir dass sie dort meist den gleichen Preis aufwiesen oder eher teurer waren. Wenn man dann aber doch einmal Bücher im weiter verbreiteten ePub Format vor sich liegen hat ist dies auch kein Problem. Dank der Software Calibre, die es für alle gängigen Betriebssysteme gibt, ist ein Buch mit einem Klick vom ePub ins mobi Format konvertiert sofern es DRM-frei war. Tageszeitungen wie "Die Zeit" werden neben dem ePub auch im Kindle Format angeboten und selbst Dienste wie Instapaper oder Readability unterstützen den Kindle. Letztere nutze ich übrigens äußerst gerne. Sobald ich interessante Artikel im Web entdecke lassen sich diese mittels für ein späteres Lesen markieren und werden dann automatisch sofort, täglich oder wöchentlich im Stil einer Zeitung auf meinen Kindle übertragen.

== Wifi vs 3G ==

Ich persönliche vermisse 3G aus vielerlei Hinsicht nicht. Ein Punkt wären die Kosten. Neben dem teureren Gerätepreis für die Varianten mit 3G kommt auch noch die geringe Gebühr von Amazon hinzu wenn man sich etwas über 3g auf seinen Kindle schicken lässt - dies ist über Wifi gratis. Hinzu kommt dass ich unterwegs stets mein Smartphone dabei haben und somit, zumindest im Falle von Android, stets innerhalb von wenigen Sekunden meinen eigenen Wifi Hotspot öffnen kann. Bei einem ersten Versuch funktionierte dies tadellos. Wobei ich dieses ehrlich gesagt wohl nur sehr selten nutzen werde da unterwegs in der Regel auch einfach kein Bedarf daran besteht.
Zum integrierten WLAN sei übrigens noch zu erwähnen dass es WPS unterstützt. Die Passworteingabe des WLANs bleibt einem also glücklicherweise erspart.

== Kritik ==

Bisher habe ich nicht viel zu bemängeln. Das einzige was ich derzeit wirklich vermisse ist eine anständige Tasche mit integrierter Leselampe. Diese wird derzeit leider nur für den alten Kindle angeboten.
Außerdem fände ich es äußerst praktisch wenn man die eigenen Notizen und Markierungen auch auf der Webseite einsehen könnte. Vielleicht wird dies ja noch eines Tages kommen.

== Fazit ==

Da ich absolut begeistert bin kann ich eigentlich nur jedem der mit einem eBook Reader liebäugelt zu diesem Produkt raten. Man sollte sich nur zuvor überlegen ob man eine Tastatur benötigt oder wie ich gut darauf verzichten kann.
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am 9. November 2011
Als erstes möchte ich allen mitteilen, dass Amazon mal wieder ein Versprechen nicht gehalten hat.....Amazon hat früher geliefert als versprochen. Und dafür bin ich sehr dankbar.

So und jetzt zum Kindle 4, welches ich seit dem 26.10.2011 mein Eigen nenne darf.

Das Einrichten ging noch viel einfacher als erwartet, so wie es Amazon verspricht. Da ich W-Lan benutze und Amazon Kunde bin, und mein Passwort für meinen Router auswendig kann gab es keinerlei Komplikationen und war innerhalb weniger Minuten fertig und konnte schon ein Buch runterladen. Dauer des Downloads: keine Ahnung, zum Zeitstoppen ist keine Zeit, also echt nur Sekunden.

Die ersten Minuten war ich mit der Blätterfunktion unzufrieden, wollte immer mit den rechten Tasten nach rechts und mit den linken Tasten nach links blättern. Aber auch daran gewöhnt man sich sehr schnell, juhu.

Das Display ist der helle Wahnsinn, (fast) wie in einem Buch sind die Buchstaben Messerscharf und man kann lesen ohne schmerzen oder so. Beim Blättern, und darüber bin ich froh, kann man erkennen, dass das Kindle arbeitet indem sich die alten Buchstaben in Neue "verwandeln". Das Blättern geht mindestens genauso schnell wie bei einem echten Buch.

Keine qwertz-Tastatur. Egal. Das Tippen geht auch mit der virtuellen Tastatur recht schnell und gut. Oder ich bestelle mir die Bücher mit meinem Laptop oder mit meinem iPhone.

Akku läuft lange genug.

