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am 25. Februar 2012
Ich bin Mitglied im Buchclub von MexxBooks und habe 'Denn dein ist die Sünde: Kriminalgeschichten' gelesen.

Ich bin ein großer Fan von Elizabeth George und habe ihre Krimis um Inspector Linley (vor allem die älteren) verschlungen. Leider gibt es die meisten ihrer Bücher noch nicht als eBook, zumindest nicht im deutschen Kindle-Shop. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich die Kriminalgeschichten entdeckt habe.

Elizabeth George ist hier Herausgeberin, nicht Autorin. Das war mir beim Kauf des Buches bewusst. Ich habe mich allerdings von dem Gedanken leiten lassen, dass eine so großartige Autorin sicherlich tolle Geschichten auswählen wird. Leider wurde ich bitter enttäuscht.

Im Vorwort des Buches beschreibt George sehr anschaulich, dass das Schreiben eines guten Krimis im Laufe der Jahrzehnte immer schwieriger geworden ist. Sie schreibt, dass früher die Wahl eines Tatmotivs, das den damals herrschenden, starren Moralvorstellungen entsprochen hat, viel leichter war als heute. Als Beispiel führt sie an, dass es früher vorstellbar war, dass jemand mordet, um sein uneheliches Kind oder eine Geliebte zu verheimlichen. Gründe, die heute aber keinen Krimileser mehr vom Hocker reißen würden. So schlussfolgert George, dass es die sieben Todsünden sind, die Autoren nach wie vor als Quelle für gute Tatmotive bleiben.

Nach diesem Vorwort habe ich voller Vorfreude mit der ersten Geschichte begonnen ' und bin gleich über diese gestolpert. Ich kann in den Kriminalgeschichten (auch den Folgenden) weder einen roten Faden, noch die sieben Todsünden als Leitmotive erkennen. Gut, in der ersten Geschichte (in der es einzig und allein um eine Frau geht, die Unmengen von Kuchen backt und verspeist) kann ich Völlerei hineininterpretieren. Und dann? Die Geschichten brechen entweder abrupt ab oder haben lächerliche Enden, wie die Geschichte, in der es letztlich um eine rollige Katze geht. Bei aller Liebe ' dafür quäle ich mich nicht weiter durch die Geschichten. Auch wenn Elizabeth George im Vorwort darauf hinweist, dass sie mit diesem Buch auf noch unbekannte Autorinnen hinweisen möchte, die Auswahl und Qualität der Geschichten überzeugt mich ganz und gar nicht. Schade.

Christiane für MexxBooks
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am 4. Januar 2017
Selbstverständlich wusste ich, was ich kaufe, denn ich habe mich vorab gründlich informiert - und bin daher nicht auf die Elisabeth-George-Mogelpackung hereingefallen. Trotzdem bleibt ein schlechter Beigeschmack.
Wie auf den Lynley-Büchern steht groß der Name der Autorin auf dem Cover, und es wird wie gewohnt ein ebenfalls groß dargestellter Titel verwendet, der theoretisch ein Bibelzitat sein könnte (oder sogar eins ist, ich bin da nicht so firm). Darunter steht dann wesentlich kleiner: Kriminalgeschichten.
Zwischen Name und Titel findet man ebenfalls wesentlich kleiner geschrieben den in Klammern gehaltenen Hinweis: (HRSG.), als Abkürzung für Herausgeberin - bloß nicht ausschreiben, das "böse Wort", sonst finden womöglich zu viele potentielle Käufer heraus, dass es sich um Storys anderer Autoren, also nicht um Kriminalgeschichten von Elisabeth George handelt. Eine miese Masche, für die es einen Punkt Abzug gibt, andernfalls hätte ich für die Geschichten, von denen mich nicht alle gefesselt/überzeugt haben - die meisten durchaus lesenswert -, vier Punkte vergeben.
Bleibt noch die Frage offen, ob Elisabeth George überhaupt je eine dieser Geschichten zu Gesicht bekommen oder nur ihren Namen hergegeben hat. Bei Bastei gab es einst eine Taschenheftreihe mit dem Titel "Alfred Hitchcocks Krimistunde". Das Management von Hitchcock hat dafür bestimmt Geld kassiert, doch es darf bezweifelt werden, dass der große Meister jemals auch nur einen Blick auf die Texte geworfen hat.
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am 19. Juni 2011
Klar: Der Name "Elizabeth George" lockte natürlich - ansonsten hätte ich wohl nicht hineingeschaut in die teilweise ja völlig unbekannten Autorinnen. Was schade gewesen wäre! Denn auch wenn nicht alle Geschichten so gut sind wie solche aus der Feder der George, so bekommt man viel gute Unterhaltung für sein Geld - Originelles, Spannendes, teilweise sogar richtig Literaturverdächtiges!
Eigentlich mehr als "bloß" ein Ferienbuch, als das ich es gekauft habe!
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am 14. April 2013
Wer die Bücher von Charlotte Link kennt, wird auch hier nicht enttäuscht. Spannend, überraschend toll zu lesen. Man legt es nicht weg sondern es ist spannend.
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am 16. August 2011
23 von Rachegelüsten und krimineller Energie nur so strotzende Geschichten findet der Leser in der von Elizabeth George herausgegebenen Anthologie vor, die, angereichert mit viel feinsinnigem Humor, gut zu unterhalten wissen. Während einige der Autorinnen bereits eine umfangreiche Liste von Veröffentlichungen vorweisen können, sind andere noch völlig unbekannt. Diesen Newcomern hat Elizabeth George einen separaten Abschnitt der Anthologie gewidmet, in dem sie hemmungslos mit den dunkelsten Abgründen der menschlichen Seele spielen können. Eine gelungene Vorstellung, die Lust auf weitere Werke der, als überaus talentiert in Erscheinung tretenden, Autorinnen machen.

Der Leser allerdings, der glaubt, 23 gleichwertige Geschichten vorzufinden, dem sei gesagt, dass dem nicht so ist. Zum einen sind die Geschmäcker derart verschieden, dass es kaum gelingen wird, 23 Autorinnen zu finden, deren Storys immer auf dem gleichen Niveau angesiedelt sind. Zum anderen entstammen nicht alle Autorinnen dem Krimigenre und deshalb gibt es neben gut ausgeklügelten Verbrechen, auch originell erdachte Geschichten aus dem alltäglichen Leben. Erzählungen, die von viel psychologischer Raffinesse zeugen und sich nicht weniger spannend präsentieren, als wirkliche Krimis. Eine bunte Mischung, in der jeder Leser etwas Passendes findet, allerdings auch einmal enttäuscht wird.

Fazit:
Eine klare Leseempfehlung!
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am 20. Juni 2011
Ich verschlinge sonst alles von Elizabeth George, aber diesmal bin ich enttäuscht.
Der Titel hörte sich erstmal interessant an, aber das es sich um mehrere kleine Kriminalgeschichten handelt, wusste ich nicht oder habe es überlesen.
Habe bis jetzt die Hälfte gelesen und mir hat erst eine Geschichte gefallen. Habe das Buch jetzt erst mal an die Seite gelegt.
Vielleicht sollte ich mir demnächst die Beschreibung besser durchlesen.
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