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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
American History X [Blu-ray]
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TOP 1000 REZENSENTam 2. September 2017
Was hier Schauspieler Edward Norton zeigt, ist beeindruckend und verständlicherweise auch eine Oscar Nominierung wert. Edward Norton spielt hier einen Anführer einer Nazi Gang in den USA. Er ist sehr intelligent und bis aufs Blut von der arischen Ideologie überzeugt. Er versteckt seine Einstellung nicht, sondern trägt sie offen zur Schau. Ob in der Familie, im sozialen Leben oder sogar im Knast, Derek ist komplett davon überzeugt, dass er zu den arischen Gutmenschen zählt, die sich im amerikanischen mittleren Westen gegen die Uebermacht der schwarzen Amerikaner zur Wehr setzen muss, da sie aus seiner Sicht Untermenschen sind, die die amerikanische Gesellschaft und deren konservativen Moralvorstellungen zerstören und den guten Amerikanern auch die Jobs wegnehmen. Dieses ist nicht soweit hergeholt, denn diese Nazi Gangs (wie im Film dargestellt) gibt es in den USA wie Sand am Meer und es war teilweise sogar ein echter Hype unter der amerikanischen Jugend. Diese Nazi Partys wie im Film waren in einigen Gebieten der USA fast schon an der Tagesordnung. Dieser Boden der Toleranz zu diesen Gruppen ist auch daher begründet, dass ein weit verbreiteter Hass gegen die schwarze Bevölkerung in den USA noch heute besteht. Dieses zieht sich durch viele Bevölkerungsschichten, bis hin zur Kirche in Amerika und auch den Behörden. Selbst die Politik scheut sich nicht davor zurück, immer wieder zu propagieren, dass die USA den Amerikanern gehören soll und diese sind nach deren Vorstellungen nun einmal Weisse.

Auf diesem Nährboden lassen sich junge Menschen von dieser Ideologie beeinflussen und bannen, besonders wenn alt eingesessene Personen sich dieser Jugend annehmen und diesen Grundhass auch noch für deren eigenen Interessen schüren. Das ist insbesondere perfide, da genau diese Altersschicht gegen diese verherrlichte Ideologie im Krieg gekämpft haben. Derek ist auch der Ansicht, dass er als Gutmensch über andere Menschen richten kann, was ihn aber zum Schluss einen langen Gefängnisaufenthalt einbringt.

Im Gefängnis muss Derek zum ersten Mal feststellen, dass er von einem Tag auf den anderen Tag zum Untermenschen wechselt. Im Gefängnis gelten andere Regeln und Gesetze. Die Gefängnisse stehen grundsätzlich unter der Macht und dem Einfluss der vielen ethnischen Strassengangs. Da gibt es von den Lateinamerikanischen Mara Salvatrucha und der mexikanischen Mafia über die vielen Schwarzen Gangs bis hin zu den arischen Gangs der Kategorie Arian Brotherhood, alles, was man sich in den schlimmsten Träumen nur vorstellen kann und die meisten kämpfen nicht um ideologischen Einstellungen, sondern es geht einzig nur um Machtverhältnisse. Auch das muss Derek schmerzhaft feststellen. Der einstige Führer einer Gutmensch Gang wird dort durch seine eigenen sogenannten ideologischen Genossen verraten und zum Untermenschen degradiert. Derek wird sich bewusst, dass er den Knast überlebt hat, weil gerade die verhassten Schwarzen ihn vor der täglichen Gewalt geschützt haben.

Derek muss feststellen, dass gerade die verhassten Schwarzen ihm in seinem Leben geholfen haben und ihn und seine Intelligenz unterstützen. Aus seinen eigenen Reihen erkennt er mit der Zeit nur Verrat und Lüge. Mit dieser neuen Einstellung verlässt Derek das Gefängnis und muss den nächsten Schock erleben. Seine einstigen ideologischen Freunde, seine Gang und sogar sein Bruder, degradieren ihn zum menschlichen Abschaum, nur weil er ihrem Gedankengut nicht mehr folgen will. Menschlich hat er sich nicht verändert, aber ab diesem Zeitpunkt ist er für alle ein Schwarzer in weisser Haut.

