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am 21. Juni 2011
endlich gibts das neue album der metalgiganten aus großbritanien.
die songs des neuen albums sind melodisch ( "mists of avalon" , "call to arms" ),
episch angehaucht ( "when doomsday comes" , "no rest for the wicked" ) und schwer rockig ("hammer of the gods" , "back in 79" ). "ballad of the working man" hört sich vom riff etwas an, wie ein typischer thin lizzy song.
man sollte vorher in das album reinhören, wenn man von saxon nur die klassiker alben besitzt, da der sound sehr aktuell ist. biffs stimme wurde ziemlich weit nach vorne produziert, was aber nicht großartig schadet.
alles in einem ein großartiges album, das kurzweilig und episch ist.
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am 14. April 2015
Tja leider muss ich auch sagen das dieses Album von saxon so rein gar nicht zünden will. Versteht mich nicht falsch es ist sicher besser als Into the Labyrinth aber das war ja nicht allzu schwer. Dennoch mag kein Song im Ohr hängen bleiben. Für mich gibt es durchweg bessere Alben wie Unleash the Beast, Dogs of War oder Lionheart. An diese Kult Alben kommt es einfach nicht ran.
Mein Fazit gerade mal so 3 Sterne aber das liegt am schwachen Songmaterial und nicht an der Band. Vor allem der gute alte Biff ist super bei Stimme wenn man das mal direkt mit der neuen Judas Priest vergleicht liegen Welten zwischen ihm und Herrn Halford.
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am 3. Juni 2011
Da ist es nun endlich - das neue Saxon-Album.Erst auf der Band-eigenen Hommepage für März angekündigt,dann auf den 20.Mai, ist es nun endlich soweit.Es ist ein typisches Saxon-Album geworden wie auch "The Inner Sanctum" oder davor "Unleash the Beast" typische Saxon-Alben waren.Melodie mit einer guten Dosis Härte und einer gewissen Rauheit gepaart und von der unverwechselbaren Stimme von Biff Byford veredelt - das macht Saxon aus.An der Produktion die diesmal in den USA abgemischt wurde gibt es nichts zu bemängeln,sie hört sich sehr natürlich und erdig an - vielleicht auch ganz gut das nicht wieder Charlie Bauerfeind(bei zu langer Zusammenarbeit läuft es sich manchmal tot) produziert hat - es hört sich alles frisch an und die Songs sind auf ihre wesentlichen Bestandteile reduziert worden.Daher auch die relativ kurzen Spielzeiten der Songs,und damit verbunden die Kurze Album-Spielzeit von unter 40Minuten(wenn man eine Version des Titel-Songs weglässt).Als Mit-Produzent war auch Peter Byford verantwortlich was dazu geführt hat das die Vocals etwas zu sehr in den Vordergrund gemischt wurden.Manchmal nervt es auch etwas wenn Peter Byford verschiedene Melodievarianten in den Versen wählt um etwas mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen - passt manchmal nicht,aber vielleicht gewöhnt man sich mit der Zeit auch daran.Was mir immer sehr bei Saxon gefallen hat ist,dass die Vocals bei Saxon oft vom Sänger selbst gedoppelt werden und er damit 1. und 2. Stimme gleichzeitig singt,wie es auch auf dem aktuellen Album wieder desöfteren der Fall ist. Wie zuletzt schon auf Into the Labyrinth, so gibt es diesmal auf dem Album wieder viel zu viele Füller -- nicht wie zur Anfangszeit, als jeder Song ein Treffer war. Songs wie das schnöde lahme "Back in 79", das langweilige balladeske "Mists of Avalon", und auch die belanglosen 3 Schlussstücke "When doomsday comes","No Rest for the Wicked" und "Ballad of the working Man" können nun wirklich Niemanden hinterm Ofen vorlocken und ziehen das Album qualitativ stark nach unten. Aber die restlichen 5 Stücke sind wirklich gelungen und erinnern an die Anfangszeit -- der atmosphärische eindringliche Titelsong erinnert mich ein wenig an "Broken Heroes" und der knallige Opener "Hammer of the Gods" braucht sich hinter "Princess of the Night" nicht zu verstecken, während "Chasing the Bullet" ein Riffbetonter AC/DC-Rocker ist, der entfernt an "Strong Arm of the Law" erinnert. Also, es gibt schon ein paar Kracher-Songs auf Call to Arms.