Gewicht? Leichter als erwartet, also super.

Umweltverträglichkeit? Sicher, das Kindle 4 verbraucht Strom, allerdings soviel, dass man es gar nicht zu erwähnen braucht, aber es werden sicherlich weniger Bäume gefällt im Laufe der Zeit.

Zwei Bedienungsanleitungen als PDF habe ich auch schon rübergezogen, einmalig und nichts zu beanstanden.

Und jetzt kommt noch der Hammer: auf meinem iPhone habe ich die Kindle-App. Diese beiden Geräte können im Netzwerk miteinander Synchronisieren. Ich könnte also ab der letzten Stelle mit einem der beiden Geräte weiterlesen.

Ach ja, ich kann mich oft nicht entscheiden welches Buch ich mitnehmen soll und mehrere Bücher sind nun mal schwerer als ein Buch, äh Kindle ;) und das war eines meiner Argumente.

Und ein Gerücht trifft bei mir zu: man liest viel mehr mit einem Kindle.

Für manche ist die Bindung an Amazon ein großes Problem. Warum? Die meisten mit angeblicher Bindungsangst besitzen ein Handy mit 24 monatiger Vertragslaufzeit.

Also erst testen dann urteilen.
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am 19. November 2011
Hallo,
wollte einfach mal auch eine Bewertung schreiben da ich sehr gerne Bewertungen bei Amazon lese.
Nun zum Kindle der Kindle ist einfach ein Top Gerät zum Lesen von Büchern.
Ich habe den kleinen Kindle ohne Tatatur und vermisse die Tastatur nicht wirklich.
Bücher suche Ich über den PC und benötige die Tastatur nur um den ein oder anderen Ordner auf dem Kindle anzulegen das geht aber mit der Virtuellen Tastatur sehr gut.
Der Kindle selbst ist sehr handlich , klein , und wer mal einen in der Hand gehabt hat vermisst kein einziges Buch mehr.
Nun kurz zum Service von Amazon. Da über den Kindle selber ja schon sehr viele Bewertungen geschrieben worden sind.
Der Service bei Amazon ist Top ich kaufe ein Buch und 10 sec. später ist es auf meinem Kindle
alle Bücher die Ich gekauft habe sind bei Amazon gespeichert und kann Sie mit einem Klick auf mein Handy oder ein anderen Kindel übertragen.
Ich vermisse die anderen E-Books Shops nicht , da die auch nicht günstiger sind und eben oft nicht den Service bieten.
Dehalb finde ich die bindung mit dem Kindle an Amazon nicht als Negativ.
Was ich auch fantastisch finde wenn Ich eine größere Email bekomme leite ich die einfach an mein Kindel weiter oder Rezepte fürs Backen oder sonstiges.
Und 5 min später befindet sich die Mail auf meinem Kindel wo Ich sie bequem lesen kann.
Also was soll man dazu noch sagen.
Kindel super , Amazon Service wie immer alles super.

Sollte die Bewertung hilfreich sein würde ich micht freuen auf einen Klick.
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am 8. Oktober 2011
Seit ein paar Wochen sind wir in der Familie begeisterte Nutzer von verschiedenen Kindle-Modellen. Deshalb hier die wichtigsten Informationen zum "kleinen" Kindle ohne Tastatur und ohne 3G, also nur WiFi.

1. Das Display.
Ja, andere Tablets bieten viel mehr Funktionen und strahlende Farben bei integrierter Beleuchtung. Aber nach ein paar Stunden mit dem Kindle dachte ich: "Das ist besser als bedrucktes Papier." - und nach ein paar Wochen mit dem Kindle will ich das noch einmal unterstreichen. Das Lesen mit dem Kindle ermüdet nicht, es macht Lust auf mehr. (Ich habe schlechte Augen und trage eine Brille.)
Die Möglichkeit, die Schriften individuell zu vergrößern, hat man bei einem Buch nicht. Oft ist es anstrengend, ein Buch zu lesen - wenn die Augen schon müde sind, oder wenn das Licht schlecht ist - mit dem Kindle kein Problem. Das Display mit der e-ink-Technologie ist einfach unglaublich scharf, klar und einfach unschlagbar.

