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am 23. Dezember 2015
meine Rezension bezieht sich auf den Film nicht auf Verpackung oder Versand.

Ein Mafia Film von den Coen Brüdern. Wer sich hier denkt: "Das kann ja nur gut werden!", der liegt vollkommen richtig. Wenn ich mich recht erinnere 1990 im selben Jahr veröffentlicht, wie der für mehrere Oscars nominierte Mafia Klassiker "Goodfellas" für den Joe Pesci völlig zurecht den Oscar als bester Nebendarsteller einheimsen konnte. Bedauerlicherweise ging Miller's Crossing hier im Vergleich an den Kinokassen völlig unter, was der Film in keiner Weise verdient hat. Drehbuch, Geschichte, Dialoge, Schauspielerleistung sind allesamt so überragend, dass ich für mich persönlich im Vergleich zu Goodfellas, Millers Crossing als den besseren Film bezeichne. Der Film ist sehr komplex was die Handlung angeht, dies ist man ja von den Coen's gewohnt. Der düstere Film Noir Flair passt perfekt und allem voran Gabriel Byrne spielt hier die Rolle seines Lebens, selbst in "Die üblichen Verdächtigen" war er nicht besser. In Nebenrollen sind Albert Finney, John Turturro und Steve Buscemi perfekt besetzt.

Fazit: Total unterschätzter Mafiaklassiker und neben The Big Lebowski, Fargo und Barton Fink einer der stärksten Filme der Coen Brüder. Wer auf Mafiafilme steht, kann problemlos blind zuschlagen, aber auch alle die dem Gangstergenre nichts abgewinnen können sollten einen Blick riskieren. Es lohnt sich definitiv!
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am 1. April 2012
Der Film:

Dieses Coen (Meister)Werk war mir bis vor kurzem unbekannt, da mir aber die Filme der beiden Brüder bisher sehr gut gefallen haben bin ich mit höhen Erwartungen an den Film gegangen und ich wurde nicht enttäuscht. In Millers Crossing geht es um ganz alltägliche Dinge wie Liebe, Freundschaft, Verrat, Ethik, Moral, die Frage von gut und böse und was ist richtig oder falsch. Ein Gangster bzw. Mafiafilm im Setting der 30er Jahre ist für solche Themen hervorragend geeignet wie ich finde. Ich möchte vom Film selbst nicht zu viel verraten, er ist aber Coen typisch, stellenweise sehr langsam erzählt aber nie langweilig und wenn es dann mal dramatisch wird, dann aber richtig und intensiv! Coen typisch kommt auch der Humor nicht zu kurz, selbst in eigentlich "ernsten" Szenen muss man hin und wieder ein wenig grinsen ;). Es gibt einige wirklich sehr toll gedrehte Szenen, die wirklich mit eine der besten sind die ich je in einem Film gesehen habe, außerdem wird das ganze von einem wunderbaren Score untermalt! Also insgesamt ein etwas ruhiger Film, welcher langsam in Fahrt kommt, indem aber Spannung und "Action" nicht zu kurz kommen.

Die Blu-ray:

Die Blu-ray Umsetzung des Films ist wirklich atemberaubend! Das Bild ist gestochen scharf, die Farben sind sehr lebendig und stimmig! Der Ton(5.1 DTS HD Master) ist absolut gelungen und sehr gut abgemischt. Das einzige was ich am Ton bemängeln kann ist die deutsche Synchro, diese kam mir ein wenig zu laut vor. Englischer Ton liegt auch vor aber leider nur in 2.0 Surround aus mir unerklärlichen Gründen. Untertitel gibt es natürlich auch. Also insgesamt eine wirklich tolle Blu-ray, wo richtiges HD-Feeling aufkommt.

Ausstattung:

Ein Wendecover ist vorhanden, allerdings gefällt mir das Coverdesign der Cine Project Reihe von Fox nicht, dass ist aber Geschmackssache. Wofür ich einen Punkt abziehe sind die Extras. HD Extras gibt es keine, ein Interview mit einem typen über die Entstehung vom Film mit den kleinsten deutschen Untertiteln die ich je gesehen habe, welche nicht unten im Bild eingblendet werden wie üblich, sonder links-mittig in einer so winzigen Schrift, die man nur mit sehr viel Mühe lesen kann, wenn überhaupt. Dann gibt es noch 10 alte Interview Snipsel mit dem Hauptdarsteller, hier sind die Untertitel ganz normal unten im Bild un lesbar.