Nur diese Deep Purple-Hammond-Orgel bei 2 Stücken ist für meine Begriffe etwas fehl am Platze,man wollte mal etwas anderes versuchen - nicht sehr gelungen,passt nicht zu Saxon.Ohnehin gehen mir Kommentare auf den Senkel die einem weissmachen wollen das man unbedingt Neuerungen in der Musik braucht und es ohne "Musikalische Weiterentwicklung" nicht geht - denen sei gesagt dass ich mir meine Helden kaufe weil sie diese Musik spielen und keine andere Musik - wenn ich andere Musik hören will kaufe ich mir eine andere Gruppe - abgesehen davon dass es meist auch kein Gutes Album werden würde wenn sie plötzlich versuchen auf den aktuellen Trend aufzuspringen und sich plötzlich anhören wollen wie "Machine Head" oder neuere "Metallica".Nee, die Jungs haben Ihren Stil seit 30Jahren gefunden und sollten davon auch keinen Millimeter abweichen,denn dass können sie am besten und dass wollen die echten Fans auch hören. Saxon versuchen ja schon seit Metalhead(1999) innovativ zu sein und eventuell neue Käuferschichten zu erobern, seit dem sind ja auf jedem Album moderate moderne Kompositionen zu hören, die zeitgemäss sein sollen. Mit dieser toleranten Musikausrichtung an die Moderne ist natürlich auch klar dass es Viele Hartgesottene Altfans gibt, die mit den neueren Alben eben nicht mehr zu 100% zufrieden sind, sondern vielleicht nur noch zu 75%, sofern man sich aber nicht zu sehr von seinen Wurzeln entfernt und man zusätzlich neue Käuferschichten anzieht und die Altfans diese Kurskorrektur und ein sich anbiedern an den Zeitgeist gerade noch so verkraften können, geht die Neuausrichtung natürlich in dem Sinne auf, dass sich mehr Tonträger und auch mehr Konzerteinnahmen verkaufen lassen und sich damit ein höherer Gewinn generieren lässt und man damit einhergehend auch immer wieder Plattenfirmen findet die einen gerne unter Vertrag nehmen und man damit auch regelmässig Tonträger herausbringen kann. Auch diesmal hat man mit Songs wie "When Doomsday Comes", "No Rest for the Wicked" und auch "Mists of Avalon" seinen Tribut an die Moderne abgeleistet, allerdings verzettelt man sich mit diesen "Experimenten" zu sehr im Niemandsland, was das Album auch wiederum unnütz verweichlicht, obwohl es wieder mal an der Zeit wäre ein reinrassiges Saxon-Album auf die Menschheit loszulassen, ohne Attribute an die Moderne - einfach voll auf die Zwölf und auch wieder mit richtigen Klischeehaften Songtiteln(Krieger,Schwerter,Schlachten,Blut,Tot,Party,Verteidiger des Guten im Kampf gegen das Böse usw...), die einfach zum Hardrock/Heavy Metal-Bereich passen wollen. In den vergangenen 15 Jahren hat man ja versucht viele Songtitel zu kreieren, die nicht gleich auf Heavy Metal schliessen lassen. Aber gerade dieses Klischeebeladene fehlt mir mittlerweile etwas bei Saxon - es ist halt auch schwierig für eine Band Ihren Weg durch alle Unwägbarkeiten des harten Musikbusiness zu gehen und zu finden - was heute noch absolut richtig ist, kann morgen schon wieder überholt sein. Mir ist es sowieso wichtiger dass sich das Songmaterial gut reimt und singen lässt, als das alles zwangsläufig auf sinnvolle Sozialkritik am System hinaus laufen muss - wenn ich mich bilden möchte, dann lese ich Fachlitaratur oder schaue mir Politik-Sendungen an - kaufe mir aber kein Saxon-Album - davon möchte ich mich erstklassig unterhalten lassen - nicht mehr und nicht weniger und normalerweise gerade dem Alltag entfliehen.