2. Unterstreichungen
Manche Leute lesen gerne mit einem Stift in der Hand, um Unterstreichungen und Anmerkungen im Buch machen zu können. Das können Sie alles mit dem Kindle auch. Zumindest Unterstreichungen. Wenn sie allerdings Anmerkungen machen möchten, dann brauchen Sie den Kindle Keyboard: Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü
Das Tolle bei den Unterstreichungen: Der Kindle fertigt automatisch eine Text-Datei mit einer Sammlung aller Unterstreichungen an - mit Quellenangabe. Diese Textdatei kann man am Computer bearbeiten. Zitieren leicht gemacht!

Der "kleine" Kindle ist NICHT zu klein. Er ist enorm handlich und praktisch. Wer allerdings keinen Zugriff auf WiFi-Netze hat, der könnte sich über die Vorteile eines Kindle mit 3G freuen. Es würde zu weit führen, das hier zu erklären. Wer aber WiFi zur Verfügung hat und nicht viele Anmerkungen in Texten machen möchte, der sollte zum "kleinen" Kindle greifen. Es gibt zur Zeit wirklich nichts Besseres auf dem Markt, das als Alternative zu Büchern dienen könnte.

Die neuen Tablet-Computer sind sicher toll, der neue Kindle Fire sicher auch. Aber wer gerne und viel liest, der braucht einen Kindle mit e-ink-Technologie. Für Menschen, die viel auf Reisen sind, gibt es nichts besseres. Und beim nächsten Umzug brauche ich vielleicht nicht mehr 30 Kartons mit Büchern mitzuschleppen, sondern nur noch 10 und einen Kindle...

Einziger Nachteil. Wer PDF-Dokumente in der normalen Auflösung lesen möchte, der sollte den Kindle DX kaufen. Der ist zwar etwas teuer, aber wirklich hervorragend. Ich habe ihn auch schon ausprobiert. Wer das allerdings nicht braucht, der wird feststellen, dass der "kleine" Kindle ein perfektes Lesegerät ist, das jeden Cent wert ist.

Viel Spaß damit!
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am 10. Oktober 2011
Mein erster e-Book Reader.

Da ich ein 7Zoller Android-Tablet habe, dachte ich "was bitteschön brauch ich ein e-book Reader ?". Ich lese gerne und tue das auch gerne unterwegs und auch draußen, hier wurden mir dann die schwächen eines Tablets sehr deutlich.

1.) 7 Zoll waren tatsächlich noch zu groß um es überall mitzunehmen
2.) Bei guten Wetter (Sonne) lesen, Fehlanzeige ! das Tablet spiegelte wie die Hölle
3.) Gewicht naja irgendwann wurde es etwas schwer und ermüdungserscheinungen kamen.

also musste ein e-book reader her und Amazon hatte das Hammer-Angebot.
wieso dieses Modell ?

- keine Tastatur
Na und ?....ich will keine Briefe schreiben sondern lesen, Bücherauswahl treffe ich
über mein PC oder Tablet, per whispersync kommt es dann auf den kindle, für das wenige
reicht es.

- nur 2GB
Na und ? man hat doch noch eine cloud auf dem man seine gekauften Werke verwalten kann
und wer bitteschön liest unterwegs 1400 Bücher ?

- 6Zoll
Genau das ist die Größe für die beste mobilität unterwegs, sowas habe ich immer gesucht

- kein EPub
Okay finde ich auch doof, aber bisher wurde ich Bücherseitig auch bei Amazon fündig und
wenn nicht geht es auch auf mein Tab zur Not.

- "Nur" 3-4Wochen Akkulaufzeit
Na und ist mehr als mein Tablet hat (7-8Std)

- kein Farbiges Display
dafür habe ich mein Tablet und mit der kindle App kann ich dort weiterlesen wo ich auf
dem kindle aufgehört habe. (für Iphone gibt es die App auch)

alles in allem ein klasse Gerät, super verarbeitet,gestochen scharfes E-Ink Display, sehr leicht und handlich-kompakt und ab sofort mein täglicher Begleiter.