Fazit: Sehr sehenswerter und anspruchsvoller Gangsterfilm, langsame Erzählweise bei der aber Gewalt und Dramatik nicht zu kurz kommen. Ein punkt abzug wegen der mangehalften Extras einer sonst hervorragenden Blu-ray!
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am 31. August 2017
...in einer Art amerikanischem Film Noir, wo jeder jeden betrügt, was im Gangster-/Mafia-Milieu der 30er zu entsprechenden Konsequenzen führt.
Inhaltlich ist Miller's Crossing die Blaupause für Last Man Standing; wo letzterer vor allem durch seine Ballerorgien punktet, besticht ersterer durch seine tendenziell ruhige Erzählweise, deren Spannung sich nur selten, dann aber um so explosiver entlädt.
Der für mich - auch wenn Kritiker und Kinobesucher das anders sahen - beste Cohen-Film mit einem Hauptdarsteller (Byrne), der sich hier trotz starker Nebenbesetzung (u.a. Finney, Turturro u. Buscemi) richtig "freispielen" kann, was - ebenfalls als Gangster - in "Die üblichen Verdächtigen" oder als - genial eiskalter - Teufel in "End of Days" nur bedingt gelang.
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am 20. Juli 2017
Gabriel Byrne einfach in einer seiner besten Rollen und sozial unterentwickelter Macho mit dem Talent zur perfekten Intrige.

Klasse Film und passendes Ende.
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am 31. Juli 2015
Die inzwischen legendären Coen-Brüder, Schöpfer u.a. von "Fargo" (1996), "The Big Lebowski" (1998) oder "No Country for Old Man" (2007), drehten diesen Film 1990, ein Frühwerk also. Darin geht es um Macht und Machtverfall im Gangstermilieu. Skrupellose Menschen konkurrieren mit anderen skrupellosen Menschen, es geht um Geld, Einfluss, Herrschaft. Nach dem Attentat auf einen etablierten Boss scheint die Macht neu verteilt zu werden - Gabriel Byrne spielt einen ambivalenten Mann, der sich in diesem brachialen Milieu behaupten muss.
Die Coen-Brüder lassen hier durch Kamera, Schnitt und Kulissen tolle Szenerien erstehen und setzen Gangsterfilm-Ikonen wie etwa der Thompson-Gun mit dem runden Magazin ein persifliertes Denkmal. Und im Cast des Films stecken viele tolle Schauspielerinnen und Schauspieler.
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am 15. August 2013
Ein wunderbarer Film. Filme sind immer Geschmackssache... Wer auf Gangsterfilme, Mafiageschichten, Mafiabosse, Schießereien, Korruption und all diese Sachen steht, ist ohnehin Fan von Miller's Crossing. Aber ich traue mich zu behaupten, dass auch Zuschauer, die gute Geschichten mögen, diesem Film Anerkennung zollen müssten. Eine verworrene, gut erzählte und noch besser dargestellte Story!
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am 13. Februar 2015
Miller's Crossing! Ich hab ihn gekauft weil er meine Sammlung bereichert. Ich hab ihn heute nach vielen Jahren angeschaut. Ich hab viele sehenswert Gangsterfilme in meiner Sammlung. Vorne weg steht der Pate, es war einmal in Amerika, Gomorrha ect. Bei mir steht er bei Public Enemy's. Eine Gangerfilm Sammlung ohne Miller's C geht nicht. Zustellung, Qualität und Verpackung waren auch mal wieder super. Rundes Paket.
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am 11. Oktober 2007
Ausserordentlich empfehlenswerter Film der Coen Brüder, der vor allem durch die hervorrageden Bilder des Kameramanns Barry Sonnenfeld wirkt. Fast jede Einstellung ist eine wundervolle Komposition aus Licht, Farben, Schatten und Musik. Das ist Kinohandwerk in Perfektion. Wohl am besten repräsentiert durch die Szene in der die beiden Autragskiller, begleitet durch den Song "Danny Boy", in Leos Haus eindringen. Besser geht es nicht. Marcia Gay Harden als Verna und Gabriel Byrne als Tom dürfen sich mit dieser schauspielerischen Leistung getrost zu den Hollywood Schauspielern zählen die zu Unrecht in der zweiten Reihe stehen, obwohl sie ganz vorne hingehören.
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am 29. Dezember 2016
Die "Boardwalk Empire" -Serie hat die Meßlatte für Filme in der Prohibitionszeit der USA verdammt hoch gelegt, aber bei "Miller's Crossing" waren ja die Cohen-Brüder am Werk, die für hervorragende Filme berühmt sind.

Leider wurden sie beiden Ansprüchen bei diesem Film meiner Meinung nach nicht gerecht, weder dem Vergleich mit "Boardwalk Empire" noch mit ihren früheren Filmen. Dieser Film ist nicht schlecht, aber eben auch nicht mehr; die Bilder sind gut (aber nicht sehr gut) fotografiert, aber die Story mit all ihren Wendungen hin und zurück ist nicht besonders glaubhaft, und ebensowenig die Figuren.

Schade; das wäre mehr drin gewesen.

Als Unterhaltung für zwischendurch ist dieser Film okay, aber es ist eben kein Meisterwerk, wie man hätte erwarten können.
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am 9. Mai 2016
Das von amazon Video gelieferte Filmmaterial war in Ordnung, es gibt keine Beanstandungen.
Der Film selbst gehört wohl zu den Filmen, die gern mal übersehen werden. Dabei ist er doch große Klasse, ein richtiges Kleinod und mit Sicherheit der beste Film der Coens.
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