Zu den Songs:
1.Der furiose Opener Heavy Metal-Kracher "Hammer of the Gods" erinnert mich vom Einstieg her sofort an seelige "Denim and Leather"-Zeiten.Eine schnelle riffbetonte Hymne mit Niveau und schmackes dahinter.Wie damals "Princess of the Night" 5/5
2."Back in 79" ist ein langsam gehaltener Rocker in Denim and Leather-Art mit Chören die den Refrain singen(grölen), allerdings bei weitem schlechter als das grosse Vorbild.Reisst mich nicht mit - kommt auch live nicht sehr gut an - sehr langweilig und einfältig 2/5
3."Surviving against the Odds" ist ein ähnlich geiler Abgeh-Song wie "Hammer of the Gods" - auch gute Verse und der Refrain geht sofort ins Ohr.Richtig guter Saxon-typischer Gute-Laune-Rocker 4/5
4."Mists of Avalon" ist sehr mystisch und langatmig aufgebaut.Es kommt die vorher angesprochene Orgel zum Einsatz. Schnellere Verse wechseln sich mit dem verträumten Refrain ab. Ich hätte diese Halbballade nicht gebraucht, besonders weil das nächste Stück(Titelsong) wieder in Balladenrichtung geht. Bei mir kommt bei diesem Song einfach keine Stimmung auf 2/5
5."Call to Arms" ist eine gefühlvoll und innig gesungene Anti-Kriegs-Halb-Ballade mit einem kraftvollen Refrain.In Halb-Balladen hatten Saxon schon traditionell immer Ihre Stärken 5/5
6."Chasing the Bullet" ist ein AC/DC-ähnlicher Party-Rocker mit einem durchgehenden sägenden Grundriff, im Mid-Tempo gehalten.Im Stile von "Get down and dirty" oder "Terminal Velocity".Groovt und rockt cool und lässig ab - für solche Songs liebe ich Saxon(Habe noch keinen Saxon-Fan getroffen der nicht auch AC/DC gerne hört). Hardrock vom allerfeinsten 5/5
7."Afterburner" ist dann der obligatorische schnelle Quoten-Speed-Song, der nicht fehlen darf (eigentlich mag ich schnelle Songs)- leider kein "Heavy Metal Thunder"-Niveau - eher wie "Nighthunter",jedoch besser als "Hellcat" vom letzten Album 3/5
8."When doomsday comes" - der 2 Song mit Orgel.Gefällt mir hier etwas besser.Ist ein atmosphärischer Song im Midtempo und ein Filmsoundtrack für einen mir bisher unbekannten Film - Irgendwie ein Saxon-untypischer Song, der eher von Deep Purple stammen könnte, aber nichts besonderes darstellt, überhaupt fallen die letzten 3 Songs ab 3/5
9."No Rest for the wicked" ist abermals im Midtempo-Bereich gehalten.Der Song mit dem "modernsten Riffing" auf dem Album, hat allerdings einen ganz guten einprägsamen Refrain - Hörbarer Durchschnitt 3/5
10. Das bemüht wirkende "Ballad for the working man" geht entgegen des Titels doch ganz flott nach vorne,aber er ist recht bieder und einfallslos komponiert - ein paar nette zweistimmige Gitarrenläufe reichen leider nicht um hier noch was zu reissen - der Refrain ist leider auch nicht gelungen 2/5
11."Orchesterversion von Call to Arms" - damit die 40-Minuten-Marke doch noch überschritten wird hat man diese eigentlich überflüssige Version dazugepackt.Das Lied ist genausogut wie auch in der normalen Rock-Version,allerdings mit Orchester hinterlegt.Hört sich stark nach Orchester vom Key-Board und nicht nach echtem Orchester an.Für mich ein Bonus-Track,daher ohne Wertung.