Unglücklich finde ich das die entsprechende Hülle (mit Licht) erst so spät kommt, da muss dann übergangsweise etwas anderes her....
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am 13. September 2012
Als Schülerin ist es unglaublich praktisch, einen Kindle zu besitzen. Da man manchmal genug Sachen zum schleppen hat, kann man sich nicht noch ein Buch leisten. Der Kindle eReader ist leicht, klein, dennoch genug um ein gleiches Lesegefühl zu schaffen, die man bei einem Buch bekommt! Es ist mein erster eReader, normalerweise bevorzuge ich tatsächlich "echte" Bücher. Aber zu einem Preis von 79€ den man sich auch als Schüler leisten kann und der Reiz u.a. auch kostenlose, klassische Literatur (Siegmund Freud, Mark Twain, Oscar Wilde...) lesen zu können, brachte mich zum Kauf.

Die Abwicklung ging wie gewohnt von Amazon super schnell und super einfach. Bestellt hab ich den Kindle drei Tage vor dem Erscheinungsdatum und kam pünktlich auch an diesem Tag an. Die Verpackung "certified stress free packaging" hielt, was sie versprach: ein einfaches "entzippen" auf der oberen Seite der Packung und schon konnte man das ganze Paket öffnen und seinen Kindle begutachten. Schwarz, klein und schick - die Rückseite abgepolstert mit weichem Material (wie hieß es denn doch gleich?) um Kratzer vorzubeugen. Die Handhabung mit dem Kindle wird einem auch ganz einfach gemacht: Sobald man den Kindle startet, kommt eine kleine Anleitung mit Schritten zur Registration seines Kindles.

Wenn man das nun fertig hat, kann man ganz einfach im Kindle Shop nach Büchern suchen. Entweder auf dem Kindle selbst, oder eben auf amazon.de - hat man sich für ein Buch entschieden benötigt es meist nur ein Klick und schon wird einem das gekaufte Buch sofort auf dem Kindle übertragen. Man muss dafür seinen Kindle nicht anschließen! Eine Wifi Verbindung reicht aus, um die Bücher kurz zu synchronisieren und dann kann der Lesespaß schon beginnen. Möchte man eigene Dokumente auf seinem Kindle lesen, kann man PDF Dateien in den documents Ordner des Kindles einfügen.

Das einzige, wirklich kleine Manko ist tatsächlich die Anstrengung bei der Erstellung von Notizen. Da dieser Kindle kein Keyboard besitzt, ist es etwas anstrengend Notizen zu machen. Im Rahmen des möglichen sind kurze Notizen kein Problem, möchte man längere Notizen verfassen, kann man relativ lange dran sitzen. Da ich aber primär gar kein Interesse daran hatte, Notizen zu erstellen, ist es für mich natürlich kein großes Problem. Aber bedenklich für alle, die normalerweise beim Lesen (z.B. von Sachbüchern) sich gerne Notizen machen!

Die Beta Funktion des Webbrowsers funktioniert auch sehr gut, aber natürlich praktischer mit einem Keyboard oder wahrscheinlich besser mit dem Kindle Touch.

Zusammengefasst:
Warum man sich UNBEDINGT einen Kindle kaufen sollte
+ schlichte Optik (klein, schwarz, Oberfläche matt)
+ guter Komfort (liegt gut in der Hand, leicht, auf beiden Seiten des Kindles befinden sich Tasten zum blättern, super zum Lesen im Bett)
+ das Lesegefühl (es sieht so aus, als wäre im Kindle ein Stück Papier, dass den Text anzeigt)
+ die Möglichkeit, sehr viele Bücher bei sich zu tragen
+ Akkuleistung
+ integrierte Wörterbücher (insbesondere hilfreich für Schüler, die sich z.B. an englische Literatur wagen)
+ Preis

Negativ wäre:
- fehlende Tastatur und die daraus folgende Mühe, falls man etwas eintippen muss/möchte
- für alle "Bücherwürmer" die das Gefühl eines "echten" Buchs lieben, könnte die Umstellung auf den Kindle etwas schwer sein

Alles in einem: hat sich echt gelohnt! Bis jetzt kommt ich auch mit dem Speicherplatz super klar, weiß aber auch noch gar nicht, inwiefern ich ihn voll ausnutzen werde. Wem der Wechsel von "echten" Büchern auf eReader vielleicht etwas schwer fällt, kann ich sagen: das Gefühl ein Buch in der Hand zu halten mag zwar super sein, aber bei einem Buch geht es nicht um den Geruch eines Buches, oder das Gefühl des Blätterns, sondern allein auf die Geschichte, auf die wir uns einlassen :)
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