Dieses ganze beindruckende menschliche Drama wird dadurch vervollständigt, dass sein eigener Bruder die Aufgabe erhält, eine Biographie über seinen eigenen Bruder zu schreiben. Diese Aufgabe wird durch den schwarzen Lehrer aufgegeben, zu dem Derek immer grossen Respekt hat, trotz seiner Hautfarbe. Für den Bruder ist es eine dramatische Aufgabe, über sein Idol zu schreiben, der aber nicht mehr seiner Ideologie folgt.

Fazit:
Dieser Film ist ein absoluter Klassiker und stellt den Rassenkonflikt in den USA sehr real dramatisch dar. Der Zuschauer ist von Beginn an gebannt und verfolgt den ideologischen Wandel von Derek filmisch hautnah. Es ist auch hoffentlich für manchen Zuschauer ein gutes Beispiel, wie schnell man von der Rolle des Gutmenschen zum Untermenschen degradiert werden kann. Auch diesen Effekt haben wir in unserem Land auch schon erleben müssen. Viele unserer Grosseltern waren mit Haut und Haaren der Ideologie des Nationalsozialismus verfallen und sahen sich in der Rolle, über Rassen richten zu dürfen. Nach Kriegsende wurden genau diese Personen zu den teilweise grössten Verfechtern für Toleranz und Zusammenleben der Rassen, nur weil sich die Umgebung und die Sichtweise geändert hat. Dieser Film hat aber auch einen sehr wichtigen Aspekt, jeder der einmal den falsche ideologischen Weg eingeschlagen hat, kann den Weg wieder zurückfinden, wenn es die Gesellschaft zulässt.
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TOP 100 REZENSENTam 20. September 2017
Ein sehr sehr guter Film ! Da sieht man wie so genannte Nazis zu dieser Einstellung gekommen sind und was das für einen Einfluss auf andere Familienmitglieder z.B jüngere Geschwister hat. Auch wenn man selbst vielleicht seine Einstellung mittlerweile geändert hat ist es vielleicht schon zu spät für die die man beeinflußt hat ....das Elend nimmt seinen Lauf. Ich habe den Film schon einige Male gesehen und mir bewusst noch einmal ausgeliehen um ihn Freunden zu zeigen 👍
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am 10. April 2017
heikles thema, dass dank der top ausgewählten schauspieler super umgesetzt wurde! der film ist sehr bewegened und zeigt zum einen das leben innerhalb der familie wieder und zum anderen das einnehmende, brutale leben der skinheads. sehr bewegend dargestellt! sehr gut auch, dass aufgezeigt wird, dass man sich auch ändern kann und nicht sein leben lang in den zwängen gefangen sein muss, wenn man das nicht will.
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TOP 500 REZENSENTam 11. August 2008
Bordsteinbeißen: ein hässliches Wort für eine hässliche Sache. Das Opfer muss, wie der Begriff bereits andeutet, in einen Bordstein beißen und darauf warten, dass ihm jemand ins Genick springt und ihn somit tötet. Was genau da mit dem Opfer passiert, will man gar nicht so genau wissen, doch allein schon das Geräusch reicht aus, um Albträume zu verursachen. Wegen dieser Szene ist "American History X" (1998) oft wegen angeblicher Gewaltverherrlichung kritisiert worden. Dabei handelt es sich um einen brillanten Film, der auf geniale Art und Weise erzählt, wie ein kluger junger Mann zu einem hasserfüllten Neonazi werden konnte, der schließlich im Gefängnis landet, wo sein Weltbild auf brutalstmögliche Weise zerschmettert wird.

Derek Vinyard (genial: Edward Norton) ist Anführer einer Neonazigang in einer ungenannt bleibenden amerikanischen Stadt. Unter Anleitung seines spiritus rector Cameron Alexander (Stacy Keach) organisiert er Überfälle auf Ausländer und wilde Partys. Als drei Schwarze sein Auto stehlen wollen, ermordert er zwei von ihnen brutal. Sein kleiner Bruder Danny (Edward Furlong) beobachtet die Tat, sagt aber nicht gegen seinen Bruder aus, so dass dieser mit drei Jahren davon kommt. Im Gefängnis schließt er sich schnell einer Nazigruppe an. Doch schon bald merkt er, dass sein Weltbild auf Lug, Betrug und Heuchelei aufgebaut ist.