Alles in Allem ein mittelstarkes Album mit einem erdigen,kraftvollen Sound und einer Rückbesinnung auf traditionelle Stärken -- also die Mindestvoraussetzungen wurden erreicht, viel mehr aber nicht. Positiv ist zu erwähnen dass keine echte (Liebes-)Ballade enthalten ist,bei denen Saxon zu 80% sowieso versagen.Die kurze Spielzeit führt dazu das man das Album ohne grössere Langeweile konzentriert mit Spass durchhören kann.
Da es mit Song 1+6 zwei richtig starke Rocker gibt und der nachdenkliche Titelsong gelungen ist - es daneben aber auch sehr viel durchschnittliches zu hören gibt und ein absoluter Überhit fehlt, sind denke ich 3 Sterne eine gerechte Benotung für ein durchschnittliches Album,dass zwar wegen seiner Kompaktheit etwas besser ist als zuletzt "Into the Labyrinth", aber immer noch genügend Luft nach oben hat um noch den ein oder anderen draufzusetzen. Es ist zwar schön dass sich Saxon vom Musikstil her teilweise wieder etwas mehr auf Ihre Frühwerke besinnen und damit weniger Bombast vorherrscht und moderne Soundanbiderungen an die Neuzeit so gut wie aussen vorbleiben -- man besinnt sich auf das wesentliche und kommt schneller auf den Punkt -- jedoch sollten eben auch die Kompositionen gut sein und dass ist leider bei 5 Songs nicht der Fall. Für 4 oder gar 5 Sterne braucht man ein durchgehend gutes Album auf hohem Niveau oder eben einige ganz herausragende Songs - beides bietet dieses Album nicht."Wheels of Steel","Strong Arm of the Law","Denim and Leather","Power and the Glory","Innocence is no Excuse","Solid Ball of Rock","Unleash the Beast" und "The Inner Sanctum" hatten dieses 5-Sterne-Niveau.
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TOP 100 REZENSENTam 2. Oktober 2015
Schon bei den ersten Tönen des Opener "Hammer Of The Gods" hatte ich das Gefühl, "das hört sich nach den alten Alben an". Einfach, schnörkellos und mit ganz viel Schmackes, so wie es für SAXON typisch ist. "Call To Arms" bietet wieder einmal alles was der geneigte SAXON-Fan sich von den NWOBHM-Veteranen wünscht, als da wären kraftvolle Midtempo-Stampfer, Mitsing-Hymnen und schnelle Power-Nummern.
"Back In 79" gehört zu diesen schweren Stampfern die ganz wenige Bands in dieser Qualität spielen können, zu den Aufnahmen dieses Songs wurden Fans ins Studio eingeladen um den Hintergrundgesang einzusingen. Auch "Mists Of Avalon", "Chasing The Bullet", "When Doomsday Comes", "No Rest For The Wicked" und "Ballad Of The Working Man" gehören in diese Kategorie. Letzterer macht allerdings seinem Namen keine Ehre, ist dieser doch sehr weit von balladesk entfernt.
Für die Herren von der Vollgas-Abteilung hat "Call To Arms" natürlich auch ein paar richtig klasse Nummern zu bieten, "Surviving Against The Odds" und "Afterburner" dürften da eigentlich keine Wünsche offen lassen.
Auch für Balladen-Fetischisten wie mich hat "Call To Arms" etwas zu bieten, zwar ist der Titelsong keine astreine Ballade, dennoch gehört dieser Song zu meinen Highlights. Irgendwie erinnert mich diese Nummer ganz besonders an die alten Zeiten, "Call To Arms" hat für mich so einen leichten nostalgischen Touch.
Die abschließende Orchester-Version dieses Songs finde ich sensationell, das hört sich richtig wuchtig und kraftvoll an - ganz toll!
Auch mit ihrem 19. Studioalbum überraschen SAXON nicht mit Neuem, zu was auch! Allerdings haben sie sich mit "Call To Arms" mehr an den älteren Alben orientiert, mir hat das sehr gut gefallen.

Mein Fazit: SAXON spielen auch auf "Call To Arms" diesen zeitlosen Heavy Metal den ich persönlich sehr schätze. Wer Neuerungen von BIFF und seinen Jungs erwartet ist nicht ganz bei Trost, die NWOBHM-Legende spielt ihr Ding runter - Basta!
Ich für meinen Teil möchte auch gar nichts anderes von ihnen hören, wenn das Altbewährte weiterhin in dieser Qualität präsentiert wird bin ich vollkommen glücklich und zufrieden.

Meine Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.
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am 1. Juni 2013
Im Juni 2011 erschien das 19. Studioalbum der englischen Kreuzritter Saxon. Produziert wurde das Album von Biff Byford and Toby Jepson. Eingespielt wurde es von Biff Byford (Lead Vocals), Paul Quinn (Guitars), Doug Scarrett (Guitars), Nibbs Carter (Bass Guitar) und Nigel Glockler (Drums). Als Gast hören wir Don Airey von Deep Purple. In Deutschland wurde Platz 18 der Charts erreicht.

Der Stil des Vorgängers "Into The Labyrinth" (2009) wurde weitestgehend fortgesetzt. Typischer Heavy Metal der Marke Saxon wird uns vorgesetzt. Auf längere Tracks wird weitestgehend verzichtet.
Anspieltipps von mir sind `Hammer of the gods`, `Back in 79`(incl. ein Chor bestehend aus Saxon-Fans), der Titelsong `Call to arms`, das etwas längere `Mists of Avalon` und das düstere `When doomsday comes (Hybrid theory)`. Wenn ich recht aufgepaßt habe, spielt Don Airey bei `Mists of Avalon` und `When doomsday comes` Keyboards. Die nicht genannten Songs sind in Ordnung, gehören aber nicht zu den Band highlights. Die Orchester-Version von `Call to arms` hätte es nicht unbedingt gebraucht, stört aber auch nicht weiter. Insgesamt präsentiert sich die Band als echte Einheit, für mich ist die jetzige Besetzung die vielleicht beste der Band Historie.