Aus dem Gefängnis entlassen, wird er schon sehnsüchtig von seinen alten Kampfgenossen erwartet. Doch Derek will nur noch raus aus der Szene, vor allem, um Danny zu retten, der mittlerweile in die Fänge Cameron Alexanders geraten ist. Der Bruch gelingt, doch die Vergangenheit verlangt einen verdammt hohen Preis...

Edward Norton liefert eine schlicht unglaubliche Performance ab. Den intellektuell brillanten, aber hasserfüllten Nazi nimmt man ihm genauso ab wie den geläuterten Ex-Knacki, der mit seiner Vergangenheit abschließen möchte, um sich eine bürgerliche Existenz aufzubauen. Des Weiteren überzeugt die Erzählperspektive, die im Laufe des Films Schritt für Schritt offenbart, wie Derek Vinyard zu der Mordmaschiene mit dem Hakenkreuztattoo auf der Brust werden konnte. "American History X" ist ein packender Film über die Gefahr, in den Bann einer bestimmten Weltanschauung zu gelangen, der niemanden kalt lassen und den Zuschauer noch lange nach Abspann beschäftigen wird.
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am 23. Juni 2006
Habe den Film gesehen nachdem er Raus kam, und ihn mir sofort gekauft. Habe vorher das Making of gesehen, und finde das Edward Norton absolut einen Oskar verdient hätte, allein dafür, wie er seinen Körper für die Rolle umgemodelt hat.

Zum Film direkt: Skins gegen Schwarze. Klar, das Thema kennen wir. Aber diesmal spielt es nicht in Deutschland, sondern in Amerika, wo eben genau das Thema auch eine Riesen Rolle spielt.

Der Film zeigt die Abläufe, wie entsteht Hass auf andere Kulturen und Menschen, wie man vom Jäger zum Gejagten wird, und wie ganze Familien dadurch zerstört werden. Nichtmal weil etwas extremes der Auslöser für einen Streit ist, sondern wie es zu extremen Überfällen kommt.

Nicht allein wegen der Hautfarbe, sondern auch wegen einem Gesichtsausdruck, einer Geste, einem Baskettballspiel, und letztendlich eigentlich nur wegen einem. Der Hasserziehung und Prägung durch Eltern, Medien und Umfeld.

Und vor allem wird eins gezeigt: Der Wettlauf um Leben und Tot, den so eine bescheidene Lebenseinstellung mit sich bringt.

Gerade dieser Film sollte Jugendlichen zeigen wie Hohl ihre Einstellung ist, und was sie damit alles zerstören. Nicht nur ihre"Feinde", sondern sich selbst und ihre Familien.

Finde er ist ein Muss. Mich hat er sehr bewegt und zum Denken gebracht.