An die sehr starken Alben "Lionheart" (2004) und "The Inner Sanctum" (2007) kommt "Call To Arms" nicht ganz heran, pendelt sich aber auf einer Stufe mit "Into The Labyrinth" ein. Daher 4 Sterne für ein gewohnt gutes Album der Kreuzritter. Auf diesem Niveau dürfen sie noch lange weitermusizieren. :-) Und der Nachfolger "Sacrifice" ist sogar noch einen Tick besser.
22 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wahnsinn! Alle paar Jahre, wenn ich gedacht habe die Saxon Jungs fallen in die Routine oder werden etwas gleichförmig, wobei schlecht kein Attribut der Engländer war, kommt ein Hammeralbum heraus. Das war bei "Solid Ball Of Rock" und "Unleash The Beast" so und ist auch u. a. bei "A Call To Arms" der Fall! Dieses Werk unter neuer Labelflagge ist so frisch und knackig, dass man nicht glauben will, dass die Truppe seit 1976 am Werk ist und dies Album Nr. 19 (!) darstellt. Anscheinend sind die Männer um Biff Byford selber ganz verdattert wie schnell die Zeit vergeht, singen sie doch über ihre Anfangszeit in "Back in '79". Musikalisch sind die Herren in Klassikerlaune und mischen ihre neuen Songs bewusst oder unbewusst mit Zutaten und Songtiteln die auch in der Vergangenheit der Band hätten vorkommen können! Das merkt man direkt beim Opener "Hammer Of The Gods", einem tödlichen Geschoss oder dem melancholischen "Mists Of Avalon". Dort ist der Refrain so was von typisch Saxon und geil! Abwechslung wird hier groß geschrieben. Das rockige "Chasing The Bullet" ist wie gemacht für folgende Livekonzerte und Biff klingt zeitlos jung. Richtig ab geht der "Afterburner" und lässt Alte Herren Witze über Saxon zu Staub zerfallen. So könnte ich über jeden der 11 Songs referieren, da sie alle top sind. Der Sound von Biff und Toby Jepson (Little Angels) ist auch wirklich zeitlos gut. Ob man die superbe Halbballade und Titelnummer "A Call To Arms" in einer normalen und Orchesterversion auf der CD gebrauch hätte bleibt dahin gestellt, aber dann wäre die Spielzeit wohl noch kürzer gewesen.
Das sind aber nur klitzekleine Mankos einer genialen Scheibe!
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am 5. Juni 2011
Saxon begleiten mich seit über 30 Jahren.
Zwischendrin abgeschrieben, dann kamen sie wieder ins Bewußtsein mit Scheiben
wie Solid Ball of Rock und erneut mit The Inner Sanctum.

Die neue Scheibe ist wie soll ich es beschreiben, Saxon aber irgendwie neu.

Biff ist das Erkennungsmerkmal von Saxon. Der klingt super wie eh und je.
Der Sound ist heavy, die Riffs wirken eine Zacken härter, die Scheibe hat nichts
verspieltes.

Wirkt frisch und kraftvoll auch wenn es nichts Neues im Sinne von innovativ zu hören gibt.
Aber das soll es denke ich gar nicht.

Saxon mit neuem Produzenten, das ist Saxon Reloaded.

Geile Scheibe wie ich finde.
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am 9. Juni 2011
Ich kaufe mir seit Jahren jede neue Saxon-CD. Die eine ist besser, die andere nicht ganz so stark und alle haben etwas gemein: Sie sind echt gut, aber an die classics der band kommen sie nicht ran. Genau so verhält es sich mit dieser und meine Vorgänger haben alles zu dieser CD gesagt. Nur eines kommt zu kurz: Die Bonus-CD, Saxon Live 1980 in Donnington.

Wer wissen will wie HEAVY METAL wirklich zu klingen hat und wie geil diese Band zu ihren absoluten Glanzzeiten war, der gebe sich diese Bonus-CD. Man kann die Spielfreude der Band förmlich fühlen, die Begeisterung auf diesem grossartigen Festival spielen zu dürfen. "Wheels Of Steel" ist gerade mal vier Monate vorher erschienen, die Band ist heiss, Saxon bersten vor Energie. Die Publikumgsreaktionen kommen sehr gut rüber, die Luft brennt, Biff schreit sich die Seele aus dem Leib. Allein die Ansage zu "Freeway Mad", von Biff wütend herausgebrüllt weil es ein technisches Problem gibt, könnte ich mir zehnmal hintereinander anhören.

Enthalten sind auch zwei songs vom durchwachsenen ersten Album, aber "Still Fit To Boogie" und der Brecher "Backs To The Wall" sínd live grandios. Die Songs kommen wild und rauh, kein Qualitätsunterschied zu den Killer-Songs der "Wheels Of Steel" Scheibe: "Motorcycle Man", natürlich DER opener, das erwähnte "Freeway Mad", "Wheels Of Steel", logisch, weder heute noch damals darf das fehlen und zum Abschluss "747 (Strangers In The Night)". Zwischendrin die Mitsingnummer "Bap Shu Ap" und sogar hier bellt Biff die Ansage aggressiv ins Mikro. Denn da ist nichts mit mitschunkeln, die Band geht volle Pulle nach vorne los, zum Luftholen ist später Zeit.

Alle heutigen Metal-Bands gehen mir meilenweit am Allerwertesten vorbei. Nicht weil sie so schlecht wären, aber ich habe die NWOBHM mitgemacht, habe mein gesamtes Taschengeld in die Plattenläden getragen in denen es nach Vinyl roch und nicht nach Parfüm aus der Kosmetikabteilung darunter. Und deswegen bewegen mich diese Aufnahmen so ungemein: Das ist kein polierter Hochglanz-Metal, das hier ist dreckig und kommt von der Strasse, das ist der Spirit of '79, das ist der Spirit der NWOBHM.
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am 5. Juni 2011
Ich kenne Saxon seit den Anfängen in den späten 70ern des vergangenen Jahrhunderts, besitze alle Alben und hatte die Jungs nach den Durchhängern "Inner Sanctum" und "Labyrinth" eigentlich schon abgeschrieben. Die Alben habe ich der Vollständigkeit halber gekauft, 2-3 mal gehört und dann ins Regal gestellt. So würde es auch "Call To Arms" ergehen dacht ich mir. Doch weit gefehlt: COMEBACK PAR EXELLANCE!! Endlich mal wieder packende Songs, die an alte Glanztaten erinnern. Ich will hier keine Songs herausheben - ALLE sind klasse! Das Album ist gut produziert, es klingt agressiv und messerscharf. Hier tat der Produzentenwechsel sehr gut - weg von Charlie Bauernfeind.
Saxon gelingt es immer wieder, nach weniger guten Alben einen Hammer nachzureichen was hier wiedermal geschehen ist.
KAUFEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hoffentlich werden viele Songs des Albums auf der Tournee live gespielt - weg mit den Oldies, Platz für neues Material.

Die Bonus-CD von 1980 fügt sich nahtlos an dieses 31 Jahre spätere Werk an. Saxon live waren und sind immer noch eine sichere Bank.
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am 19. Juni 2011
Saxon bürgt bereits seit über dreißig Jahren für Qualität im Hard Rock und Heavy Metal. Das neue Werk ist abwechslungsreich, stimmungsvoll, lässig und cool, und voll Power.
Gegenüber dem Vorgängerwerk, das meines Erachtens überproduziert und auch ein wenig lahm wirkt, ist "Call to Arms" wiederum eine richtige knallige und dynamische Saxon-CD geworden. Der kraftvolle, schnelle Opener bewährt sich live als Eröffnungsnummer bestens, "Back in 79" ist eine druckvolle Rocknummer, "Call to Arms" eine der stimmungsvollsten Titelnummern, die die Engländer je vorgelegt haben, "Doomsday" eine coole, rockige mit Deep Purple-Keyboards versehene Hymne, "No rest for the wicked" ein moderner Song mit packenden Refrain (die ganze Nummer hat so viel Potential, dass man daraus ein wesentlich längeres Lied hätte machen können) und "Ballad of a working man" erinnert so richtig an Denim&leather-Tage, oder aber auch an den Power&Glory-Longplayer. Hier wird keine Minute langweilig (wie so manchesmal bei den neuen Iron Maiden-Produktionen, die sicher Spitzenprodukte sind, aber eben manchmal nach Minute vier doch etwas fad werden). Fazit: Jeder, der auf klassischen Heavy Metal und Hard Rock steht, findet mit Call to Arms ein Produkt, das zu 100% überzeugt. Dazu gibt es noch den Auftritt von Saxon aus dem Jahre 1980 bei den Monsters of Rock - ein kraftvolles Spektakel, das die Herrn um Biff Byford dazumals hingelegt haben. Es ist ein unglaubliches Dokument von Saxons Power am Anfang ihrer Karriere.
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