Hut ab vor dieser Leistung der Schauspieler Regisseure etc.
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am 13. August 2003
Die teilweise recht kontroversen Meinungen diesen Film betreffend dürften in Anbetracht der Emotionalität mit derer der Regisseur Tony Kaye (im Zusammenspiel mit Edward Nortons Schnitt) die in ihrer narrativen Struktur recht "konventionelle" Geschichte um die Verstrickung der beiden Vinyard-Brüder in eine örtliche, US-Amerikanische Skinhead-Szene dem Zuschauer zu vermitteln weiß, zumindest im Ansatz nackvollziehbar sein. So gelingt es Kaye die zweifellos großartigen schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller in Bildern von überwältigender ästhetischer Intensität einzufangen. Wer da nun den Versuch wagt, diesen Film nüchtern-analytisch zu betrachten, der wird an dieser im ästhetischen Kontext aufgebauten Nähe zu den Charakteren schnell Anstoß nehmen und der Regie Distanzlosigkeit vorwerfen - tatsächlich handelt es sich bei "American History X" nicht um einen Film, wie er etwa von Kubrick hätte gedreht werden können. Um eine oberflächliche Hollywood-Produktion, wie einer meiner Vorrezensenten schrieb aber ebenfalls nicht. Sicher werden die Charaktere der Protagonisten notwendigerweise simplifiziert dargestellt, sicher ist es eher unwarscheinlich das eine Person, die seit ihrer Kindheit durch ein hasserfülltes Umfeld geprägt wurde, einen derart grundlegenden Wandel durchmacht wie Derek während seines Gefängnissaufenthaltes. Doch geht man von der Prämisse aus, das eine gewisse Simplifizierung unumgänglich ist, möchte man sich diesen Charakteren auf einer menschlichen Ebene nähern (und Menschen sind es, egal was sie getan haben mögen) unungänglich ist, dann erscheint die psychoanalytische Intention Keyes' durchaus glaubwürdig. Insofern gebe ich Jeff Shannon recht wenn er schreibt, das es gerade die simplen emotionalen Qualitäten dieses Filmes sind die im anbetracht der brisanten Thematik und ihrer geschickten Handhabe die große Intentiät dieses Filmes ausmachen. Und das Keyes' wie sein Kollege P.T. Anderson von dem guten im Menschen überzeugt zu sein scheint, kann ihm wohl kaum zum Vorwurf genommen werden - es sei denn, man hat es sich angewöhnt, Filme ausschließlich mittels der linken Hirnhälfte zu rezipieren...
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am 15. September 2002
American History X ist ein grandioser Film über den Rechtsridakalismus. Die Charaktere werden nicht als hirnlose Dummköpfe dargestellt, sondern als Menschen mit eigenen Persönlichkeiten und Stärken, sowie auch Schwächen. Somit spiegelt der Film nicht das weit verbreitete Bild des dummen Rechtsradikalen wider.
Alleine die visuelle Darstellung der Verhaftung Derriks (Edward Norton) strahlt eine unglaubliche Art von Stärke aus, obwohl er in diesem Moment unterlegen ist.
Jedoch ist der Film alles andere als eine Verherrlichnung des Rechtsradikalismus'. Die nach außen hin stark wirkende Vereinigung der Radikalen, wird als Gebilde aus Schall und Rauch enttarnt. Zu erst durch die packende Erzählung Derriks und dann durch die "Fortsetzung" dieser Erzählung in der "Gegenwart".
Kurz gesagt: Ein packender Film, der mit liebe zum Bild und der Besetzung mit großartigen Schauspielern gedreht wurde.
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am 24. März 2016
Wer den film kennt, weiß dass er gut ist 😊

Was will man sonst noch dazu schreiben? Die blueray war im top zustand 😂😂
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am 13. August 2007
Während einst der Neo Nazi Schocker "Romper Stomper" verärgerte macht dieses filmische Meisterwerk über einen geläuterten Neo Nazi alles richtig!
Eine Story die sowohl packend ist aber auch einen sehr bitteren Nachgeschmack hinterlässt beim Zuschauer und zudem wachrüttelt.
Die Moralische Aussage des Filmes ist zudem diesmal richtig dargestellt , denn während oben genanntes Machwerk niemals Stellung zu der falschen Gesinnung nimmt macht dieses Film das hier ziemlich klar.
Regisseur Tony Kaye durfte diesen Film nicht zu Ende drehen weil er sich mit den Produzenten in die Haare bekam und somit vollendete Edward Norton selbst diesen wichtigen und den Zuschauer nicht mehr loslassenden Film der mehr ist als ein Drama!

Edward Norton beweißt in diesem Film das er einer der besten und größten schauspieler ist die das neue Kino zu bieten hat!

Leider hat die DVD nicht viel zu bieten: Ein gutes Bild trifft auf einen sehr schlechten Ton und kaum extras!
Das ist ärgerlich....

Film:*****
Bild:****
Ton:**
Extras:*
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am 4. Juni 2017
Film sehr sehenswert. Möchte jetzt nicht Spoilern weshalb ich nicht auf den Film eingehen möchte.
Schnitt und Kamera sind super, Story der Hammer und zum Schluss ein tolles Ende.
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